Monatsarchiv für April 2010
Tanz in den Mai mit 67 vergünstigten Apps
Erst Advent/Weihnachten, dann das App-Picknick am Valentinstag, Ostern hatte man dieses Jahr pausiert, doch zum Frühlingsanfang startet vieda, der Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps einmal mehr eine besondere Verkaufsaktion. Nur am morgigen 1. und am 2. Mai stehen aus deutschen Landen frisch auf den AppsForSale.de-Tisch 67 iPhone-Apps jeweils zum Schnäppchenpreis bereit. Überdies freut sich vieda über das 100. Mitglied in den eigenen Reihen.
vieda-Mitbegründer Hanno Welsch (u.a. iDay, iBody): “Wer einige der besten Apps aus Deutschland auf seinem iPhone einsetzen möchte, kann nun aus dem Vollen schöpfen und viel Geld beim Anschaffen der einzelnen Apps sparen.” Für Mobile Professionals vielleicht besonders interessant (Auswahl): iGentleman: 2,39 € (statt 4,99 €); Quick Math CAS Taschenrechner: 2,39 € (statt 3,99 €); Math Trainer: 0,79 € (statt 1,59 €); iVerkehr: 1,59 € (statt 2,99 €); das sehr empfehlenswerte Reisekosten: 3,99 € (statt 4,99 €; App of the Month auf mobileTicker, hier im Praxistest); Taxometer: 1,59 € (statt 2,99 €); Parkwächter: 0,79 € (statt 1,59 €); fairTAXI: 0,79 € statt 1,59 €; iOutbank Pro: 1,59 € (statt 6,99 €); der ziemlich unverzichtbare MobileButler: 0,79 € (statt 1,59 €); Geldautomaten in der Nähe: 0,79 € (statt 1,59 €); iLohn+Kredit: 0,79 € (statt 1,59 €); 2010 Brutto-/Netto Gehaltsrechner: 0,79 € (statt 1,59 €); WorkTimes: 1,59 € (statt 2,39 €); Zinseszins- und Kostenrechner: 0,79 € (statt 1,59 €). Die Preisreduzierung gilt wie gesagt nur während der beiden Aktionstage, Grund genug für ein baldiges Stöbern auf AppsForSale!
Give-away: SplashID im Wert von 8 €
Aufgrund der starken Zielgruppen-Überlappung stellen die App-Spezialisten von SplashData freundlicherweise drei Promocodes (US-iTunes-Account erforderlich) von
SplashID for iPhone für unsere Leser zur Verfügung.
Die Software kostet normalerweise 7,99 Euro und dient als Daten-”Safe” der verschlüsselten, zugangsgeschützten Speicherung von Benutzernamen, Passwörtern, Kreditkarteninformationen, Kontonummern oder Registrierungs-Codes auf iPhone oder iPad. Give-away: Die ersten drei Einsendungen an klaus at glanzkinder dot com mit “SplashID” im Betreff gewinnen! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, Einsendeschluss ist Montag, der 03. Mai.
Apple übernimmt App-Systemhaus Siri
Die Jobs-Company auf Einkaufstour. Gleich nach der Übernahme von Chip-Hersteller Intrinsity wurde die von App-Entwickler Siri bekannt. Die Siri-App ist bislang nur im US-App Store erhältlich und dient der sprachgesteuerten Reservierung und Buchung von Restaurant-Tischen, Kinokarten, Taxis etc. Das System funktioniert nur mit der letzten Gerätegeneration (3GS) und momentan auch nur mit den Angeboten von Kooperationspartnern in den USA – derzeit 40 Unternehmen. Das ist also noch sehr ausbaufähig, hat aber immerhin Apple dazu bewogen, das Unternehmen mit derzeit 26 Mitarbeitern zu übernehmen, das bislang bereits Kapitalspritzen über insgesamt 23,5 Mio. US-Dollar erhalten hat.
Hewlett Packard stärkt sich mit Palm
Hewlett Packard wird den Organizer/PDA-Pionier und Smartphone-Hersteller (z.B. “Pre”, “Pixi”) Palm übernehmen. Als Kaufpreis wurden 1,2 Milliarden US-Dollar genannt. Über eine Übernahme – beispielsweise seitens Nokia, Microsoft oder Dell – war angesichts schlechter Bilanzen schon lange spekuliert worden. Da HP auch im Markt für Tablets aktiv ist (HP “Slate”), entsteht hier eine neue, ernst zu nehmende Konkurrenz für Apple (iPhone, iPad).
50.000 Apps im Android Market
Laut AndroLib.com sind allein im März knapp 9.000 Android Apps neu in den Android Market gekommen, der damit inzwischen über 50.000 Anwendungen bietet. Rund 60 Prozent davon sind Free Apps. Zum Vergleich: Apples App Store enthält heute knapp 204.00 Apps.

