Monatsarchiv für März 2009

Event: Mobile Publishing für (Fach-)Verlage

Die Öffnung des Kindle-Store auch für deutsche iPhone-Nutzer wird mobilen Content bald noch geräteübergreifender nutzbar machen. Schon heute ist Mobile Publishing zu einem Wachstumsmarkt geworden, der auch für Verlage große Chancen birgt. Doch unter welchen Voraussetzungen können Verlage tatsächlich ihren Content mobil publizieren? Welchen Platz sollten welche mobile Endgeräte im medialen Marketingmix einnehmen? Welche Chancen haben eReader/E-Book-Reader, sich gegenüber iPhone und Android dauerhaft am Markt zu behaupten? Antworten will der Strategie-Gipfel der Akademie des Deutschen Buchhandels “Mobile Publishing für (Fach-)Verlage – Content-Vermarktung und Advertising” geben, bei der namhafte Referenten wie Dr. Sven Fund (Verlag Walter de Gruyter), Dr. Klaus Goldhammer (Goldmedia), und Dr. Werner-Christian Guggemos (Ciando) sprechen werden. Die Veranstaltung findet am 29. April 2009 im Literaturhaus München statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 560 Euro für Mitglieder der Deutschen Fachpresse.
Programm und Anmeldung

Patent für biometrischen Zugriffsschutz

AppleInsider berichtet von einem Patentantrag Apples, bei dem es um die Nutzung biometrischer Verfahren zum Zugangsschutz auf elektronische Geräte geht. So könnte beispielsweise ein Nutzer von iPhone oder Apple Desktop-Rechnern auf diese nur noch nach erfolgreichem Betätigen eines Fingerabdruck-Sensors zugreifen, wodurch er sich als rechtmäßiger Besitzer ausweist. Ganz ähnlich also, wie Millionen Thinkpad-Nutzer weltweit das bereits täglich absolvieren. Das Besondere am Antrag: Da der oder die Sensoren beim iPhone in den Touchscreen integriert wäre, ließe sich die Freigabe sogar bis auf die Ebene von Einzelapps hinunter organisieren. So würde beispielsweise eine besonders sensible App erst starten, wenn der Icon vom “richtigen” Finger gedrückt wird. Weitere Bereiche des Antrags zielen beispielsweise auf Gesichtsmustererkennung via einer nach vorne gerichteten Kamera.
Zum AppleInsider-Beitrag

Autor: klaus, veröffentlicht am: 31. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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.tel Domains via iPhone erwerben und managen

Telnic Limited gab bekannt, eine “My.tel” genannte iPhone App zur Überprüfung bei Apple eingereicht zu haben. Telnic ist der Registry Operator für die jüngste Top Level Domain (TLD) “.tel”. Dabei handelt es sich um keine klassische TLD für Webseiten. .tel ist hingegen primär als zentrales, lebenslanges Kontaktdatenverzeichnis gedacht, das der Domaininhaber permanent selbst pflegen kann, unabhängig davon, inwieweit sich seine Kontaktparameter (Telefon, Anschrift, Homepages etc.) ansonsten verändern. Der Ansatz erinnert an die ENUM-Domains für das Telephone Number Mapping.

Der Pfiff bei der “My.tel” App wird laut Auskunft des Anbieters darin bestehen, dass Endanwender mit dieser App 1. ihre eigene .tel-Domain erwerben und dort eine entsprechende Präsenz einrichten sowie 2. hernach auch ohne Webdesign-Erfahrungen, ohne spezielle Software und sogar ohne PC auch pflegen können.

.tel-Domains sind seit dem 06.03.09 bei Telnic erhältlich, in den ersten 36 Stunden seit dem Verkaufsstart wurden bereits rund 100.000 Adressen registriert.

UPDATE 24.04.09: Die “my.Tel” App ist seit heute kostenlos im App Store verfügbar.

Zu Telnic
Wikpedia zum Thema “.tel”

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Event: Telekommarkt Europa

Die großen europäischen Telekomkonzerne Deutsche Telekom, Telefónica, France Télécom und Telecom Italia haben 2008 gut verdient und dabei von der geringen Konjunkturabhängigkeit ihres Geschäfts profitiert. Für die nahe Zukunft verbreiten die Unternehmen ebenfalls Zuversicht. 2009 werde kein einfaches Jahr, aber man werde besser abschneiden als die Gesamtwirtschaft, melden die drei TK-Player einstimmig.

Auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung “Telekommarkt Europa” (17. und 18. Juni 2009, Düsseldorf) wird Telefónica-CEO Jaime Smith Basterra die Strategien seines Unternehmens für das mobile Internet vorstellen. Smith Basterra sieht rasanten Zuwachs beim mobilen Internet und will sein Netz weiter aufrüsten. Für 2009 rechnet der Netzbetreiber mit einem deutlichen Wachstum bei der mobilen Internetnutzung von 165 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Rahmen eines Feldtests in München bietet Telefónica erstmals HSPA+ mit einer Download-Bandbreite von bis zu 28 MBit/s und einem Upstream von 5,7 MBits/s an. Telefónica und Vodafone kündigten kürzlich einen Ausbau ihrer Kooperationen an und wollen bereits existierende Übertragungstechniken gemeinsam nutzen.

Timotheus Höttges, seit März 2009 Vorstand Finanzen und Controlling der Deutschen Telekom, hatte kürzlich angekündigt, dass die Telekom ihr DSL-Netz ab Frühsommer 2009 für Wettbewerber öffnen werde: “Wir öffnen unser VDSL-Netz freiwillig für unsere Wettbewerber”. Es bietet mit 50 Megabit pro Sekunde wesentlich höhere Übertragungsraten als die bisherigen DSL-Verbindungen mit 16 Megabit. Verfechter argumentieren, dass Internet-Fernsehen mit steigenden Nutzerzahlen nur so stabil läuft und VDSL Voraussetzung sei für neue Dienste, wie Arztkonsultationen über den Computer oder Smartphone.
Programm u. Anmeldung

iTunes U

Die Abteilung “U” im iTunes Store steht eher für University als für Unterhaltung (wie bei “U”- vs. “E”-Musik). Sie bündelt kostenlose Audio- und Videoinhalte, Podcasts, Vorlesungen, Skripte und andere Lehrmaterialien von führenden Hochschulen, berühmten Museen und anderen Kultureinrichtungen. Von Vorlesungen über Dokumentarfilme bis hin zu Museumsführungen wird hier vieles geboten, was beispielsweise geistlose Dienstreisen aufpeppen kann – sogar das Auffrischen von Fremdsprachenkenntnissen macht iTunes U möglich. Für die deutsche Ausgabe kooperiert iTunes mit den Hochschulen Ludwig-Maximilians-Universität München, RWTH Aachen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Hasso Plattner Institut (HPI) Potsdam. Reihen können abonniert werden.
iTunes U – so geht’s

Autor: klaus, veröffentlicht am: 29. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Event: WWDC

Die “Apple Worldwide Developers Conference” (WWDC) findet vom 08. bis 12. Juni 2009 in San Francisco statt. Apple verspricht “hands-on learning about the powerful technologies in iPhone OS and Mac OS X from the Apple engineers who created them.” Mit Frühbucherrabatt (vor dem 24.04.) kostet die Teilname 1.295 US-Dollar pro Person.
Infos zur WWDC
iPhone-Tracks auf der WWDC

Autor: klaus, veröffentlicht am: 28. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Mobile Messaging: 3/4 des Weltmarkts

Die Marktforscher von TNS Global sind überzeugt, dass die Zukunft der Kommunikation den mobilen Endgeräten gehört. Denn schon im Januar 2009 seien 74 Prozent der weltweit versandten digitalen Botschaften von ‘Mobiles’ aus abgesetzt worden. Dies bedeutet einen Zuwachs von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Schwellenländern hat TNS sogar beobachtet, dass neun von zehn Nachrichten per Mobilgerät verschickt werden. Ein Wachstumstreiber sei Instant Messaging, dass von 13 Prozent aller Nutzer der Mobilkommunikation eingesetzt wird, aber von 41 Prozent der Smartphone-Nutzer. Auch Smartphones “wie das iPhone” seien Wachstumsgaranten.
Zu TNS Infratest

Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Apple wg. eBook-Patent verklagt

AppleInsider erfuhr von einer Klage, welche die Monec Holding mit Sitz in Bern, Schweiz, vor einem Gericht in Virginia gegen Apple eingereicht hat. Der Vorwurf: Durch den Vertrieb von (Third Party-)Software, die aus iPhone und iPod touch ein E-Book-Lesegerät mit Touchscreen macht, verletze Apple das Patent No. 6.335.678 mit der Bezeichnung “Electronic device, preferably an electronic book.” Es wurde bereits 1999 eingereicht und Monec 2002 auch zugesprochen.

