Monatsarchiv für Februar 2010
Event: ecommerce conference Roadshow
Im März 2010 beginnt die Roadshow ecommerce conference bereits zum siebten Mal ihre Tour durch Deutschland mit Stops in Hamburg (4. März), Frankfurt (9. März), Düsseldorf (10. März) und München (17. März). Abermals will sie ihren Fachbesuchern kundenorientierte Lösungen für erfolgreiche Vertriebs- und Serviceprozesse bieten. Zudem beleuchtet sie, wie die neuesten Trends in der Praxis umgesetzt werden können. Ziel dabei ist, die Conversion Rate mit effizienten Mitteln zu optimieren.
Die ecommerce conference umfasst laut Veranstalter Neue Medienges. Ulm (NMG) die wesentlichen Aspekte, um den Erfolg im Online Shopping zu erhöhen und zu kontrollieren. Web-Analyse und -Controlling, Shop-Software und Usability sowie die effiziente Abwicklung der Vertriebsprozesse bis hin zu sicherem E-Payment sind darauf ausgerichtet, dass aus Interessenten auch tatsächlich Kunden werden. Zudem werden Trends, wie Social Commerce, Bewegtbilder und Videos sowie Mobiles Internet unter dem Aspekt beleuchtet, wie sie im E-Commerce verkaufsfördernd eingesetzt werden können.
Unter der Moderation von Frank Puscher, der bereits bei den letzten Roadshows durch das Tagesprogramm führte, berichten Experten direkt aus der täglichen Praxis und beraten die Besucher. Zu den Ausstellern u. inhaltlichen Beiträgern gehören u.a. T-Systems, Expercash, Communicode, Mauve, SEOlytics, Interoute, clickandbuy, Webtrekk, Poet Software oder myprinting.
Die Konferenzreihe richtet sich an Leiter E-Commerce und Betreiber von Online Shops. In jeder Stadt wird ein leicht modifiziertes Vortragsprogramm geboten. Die Teilnahme kostet knapp 200 Euro zzgl. Mwst.
mehr Infos u. Anmeldung
Event: Mobile Times
Vom 04. bis 05. März 2010 findet in Düsseldorf die Mobile Times 2010 statt, eine neue Konferenz zum Thema Mobile Computing. Der erste Tag stellt die Hauptkonferenz dar, der zweite ist Workshops und Seminaren vorenthalten. Vorträge und Diskussionen über die Programmierung mobiler Endgeräte wie Smartphones sollen Antworten geben auf Fragen wie
- welche Technologien sind zukunftsträchtig?
- wie steige ich in die Entwicklung ein?
- was für Tools und welche Sprachen sind aktuell?
- wie kann ich meine Produkte vermarkten?
Im Schulgebäude der Ideenbotschaft in Düsseldorf soll am ersten Tag über Zukunft und Chancen im Bereich mobile Endgeräte gesprochen werden. Am zweiten Tag werden Workshops und Seminare zum Thema Entwicklung für Mobiles angeboten. Fest steht bereits der Workshop “Einführung in Android”, geleitet durch die Android-Experten Arno Becker und Marcus Pant (beide Visionera GmbH). Aus dem Programm: Das Android-System, Erstellung eines Android-Projekts, Der Android-Emulator, GUI-Programmierung in Android, Hintergrundprozesse, Systemereignisse, Location Based Services, Debugging, Tools.
Die Teilnahme am Workshop kostet 300 Euro zzgl. Mwst. (10% Rabatt f. Tagungsteilnehmer), für die Tagung am Vortag müssen 120 Euro zzgl. Mwst. berappt werden.
Infos u. Anmeldung
Aktuelle Baugeld-Konditionen: BaufiZins App
Seit gestern findet sich die App BaufiZins kostenos im App Store. Die Interhyp AG, nach eigenen Angaben Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, will hiermit iPhone- und iTouch-Anwendern Informationen zur optimalen Baufinanzierung direkt über das iPhone bereitstellen.
“Mit unserem neuen Mobil-Service machen wir es angehenden Bauherren, Immobilienkäufern und Umschuldungskunden noch leichter, sich rund um die Finanzierung auf dem Laufenden zu halten. Ohne Mühe kann man sich nun auch unterwegs – zum Beispiel beim Besichtigungstermin oder bei der Lektüre von Immobilienangeboten – schnell und einfach ein Bild von der möglichen Finanzierungssituation machen”, erläutert Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, das neue Angebot.
