Distimo: Preisrutsch bei Apps

Distimo LogoDer jüngste Report von Distimo vergleicht Marktphänomene in Mobile App Stores, darunter Apple App Store, BlackBerry App World, Android Market, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace. Die Daten entstammen dem gesamten Geschäftsjahr 2010 und dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:

  • Apples App Store hat im vergangenen Jahr zwar bei der absoluten Anzahl an Mobile Apps am stärksten zugelegt. Doch die Verfolger zeigten ein stärkeres prozentuales Wachstum. Der App Store für iPhone Apps verdoppelte sein Angebot in 2010 auf nahezu 300.000 Anwednungen, während sich beim Android Market das Angebot auf 130.000 Applikationen binnen zwölf Monaten auf niedrigerem Niveau versechsfacht hat.
  • Auch die BlackBerry App World und der Nokia Ovi Store zeigten dreistellige Wachstumsraten und offerierten zum Jahresende knapp 18.000 bzw. 25.000 Apps.
  • Wachstum von Mobile App Stores

  • Die hohen Downloadzahlen von Free Apps bringen nach Ansicht von Distimo Entwickler und App-Auftraggeber dazu, vermehrt über andere Formen der Refinanzierung als Paid Apps nachzudenken.
  • Beim Vergleich der Daten von Juni zu Dezember 2010 zeigt sich, dass der Umsatz durch in app purchase bei den erfolgreichsten Free Apps sich sowohl auf dem iPhone wie auf dem iPad mehr als verdoppelt hat. Allerdings auf unterschiedlichem Niveau: 15 Prozent für iPad im Gegensatz zu 34 Prozent Marktanteil beim iPhone.
  • Insgesamt stieg der Anteil von kostenlosen Apps an, während der Durchschnittspreis von Paid Apps sinkt: Dies hat Distimo an den 100 populärsten Anwendungen im Apple App Store (iPhone), der BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store festgemacht.
  • Mobile Business verändert sich: Sinkende Durchschnittspreise von Mobile Apps

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