Monatsarchiv für Dezember 2009
Tablet Ende März 2010?
Apples mit Spannung erwartetes Tablet könnte nach Reuters-Informationen Ende März oder Anfang April in den Handel kommen. Nachdem Apple bekanntlich bereits den Musikvertrieb mit iTunes und den Smartphone-Markt mit dem iPhone umgewälzt hat, erwarten manche Experten nun ähnliche Effekte durch den Tablet-Rechner mit 10,1-Zoll-Touchscreen u.a. für den E-Book- und E-Magazine-Markt – insbesondere wenn Apple eine eigene App zur Darstellung von u.a. EPUB und PDF integrieren würde. Auch im Bereich Spiele könnte nach einem erfolgreichen Tablet-Launch Manches nie wieder so sein, wie zuvor.
Mahlzeit! Nr. 3: OpenTable
Restaurants recherchieren und Reservierungen vornehmen: Das soll die App von OpenTable leisten, in eigener Darstellung der führende Hersteller von Gast- und Tischverwaltungssystemen für Restaurants und Betreiber der Onlinereservierungswebseite www.opentable.de.
Konkret ermöglicht die App Restaurantgästen: 1. die Verfügbarkeit von Restaurants in der Umgebung zu prüfen; 2. die Lage der Restaurants auf einer interaktiven Karte zu sehen; 3. kostenlose und bestätigte Reservierungen vorzunehmen; 4. Wegbeschreibungen zum Restaurant zu erhalten.
Benutzer der App bestimmen lediglich den Tag, Uhrzeit und die Anzahl der Gäste und bekommen dann in Echtzeit eine Liste von verfügbaren Restaurants in der Umgebung angezeigt. Sie können die Lage der Restaurants auf der interaktiven Karte vergleichen, Wegbeschreibungen erhalten und sogar E-Mails mit den Reservierungsdetails an Freunde/Geladene verschicken. Bei der Reservierung können darüber hinaus besondere Wünsche an das Restaurant geäußert werden. Registrierte OpenTable-Benutzer haben zusätzlich die Möglichkeit, bevorstehende Reservierungen einzusehen und zu verwalten. OpenTable will so Service für beide Seiten bieten: Restaurantgäste haben die Möglichkeit, kostenfrei, online/mobil und in Echtzeit Tische zu reservieren, während die Restaurants die operativen Vorteile der Reservierungsverwaltungssoftware nutzen können. OpenTable wurde 1998 in San Francisco gegründet. Inzwischen gehören dem globalen Netzwerk mehr als 11.000 Restaurants an und es wurden mehr als 110 Millionen Restaurantgäste vermittelt.
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Mahlzeit! Nr. 2: FoodCheck
Ab sofort ist Deutschlands “erste interaktive Lebensmittelampel” für das iPhone und den iPod touch verfügbar. Ob Zucker, Fett oder Salzgehalt, ernährungsbewusste Verbraucher müssen jetzt nicht mehr stundenlang vor dem Supermarktregal die Verpackungen studieren. “FoodCheck – die Lebensmittelampel” liefert laut Anbieter die wichtigsten Informationen über die Zusammensetzung eines Lebensmittels in Sekunden. FoodCheck-Nutzer suchen in einer Datenbank nach Produktnamen oder Herstellern. In den Ampelfarben rot, gelb und grün bekommen sie angezeigt, wieviel Fette, Zucker, Salz oder Kalorien 100g des gewünschten Produkts enthalten. Anders als bei den aufgedruckten Nährwertangaben macht die einheitliche Menge von 100g für jedes Produkt auch Vergleiche kinderleicht. Aktuell befinden sich rund 3.000 Fertig-Lebensmitteln von namhaften Herstellern wie Nestlé, Dr. Oetker oder Unilever in der Datenbank, die laut Anbieter permanent ausgebaut wird. Die App stammt von Jommi Online Marketing und kostet 2,39 Euro.
