Archiv der Kategorie Windows Phone Programmierung

Event: droidcon 2012

Deutsche droidcon, 13.-14.03.2012Bereits zum vierten Mal wird am 14. März die deutsche droidcon über die Bühne gehen – konkret in der Berliner Urania. Geboten werden vier Keynotes und knapp 50 Einzelvorträge. Sascha Pallenberg (u.a. Netbook News) ist einer der Keynotesprecher, Highlights des sonstigen Programms für am Android-Unternehmenseinsatz Interessierte sind etwa “Phonegap: HTML5 Apps on all major platforms”, “Cloud Desktop for BYOD”, “Android Clients for communication in agriculture” oder “Was Android-Entwickler über Windows Phone wissen sollten”.

Die vorgeschalteten kostenlosen barcamp und Hackathon finden vom 11. bis 12. März statt. Die Teilnahme an der droidcon kostet ca. 150 Euro. Programm u. Registrierungsmöglichkeit

2016: 1 Mrd. Smartphones?

Mobile Zeitgeist nimmt sich in einem Post einer aktuellen Studie von Forrester Research an:

“In nur vier Jahren werden eine Milliarde Menschen Smartphones besitzen, so eine aktuelle Studie von Forrester. Hiervon sollen in 2016 350 Millionen Berufstätige sein und 200 Millionen hiervon werden ihre eigenen Smartphones mit an den Arbeitsplatz bringen (BYOD). Forrester befragte weltweit 3.534 IT-Entscheider und hat die Ergebnisse in einem 28-seitigen Bericht zusammen gefasst. So werden in 2016 Konsumenten rund 56 Milliarden US-Dollar in den App Stores ausgeben und die Ausgaben von Unternehmen für mobile Projekte werden sich verdoppelt haben. [...] Forrester zeigt mit seiner Studie, dass mehr als eine coole App mit ein paar schönen Features dazu gehört, eine wirklich gute Mobile Experience zu erzeugen. Unternehmen sollten in ihrer Strategie ihre Investitionen in das Back End, die Server und die Fachleute, die für den Betrieb notwendig sind, genau berücksichtigen, insbesondere wenn die Zahl der Nutzer der App steigt. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die Sicherheit. IT-Abteilungen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken und über den Schutz der eigenen IT-Infrastruktur hinaus auch die Daten der Kunden, die durch die Nutzung der Apps entstehen, entsprechend schützen. Die Privatspähre der Nutzer muss respektiert werden und nur solche Daten dürften verwendet werden, die die Nutzer bewusst und freiwillig frei geben.”

Telefonie wird immer mobiler

Telefongespräche werden immer häufiger per Handy und immer seltener über das Festnetz geführt. Die Summe aller in Deutschland aus dem Festnetz abgehenden Gesprächsminuten sank im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 191 Milliarden. Damit telefonierte 2011 jeder Deutsche im Schnitt 39 Stunden mit dieser Technologie. Insgesamt verbrachte jeder Bundesbürger rund 60 Stunden am Telefon. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur. “Noch steht das Festnetz in Deutschland für zwei Drittel der Gesprächszeit. Dank technologischer Innovationen, steigender Mobilität und günstiger Tarife wird der Mobilfunk aber auch in der Sprachtelefonie an Bedeutung gewinnen”, prophezeit BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So stieg die Zahl der aus dem Mobilfunk abgehenden Gesprächsminuten von 2009 auf 2010 um rund zehn Prozent.

In anderen Ländern geht die Festnetztelefonie noch schneller zurück. So telefonieren nur 12 Prozent der Haushalte hierzulande ausschließlich mit dem Handy. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf den hinteren Rängen.

BYOD ist bereits ein Massenphänomen

accenture.com/degolem.de berichtet über eine interessante Accenture-Studie zum Bring Your Own Device-Phänomen (BYOD): “In Deutschland nutzen 67 Prozent bereits eigene Hardware am Arbeitsplatz. In Brasilien, Indien, Mexiko und China ist der Einsatz der privaten IT am Arbeitsplatz mit bis zu 93 Prozent der Befragten bereits sogar noch weiter fortgeschritten. Und Verbote und Richtlinien kümmern immer weniger. 67 Prozent der Beschäftigten in Deutschland verrichten berufliche Aufgaben zumindest gelegentlich mit eigenen Smartphones und Computern. Sie nutzen dabei zu 56 Prozent ihre eigenen PCs. 53 Prozent setzen ihr eigenes Notebook und 36 Prozent ihr eigenes Smartphone ein.

