F-Secure: Malware schiesst sich aufs iPhone ein
Der finnische Sicherheitsanbieter F-Secure blickt bereits aufs laufende Jahr 2009 zurück und veröffentlicht in seinem ‘Security Wrapup’ die aus seiner Sicht wichtigsten Themen rund um Internetsicherheit und digitale Trends. Dabei ist auch F-Secure aufgefallen, dass Smartphones beliebter und leistungsfähiger als je zuvor geworden sind. Sie werden zunehmend für internetbasierte Aktivitäten genutzt wie zum Beispiel den Kontakt über soziale Netzwerke, die ebenfalls im Jahr 2009 erheblich an Popularität gewonnen haben. Im Wesentlichen ist diese Entwicklung laut F-Secure auf die Beliebtheit des iPhone (und anderer Smartphones mit Touchscreen) zurückzuführen.
Gegen Ende des Jahres 2009 gerieten sogenannte “jailbroken” iPhones mit nachträglich aufgespielter Firmware in den Fokus profitorientierter Schadsoftware. Die rasante Malware-Entwicklung in diesem Bereich lässt einen klaren Trend erkennen. Kurz nach der Meldung, dass ein niederländischer Hacker die Schwachstelle eines “jailbroken” iPhones ausgenutzt hat, gab es weitere Zwischenfälle. Ein Australier wollte mit seinem Schadprogramm iPhone-Nutzern, die ihr SSH-Passwort nicht geändert hatten, “eine Lektion erteilen”. Kurz darauf tauchte auch schon der erste unsichtbare Wurm für das iPhone auf. Dieser baut ein mobiles Botnetz auf und verschafft Angreifern Zugang zu Details der Online-Banking-Daten der Nutzer.
Den vollständigen F-Secure-Bericht über IT-Sicherheitsbedrohungen für das Jahr 2009 gibt es hier.