PRAXISTEST: BookLover
Soviel vorab: BookLover ist die bislang erste App von ElectricPocket, die hierorts keine spontane Begeisterung auslöste. Der Aufgabenbereich der ansprechend als hölzernes Bücherregal designten App ist simpel: Es soll eine mobile, virtuelle Entsprechung des realen Regals (oder – in vielen Fällen – Nachttischchens) mit einigen Zusatzfunktionen abgeben: So sollen gerade gelesene oder noch in der “To Read”-Ecke gestapelte reale Bücher immer im Zugriff sein – d.h. eigentlich aber nur ihr Titel (wenn zuvor eingegeben) und Ihr Cover (wenn beim Content-Partner von BookLover verfügbar, s.u.). Der Nutzgewinn scheint hier zu gering: Selbst schnelle Vielleser dürften sich normalerweise an zuletzt gelesene Werke auch ohne Hilfe dieser App erinnern, die man ja überdies vorher noch händisch füttern muss.
Weiter ist noch eine “Notizen”- sowie eine “Share”-Funktion enthalten, mit der man E-Mail-Kontakte auf die aktuelle Lektüre hinweisen oder seine Eindrücke auf die eigene Facebook-Pinnwand schreiben kann. Falls per Internet verfügbar, ist in BookLover auch eine (englischsprachige) Zusammenfassung zu den einzelnen Büchern hinterlegt. Schließlich kann man sich von der App auch noch zu gefallenden Büchern “ähnliche” Titel empfehlen lassen. Die Daten dafür wie auch die Inhaltsangaben stammen von Goodreads, der “social cataloging” Website von Otis Chandler. Die Organisations-App startet in Deutschland mit einem Einführungspreis von 0,79 Euro in der Kategorie Bücher. Fazit: **.