Archiv der Kategorie iPhone Programmierung
Whitepaper: FileMaker for Mobiles
“Die moderne Arbeitswelt wird immer mobiler. iPhone und iPad, die Stars der professionellen Business-Szene, spielen dabei, im Zusammenwirken mit FileMaker Go, eine immer wichtigere Rolle”, so schreibt die Computerwoche und bietet in einer von FileMaker gesponserten Aktion deren Whitepaper zum kostenlosen Download (390 KB) an, das die mobile Bereitstellung von Unternehmensdaten mit FileMaker Pro und FileMaker Go zum Thema hat.
App Store-Wissen à la AppAnnie
Die App Store-Spezialisten von AppAnnie haben einen Teil Ihres Mobile-Business-Know-hows in eine interessante Infografik verdichtet, die hier betrachtet werden kann. Die zugrundeliegenden Daten entstammen den Premium-Services für App von beispielsweise EA, Sega, Zynga, Rovio, Microsoft oder Nokia.
Die Store-Analysten hoben für Apples App Store sieben Beobachtungen hervor:
- Der Downloads einer Paid App erzielt in Norwegen neunmal mehr Umsatz als der Download der identischen App (soweit verfügbar) in China.
- Das App Store-Territorium China wuchs vergangenes Jahr um 300 Prozent an Downoads und um 180 Prozent beim Umsatz.
- Die umsatstärksten Apps in den USA haben zehnmal mehr Umsatz generiert als die zehn “top grossing Apps” in China.
- In den letzten zwölf Monaten hat sich der Umsatzanteil durch Apps mit in-app-purchase im Gegensatz zu Apps ohne verdoppelt.
- Die Downloadzahlen von iPad Apps haben 2011 um 200 Prozent zugelegt, die von iPhone Apps (auf weit höherem Niveau) um 70 Prozent.
- iPad Apps erzielen 30 Prozent des Gesamt-iOS-Umsatzes.
- iPad Apps (Paid oder Freemium) generieren 2,4 Mal mehr Umsatz pro Download als iPhone Apps.
2016: 1 Mrd. Smartphones?
Mobile Zeitgeist nimmt sich in einem Post einer aktuellen Studie von Forrester Research an:
“In nur vier Jahren werden eine Milliarde Menschen Smartphones besitzen, so eine aktuelle Studie von Forrester. Hiervon sollen in 2016 350 Millionen Berufstätige sein und 200 Millionen hiervon werden ihre eigenen Smartphones mit an den Arbeitsplatz bringen (BYOD). Forrester befragte weltweit 3.534 IT-Entscheider und hat die Ergebnisse in einem 28-seitigen Bericht zusammen gefasst. So werden in 2016 Konsumenten rund 56 Milliarden US-Dollar in den App Stores ausgeben und die Ausgaben von Unternehmen für mobile Projekte werden sich verdoppelt haben. [...] Forrester zeigt mit seiner Studie, dass mehr als eine coole App mit ein paar schönen Features dazu gehört, eine wirklich gute Mobile Experience zu erzeugen. Unternehmen sollten in ihrer Strategie ihre Investitionen in das Back End, die Server und die Fachleute, die für den Betrieb notwendig sind, genau berücksichtigen, insbesondere wenn die Zahl der Nutzer der App steigt. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die Sicherheit. IT-Abteilungen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken und über den Schutz der eigenen IT-Infrastruktur hinaus auch die Daten der Kunden, die durch die Nutzung der Apps entstehen, entsprechend schützen. Die Privatspähre der Nutzer muss respektiert werden und nur solche Daten dürften verwendet werden, die die Nutzer bewusst und freiwillig frei geben.”
