Monatsarchiv für Juni 2009
OS 3.0 for absolute beginners
Das “iPhone Benutzerhandbuch für iPhone OS 3.0 Software” ist eine für die Lektüre und Nutzung auf dem iPhone optimierte – allerdings 20 MB große – PDF-Datei. Auf 242 Seiten werden neue (wie bekannte) Funktionen und Möglichkeiten dokumentiert, vom Kompass bis hin zur Nike+ iPod-App. Das empfehlenswerte deutschsprachige Werk kann hier heruntergeladen werden.
Unterwegs das Business-Englisch verbessern
Sprach-Training für die Anzugtasche: so bewirbt Content-Lieferant Cornelsen/Lextra seine iPhone App iTalkBusiness. Vier Lernbausteine sollen in kleinen Schritten Wortschatz, Hörverstehen und Aussprache trainieren. Für Abwechslung sollen dabei unterschiedliche Übungsformen und spielerische Elemente sorgen. Zur Vorbereitung auf englischsprachige Schlüsselsituationen, für unterhaltsames Üben und zum Nachschlagen stellt iTalkBusiness verschiedene Lernbausteine zur Verfügung: “Phrases to go” trainiert die wichtigsten Sätze und Formulierungen etwa für Meetings, Präsentationen, Small Talk und Telefonate. Die ausgewählten Sätze können in einer persönlichen Datenbank gespeichert werden. Das Modul “Tune your ears” soll über praxisnahe Dialoge und passende Aufgaben das Hörverständnis schulen. Das Vokabeltraining “Simply Words” liefert über 2.500 vertonte Einträge, die mit je einem Beispielsatz versehen sind. Weitere iPhone-Applikationen, etwa für Deutsch als Fremdsprache, sind in Vorbereitung. Wer iTalkBusiness testen will, findet im App Store eine kostenlose Lite-Version. Die Vollversion steht für 3,99 Euro zum Download bereit.
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Geschwindigkeitsrausch: 3GS im Surf-Test
AppleInsider zitiert die Smartphone-Analytik-Plattform Medialets mit der Aussage, dass 3GS-Modelle bei der Aufgabe, rein JavaScript-basierende Webseiten aufzurufen, bis zu drei Mal so schnell wie die 3G-Generation und bis zu fünfeinhalb mal schneller als das Android-basierte HTC G1 ist. Da die Betriebssysteme so stark voneinander abweichen, wählte Medialet für einen fairen Test keine auf allen Plattformen verfügbaren Apps, sondern Seitenaufrufe im Browser, die in allen Fällen auf dem offenen WebKit-Standard beruhen. Die Ergebnisse des WebKit SunSpider JavaScript benchmark test ergaben die o.a. Resultate mit dem 3GS als klarem Gewinner.
Ein weiteres spannendes Detail: iPhone OS 3.0 beschleunigt auch die 3G-Hardware in dieser Disziplin erheblich.
Und wie selbst soeben getestet: Nach subjektivem Eindruck werden sogar Einzeldisziplinen wie App-Starts auf dem iPhone der ersten Generation (2G) unter 3.0 flüssiger absolviert.
App analysiert Akku-Nutzung
Apple hat nach Informationen von Hardmac eine eigene App zur Analyse von Akku- und Nutzer-Verhalten entwickelt. Das Werkzeug soll laut dem Webmag Kunden bereitgestellt werden, die Batterieprobleme vermuten und sich darüber beschweren. Die Analyse-App loggt u. a. den Wi-Fi-Status, den Start von Applikationen sowie Telefonie-Nutzung. So soll Apple in kürzester Zeit feststellen können, ob eine kurze Akkustandzeit auf einen Defekt oder auf das Nutzerverhalten zurückzuführen ist.
iPhones in D ohne T-Möbel?
Nachdem sich T-Mobile seit dem Marktstart im November ’07 der exklusiven Vermarktung des iPhone sicher sein konnte, sollen nun angeblich in näherer Zukunft auch weiterere Carrier das iPhone 3GS vertreiben dürfen. Dies berichtet zumindest das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab morgen (26. Juni) im Handel erhältlich ist.
Der Business-Titel der Spiegel-Gruppe vermutet nachvollziehbar, dass in diesem Falle die Endverbraucher-Preise sinken werden. Beispielsweise O2 handele derzeit seine Partnerschaft mit Apple in UK neu aus und wolle bei der Gelegenheit gerne auch den deutschen Markt erproben. Ein Ende des Monopols erwartet das Magazin für November ’09.
UPDATE 30.06.:
T-Mobile-Pressesprecher Dirk Wende sagte inzwischen teltarif: “[...], an der exklusiven Vermarktung des Apple iPhone durch die Mobilfunk-Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom werde sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Partnerschaft mit Apple sei langfristig und das iPhone werde auch über das Jahresende hinaus in Deutschland exklusiv bei T-Mobile zu haben sein.”
via Spiegel Online
Bleibt ’09 noch das 3G vorne?
