Monatsarchiv für Oktober 2009

ScrollMotion: >200.000 eBooks via App Store abgesetzt

Das iPhone als E-Book-Plattform gewinnt permanent an Bedeutung, wie u.a. ein Blick in die App Store-Kategorie “Bücher” verrät. Zu den hierorts beliebtesten eReader-Apps gehören das von Amazon übernommene Stanza, eReader, blue panther, Readdle, Wattpad, heubach media, textunes, Walhalla und die von der Kölner App- und Ideen-Schmiede Glanzkinder entwickelte App von Random House Deutschland u. UK.

ScrollMotionRandom House USA, Simon & Schuster, Houghton Mifflin, die Penguin Group USA oder Hachette kooperieren für diesen Markt mit dem Ende 2008 gestarteten US-Dienstleister ScrollMotion (“Iceberg Reader”). Es bestehen überdies Pläne, auch Zeitschriftenausgaben von beispielsweise “Esquire” oder “Peope” als App zu veröffentlichen. Das Unternehmen meldete jedenfalls dieser Tage bereits 2.500 veröffentlichte Einzelbuchtitel und über 200.000 als App verkaufte eBooks!

ScrollMotion nutzt ab sofort auch in app purchase. Somit können Anwender einfach die kostenlose Version 3.0 des Iceberg Reader laden und mit dieser dann gewünschte Einzeltitel suchen, kaufen und verwalten. In den USA wird James Pattersons Maximum Ride als “Startcontent” gratis mitgeliefert (das lesenswerte “7th Heaven” des gleichen Autors gibt es in Europa auf der Glanzkinder-Technikbasis hier).

Wie die Glanzkinder-App erlaubt auch Iceberg (kapitelbasierte) Volltextsuche, Bookmarks, Notizenfunktion. Der “in app” realisierte Buchkatalog ist durch 32 Kategorien erheblich übersichtlicher als das App Store-Genre “Bücher”.

Was nahezu alle Anbieter von eBooks als iPhone Apps derzeit noch ausbremst, ist allerdings das in den eBook-Markt übersetzte Phänomen der Preisbindung: Die Einzeltitel kosten häufig annähernd das Gleiche wie die gedruckte Buchausgabe – im Gegensatz zur Preisstrategie, die Amazon mit dem Kindle fährt.

VoiceCorp: App liest RSS-Feeds vor

voice_corpVoiceCorp hat eine App Anwendung für das iPhone und den iPod Touch entwickelt, mit der sich Anwender Inhalte von Webseiten vorlesen lassen können. Voraussetzung dafür ist, dass auch die Betreiber dieser Webseiten VoiceCorp-Software installiert haben. Der dann mögliche automatisierte Podcast-Dienst basiert auf dem ReadSpeaker podCaster. Bei der App handelt es sich um einen Podcast-Player für das iPhone, der aus einem RSS-Feed eine Audio-Version erstellt und diese vorliest. Neben dem iPhone ist die Anwendung auch auf Android-Telefonen verfügbar; in Kürze werden Versionen für BlackBerry und Java folgen.

“Mit Hilfe der auf unserem ReadSpeaker podCaster basierenden iPhone-Anwendung werden Web-Inhalte für eine größere Zielgruppe zugänglich gemacht, da man hiermit genau jene Menschen erreicht, die sich Nachrichten und andere Web-Inhalte lieber anhören anstatt sie zu lesen”, erläutert Niclas Bergstrom, Geschäftsführer von VoiceCorp. “Dies kann von Menschen mit Leseschwäche bis hin zu Geschäftsleuten reichen, die die neuesten Nachrichten hören möchten, während sie mit etwas anderem beschäftigt sind.” Die iPhone-Anwendung steht Anbietern von Web-Inhalten weltweit ab sofort zur Verfügung. Ein Pilotanwender ist beispielsweise Upsala Nya Tidning (UNT), eine der größten Tageszeitungen Schwedens.
iTunes-Link zur VoiceCorp App “audioMob”
iTunes-Link zur “UNT” App

iPhones am laufenden Meter: Geschätzte Verkaufszahlen weltweit

iPhoneMeteriPhonemeter.com bietet eine Anzeige der verkauften iPhone-Stückzahlen. Angezeigt werden Absätze weltweit, nach Kontinenten oder nach Nationen. Das Ganze geschieht in Echtzeit, beruht aber nur auf Studienauswertungen und Schätzungen, nicht etwa auf Apple-Angaben (“The figures that are shown are estimates. We arrive at the estimates by conducting primary and secondary research”). Für Deutschland wird heute die erstaunlich geringe Zahl von 720.000 angezeigt.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Studien: Potenziale für Mobile und Online Payment