Die Funktionen im Überblick:
- Zinsindikation auf Basis individueller Angaben gleich auf der App-Startseite
- Aktuelle News rund um die Finanzierung
- Die Interhyp-Beratung vor Ort – mit Kontaktdaten und Wegbeschreibung
- Rückrufservice, E-Mail und Direkt-Anruf zur Interhyp-Kundenbetreuung.
iTunes-Link
Lesetipp: Checkliste Mobile Marketing
Josh Lovison von IPGs Emerging Media Lab hat für die Werberbibel ‘Advertising Age’ das Hype-Thema Mobile Marketing auf die aktuell wirklich relevanten Punkte heruntergekocht. Aus dem Inhalt:
- Warum bislang zurückhaltend gebliebene Unternehmen JETZT einsteigen sollten
- Wie eilig ist der Einstieg?
(die drei Kräfte “Siegeszug der Smartphones”, “Nutzung des mobilen Internets” auf Smartphones u. Tablets, Netzwerkverbesserungen” wälzen den Markt total um)
- Brauche ich wirklich eine eigene App?
(Ja, immer dann, wenn ein mit dem oder den eigenen Produkten verbundenes Kundenbedürfnis wirklich via App zu befriedigen ist)
- Wie wichtig ist das iPhone als Zielplattform tatsächlich?
(Es ist einfach nicht zu vernachlässigen – gemeinsam mit iPod touch ist heute bereits von über 75 Mio. Endgeräten im Markt auszugehen – bei rasanten Wachstumsraten)
- Welche anderen Plattformen sind wichtig?
(Android, in den USA auch noch BlackBerry)
weiterlesen auf Advertising Age
Lesetipp: Spiegel-Leser vermissen mehr
Am vergangenen Freitag wurde das lang erwartete iPhone-App des Nachrichtenmagazins ‘Der Spiegel’ von Apple freigegeben. Wie angekündigt kam die Digitalversion des morgen erscheinenden Heft 8 dann am Samstag um 22:00 Uhr heraus, zum “Einführungspreis” von 2,99 € (Preis der Printausgabe 3,80 €; geplanter Preis des iPhone-Papers 3,99 €). Doch was viele Leser auf ihrem Mobilgerät empfingen, war keinesfalls die versprochene komplette Ausgabe, wie der fontblog.de der fontshop AG in einem besonders lesenswerten Beitrag dokumentiert: es fehlten Abbildungen und Heftteile; ganz selbstverständlich fielen auch die Anzeigen unter den Tisch (und der Kultur-Spiegel ebenfalls). Inzwischen äußern Benutzer ihren Unmut per Kommentar im App-Store und werten die Applikation ab. Auch im Spiegel.de-Forum kommt das Programm nicht gut weg.
Dabei sah alles zunächst gut aus. Der ‘Spiegel’-E-Reader geht selbstbewusst einen anderen Weg als zum Beispiel das Magazin stern oder die Bild-Zeitung. Statt die aktuellen Inhalte des Internet-Portals handygerecht zu präsentieren (stern) oder eine Verkleinerung der Print-Version als PDF anzubieten (Bild), setzt ‘Der Spiegel’ auf den klassischen Reader, der die Inhalte der aktuellen Druckausgabe für das Lesen am Kleinbildschirm neu umbricht. Gekaufte Exemplare werden in einem Archiv abgelegt und sind dort jederzeit verfügbar. Auf Wunsch kann man sich zusätzlich die tagesaktuellen Seiten von Spiegel.de in der gleichen Applikation ansehen.