Mike Abramsky von RBC Capital hat eine interessante These entwickelt: Auch wenn die am ersten Wochenende der Verfügbarkeit abgesetzte Million 3GS vor dem Hintergrund des Starts in nur acht statt wie beim 3G in 21 Ländern durchaus “remarkable” seien, erwartet der Analyst , dasss im laufenden Geschäftsjahr noch das beispielsweise in den Staaten auf 99 US-Dollar preisreduzierte 3G das Rennen machen wird. Um die 30 bis 40 Prozent Zuwachs erwartet er speziell in Märkten wie UK, Deutschland und Frankreich noch für die alte Plattform. Entgegen noch optimistischerer Schätzungen geht RBC von rund 20 Mio. verkauften iPhones im Geschäftsjahr 2009 aus, von denen 64,5 Prozent auf die 3G-Modelle entfallen sollen. Erst im Fiskaljahr 2010 würde nach diesem Forecast das 3GS vorbeiziehen, mit rund 60 Prozent von angenommenen 30 Mio. iPhones ingesamt.
via Fortune
12% der 3G S-Käufer ersetzen BlackBerry
Die Marktforscher von Piper Jaffray haben am vergangenen Wochenende 256 Käufer eines 3GS zu ihrem Nutzungsverhalten und -historie befragt: zwölf Prozent davon haben durch die neueste iPhone-Generation ein RIM-Smartphone ersetzt. Bei der vergleichbaren Erhebung im Vorjahr sowie bei der Einführung der ersten iPhone-Generation 2007 waren nur sechs Prozent der Wechsler ihren BlackBerry untreu geworden. 43 Prozent der aktuellen Käufer haben sich für das Modell mit 32 GB entschieden. Eine weitere interessante Zahl aus der (nicht repräsentativen) Untersuchung: Mit 54 Prozent planen mehr als die Hälfte der 3G S-Käufer, neben dem iPhone weiterhin oder zukünftig einen separaten iPod zu nutzen (Vorjahr: 51%).
via AppleInsider
Maklerhaie noch mobiler mit FlowFact
Software-Hersteller FlowFact weiß: “Immer mehr Immobilienvermarkter setzen auf das iPhone, vor allem seit es die Immobilien-CRM-Software von FlowFact auch für das iPhone 3G gibt.” Die App soll es Maklern gestatten, sich auch unterwegs optimal auf einen Besichtigungs- oder Verkaufstermin vorzubereiten (hat wirklich schon mal jemand einen vorbereiteten Makler gesehen?). Spontane Fragestellungen sollen sich künftig direkt beantworten lassen. Es war nicht das passende Objekt? Ein Blick in die Datenbank genügt, um dem Interessenten direkt vor Ort eine Alternative zu präsentieren – inklusive Bildern, Karten und Grundrissen. Dies alles soll die Erfolgschancen erhöhen. Im Bundling mit einem iPhone 3G kostet die Software bei T-Mobile bis zum 30.06.09 598 Euro. Eine ähnlich aufgebaute App könnte auch für Architekten und vor allem Gutachter interessant sein…
Mehr zur FlowFact AG
iPhone-Shopping (CH)
Ist es im Büro oder auf der Dienstreise wieder mal zu spät für den Einkauf geworden? Demnächst zumindest für unsere Schweizer Leser kein Problem mehr, denn die Lebensmittelkette Coop hat sich von movento die iPhone App “iCoop” bauen lassen. Diese gestattet rund um die Uhr mobile Bestellungen aus dem gesamten Lebensmittel- und Weinsortiment von coop@home. Die Lieferung soll den Empfänger je nach Ort noch am selben Tag oder zu einem beliebigen Wunschtermin erreichen. Interessant ist, dass Bestellungen sowohl browserbasiert vom PC wie mit der App abgesetzt und bearbeitet werden können, ohne dass Daten verloren gehen. Laut Movento bleiben gewählte Produkte im synchronisierten Warenkorb erhalten, auch wenn das iPhone ausgeschaltet wird. Zudem können die Anwender Einkaufslisten erstellen, die individuell benannt und abgespeichert werden können, damit beim nächsten Einkauf nichts vergessen wird. Die movento Schweiz AG hatte bereits den SAP-basierten Online-Shop coop@home realisiert.
Wann kommt das nach Deutschland!?
Zur movento GmbH
Schon über eine Million 3GS verkauft
Vom 19. bis zum 21. Juni – also innerhalb der ersten drei Tage nach Markteinführung – wurden weltweit bereits mehr als eine Million iPhone 3GS abgesetzt, wie Apple jetzt bekannt gab. Das neue Betriebssystem OS 3.0 wurde innerhalb der ersten fünf Tage seit Bereitstellung von sechs Millionen Anwendern heruntergeladen.
Zu Apple