Monatsarchiv für Mai 2009
Event: CES wird zur iPhone-Bühne
Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gilt als größte Fachmesse für Unterhaltungselektronik. Ihre Veranstalter, die Consumer Electronics Association (CEA), haben bekanntgegeben, dass bei der nächstjährigen CES-Ausgabe den Themen iPhone und iPod bis zu fünfmal mehr Ausstellungsfläche als bislang eingeräumt werden soll. Allein schon der in Kooperation mit iLounge.com betriebene “iLounge Pavilion” ist mit über 2.000 Quadratmeter mehrfach so groß wie in Vorjahren geplant. Hier soll erstmals auch iPhone Apps eine eigene Ausstellungsfläche vorbehalten sein. Als Aussteller im Pavillon sind bereits u. a. Griffin Technology, Scosche, Incase Designs, iSkin, Incipio Technologies, Jaybird Gear, MusicSkins and AAMP bestätigt.
Das Aufstocken der CES beim Thema iPhone ist wohl auch im Kontext von Apples Ankündigung zu sehen, IDGs Macworld Expo als Aussteller fernzubleiben. Die nächste CES 2010 eröffnet am 7.01.2010, die Macworld folgt am 09.02. in San Francisco.
Zur CEA-Meldung
Studie: iPhone verdoppelt Marktanteil
Nach aktuellen Gartner-Zahlen zum weltweiten Handy-Markt im Q109 konnte Apple seinen Marktanteil in diesem Segment im Vergleich zu Q108 um 5,5 Prozent auf 10,8 Prozent ausbauen. Marktührer bei Handys (36,2 %) wie auch bei Smartphones (41,2 %) bleibt Nokia, allerdings mit Verlusten. Im Smartphone-Segment kommt nach den Finnen nur noch RIM (19,9) vor der iPhone-Company. Insgesamt ging der Handy-Absatz im ersten Quartal laut Gartner um 8,6 Prozent zurück, während Smartphones um 12,7 Prozent zulegen konnten.
Zu Meldung und Charts
Gut genug für das FussballQuiz?
Auch die härtesten Mobile Professionals müssen mal entspannen. Seit dem vergangenen Freitag können Sie das auch mit dem “FussballQuiz” von Glanzkinder, den Machern von mobileTicker! 200 Fragen und drei verschiedene Schwierigkeitsstufen sorgen für jede Menge Nervenkitzel auch nach dem letzten Bundesliga-Spieltag.
Die Akzeptanz ist vom Start weg ausgesprochen erfreulich – aktuell findet sich die App in den App Store-Charts unter SPIELE/SPORT/MEISTGEKAUFT auf Rang 20.
Auf dieser Codebasis plant Glanzkinder einerseits weitere Quizspiele (Content-Lieferanten melden sich bitte gerne bei klaus @ glanzkinder.com). Andererseits eignet sich das Tool auch ideal für die Lernstandsüberprüfung bei Sach- bzw. Lehrbüchern sowie bei Kongress- oder Seminardokumentationen.
=> Preis -,79 Euro; im App Store nach FussballQuiz oder Glanzkinder suchen.
UPDATE 26.05., 21:00:
Aktuell hält FussballQuiz den Rang 6 in SPIELE/BILDUNG/Meistgekauft
Von Schneeleoparden und iPhones
Gerüchteweise verlautet, dass im Gegensatz zu den aktuellen Versionen von MacOS X Server die “Snow Leopard” genannte Version 10.6 Funktionen aufweisen soll, welche den Einsatz von iPhone und iTouch im Unternehmensnetzwerk erleichtern könnten. Über einen “Mobile Access Server” sollen die mobilen Endgeräte dann endlich direkt und ohne Umwege etwa via VPN auf Mac-Netzwerke zugreifen können – mit allen Vor- und (Sicherheits-)Nachteilen, die eine solche Lösung bieten würde.
Apple zu 10.6
iPhone Development for absolute beginners
Am 29.03. stellten wir die Abteilung U wie University des iTunes Store vor, in dem kostenlose Audio- und Videoinhalte, Podcasts, Vorlesungen, Skripte und andere Lehrmaterialien von führenden Hochschulen, berühmten Museen und anderen Kultureinrichtungen gebündelt werden. Nun teilte die Universität Stanford mit, dass ihr von Steve Marmon gestalteter Video Podcast “How to Build an iPhone App that Doesn’t Suck!” bereits eine Million mal heruntergeladen wurde.
Der knapp 50 Minuten lange “Kurs” beruht überwiegend auf in Stanford von Apple-Mitarbeitern gehaltenen Vorlesungen. Verfügbar unter iTunes U (nach Stanford oder Steve Marmon suchen). Für die deutsche Ausgabe kooperiert iTunes mit den Hochschulen Ludwig-Maximilians-Universität München, RWTH Aachen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Hasso Plattner Institut (HPI) Potsdam. Reihen können dort auch heute schon (also noch vor dem Advent von OS 3.0) abonniert werden.
Wo bleibt also das deutschsprachige iPhone/Xcode-Tutorial des HPI?
Texterkennung für iPhone & Co.
Vom OCR (Optical Character Recognition)-Spezialist Abbyy Europe gibt es jetzt auch eine iPhone-Variante des “Mobile OCR Engine 3.0 Software Development Kit”. Bislang wurden bereits Windows (Mobile), Symbian, Linux und zuletzt Android unterstützt. Die SDK soll die Entwicklung von Anwendungen ermöglichen, die Text in Bildern erkennt, welche mit der jeweiligen Handy-Kamera aufgenommen wurden. Ein naheliegender Anwendungsfall ist etwa das automatisierte Übernehmen von Visitenkarten in die jeweilige Kontaktverwaltung (Business Card Recognition, BCR). Hierbei werden laut Hersteller 58 Sprachen unterstützt, 20 davon mit Wörterbuch-/Thesaurus-Funktion.