E-Book-Reader-Software wie Stanza/Lexcycle, eReader/Fictionwise oder Classics gibt es schon seit mehreren Monaten im App Store. Möglicherweise wurde die Klage aber vom Medienwirbel um den Amazon-Vorstoß ausgelöst, die Kindle-Software auch auf das iPhone zu bringen.
zum AppleInsider-Bericht

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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AdMob Mobile Metrics: Mobile Internetzugriffe

AdMob (“Der weltgrößte Marktplatz für Handywerbung; vgl. auch die mobileTicker-Linkliste”) hat in seinem jüngsten Bericht wieder die von Ihnen durch Anzeigenintegration beobachtbaren Internet-Zugriffe via Smartphones untersucht. Das iPhone generierte danach 33 Prozent des weltweiten und 50 Prozent des Smartphone Traffic in den USA. Eine spannende weitere Zahl aus dem Januar-Report belegt, dass in mehreren Märkten die Wi-Fi-basierten Internetzugriffe von iPod touch schneller wachsen als von iPhones. Im Januar ließen sich laut AdMob bereits 40 Prozent der “Apple”-Zugriffe auf den iTouch zurückführen, im September 2008 waren es erst 20 Prozent. In den USA geschehen 8 Prozent der Internetzugriffe über Wi-Fi.

Im Unternehmensblog vermutet AdMob, der App Store sei jetzt oder zumindest bald weltweit “the largest single distribution point for mobile content”.
Hier geht’s zum Report (PDF)

Autor: klaus, veröffentlicht am: 25. 03. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Programming Library unter Apache-Lizenz

Der Entwickler Joe Hewitt aus Palo Alto (Ca.) hat Vorarbeiten aus seiner Tätigkeit für Mozillas Firefox-Projekt sowie die Facebook Connect App fürs iPhone für den Aufbau einer Software-Bibliothek für die App-Entwicklung genutzt. Der Clou: Diese Xcode static library hat Hewitt unter der Apache-Lizenz veröffentlicht, die freien Zugang zum Code selbst für kommerzielle Projekte gestattet.

Der Entwickler nennt sein Projekt “Three20″, nach der Bildauflösung des iPhone mit 320 Pixels. Das Projekt enthält eine Beispiel-App namens “TTCatalog”, welche die zahlreichen Möglichkeiten der GUI-Komponenten demonstriert. Hewitt bezeichnet den Reifegrad selbst als “alpha” und warnt vor möglichen, kleineren Bugs. Zu den vorbereiteten Komponenten gehört ein PhotoView-Controller zur Ansprache und deutlichen funktionalen Erweiterung der Apple-Photo App; Message composer emuliert und erweitert die Mail-Systemanwendung, beispielsweise durch Import von beliebigen Adressbüchern; TTImageView erlaubt die Darstellung von web-basierten Image-Dateien. Weitere Komponenten umfassen beispielsweise deutlich verbesserte Textfeld-Editoren. Eine Version für iPhone OS 3.0 wird für Mai erwartet.

UPDATE 12.11.09:
Inzwischen hat sich Hewitt vom iPhone u. vom App Store abgewandt. Der Entwickler will aus Protest nicht mehr mit dem iPhone arbeiten, Apples Reglementierungen stören ihn zu sehr, sagte er TechCrunch. Er bemängelt unter anderem die Kontrolle, die Apple über die Entwickler hat, und die Vorbildfunktion Apples restriktiver App Store-Politik für andere Softwareplattformen. An Hewitts Stelle arbeitet ein anderer Entwickler an der Facebook-App weiter.
via heise.de
Joe Hewitt’s site
Hier geht’s zum Code
Facebook Connect for iPhone

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