Das ergab eine Studie des IT-Beratungsunternehmens Accenture mit dem Titel “The Genie Is Out of the Bottle”. Sie basiert auf einer Befragung von 4.000 Angestellten von Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, 250 davon in Deutschland. Befragt wurden auch Beschäftigte in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Norwegen, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea und in den USA.

19 Prozent der deutschen Befragten tauschen sich mit Kollegen und anderen beruflichen Kontakten per Instant Messaging aus. In anderen Ländern sind es 45 Prozent. Verglichen mit Beschäftigten in anderen Ländern sind deutsche Arbeitnehmer noch zurückhaltend beim Einsatz ihrer eigenen IT-Ausrüstung. Laut der Befragung arbeiten dort 72 Prozent auch von eigenen Geräten aus: 45 Prozent mit PCs, 36 Prozent mit Notebooks und 28 Prozent mit Smartphones.

58 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, “mit privaten Geräten und Software zu arbeiten, macht mehr Spaß”. 50 Prozent geben an, ihre eigenen Geräte und Programme seien moderner und technisch auf einem neueren Stand als die des Arbeitgebers. “Gerade junge Mitarbeiter erleben die Ausstattung am Arbeitsplatz oft so, als führen sie privat Ferrari, in der Firma dagegen Pferdekutsche”, sagte Johannes Michel von Accenture.

Für Unternehmen sei die private Technologie problematisch. Passiert ihr Einsatz ungesteuert, sei die Sicherheit von Daten und IT-Systemen in Gefahr. Wenn Unternehmen rigide Verbote aussprechen, drohe Motivationsverlust bei Mitarbeitern und Ansehensverlust auf dem Arbeitsmarkt. Für 19 Prozent der Befragten in Deutschland ist neueste Technik am Arbeitsplatz ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. In anderen Ländern sind es 33 Prozent.

Verbote würden auch keinen wirksamen Schutz vor der privaten IT bieten: 18 Prozent der Befragten geben an, sich über entsprechende Vorschriften hinwegzusetzen und mit der Ausrüstung zu arbeiten, die sie als sinnvoll für ihre Arbeit erachten. “Der Geist ist aus der Flasche und lässt sich weder mit Laisser-faire noch mit Gewalt wieder einfangen”, sagte Michel.

Manche Firmen gewähren Mitarbeitern ein Budget, mit dem sie ihre Ausstattung – im Rahmen einer Vorauswahl bzw. eines Warenkorbs – selbst anschaffen können. In Ländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und China ist der Einsatz der privaten IT am Arbeitsplatz mit bis zu 93 Prozent der Befragten bereits sehr viel weiter fortgeschritten. Gleichzeitig kümmern sich in vielen Ländern höchstens 63 Prozent der Arbeitnehmer um entsprechende Richtlinien und Vorschriften (Policies).

zum Artikel auf golem.de

zur Accenture-Meldung

Accenture-Infographik (BYOD)

App Programmierung: 2016 ein >50 Mrd.-Markt

juniperresearch.comLaut einer von Juniper Research veröffentlichten Prognose soll allein der Markt für Endverbraucher-Apps (Spiele, B2C etc.) bis zum Jahr 2016 ein jährliches Volumen von 50 Milliarden US-Dollar weltweit überschreiten. Getrieben wird dieser Markt laut den Marktforschern von einer weiteren Beschleunigung des Runs auf Smartphones sowie die Entwicklung des Tablet-Absatzes zum Massenmarkt. Dies werde dazu führen, dass Tablets bis 2016 25 Prozent zum App-Umsatz beitragen (statt 7 Prozent heute). Auch dass es beispielsweise bei Android oder Ovi Apps (Googles Android Market, Nokias Ovi Store) inzwischen teilweise möglich ist, Paid Apps über die Telefon-Rechnung zu bezahlen (Operator Billing habe sich in einer “dramatischen Umsatzsteigerung” ausgewirkt.

