Mac App Store: schon viel drin, aber wenig für lau
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene u.a. im Apple App Store (iPhone, iPad und – erstmals – Mac Apps), Android Market, BlackBerry App World, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem Februar 2011 und dem US-Markt. Zentrale Ergebnisse:
- Nur zwei Monate nach dem Launch des Mac App Store generieren Mac Apps aus den Top 300 schon die Hälfte des Umsatzes, den iPad Apps aus den Top 300 erwirtschaften.
- Der Durchschnittspreis einer Top 300-App liegt im Mac App Store mit 11,21 US-Dollar siebenmal höher als beim iPhone (1,57 $) – und fast dreimal höher als beim iPad (4,19 $).
- Der Mac App Store (US) bot im Februar 2.225 Anwendungen feil. Im App Store for iPad gab es zwei Monate nach dessen Start bereits 8.099 Apps.
- Von allen Application Stores über alle Plattformen ist im Mac App Store bislang der Anteil der kostenlosen Anwendungen mit nur 12 Prozent deutlich am geringsten.
- Die 300 populärsten Paid und die 300 erfolgreichsten Free Apps für alle drei Apple-Plattformen (iPhone, iPad und Mac App Store) lassen sich auf insgesamt 1.014 Publisher (Einzelentwickler, Systemhäuser oder App-Auftraggeber m. eigener Developer-Lizenz) zurückführen. Mit lediglich 173 distribuieren erstaunlich wenige dieser Publisher Anwendungen in mehr als einem App Store (17 Prozent).