Mittels Demoheft, das zur Grundausstattung des kostenlosen ‘Spiegel’-Readers gehört (sowie einer recht gut gemachten Bedienungsanleitung für alle, die Scrollen und Swipen erst mit der Spiegel App lernen, KR) können sich neue Benutzer mit seiner Logik vertraut machen. Das Lesen beginnt durch das Aufrufen des einspaltigen, bilderlosen Inhaltsverzeichnisses (siehe Abb. oben rechts). Wie in der gedruckten Ausgabe stehen traditionell die Titelgeschichte an erster Stelle (auch wenn sie, je nach Schwerpunkt, irgendwo im Heft beginnt) und die “Briefe” (üblicherweise auf S. 6 ff anzutreffen) ganz am Ende, gemeinsam mit “Impressum”, “Register”, “Personalien” und anderen Rubriken. Die “Hausmitteilung” (andere Medien nennen das “Editorial”) steht nie im ‘Spiegel’-Inhaltsverzeichnis, also auch nicht in dem der E-Reader-Datei, mit der unangenehmen Folge, dass die Vorrede im digitalen ‘Spiegel’ unauffindbar bleibt – vielleicht ist sie da, aber es führt kein Weg zu ihr. Die Navigation irritiert all jene Stammleser, die das gedruckte Heft von vorne beginnen und sich langsam durcharbeiten – die iPhone-App erfordert hier radikales Umdenken…
weiterlesen auf fontblog.de
BBC: Englisch lernen via Handy u. Smartphone
Die Englischkurse des BBC World Service über Kurzwelle sind Legende. Doch die Briten gehen mit der Zeit und setzen immer mehr auf Mobiltelefone. In Bangladesh bietet der BBC World Service Trust bereits Sprachkurse auf dem Handy an. Der Dienst BBC Janala (Fenster) genannte Dienst stellt unter der Rufnummer 3000 über 250 dreiminütige Audiolektionen sowie ein SMS-Quiz zur Verfügung. Durch eine Kooperation mit allen Mobilfunk-Netzbetreibern liegt der Minutentarif bei umgerechnet nur einem Eurocent, was einer Preisreduktion von bis zu 75 Prozent gegenüber einer herkömmlichen nationalen Verbindung entspricht.
In Großbritannien wird die BBC in Q210 eigene Applikationen zum Abruf von Nachrichten respektive Sportinformationen anbieten. Angekündigt wurden bereits die Plattformen iPhone, BlackBerry und Android.
via heise.de
Verhalten von Handynutzern aus Verbindungsdaten vorhersagbar
Nur anhand der Verbindungsdaten der letzten drei Monate lässt sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent das Mobilitätsverhalten eines Handy-Benutzers vorhersagen. Das ist das Ergebnis einer von heise.de zitierten Studie, die der Physiker und Netzwerktheoretiker Albert László Barabási im Wissenschaftsmagazin ‘Science’ veröffentlicht hat.
Als einzige Voraussetzung für diese Mobilitätsvorhersage reiche es, wenn der Mobiltelefon-Benutzer durchweg online sei und das Gerät regelmäßig nutze. Dann sei es möglich, aus den gespeicherten Standortdaten nicht nur rückblickend das Verhalten eines Menschen abzuleiten, sondern regelrecht vorherzusagen, wann und wo sich die Person in Zukunft aufhält. Die Genauigkeit dieser Vorhersage entspreche der Größe der Mobilfunk-Zellen, die durchschnittlich etwa drei Quadratkilometer abdecken.
Selbst der Aufenthaltsort von Menschen, die viel reisen, ist demnach kaum schwieriger vorherzusagen als für solche, die die meiste Zeit zu Hause und in der Nachbarschaft verbringen. Der geringe Unterschied zwischen beiden Anwendergruppen schwinde, wenn man ausreichend viele Daten verwende.
Für die Studie nutzte Barabási Quartalsdaten der Telefonfirmen, die auch für die Handyrechnung aufbereitet werden. Dabei ging es um die Zuordnung zu Verbindungsaufnahmen des Handys zu den Sendemasten, die im Zentrum jeder Funkzelle stehen. Zwar sei es nicht möglich, den Aufenthaltsort auf den Punkt genau zu rekonstruieren, wohl aber das Mobilitätsverhalten ausreichend stark einzugrenzen, um daraus ein individuelles Muster zu bestimmen. Mit ihrem Algorithmus konnten die Forscher anhand dieser Muster das Verhalten der nächsten Tage ziemlich sicher voraussagen. Mit abnehmender Reisefreude der Menschen steigt die Genauigkeit der Prognose auf über 90 Prozent. Zusammen mit einem amerikanischen und zwei chinesischen Kollegen hat Barabási die anonymisierten Verbindungsdaten von 45.000 Menschen ausgewertet, die mindestens alle zwei Stunden tagsüber mit dem Handy telefonierten.