Mobile App StoresInzwischen hat der massive Einsatz von in-app-purchase laut Juniper Research dazu geführt, dass “Post-Download”-Umsätze jene von Pay-Per-Download (PPD, klassische Paid App vs. Freemium) bereits überflügelt habe. Konkrete Zahlen nennt die Pressemitteilung hierzu aber leider nicht. Laut dem Report wurden 2011 bereits 31 Mrd. Apps auf mobile Endgeräte heruntergeladen.

zur Pressemitteilung
Den Report “Mobile Apps Stores: Future Business Models & Ecosystem Analysis 2012-2016″ kaufen

Mobile erreicht Konsumenten länger als TV

inMobi.comibusiness zitiert interessante Marktdaten von InMobi: “Laut den Ergebnissen der weltweiten Mobile Media Verbraucherumfrage aus Q411 von InMobi hat Mobile das Fernsehen in Bezug auf die Zeit überholt, die der Nutzer vor den Geräten verbringt: Demnach verbringen die Konsumenten 27 Prozent ihrer Zeit mit ihrem mobilen Endgerät, verglichen mit 22 Prozent vor dem TV. Außerdem haben über die Hälfte der mobilen Nutzer (53 Prozent) schon einmal etwas über ihr mobiles Endgerät gekauft und dreiviertel (76 Prozent) planen etwas in diesem Jahr zu kaufen.”

zur InMobi-Meldung

Über 1/4 d. Deutschen nutzt Smartphones

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft u. VerbraucherschutzNach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz (BMELV) nutzen 26 Prozent der deutschen Verbraucher ein internetfähiges Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen sind es mit 58 Prozent sogar bereits mehr als die Hälfte aller Verbraucher.

Gleichfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich allerdings um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Apps. 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können – nach willentlicher Aktivierung dieser Location Based Services seitens des Nutzers (LBS).

Laut Forsa-Umfrage besitzt ein Drittel der 30- bis 44-Jährigen und gut jeder Fünfte der 45- bis 54-Jährigen ein internetfähiges Smartphone. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West: In Ostdeutschland nutzen 19, in Westdeutschland 27 Prozent ein Smartphone. Nur jede fünfte Frau ist Smartphone-Nutzerin, wogegen fast ein Drittel der Männer ein Smartphone nutzt. Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. Zudem ergab die Umfrage, dass 79 Prozent der Nutzer schon einmal Apps auf ihr Smartphone heruntergeladen haben!

zur Pressemitteilung des Verbraucherschutzministeriums

UPDATE:
Nach u.a. vom Handelsblatt referierten GfK-Zahlen war sogar fast jedes zweite 2011 neu gekaufte Handy in Deutschland ein Smartphone. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz dieser Geräte um 88 Prozent auf 14,6 Millionen Stück. Gleichzeitig sank die Zahl der nicht App-fähigen Feature Phones um 26 Prozent auf 15,2 Millionen. Deutschland ist damit laut GfK weiterhin der europaweit zweitgrößte Absatzmarkt für Smartphones, hinter Großbritannien. In Europa stieg die Nachfrage nach Mobiltelefonen um 3,2 Prozent, davon bei Smartphones um 67 Prozent. Ihr Anteil an allen verkauften Handys nahm von 22 auf 36 Prozent zu.

App-Programmierung für Unternehmen boomt

IDC.comChip zitiert spannende IDC-Zahlen: “Die Marktforscher von IDC sagen voraus, dass europäische Firmen in den nächsten fünf Jahren vor allem in mobile Apps investieren werden. Das betrifft vor allem kleine Anwendungen, die werblichen, Kommunikations- und Kundenbetreuungs-Zwecken dienen.

Laut IDC wird der Markt für Mobile Enterprise Application Platforms (MEAP) in den nächsten fünf Jahren um erstaunliche 25 Prozent wachsen – pro Jahr. Das heißt, das Volumen würde sich in vier Jahren verdoppeln. Die Analysten begründen ihre mutige Prognose damit, dass bereits im vergangenen Jahr der Bedarf nach Apps, die die Geschäftsprozesse beschleunigen, die Kunden enger binden und die Mitarbeiter produktiver machen können, exorbitant gewachsen sei.