CapGeminiEine Studie von Capgemini Consulting erweist die hohe Akzeptanz von Mobile Payment als Zahlungsmethode via Mobiltelefon bei einheimischen Verbrauchern. Das Beratungsunternehmen schätzt das mögliche Marktvolumen in Deutschland nur durch Endkundengebühren auf allein 600 Mio. Euro – also noch ohne Transaktionsgebühren. Laut Cap Gemini sind heute bereits 1,3 Mio. Anwender bereit, bis zu fünf Euro pro Monat zu bezahlen, um Mobile Payment überhaupt nutzen zu können. Der Studie zufolge ist das Wachstumspotenzial erheblich, da ein ganzes Drittel der Deutschen dem Mobile Payment noch unentschlossen gegenüber steht. Hier könnten schlüssigere, besser dokumentierte Geschäftsmodelle und -prozesse helfen, bei denen Carrier, Diensteanbieter und Finanzdienstleister zusammenarbeiten. Ein weiteres K.O.-Kriterium ist natürlich die Sicherheit. Beispiele für bereits heute erfolgreiche Mobile Payment Services sind beispielsweise Mobile Parking oder auch die Handybriefmarke der Deutschen Post. Zur Studie geht es hier.

YankeeDoodleEine Studie der Marktforscher der Yankee Group belegt zusätzlich, dass in den USA in diesem Jahr bereits 8,7 Prozent aller Konsumenten ihre Rechnungen per Internet begleichen. Vergangenes Jahr waren es erst 5,1 Prozent.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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WolframAlpha – jetzt auch als App

WolframAlphaDie etwas andere Suchmaschine WolframAlpha ist nun nach der schon prima funktionierenden iPhone-Optimierung auch als iPhone App erhältlich. Der schnelle Zugriff und einige Zusatzfunktionen wie ein grafischer Taschenrechner mit X/Y-Plotter für Funktionen sowie mit Eingabefunktion für mathematische und andere wissenschaftliche Sonderzeichen, eine Almanach-Funktion, einen Währungs- und Einheitenumrechner und ein Werkzeug zur Analyse von Börsenkursen müssen einem allerdings knapp 40 Euro wert sein.

Auch als App liegt WolframAlphas Stärke darin, u. a. in normaler Sprache formulierte Fragen beantworten zu können. Das haut manchmal hin und manchmal nicht: Das in der Doku vorgeschlagene “Europe Internet Users” beispielsweise resultiert in einer hübschen Aufbereitung inklusive verwertbarer Charts, auf andere Fragen ergeht allzuoft die Antwort “Wolfram|Alpha isn’t sure what to do with your input”. Nicht weiter schlimm, denn die substanziellere Frage “What is the meaning of life?” wird schon mal korrekt als “answer to life, the universe, and everything” interpretiert und folgerichtig als “42″ beantwortet.
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Autor: klaus, veröffentlicht am: 27. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Publikumspreis für sprechende PONS-Wörterbücher

PonsDer Publikumspreis “Software des Jahres 2009″ des Software-Download-Portals der Deutschen Telekom geht an PONS-Verlag – bekannt für seine grünen Wörterbücher und Selbstlernmaterialien – und seinen Lösungspartner Paragon Technologie GmbH, Spezialist für mobile Software. Über 400.000 Internetnutzer haben ihre Favoriten in 14 Software-Kategorien gewählt. Dieses Jahr gab es erstmalig die Kategorie “Mobile Software“, in welcher mobile Anwender ihre Favoriten für Smartphones wählen konnten. Das PONS Wörterbuch für Schule und Studium Englisch gehört in dieser Kategorie zu den Gewinnern.