Programmierer können für ihre Entwicklungen auf Basis der Mobile OCR Engine die Programmiersprachen C/C++ und C# und .NET einschl. Microsoft Visual Studio 2005 nutzen. Der Anbieter stellt eine eingeschränkte Version für kostenlose Tests bereit. Vertrieb in Deutschland u. a. durch die Bechtle direkt GmbH.
Business Info delivered to the iPhone
Der renommierte US-Wirtschaftstitel “Wall Street Journal” hat für Web-Leser eine Abo-Möglichkeit eingerichtet, mit der Premium-Kunden ungekürzte Beiträge auch vom PC oder Smartphone aus studieren können. Diese Option kostet allerdings 75 Euro pro Jahr. Werbefinanziert und daher kostenlos ist hingegen die seit vergangenem Monat auch im deutschen App Store erhältliche, englischsprachige “WSJ”-App. Das Tool vermittelt Zugriff auf Artikel, Podcasts sowie Video-Beiträge der Tageszeitschrift.
Gut gefallen hat uns die Möglichkeit, sich wichtige Einträge mit einer “Save”-Funktion zu merken. Innerhalb gewisser Grenzen läßt sich die Darstellung des Informationsangebot auch individuell einrichten (via “More”/”Edit”). Die Werbeeinblendungen bleiben im Rahmen und stören derzeit nicht sehr. BlackBerry-User können das WSJ bereits seit vergangenem Jahr kostenlos verfolgen.
Erstaunlich, dass sich die deutsche Konkurrenz wie capital, Manager Magazin, Impulse etc. bislang noch nicht auf diesen Markt getraut hat. Von der Financial Times Deutschland gibt es immerhin das mobile Finanzinformations-Angebot “markets:mobile”, allerdings auch noch nicht als App.
Open-Xchange m. iPhone synchronisieren
Stets mehr Anwender wünschen sich auch mobilen Zugriff auf aktuelle Groupware-Informationen. Direkten Echtzeit-Zugriff vom iPhone auf einen Open-Xchange Server ermöglicht jetzt “OXtender for Mobile Web”. Der neue Client kann mit Open-Xchange Appliance Edition, Open-Xchange Server Edition oder Open-Xchange Hosting Edition, die bei großen Hostern wie z.B. 1&1, GMX und Hostpoint im Einsatz ist, kostenlos und ohne zusätzliche Lizenzgebühren genutzt werden. Auf dem iPhone dargestellt werden dann Groupware-Inhalte wie Name, Firma, E-Mail Adressen (Arbeit und Privat), Anschrift (Arbeit und Privat), Telefon- und Faxnummern, Termine, Notizen oder Aufgaben.
Mehr zum OXtender
Mobile Abonnentenverwaltung
“Ohne den Agnitas E-Abo Manager könnten wir heute die Abos der Münchner Abendzeitung gar nicht verwalten.” Dies ist ein Zitat des Verlagsdienstleisters Zach media&more, der bei der Abo-Verwaltung der großen Münchner Tageszeitung AZ auf den E-Abo Manager der Agnitas AG setzt. Laut seinen Aussagen spart die Anwendung Zeit und Kosten. Das Produkt ist als SaaS (Software-as-a-Service) konzipiert. Zum Funktionsumfang gehören Abo-Anmeldungen bzw. -Kündigungen per Mausklick, Übersichten zur Entwicklung der Abonnenten-Zahlen in Realtime, automatische Zustellung von Gutschriften, Frei- und Mängelexemplaren genauso wie die Versendung von Rechnungen als PDF – inklusive digitaler Signatur. Die Abonnentenverwaltung kann von jedem internetfähigen PC der Welt eingesehen und mit Einschränkungen auch bedient werden, also auch vom iPhone (Safari-basiert, keine App).
vgl. auch “Agnitas E-Marketing Manager”
Neue iPhones am 17.07.09?
Der Blog appleiphoneapps will u. a. erfahren haben, dass die erwartete neue iPhone-Gerätefamilie nicht zur WWDC, sondern auf einem speziellen Event unter Steve Jobs’ Mitwirkung erst im Juli vorgestellt werden sollen. Überdies wird (abermals) von verbesserter Kamera (3,2- statt 2-Megapixel mit Bewegtbildfunktion) sowie wahlweise 16 oder 32 GB Speicher berichtet. Der neue Prozessor soll doppelt so schnell wie die bisherige ARM-CPU sein. Die ohnehin oft bemängelte Akkuleistung soll sich dadurch nicht verschlechtern, sondern sogar um das 1,5fache im Vergleich zum iPhone 3G zulegen. Grund dafür könnte der Einsatz eines OLED-Displays anstatt des bisherigen LCD-Touchscreen sein.
Das iPhone soll abermals flacher werden, das Apple-Logo auf der Rückseite soll künftig beleuchtet sein (das kann man auch nur wagen, falls die Akkustandzeit tatsächlich verbessert wurde…). Weiter weiß diese Quelle, dass die Gehäuseoberfläche weniger glatt als bislang gearbeitet sein soll. Je nach Speicherausstattung soll die nächste iPhone-Generation in den Staaten mit Zweijahresvertrag 199 oder 299 US-Dollar kosten. Der Blogeintrag mit den ungemein (oder verdächtig?) detaillierten Informationen ist derzeit nicht mehr erreichbar – vermutlich wg. Serverüberlastung.
zur Meldung/Teaser