Praxistest: SplashTravel
Als “Schweizer Taschenmesser für Road Warriors bzw. für Mobile Professionals” beschreibt SplashData seine Reisenecessaire-App SplashTravel. Das ist nachvollziehbar, denn die App-Kombi verbindet Lösungen für die Reiseorganisation wie Flight Tracking, Reisekosten (als sehr schlichte Liste für den E-Mail-Export) und Währungsrechner, die andernorts einzeln besorgt und bezahlt werden müssen. Spontan überzeugend ist der Trip Organizer, über den eine Reise angelegt und mit weiteren Infos angereichert werden kann. Die App unterstützt die Recherche nach und Buchung von Hotels, Restaurants, Flügen, Zug- und Busfahrten sowie Mietwagen, ist allerdings nur eingeschränkt lokalisiert. So kennt die App zwar sowohl den Köln/Bonner wie den Düsseldorfer Flughafen, erkennt aber beispielsweise den Standort Bonn nicht. Die Fluginformationen umfassen – soweit verfügbar – Flugnummer, Gate und Flugstatus, vgl. das ganz erheblich teurere WorldMate.
Die Sektion “Calculators” umfaßt neben dem Währungsrechner auch eine Konvertierung von Meter in Inch/Feet und umgekehrt, den notorischen Trinkgeld-Kalkulator sowie eine nützliche Tabelle für Bekleidungsgrößen (USA, Europa, UK, Japan: Jackets, Hemden, Schuhe, Anzüge, Hosen). Endgültig zur virtuellen Mama wird das iPhone durch die enthaltenen Einpacklisten (“Nicht vergessen!” Fürs iPhone gibt es hier übrigens keinen vorbereiteten Listenpunkt). Eine Tabelle mit internationalen Vorwahlen sowie Kontaktinfos zu Airlines (leider nur US-based, beispielsweise keine Lufthansa), Autovermietern, Hotelketten und Dienstleistern wie beispielsweise Travelocity runden die im Praxistest überzeugende App sinnvoll ab. Da die Bündelung auch Platz auf dem Home Screen spart, scheint der Preis von knapp 4 Euro gerechtfertigt.
Konstruktive Kritik lässt sich auch in den iTunes-Rezensionen finden: Ein Nutzer verlangt nachvollziehbarerweise, dass Bestandteile einer angelegten Reise in der Reihenfolge, in der sie sich zeitlich ereignen werden, angezeigt werden und nicht – wie bislang – in der Reihenfolge, in der sie eingegeben wurden. Einem anderen ist aufgefallen, dass man in der Packliste zwar Elemente hinzufügen, aber keine löschen kann. Stimmt – aber es lässt sich ja für jeden Listenpunkt festlegen, ob er auf der Reise benötigt wird, oder nicht. SplashTravel gibt es auch in einer Version für Palms WebOS.
Fazit: ****
Zahltag: 25 Mio. € für (Apple) Apps
80 Prozent der heruntergeladenen Apps sind kostenlos – obwohl rund 75 Prozent der Apps im App Store kostenpflichtig sind. Wie schon beim kontroversen Thema Paid Content bei den Verlagen, gibt es auch eine deutliche “Kostenloskultur”. Das ergibt eine Online-Umfrage der globalen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners. 200 Smartphone-Nutzer mit Interesse an Apps gaben hierfür Auskunft über Kenntnis und Nutzen von App Stores, über ihr Kaufverhalten und ihre Ausgaben für Apps. Fast alle Befragten stöbern im App Store und sind beim Download nicht zurückhaltend – außer, wenn sie bezahlen müssen. “Das mag für App-Anbieter zunächst enttäuschend klingen. Doch da die Zahl der Smartphone-Nutzer zukünftig stark wachsen wird und sich das iPad dem europäischen Markt nähert, ist generell mehr Absatz in punkto Apps zu erwarten“, erklärt Studienautorin Annette Ehrhardt, Medienexpertin bei Simon-Kucher.
Über 80 Prozent der Studienteilnehmer besitzen Smartphones der Marken Apple oder BlackBerry. Privatnutzer verwenden hiernach eher das Apple iPhone, der BlackBerry wird überwiegend geschäftlich eingesetzt. In Sachen Bekanntheit dominiert klar Apples App Store. Über 90 Prozent der Besitzer eines iPhone oder iPod Touch kennen den App Store, fast 80 Prozent haben ihn schon besucht. Und wer einmal dort ist, findet auch etwas: Alle Studienteilnehmer, die den Apple App Store in den letzten drei Monaten besucht haben, haben auch etwas herunter geladen. Ganz anders sieht es bei der Konkurrenz aus: RIM-Endgeräte sind zwar im Business-Bereich weit verbreitet, doch nur knapp 30 Prozent der befragten BlackBerry-Anwender kennen den dazugehörigen App Store – die BlackBerry App World – weniger als ein Viertel haben sie schon einmal besucht, und noch weniger haben etwas herunter geladen.
