Monatsarchiv für April 2009
iPhone u. iTouch schlagen Android um Faktor 23
In seinem monatlichen “Mobile Metrics Report” hat Mobilwerbungs-Spezialist AdMob Android gegen das iPhone antreten lassen. Dazu wurden – natürlich jeweils nur im im betrachtbaren AdMob-Netzwerk – die auf beide mobilen Betriebssystem-Plattformen zurückführbaren Zugriffe verglichen. Aus den Ergebnissen:
* Vom HTC “Dream” (G1) stammten im März 09 zwei Prozent der Zugriffe in den USA, damit landet das G1 immerhin auf Rang 4 der Smartphones, nach iPhone, BlackBerry Curve und BlackBerry Pearl.
* Die Zugriffe vom G1 haben in den vergangenen Monaten stark zugenommen, doch die vom iPhone wuchsen seit der Eröffnung des App Store im Sommer 2008 kontinuierlich ganz erheblich stärker.
* Eindeutig haben Anwendungen (“Apps”) gewaltigen Einfluß auf die Zuwachsraten. Im März wurden über die Hälfte des mobilen Datenverkehrs sowohl bei G1 wie auch beim iPhone durch Installation, Updates oder Nutzung von Apps generiert!
* Im März 09 erzeugte das iPhone die achtfache Anzahl von Zugriffen im Vergleich zum G1. iPhone und iTouch weltweit kommen auf die 23-fache Zugriffsmenge verglichen mit G1.
zum Report
Apples Q2: Neue iPhones braucht das Land.
Apple hat gestern die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2009, das am 28. März 2009 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 8,16 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 1,21 Milliarden US-Dollar bzw. 1,33 US-Dollar pro Aktie. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 46 Prozent.
Während in Q209 2.220.000 Macintosh-Computer ausgeliefert wurden (drei Prozent weniger als im Vorjahresquartal) konnten mit 11.010.000 iPods (keine Separatangabe für iTouch) drei Prozent mehr als in Q208 abgesetzt werden. Doch das ist alles noch wenig gegen den Zuwachs von 123 Prozent auf 3.790.000 verkaufte iPhones. Das 3G ist seit Juli 08 im Markt und wird in mehr Ländern (über 70) und erweiterte Partnerschaften als der Erstling 2G vertrieben. Das erste Quartal, in dem das 3G verfügbar war (in Apple-Rechnung: bis zum 27.09.08) erbrachte mit 6,9 Mio. iPhone 3G mehr Absatz als die 6,1 Mio. Geräte der vorhergehenden fünf Quartale zusammen.
Zu Apple u. zum akt. Gewinnspiel
Visitenkartenübertragung fürs iPhone
Nur keinen Anstoß nehmen: Das Startup Bump Technologies stellt eine Lösung für die berührungslose Übertragung von Kontaktdaten vor. Die Software setzt Smartphones mit GPS und Bewegungsmeldern voraus und soll sich allein durch das leichte Anstoßen zweier Mobiltelefone auslösen lassen. Allerdings erfordert erfolgreiches “Bumpen” natürlich abermals eine kostenpflichtige Server-Komponente, während die App kostenlos im App Store zur Verfügung steht. Aufgrund des Zusammenstoßes stellen die kollidierten Smartphone-Clients via Mobilfunk oder WLAN eine Anfrage an den Bump-Server, der nun zunächst (u. a. via lokaler Ortung) sicherstellt, dass die von zwei Smartphones eingegangenen Anfragen tatsächlich zusammengehören. Gehört das “Pärchen” wirklich zusammen, werden die Kontaktinformationen in standardisierter Form wechselseitig durchgereicht. Ist keine zweifelsfreie Zuordnung möglich, weil es zu viele Zusammenstöße gibt (man denke etwa an Straßenbahnen zur CeBIT-Zeit. Oder an das Gerangel vor Kaffeeautomaten
so fordert Bump for iPhone zu einem zweiten Versuch auf.
