Bis zu 20% Einsparpotenzial mit mobiler IKT
Unter dem Motto “Mobile Arbeit braucht sichere IKT” befassten sich während des SimoBIT-Jahreskongress’ am 02.11. in Köln rund 150 Experten mit aktuellen Ergebnissen des BMWi-Förderprogramms “Sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik in Wirtschaft und Verwaltung”. Eine aktuelle im Rahmen der SimoBIT-Begleitforschung durchgeführte repräsentative Anwenderbefragung führt zu dem Ergebnis, dass bei größeren KMU, die komplexere mobile IKT zur Optimierung von Wertschöpfungsprozessen einsetzen, durchschnittliche Einsparungen bei den operativen Kosten von bis zu 20 % möglich sind. Die entsprechenden IKT-Anwendungen reichen dabei weit über die üblichen Massenanwendungen wie Sprachtelefonie, SMS und E-Mail hinaus. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dr. Bernd Pfaffenbach betonte in diesem Zusammenhang: “Die SimoBIT-Leuchtturmprojekte machen deutlich, dass IT-Sicherheit die Basis für die Ausschöpfung der hohen Einsparpotenziale ist. Denn nur wenn Vertraulichkeit, Integrität und hohe Zuverlässigkeit gegeben sind, werden die neuen mobilen IKT-Systeme eingesetzt. Datensicherheit und Datenschutz sind damit eine maßgebliche Voraussetzung für die schnelle Verbreitung von mobilen IT-Geschäftsanwendungen.” Das BMWi fördert mit SimoBIT zwölf Leuchtturmprojekte, die mobile und sichere Geschäftsanwendungen entwickeln.