Telefonie wird immer mobiler
Telefongespräche werden immer häufiger per Handy und immer seltener über das Festnetz geführt. Die Summe aller in Deutschland aus dem Festnetz abgehenden Gesprächsminuten sank im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 191 Milliarden. Damit telefonierte 2011 jeder Deutsche im Schnitt 39 Stunden mit dieser Technologie. Insgesamt verbrachte jeder Bundesbürger rund 60 Stunden am Telefon. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur. “Noch steht das Festnetz in Deutschland für zwei Drittel der Gesprächszeit. Dank technologischer Innovationen, steigender Mobilität und günstiger Tarife wird der Mobilfunk aber auch in der Sprachtelefonie an Bedeutung gewinnen”, prophezeit BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So stieg die Zahl der aus dem Mobilfunk abgehenden Gesprächsminuten von 2009 auf 2010 um rund zehn Prozent.
In anderen Ländern geht die Festnetztelefonie noch schneller zurück. So telefonieren nur 12 Prozent der Haushalte hierzulande ausschließlich mit dem Handy. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf den hinteren Rängen.
BYOD ist bereits ein Massenphänomen
golem.de berichtet über eine interessante Accenture-Studie zum Bring Your Own Device-Phänomen (BYOD): “In Deutschland nutzen 67 Prozent bereits eigene Hardware am Arbeitsplatz. In Brasilien, Indien, Mexiko und China ist der Einsatz der privaten IT am Arbeitsplatz mit bis zu 93 Prozent der Befragten bereits sogar noch weiter fortgeschritten. Und Verbote und Richtlinien kümmern immer weniger. 67 Prozent der Beschäftigten in Deutschland verrichten berufliche Aufgaben zumindest gelegentlich mit eigenen Smartphones und Computern. Sie nutzen dabei zu 56 Prozent ihre eigenen PCs. 53 Prozent setzen ihr eigenes Notebook und 36 Prozent ihr eigenes Smartphone ein.
Das ergab eine Studie des IT-Beratungsunternehmens Accenture mit dem Titel “The Genie Is Out of the Bottle”. Sie basiert auf einer Befragung von 4.000 Angestellten von Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, 250 davon in Deutschland. Befragt wurden auch Beschäftigte in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Norwegen, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea und in den USA.
19 Prozent der deutschen Befragten tauschen sich mit Kollegen und anderen beruflichen Kontakten per Instant Messaging aus. In anderen Ländern sind es 45 Prozent. Verglichen mit Beschäftigten in anderen Ländern sind deutsche Arbeitnehmer noch zurückhaltend beim Einsatz ihrer eigenen IT-Ausrüstung. Laut der Befragung arbeiten dort 72 Prozent auch von eigenen Geräten aus: 45 Prozent mit PCs, 36 Prozent mit Notebooks und 28 Prozent mit Smartphones.
58 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, “mit privaten Geräten und Software zu arbeiten, macht mehr Spaß”. 50 Prozent geben an, ihre eigenen Geräte und Programme seien moderner und technisch auf einem neueren Stand als die des Arbeitgebers. “Gerade junge Mitarbeiter erleben die Ausstattung am Arbeitsplatz oft so, als führen sie privat Ferrari, in der Firma dagegen Pferdekutsche”, sagte Johannes Michel von Accenture.
Für Unternehmen sei die private Technologie problematisch. Passiert ihr Einsatz ungesteuert, sei die Sicherheit von Daten und IT-Systemen in Gefahr. Wenn Unternehmen rigide Verbote aussprechen, drohe Motivationsverlust bei Mitarbeitern und Ansehensverlust auf dem Arbeitsmarkt. Für 19 Prozent der Befragten in Deutschland ist neueste Technik am Arbeitsplatz ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. In anderen Ländern sind es 33 Prozent.
Verbote würden auch keinen wirksamen Schutz vor der privaten IT bieten: 18 Prozent der Befragten geben an, sich über entsprechende Vorschriften hinwegzusetzen und mit der Ausrüstung zu arbeiten, die sie als sinnvoll für ihre Arbeit erachten. “Der Geist ist aus der Flasche und lässt sich weder mit Laisser-faire noch mit Gewalt wieder einfangen”, sagte Michel.