Aber Vorsicht vor den Reaktionen, falls das “gebumpte” Gegenüber diese App gar nicht kennt! Wunderbare Zeiten stehen uns bevor…
“Do the Bump” – zu Bump Technologies
Bessere Einbindung in Corporate Networks
Der IT-Dienstleister Seven Principles bietet ab sofort mit dem “7P Corporate iPhone Management” eine Lösung, welche die produktive Nutzung von iPhones in Unternehmensnetzwerken erleichtern und ihre zentrale Verwaltung umsetzen soll. Das Angebot ergänzt die bestehenden Managementlösungen des Kölner Unternehmens. Bei Verwendung der Server- und iPhone-Komponente soll Zugriff auf sensible Unternehmensdaten über sichere Verbindungen ebenso ermöglicht werden, wie die Synchronisation von E-Mails, Kontakt- und Termindaten mit MS-Exchange. Eine gleichfalls enthaltene Sicherheitskomponente soll es dem Administrator bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes gestatten, alle privaten Daten per Fernzugriff zu löschen. Das Angebot kann sowohl als Managed Service wie auch als Systemintegration realisiert werden – findet sich insofern also auch natürlich nicht als Stand-alone App im App Store.
Die Leistungen umfassen dabei Beratung hinsichtlich der optimalen Roll-out-Strategie, unternehmensspezifische Software-Paketierung und iTunes-Konfiguration, Corporate Branding der Geräte sowie Implementierung und Support über den gesamten Lebenszyklus. Auch T-Mobile vertreibt das Lösungspaket.
Zur Seven Principles AG
Office-”Suite” von Quickoffice
Als “The most advanced mobile Office Suite available for the iPhone” preist Anbieter Quickoffice Inc. seine “Mobile Office Suite” an. Sie umfasst: 1. die Textverarbeitung Quickword, die bereits heute Copy/Paste beherrschen und MS-Word-kompatible Dokumente erzeugen soll. 2. Quicksheet, ein mobiler Editor für MS-Excel. 3. Quickoffice Files (MobileMe-Zugriff auf PC- oder Mac-basierte Dateien via Wi-Fi). Es werden auch Versionen für die Nokia S60-Geräte, für Android, Palm und BlackBerry angeboten. Für die iPhone-Variante werden im App Store 15,99 Euro aufgerufen.
Zu Quickoffice
BI-Tool für lau (Frontend)
QlikTech ist ein Hersteller von Analyse- und Reporting-Werkzeugen im Bereich BI (Business Intelligence). Jetzt wurde für das Tool QlikView ein Client für das iPhone vorgestellt, der kostenlos im App Store geladen werden kann. Natürlich erfordert sein Einsatz aber das Vorhandensein der Serverkomponente von QlikTech, bei der Lizenzkosten anfallen. Der Client ermöglicht laut Anbieter nicht nur die statische Darstellung bereits erstellter Reports. Stattdessen soll es mittels der typischen Multitouch-Bedienung (und “Undo” via Schütteln
möglich sein, dynamisch neue Auswertungen zu generieren. Überdies soll QlikView über den GPS-Sensor des 3G den aktuellen Standort des Nutzers in die Analyse mit einbeziehen können. Ein Demonstrations-Video gibt es hier.
Sicherheitslücke im iPhone?
Charlie Miller, einer der Security-Päpste bei Independent Security Evaluators hat das iPhone aufs Korn genommen. Dabei will er eine Methode entdeckt haben, mit der Hacker sog. “Shell-Code” auf dem iPhone ausführen und dadurch zum Beispiel SMS-Nachrichten ausspähen könnten. Dies galt bislang auf dieser Plattform als unmöglich. Während des Hacker-Wettbewerbes “Pwn2Own 2009″ im März dieses Jahres war es noch keinem der Teilnehmer gelungen, das iPhone zu “knacken”. Miller spricht allerdings ausdrücklich bislang nur von einer potenziellen Schwachstelle – nicht davon, sie bereits ausnutzen zu können.
via Silicon.de
iPhone-UI künftig bewegungsabhängig formatiert?