Mahlzeit! Nr. 1: iEno
Sich im Dschungel der vielfältigen Zusatzstoffe zurecht zu finden, die in der EU Lebensmitteln zugefügt werden dürfen, wird immer schwerer. Zwar müssen alle Zusatzstoffe mit E-Nummern deklariert werden, doch wer weiss schon genau welche E-Nummer was bedeutet und vor allem welcher Stoff mit welchem Gesundheitsrisiko dahinter steckt? Was liegt da näher, als mit dem iPhone in Supermarkt oder Restaurant die entsprechende Nummer nachzuschlagen? iEno enthält eine Datenbank mit allen zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffen, mit umfangreichen Informationen wie “Was ist es überhaupt?” sowie Risiken. Die Texte sind laut Anbieter auch für Laien gut verständlich. Zudem lassen sich alle Zusatzstoffe ausfiltern, die zu bestimmten Krankheitsbildern gehören. Jeder Zusatzstoff kann vom User mit einem eigenen Bewertungssymbol und einem eigenen Text bewertet werden. Diese Bewertungen können auf Wunsch auch für andere iEno-User freigegeben werden. So können iENO-Nutzer von den Erfahrungen anderer User profitieren. Die iEno zugrunde liegenden Daten werden mit der Installation der App auf dem iPhone / iPod Touch installiert (3 MB Speicherplatz), so dass die Informationen jederzeit und überall auch ohne Onlineverbindung verfügbar sind.
Die iEno zugrunde liegende DR.-WATSON-Datenbank der Lebensmittel-Zusatzstoffe beruht auf jahrelangen Recherchen, eigenen Untersuchungen und der Auswertung von mehreren tausend wissenschaftlichen Studien durch Dr. Hans-Ulrich Grimm (Autor des Klassikers “Die Suppe lügt”), Bernhard Ubbenhorst und der Ernährungswissenschaftlerin Maike Ehrlichmann. Realisiert wurde die knapp 5 Euro kostende App von ihanwel (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight), Initiator und Gründungsmitglied von Vieda, dem Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps.
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Kölner Filz statt Klüngel
Der Kölner Anbieter ElektroPulli verkauft Filztaschen für iPods, iPhones und MacBooks, die junges Design mit ökologischen Idealen verbinden sollen. Im Januar 2009 von Anja Köttker und Stefan Stuckmann gegründet, gehört ElektroPulli nach eigenen Angaben schon jetzt zu einem der angesagtesten jungen Labels für Elektronik-Accessoires. Elektropulli will das Problem schmerzendes Ökogewissen mit einer simplen Idee lösen: Mitte 2009 konzipiert und fertigt ElektroPulli in Handarbeit und in der eigenen Werkstatt Filztaschen für iPods und iPhones. Das macht vielleicht nicht überall ganz so viel her wie Carbon oder Swarovski. Doch hier wird jedes Futteral inklusive “KlimaPflaster” verkauft: Für jede Tasche unterstützt ElektroPulli Klimaschutzprojekte, die genau die Menge CO2 einsparen, für die der iPod oder das iPhone durch Produktion, Betrieb und Entsorgung verantwortlich sind. Das sind laut Elektropulli übrigens im Falle des iPhone 55 kg CO2!
“Das Wort ‘KlimaPflaster’ soll dabei ganz bewusst nicht verdecken, dass trotzdem Emissionen anfallen”, erklärt Köttker: “Ein Pflaster macht den Schaden nicht ungeschehen, hilft aber bei der Heilung.” Damit sicher gestellt ist, dass alle Spenden auch wirklich dem Klimaschutz zu Gute kommen, kauft ElektroPulli seine CO2-Zertifikate nur bei Firmen, die in den Tests der “Tufts Climate Initiative” und des “Carbon Catalog” auf den vorderen Plätzen landen und nach den Regeln des sogenannten “Gold Standard” arbeiten – dem laut Elektropulli einzigen unabhängigen Standard für Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasen. Als Mitglied von 1 Percent For The Planet“, einer Non-Profit-Organisation aus den USA, hat sich ElektroPulli deshalb dazu verpflichtet, mindestens 1 % seiner Erlöse für Umweltschutzprojekte zu spenden.