Egal ob Apple oder BlackBerry: Über 80 Prozent der heruntergeladenen Apps sind laut Studie kostenlos. “Bei den kostenlosen Apps ist der Nutzer weniger wählerisch und lädt auch Apps herunter, die ihm nicht so wichtig sind, während kostenpflichtige Apps schon echten Mehrwert stiften müssen“, erklärt Ehrhardt. Pro Quartal lädt laut Studie ein Nutzer des Apple App Stores rund zehn Apps herunter, darunter zwei kostenpflichtige – zu einem Durchschnittspreis von 3,50 Euro je App. Bei BlackBerry wird nur eine kostenpflichtige App gekauft, die aber mit 5 Euro zu Buche schlägt. Hochgerechnet würde ein typischer Apple-Kunde knapp 30 Euro im Jahr für Apps ausgeben, ein BlackBerry-Kunde knapp 20 Euro. Geht man von einer Million iPhones und iTouch-Geräten in Deutschland und einem Nutzungsanteil des AppStores durch iPhone/iPod-Nutzer von 77 Prozent laut Studie aus, so belaufen sich die deutschlandweiten Ausgaben allein für Apple-Apps pro Jahr auf knapp 25 Millionen Euro.
APD ddp übernimmt Airmotion
Die Nachrichtenagenturgruppe DAPD ddp übernimmt die Mehrheit am Münchner Mobil-Spezialisten Airmotion GmbH News und Entertainment, wie u.a. meedia.de berichtet. Laut Unternehmensangaben bündelt Airmotion “Inhalte, Technik und Portalbetreuung für Web, mobiles Internet und weitere digitale Medien wie Digital Signage, Teletext, Ticker- und Infodienste sowie mobile Apps.” Neben dem Firmensitz in München gibt es eine Niederlassung in Köln. Zu den Airmotion-Kunden gehören unter anderem Vodafone, Deutsche Telekom, Pro7 und United Internet.
Die Airmotion-Gründer Alexander Bestle, Florian Petrich und Manfred Söntgen, bleiben bei ihrem Start-up und führen die Agentur weiterhin als Geschäftsführer. Über den Kaufpreis und die künftige Verteilung der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart.
“Die Beteiligung an Airmotion ist eine strategische Erweiterung unserer Agenturgruppe: Mit innovativer Technik und exzellentem Know How werden wir unsere multimedialen Nachrichten-Inhalten künftig direkt auf Handy, Blackberry und iPhone bringen – genau dahin, wo die mobile Generation sie lesen will”, kommentierte DAPD ddp-Vorstand Martin Vorderwülbecke.
via meedia.de
Inhalte auf iPhone u. iPad via App sichern
Die App-Spezialisten von SplashData sind überzeugt, dass das so wertvolle wie leicht wegnehmbare iPad ein besonders beliebtes Diebesgut sein wird – bzw. in den USA bereits ist… Daher wurde die als “Safe auf dem iPhone” beworbene App SplashID für die verschlüsselte, zugangsgeschützte Speicherung von Benutzernamen, Passwörtern, Kreditkarteninformationen, Kontonummern, Registrierungs-Codes etc. nun auch in einer iPad-Version vorgestellt. Die knapp 8 Euro kostende und besonders für iPhones im Unternehmenseinsatz empfehlenswerte Lösung liegt bereits in Version 5 vor, diese bietet Blowfish-Encryption mit 256 Bit Verschlüsselungstiefe, einen automatischen Passwortgenerator zur Erstellung von sicheren Passwörtern sowie Anti-Phishing URL-Symbole. Für Backup und kabelloses Synchronisieren mit Mac oder PC wird eine Desktop-Software benötigt, die hier herunter geladen werden kann. Sie kostet 19,95 US-Dollar und kann 30 Tage kostenlos getestet werden.
Die aktuelle Version 5.3 enthält zusätzlich das Feature “Finger Pattern Login”, bei dem der Nutzer sich durch Fingergesten authentifiziert (vgl. Abbildung). Dies soll schnellen Zugriff für die Nutzer erleichtern, Unbefugten aber erschweren. Da es Millionen möglicher Bewegungskombinationen gibt, hält SplashData das System für besonders sicher. Laut Anbieter wird SplashID bereits von über 500.000 Anwendern für die Sicherung von Smartphones und PDAs genutzt.
Report: Fragmentierter Android-Markt
Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report sowohl das “Android-Ökosystem” unter die Lupe genommen wie auch die einzelnen Generationen von unter iPhone OS betriebenen Apple-Endgeräten nach durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
96 Prozent des Android-Traffics gehen auf 11 Endgeräte zurück (vgl. Grafik). Zum Vergleich: im September 2009 waren es nur zwei Android-Geräte. Die Android-Versionen 1.5 (“Cupcake”: 38%), 1.6 (“Donut”: 26%) und 2.0/2.1 (“Eclair”/”Froyo”: 35%) dominieren den Markt.
Auf der Apple-Seite hingegen lässt sich 84% des iPhone OS-Traffic auf die Endgeräte iPhone 3GS (39%), iPod touch 2G (25%) und iPhone 3G (20%) zurückführen, wobei der Anteil des 3GS seit September 2009 um 30 Prozent zugelegt hat. Die Untersuchung beruht auf März-Daten aus dem US-Markt. Zum aktuellen Report geht es hier.