Die sprechenden Wörterbücher von PONS für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch und Türkisch, die für alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme (einschließlich Android, BlackBerry, iPhone, iPod touch, Java, Windows Mobile, Symbian) sowie für die Anwendung an Desktop PCs optimiert wurden, bieten laut Anbieter aktuelle und hochwertige Inhalte und schnelle Nachschlagefunktionen bei minimalem Bedarf an Speicherplatz auf dem mobilen Gerät oder dem PC.

Die App, die satt macht

lieferserviceSeit kurzem ist Lieferservice.de auch als kostenlose App auf dem iPhone verfügbar. Die Anwendung findet automatisch Lieferrestaurants “around me” und bietet die Möglichkeit, direkt bei diesen Restaurants über die iPhone-Anwendung zu bestellen. Interessant: Zu den Restaurants werden soweit vorhanden auch Kundenbewertungen angezeigt. Matthias Frieler (Country Manager Germany): “Dies ist eine deutlich gewünschte Ergänzung zu unserem Service. Bereits jetzt nutzen täglich hunderte Menschen unsere mobile Version von Lieferservice.de – die neue iPhone-Anwendung erweitert die bekannte mobile Version noch um zusätzliche Funktionen.”

In Europa ist dies laut Anbieter die erste iPhone App, über die zubereitetes Essen geordert werden kann. Ihre aktuelle Version kann in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien verwendet werden. Weitere Länder sollen in den nächsten Wochen integriert werden.
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Investition in mobiles Lernen

Die Intro Group beteiligt sich über ihre Gesellschaft Intro Retail & Media GmbH mit 25,1 Prozent an der Mobilinga GmbH. Das im Februar 2008 in Bremen gegründete Unternehmen setzt auf die Nutzung von Smartphones und mobilen Geräten wie dem iPod touch, um Sprachen in kleinen Einheiten – während einer kurzen Zugfahrt, während einer Reise oder in einer Arbeitspause – zu lernen. Die Mobilinga Applikationen sind komplett vertont, so dass der Nutzer auch die richtige Aussprache erlernen kann. Dabei kann das Unternehmen bereits erste Erfolge vorweisen: Die Mobilinga-Apps gehören derzeit im deutschen App Store zu den meistgekauften Programmen im Genre “Bildung”. Das Mobilinga-Produkt “Englisch für die Reise” zum Preis von 1,59 Euro erreichte sogar Platz 1 in den Verkaufscharts des gesamten deutschen Appstore, was laut Anbieter fünfstelligen Downloads im Monat entspricht.

Durch die Beteiligung kann Mobilinga nun weiter wachsen, in den nächsten Monaten ist die Schaffung von zehn neuen Arbeitsplätzen in der Produktentwicklung, dem Marketing und in der Inhalteerstellung geplant.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Event: Voice+IP Germany

Voice+IPDer Kongress Voice+IP Germany findet vom 3. bis 4. November 2009 in der Commerzbank Arena in Frankfurt/M. statt. Zu den behandelten Themen gehören u.a.: Unified Communications, Mobility, Voice over IP, Voice Applikationen, Konvergenz. Veranstaltet wird die Voice+IP Germany vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V. (DVPT), Schirmherr ist das BMWi. Der Besuch beider Kongresstage kostet ab 450 Euro und ist für DVPT-Mitglieder kostenlos.
Programm u. Anmeldung

Autor: klaus, veröffentlicht am: 25. 10. 2009

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Schnäppchenjagd auf iPhone u. iTouch

schnäppchenführerDas Print-Nachschlagewerk Schnäppchenführer ist jetzt auch als App erschienen. Auf dem iPhone lassen sich damit Outlets in der unmittelbaren Umgebung anzeigen. Man kann aber auch nach Outlets in einer bestimmten Stadt suchen, eine von 275 Warengruppen aufrufen oder gezielt nach einer bestimmten Marke suchen. Die App ist 24 MB groß, kommt dafür aber auch ohne Webzugang aus. 850 deutsche Factory Outlets und Factory Outlet Center sind enthalten, nicht allerdings die Einkaufsgutscheine der Print-Version. Die App stammt von Brainformatik und kostet knapp 7 Euro.
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Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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