Nicholas McQuire, Research Director bei IDC, sieht aber noch einen anderen Grund darin: Zusätzlich seien nämlich die Markteffekte aus der wachsenden Consumerization der IT, dem Cloud Computing und der Innovation im Handel zusammen ein großer Treiber dieses Trends. IT-Verantwortliche müssten sich darauf einstellen, Netzwerk, Systeme und Geräte dafür zu modernisieren. Die Investitionen seien oft schon beschlossene Sache.”

Fast 100% der Technikversierten haben Smartphones

Sicherheits-Spezialist Kaspersky hat Nutzer befragt, die ein Smartphone oder Tablet und gleichzeitig PC oder Notebook besitzen. Laut der nicht-repräsentativen Erhebung greift diese technisch gut ausgestattete Personengruppe mittlerweile “mit Vorliebe zum Smartphone”: 92 Prozent davon besitzen ein intelligentes Handy – nur knapp ein Drittel (30 Prozent) nennt ein Tablet sein Eigen. Spitzenreiter bei der Smartphone-Verbreitung sind die deutschen Nutzer. In der Befragung gaben 96 Prozent der Teilnehmer an, ein Smartphone zu besitzen, 79 Prozent der befragten Deutschen nutzen einen Desktop-Rechner.

Mobiles Internet wird Normalzustand
Weiteres Ergebnis: Wer ein Smartphone besitzt, geht damit auch regelmäßig online. Bei 65 Prozent der europäischen Befragten gehört regelmäßige Internet-Nutzung ganz selbstverständlich zum Smartphone dazu. Mit 64 Prozent liegt nach diesen Ergebnissen der Internet-Zugriff via Desktop bereits knapp dahinter! In der Praxis zeigt sich also eine Dreiteilung für den Internet-Zugriff: Notebook, Smartphone und PC. Internet-Zugriff via Spielekonsole (Connected Devices; 25 Prozent) oder Smart-TV (11 Prozent) liegen derzeit deutlich dahinter.

Die Umfrage wurde im Auftrag von Kaspersky Lab vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGovdurchgeführt. Insgesamt wurden 2.478 Nutzer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien befragt, davon 401 Deutsche. Alle Befragten sind über 18 Jahre alt und per Vorauswahl Besitzer eines mobilen Geräts (Smartphone oder Tablet) und eines konventionellen Rechners (PC, Laptop oder Mac).

Icon der Mobile Security AppKaspersky bietet mit Kaspersky Mobile Security Lite eine Free Security App und mit Kaspersky Mobile Security (6,95 Euro) eine Paid App im Android Market an. Funktionalität der Vollversion: “Echtzeitschutz vor Viren, Spam, Schadprogrammen, unerwünschten Anrufen und SMS-Nachrichten sowie direkte, cloudbasierte Überprüfung heruntergeladener Apps. Mit unserem neuen Datenschutzmodus kontrollieren Sie den Zugriff auf Ihre Kontakte und Kommunikation. Der erweiterte Diebstahlschutz deaktiviert und bereinigt Ihr abhanden gekommenes Smartphone und sucht es über Google Maps, selbst wenn die SIM-Karte ausgetauscht wurde.”

Event: App-Economy, 14.02.

Medientage.deDie Medientage München (24.-26.10.2012) veranstalten bereits am 14. Februar gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und gesponsort vom Carrier Telefónica Germany einen Informationstag zum Thema “Die App-Economy – Geschäftsmodelle im mobilen Ökosystem”. Referenten und Diskutanten von Axel Springer, Spiele-App-Spezialist Fishlabs, RTL, Microsoft, SinnerSchrader Mobile, ZEIT Online, connect, YOC, Interone u.a. sollen sich Themen widmen wie “Paid Content reloaded: Auf dem Weg zur neuen Bezahlkultur?” oder “Location Based Services, Empfehlungsmarketing, Couponing & Co.: Die Zukunft der mobilen Werbung”. Die Tagungspauschale beträgt 165 Euro zzgl. MwSt.
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