Manche Firmen gewähren Mitarbeitern ein Budget, mit dem sie ihre Ausstattung – im Rahmen einer Vorauswahl bzw. eines Warenkorbs – selbst anschaffen können. In Ländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und China ist der Einsatz der privaten IT am Arbeitsplatz mit bis zu 93 Prozent der Befragten bereits sehr viel weiter fortgeschritten. Gleichzeitig kümmern sich in vielen Ländern höchstens 63 Prozent der Arbeitnehmer um entsprechende Richtlinien und Vorschriften (Policies).
Passwort Management à la Norton
Das Passwort-Werkzeug “Norton Identity Safe” wird von Symantec als kostenloser Download der Beta-Version zur Verfügung gestellt. Attraktiv daran: Laut Anbieter eignet sich das Tool sowohl für Windows PCs und Notebooks wie auch für iPhone, iPad oder Android-Endgeräte. Die Lösung erlaubt den Nutzern die Ablage von Log-ins und Passwörtern “in der Cloud”. Auch eine Synchronisierung der Informationen soll möglich sein, sodass einmal gespeicherte Daten auf den verschiedenen Geräten, die ein User in Benutzung hat, gleichermaßen abrufbar ist. Gerade bei (auch) im Unternehmenseinsatz betriebenen Endgeräten ist ein bestmöglicher Passwortschutz unerlässlich und sollte via Passwort-Management unterstützt werden.
Vorteile und Features:
- User brauchen nur noch ein einziges “Master”-Passwort;
- Der Nutzer kann ein Kennwort auf einem Gerät mit dem Tool abspeichern – zum Beispiel, wenn ein neuer Webzugang angelegt wird – und sich dennoch von jedem anderen replizierten Gerät einloggen;
- Log-ins des Nutzers werden als Miniaturansicht dargestellt (Thumbnails). Er braucht sie nur anzuklicken oder am Touch Screen zu berühren.
Kostenloser Download von Norton Identity Safe (Beta)
An Vollversionen mobiler Security-Produkte bietet Symantec beispielsweise noch Norton Mobile Security/Norton Tablet Security für Android an (Testversion: Norton Mobile Security LITE).
App Programmierung: 2016 ein >50 Mrd.-Markt
Laut einer von Juniper Research veröffentlichten Prognose soll allein der Markt für Endverbraucher-Apps (Spiele, B2C etc.) bis zum Jahr 2016 ein jährliches Volumen von 50 Milliarden US-Dollar weltweit überschreiten. Getrieben wird dieser Markt laut den Marktforschern von einer weiteren Beschleunigung des Runs auf Smartphones sowie die Entwicklung des Tablet-Absatzes zum Massenmarkt. Dies werde dazu führen, dass Tablets bis 2016 25 Prozent zum App-Umsatz beitragen (statt 7 Prozent heute). Auch dass es beispielsweise bei Android oder Ovi Apps (Googles Android Market, Nokias Ovi Store) inzwischen teilweise möglich ist, Paid Apps über die Telefon-Rechnung zu bezahlen (Operator Billing habe sich in einer “dramatischen Umsatzsteigerung” ausgewirkt.
Inzwischen hat der massive Einsatz von in-app-purchase laut Juniper Research dazu geführt, dass “Post-Download”-Umsätze jene von Pay-Per-Download (PPD, klassische Paid App vs. Freemium) bereits überflügelt habe. Konkrete Zahlen nennt die Pressemitteilung hierzu aber leider nicht. Laut dem Report wurden 2011 bereits 31 Mrd. Apps auf mobile Endgeräte heruntergeladen.
