(Etwas) mehr Freiheit f. iOS Developer

Ein Schritt vor und zwei zurück: Noch im April dieses Jahres hatte Apple durch eine Änderung der Lizenzbestimmungen für iPhone Developer Flash (u. weitere Entwicklungsumgebungen u. Frameworks wie Silverlight, MonoTouch etc.) als Techologiebasis für iPhone Apps mit dem Bannstrahl belegt. Fünf Monate später reagiert man nun auf die “Resonanz” der eigenen Entwicklergemeinde hierauf. Durch Anpassung des “iOS Developer Program-Lizenzabkommen in den Abschnitten 3.3.1, 3.3.2 und 3.3.9″ wurden jetzt “einige Einschränkungen, die wir Anfang des Jahres eingeführt haben” gelockert. Betroffen sind insbesondere “alle Beschränkungen der Entwicklungswerkzeuge zum Entwickeln von iOS Apps, so lange die dadurch entstehenden Apps keinen Code herunterladen”. Allerdings sind die entsprechenden Passagen weiterhin so gummiartig formuliert, dass sie schwerlich als Grundlage zur Anpassung von Unternehmensstrategien taugen.

Desweiteren hat Apple vergangene Woche erstmalig die Richtlinien beim Prüfen einer App für die Zulassung im App Store um Entwicklern dokumentiert. Dies ist begrüßenswert, allerdings stellt sich bei einem Review-Kriterium wie beispielsweise “Apps that are primarily marketing materials or advertisements will be rejected” (2.13) schon die Frage, welche der bereits zugelassenen über 250.000 Apps es je nach Auslegung wohl heute überhaupt noch in den App Store schaffen würden… Weitere genannte K.O.-Kriterien sind u.a. Stabilität, Fehlerfreiheit, Abweichungen von der Dokumentation, Kompatibilitäts-Abweichungen, aber auch die Nennung “anderer mobiler Plattformen” im Beschreibungstext und/oder Metadaten zur App.

Adobe hat prompt reagiert und die Weiterentwicklung des zuvor abgekündigten “Packager” in Aussicht gestellt. Das in der Version CS5 Professional der Adobe Creative Suite integrierte Modul kann iOS-Binaries aus Flash-Anwendungen generieren – ein interessanter Ansatz für Cross Platform-Entwicklungen (Web, iOS, Android), wenn Apple mitspielt.

via heise.de

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