Die iPod- und iPhone-Taschen produziert das Kölner Label in zehn verschiedenen Farben aus echtem Wollfilz. Alle Taschen weisen ein mit Siebdruck veredeltes Innenfutter auf, welches das Display des benutzten Gerätes sauber halten soll.
iDay pusht gratis
Das iPhone-Entwicklerteam iHanWel bietet seinen Geburtstags- und Eventmanager iDay Deluxe für das iPhone künftig mit kostenlosem Push Service an. Der Push Service gewährleistet sowohl die automatische Aktualisierung der numerischen Anzeige der nächsten Ereignisse am App Icon selbst (also auch ohne Aufruf der App), wie auch die Benachrichtigung über anstehende Ereignisse zu einer frei einstellbaren Uhrzeit. Der Anbieter hatte diesen Push Service schon im Frühsommer integriert, bislang jedoch als kostenpflichtiges in app purchase-Modul angeboten. Seit Anfang Dezember und Update 3.4 bekommen nun alle iDay Deluxe User kostenlosen und dauerhaften Zugriff auf diesen Benachrichtigungsservice. iDay Deluxe kostet 3,99 Euro, es gibt auch eine kostenlose “Lite”-Version.
ihanwel bzw. Hanno Welsch (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight, iENo) ist Initiator und Gründungsmitglied von Vieda, dem Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps.
iTunes-Link Deluxe
MobileMe-Alternative mit 3 GB gratis
Das gestern vorgestellte “icloud Premium” (100 GB für knapp 40 US-Dollar/Jahr) funktioniert ähnlich wie das Apple-Angebot MobileMe oder der Wettbewerb von Dropbox (2 GB gratis) im Browser (keine Clients) sowie u.a. mit Smartphones unter iPhone OS, Android oder Windows Mobile. icloud speichert und synchronisiert Dateien wie Musik, Fotos, Videos und Dokumente. Für viele iPhone Poweruser dürfte mindestens ein Test der Basisversion interessant sein, da hier immerhin 3 GB geboten werden, dazu 50 Anwendungen wie Officesuite sowie E-Mail@icloud.com – und das gratis. Das attraktive Angebot des schwedischen Unternehmens Xcerion unterstützt 26 Sprachen und ist laut Anbieter in 170 Ländern im Einsatz.
Anmeldung zu iCloud.
iPhone OS lässt WinMo hinter sich
mobilecrunch u.a. zitieren comScore mit Zahlen, wonach iPhone OS in diesen Tagen an Windows Mobile vorbeigezogen ist – nicht etwa nur nach erzeugtem Traffic, sondern auch nach Nutzerzahlen! Das Ranking bezieht sich auf Smartphone-Nutzer in den USA.

Remote Access via App
NTRglobal hat Anfang Dezember seine Remote Access-Lösung NTRconnect Remote für das iPhone und den iPod Touch als App veröffentlicht. Laut Anbieter können Nutzer von iPhone und iPod touch damit nach Anmeldung via abgesicherten Remote Access von unterwegs weltweit auf Rechner zuhause oder im Büro zugreifen und diese fernsteuern.
Die App bietet laut Hersteller Sprachunterstützung für Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch; Multi-Plattform Zugang zu Windows-, Mac- und Linux-Systemen; 256-Bit Verschlüsselung und erweiterte Keycard-Sicherheit; Skype-Integration; Lokales Drucken von Remote-Dokumenten; Wake-on-LAN. Die App kostet 1,59 Euro. Für jeden Download spendet NTRglobal 1 US-Dollar an TreeLink, eine Organisation, die sich um weltweite Wiederaufforstung bemüht.
iTunes-Link
Event: Online Handel 2010
Vom 20. bis 21. Januar findet im Bonner Hotel Maritim der Jahreskongress für die Internet- und E-Commerce-Branche “Online Handel 2010″ statt. Aus dem Programm: “iPhone & Co.: Herausforderungen und Potenziale im Mobilen Internet” (Sempora Management Consultants); “Bessere Usability für Shops durch Mobile-Portale”; “Online Marketing für E-Commerce als weiterer Kanal im Channel-Mix”; “Online- und Mobile-Videoplattform als Verkaufstool” (Kyte); “Mobile E-Commerce – Die Verlängerung des Online Handel auf den 3rd Screen”. Die Kongressteilnahme kostet 1.290 Euro (200 Euro Frühbucherrabatt bis zum 31.12.2009).
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