zur Pressemitteilung
Den Report “Mobile Apps Stores: Future Business Models & Ecosystem Analysis 2012-2016″ kaufen
Mobile erreicht Konsumenten länger als TV
ibusiness zitiert interessante Marktdaten von InMobi: “Laut den Ergebnissen der weltweiten Mobile Media Verbraucherumfrage aus Q411 von InMobi hat Mobile das Fernsehen in Bezug auf die Zeit überholt, die der Nutzer vor den Geräten verbringt: Demnach verbringen die Konsumenten 27 Prozent ihrer Zeit mit ihrem mobilen Endgerät, verglichen mit 22 Prozent vor dem TV. Außerdem haben über die Hälfte der mobilen Nutzer (53 Prozent) schon einmal etwas über ihr mobiles Endgerät gekauft und dreiviertel (76 Prozent) planen etwas in diesem Jahr zu kaufen.”
Über 1/4 d. Deutschen nutzt Smartphones
Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz (BMELV) nutzen 26 Prozent der deutschen Verbraucher ein internetfähiges Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen sind es mit 58 Prozent sogar bereits mehr als die Hälfte aller Verbraucher.
Gleichfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich allerdings um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Apps. 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können – nach willentlicher Aktivierung dieser Location Based Services seitens des Nutzers (LBS).
Laut Forsa-Umfrage besitzt ein Drittel der 30- bis 44-Jährigen und gut jeder Fünfte der 45- bis 54-Jährigen ein internetfähiges Smartphone. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West: In Ostdeutschland nutzen 19, in Westdeutschland 27 Prozent ein Smartphone. Nur jede fünfte Frau ist Smartphone-Nutzerin, wogegen fast ein Drittel der Männer ein Smartphone nutzt. Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. Zudem ergab die Umfrage, dass 79 Prozent der Nutzer schon einmal Apps auf ihr Smartphone heruntergeladen haben!
zur Pressemitteilung des Verbraucherschutzministeriums
UPDATE:
Nach u.a. vom Handelsblatt referierten GfK-Zahlen war sogar fast jedes zweite 2011 neu gekaufte Handy in Deutschland ein Smartphone. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz dieser Geräte um 88 Prozent auf 14,6 Millionen Stück. Gleichzeitig sank die Zahl der nicht App-fähigen Feature Phones um 26 Prozent auf 15,2 Millionen. Deutschland ist damit laut GfK weiterhin der europaweit zweitgrößte Absatzmarkt für Smartphones, hinter Großbritannien. In Europa stieg die Nachfrage nach Mobiltelefonen um 3,2 Prozent, davon bei Smartphones um 67 Prozent. Ihr Anteil an allen verkauften Handys nahm von 22 auf 36 Prozent zu.
App-Programmierung für Unternehmen boomt
Chip zitiert spannende IDC-Zahlen: “Die Marktforscher von IDC sagen voraus, dass europäische Firmen in den nächsten fünf Jahren vor allem in mobile Apps investieren werden. Das betrifft vor allem kleine Anwendungen, die werblichen, Kommunikations- und Kundenbetreuungs-Zwecken dienen.
Laut IDC wird der Markt für Mobile Enterprise Application Platforms (MEAP) in den nächsten fünf Jahren um erstaunliche 25 Prozent wachsen – pro Jahr. Das heißt, das Volumen würde sich in vier Jahren verdoppeln. Die Analysten begründen ihre mutige Prognose damit, dass bereits im vergangenen Jahr der Bedarf nach Apps, die die Geschäftsprozesse beschleunigen, die Kunden enger binden und die Mitarbeiter produktiver machen können, exorbitant gewachsen sei.
Nicholas McQuire, Research Director bei IDC, sieht aber noch einen anderen Grund darin: Zusätzlich seien nämlich die Markteffekte aus der wachsenden Consumerization der IT, dem Cloud Computing und der Innovation im Handel zusammen ein großer Treiber dieses Trends. IT-Verantwortliche müssten sich darauf einstellen, Netzwerk, Systeme und Geräte dafür zu modernisieren. Die Investitionen seien oft schon beschlossene Sache.”