Die jüngste Patentanmeldung von Apple könnte so interpretiert werden, dass künftige Generationen des Kultphones auf durch den Bewegungsmelder signalisierte Mobilität des Nutzers reagieren könnte. Reagieren, indem beispielsweise die Elemente der Bedienoberfläche größer dargestellt werden. Ein Schelm, wer dabei ans Telefonieren beim Autofahren denkt – aber beispielsweise im Zug oder beim Joggen wären größere Touchfelder bzw. Anzeigen doch eigentlich sehr nützlich…
Kostenlose iPhone-Security
Security-Spezialist Trend Micro bietet ab sofort eine kostenlose Software “für das sichere Surfen” mit iPhone und iTouch an. Das Tool “Trend Smart Surfing”, das im App Store ab sofort gratis verfügbar ist, soll Anwender vor “Web Threats” schützen und “infizierte Web Sites” blocken. Die App nutzt die sog. “Web Reputation”-Technologie, eine Komponente des Trend Micro Smart Protection Network. Dadurch sollen iPhone-Nutzer vor dem Besuch von Web Sites geschützt, die eventuell bösartigen Code enthalten, um vertrauliche Informationen und persönliche Daten zu stehlen (“Phishing” & Co). Beim Smart Protection Network handelt es sich um eine so genannte “Cloud Client”-Infrastruktur, die täglich mehr als fünf Milliarden Anfragen zur Unbedenklichkeit von URLs und E-Mail-Adressen überprüft und so “Echtzeit-Schutz” gegen Web Threats bieten soll. Ein klassischer Virenscanner, etwa für E-Mail-Anhänge ist allerdings nicht integriert.
Zu Trend Micro
iTunes goes Cinema
Apple hat gestern bekannt gegeben, dass Filme großer Studios, darunter Paramount Pictures, Warner Bros. Entertainment, Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. (MGM), The Walt Disney Studios, Sony Pictures Television International sowie unabhängiger Studios wie Universum und Shorts International ab sofort im iTunes Store Deutschland zum Kauf und Verleih bereit stehen. Das Angebot im deutschen iTunes Store startet mit über 500 Filmproduktionen aus Hollywood und Deutschland, unter anderem mit Kassenschlagern wie “Ein Quantum Trost”, “The Dark Knight”, “Ananas Express”, “High School Musical 3: Senior Year”, “Eagle Eye – Außer Kontrolle”, “Die Fälscher”, “Keinohrhasen” und “Aimée & Jaguar”.
Filme sollen am Tag ihrer DVD-Veröffentlichung auch auf iTunes zum Kauf verfügbar sein und auf jedem iPod mit Video-Funktion, iPhone, Mac oder PC sowie über Apple TV auf dem Breitbild-Fernseher angeschaut werden können.
Bei der Leihoption wird der Film aus dem iTunes Store entweder in die iTunes Mediathek oder auf die Festplatte von Apple TV heruntergeladen. Anwender mit einer schnellen Internetverbindung haben die Möglichkeit, bereits binnen weniger Sekunden nach dem Start des Downloadvorgangs, den Film anzusehen. Der maximale Zeitraum, um mit dem Anschauen zu beginnen, liegt bei einem geliehenen Film bei 30 Tagen nach dem Download. Sobald der Film gestartet wurde muss er innerhalb der nächsten 48 Stunden zu Ende geschaut werden – er kann in dieser Zeitspanne auch mehrfach betrachtet werden.
iTunes-Filme sind im deutschen iTunes Store ab 7,99 Euro inkl. MwSt. für Filmtitel aus dem Katalog, ab 9,99 Euro inkl. MwSt. für aktuelle Veröffentlichungen und ab 13,99 Euro inkl. MwSt. für Neuerscheinungen zu kaufen. Archivtitel zum Ausleihen in iTunes kosten 2,99 Euro inkl. MwSt. und Neuerscheinungen gibt es für 3,99 Euro inkl. MwSt. Kauf und Ausleihe ist per Kreditkarte, Click and Buy oder iTunes-Guthabenkarten möglich.
Zu iTunes