M-Learning für Jobnomaden: Unterwegs mit dem Smartphone lernen

FU Hagen_mLearningSich in Wartezeiten weiterbilden statt sich zu langweilen – das ist für viele Nutzer eines iPhone oder iPod touch täglich geschätzte Erfahrung. Wie aber beispielsweise Lkw-Fahrer eine Wartezeit strukturiert und sinnvoll für eine berufliche Qualifizierung nutzen könnten, ist eine der zahlreichen Fragestellungen des Forschungsprojekts “Mobile-Learning – prozessorientiertes Informieren und Lernen in wechselnden Arbeitsumgebungen”. M-Learning können zahlreiche Berufsgruppen wie z.B. Lkw-Fahrer oder Außendienst-Mitarbeiter nutzen, für die aufgrund ihrer Arbeitssituation konventionelle Qualifizierungsmethoden kaum infrage kommen.

Fern_Uni_BrummiFür dieses Vorhaben erhält die FernUniversität in Hagen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fast 350.000 Euro. Insgesamt fördert das Ministerium das dreijährige Verbundprojekt, an dem u.a. auch die Daimler AG und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) beteiligt sind, mit über einer Million Euro. Unter Leitung von Prof. Dr. Claudia de Witt, Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik der FernUniversität, übernimmt das Hagener Forscherteam das Projektmanagement, erarbeitet zusammen mit den Partnern die didaktischen Szenarien und evaluiert die Ergebnisse.

Ein anderes mögliches Szenario dreht sich um das Recherchieren und Verarbeiten von Informationen vor Ort, weit vom PC des Service-Mechanikers entfernt: Ein Mechaniker muss eine weit entfernte Maschine in einer großen Fabrikationsanlage warten. Dort stellt er fest, dass ihm wichtige Unterlagen fehlen. Statt nun zurück zu seinem PC zu gehen sieht das Lernszenario vor, dass er sein mit seinem mobilen Endgerät die Informationen direkt vor Ort abruft.
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Autor: klaus, veröffentlicht am: 18. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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