via heise.de
Most Trusted Brands: Nokia Sieger bei Handys
Traditionslabels halten bei den vertrauenswürdigsten Marken aus Konsumentensicht die Spitzenplätze. So schwören die Deutschen etwa bei Schmerzmitteln auf Aspirin, bei Spirituosen auf Asbach und bei Haushaltsgeräten auf Miele. Das besagt die Erhebung “Most Trusted Brands” von ‘Reader’s Digest’. Das international aktive Medienhaus befragt regelmäßig ingesamt 32.000 Bürger aus 16 europäischen Nationen (davon 7.800 aus Deutschland) nach ihren Top-Marken.
Aus den Ergebnissen berichtet der ‘Kontakter’ vorab in seiner aktuellen Ausgabe – bei ‘Reader’s Digest’ selbst findet sich noch nichts zum 2010er Award (nur zu dem des Vorjahrs). Neben den Labels nehmen die Bundesbürger aber auch die Unternehmen dahinter war. So musste Google – wohl im Zuge von Diskussionen um den Datenschutz – seine Stellung als vertrauenswürdigste Internet-Marke an T-Online abgegeben. Nokia hat man die Lumpereien und den Subventionsbetrug bei der Schließung des Werks in Bochum verziehen oder vergessen – die Finnen behaupteten den Spitzenplatz bei Handys.
via w&v
E-Mail-Marketing per App
Verlässliche Auswertungen aktueller E-Mail-Kampagnen sind das A und O des professionellen E-Mail-Marketings. Für Nutzer von Inxmail Professional sind diese Kennzahlen jetzt auch mobil zugänglich: Mit der iPhone App Inxmail iStats von rabbit mobile – einer Tochter von rabbit eMarketing.
Eine Besonderheit der App sollen die detailreichen, animierten Grafiken der Reports sein. Zusätzlich zu den üblichen Kennzahlen enthält Inxmail iStats auch die neuen Kennzahlen POR (Projected Opening Rate) und ALEN (Average E-Mail Live Span). POR ist eine andere Art der Hochrechnung der Öffnungsrate. ALEN bemisst die durchschnittliche Lebensdauer einer E-Mail-Adresse, was besonders für deren monetäre Bewertung entscheidend ist. Die App ist kostenlos.
iTunes-Link
Give-away: mobile Nachschlagwerke v. Jourist Verlag
Der Jourist Verlag stellt 15 elektronische Nachschlagewerke für iPhone und iPod touch vor. Jedes Lexikon bietet über 1.000 Einträge aus aller Welt zu einem attraktiven Thema aus Bereichen wie Autos, Nutzfahrzeuge, Transport und Verkehr, Tiere oder Uniformen. Die “Nachschlage”-Apps sind reich bebildert und dank lokaler Datenspeicherung unabhängig von einer aktiven Verbindung zum Internet. Alle Themenlexika verfügen über eine schnelle Suchfunktion, einfache Filter zur optimalen Auswahl der gezeigten Daten sowie nützliche Listen wie Favoriten und zuletzt betrachtete Einträge.
Beispielsweise das Lexikon der Automobile präsentiert nicht nur edle Klassiker, sondern auch die erfolgreichsten Massenprodukte. Es dokumentiert den Fortschritt im Automobilbau mit technischen Daten, Hintergrundinformationen und aussagekräftigen Fotos. Die Apps kosten jeweils 4,99 Euro. Vor dem Kauf können kostenlosen Lite-Versionen getestet werden, die auf lediglich 30 Einträge abgespeckt wurden. Diese werden zu allen 15 Lexika angeboten.
Give-away-Aktion: mobileTicker verschenkt je einen Promo-Code für die Jourist-Bände zu Fischen, Flugzeugen und Vögeln an die ersten drei Leser, die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der Apps ist ein US-Account für iTunes (Anleitung zu dessen Erlangung kann mitgeliefert werden). Einsendeschluss ist Donnerstag, der 25.02., der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
iTunes-Link zu den Lexika