Wie lukrativ ist der App Store?
Der VC-Beteiligungsgesellschaft Lightspeed ist plötzlich weltweite Aufmerksamkeit zuteil geworden. Denn ihr Managing Director Jeremy Liew hat in einer Analyse vorgerechnet, Apple habe sich bislang im App Store gar nicht so bucklig verdient, wie wir normalsterblichen Milchmädchen das angesichts eines nahezu vollautomatisierten Systems sowie der “30 Prozent-Regelung” bislang angenommen hatten. Liew aber kommt auf “nur” 20 bis maximal 45 Mio. US-Dollar seit Öffnung der App Store-Ladentür im Juli 2008 bis heute.
Zugrunde legte Liew hierfür die Milliarde App-Downloads bis April 2009 sowie die Annahme, dass nur zwischen 2,5 und 6,7 Prozent aller heruntergeladenen Anwendungen kostenpflichtig waren. Dies gemeinsam mit einem von O’Reilly kalkulierten Durchschnittspreis von 2,65 US-Dollar ergibt laut Liew einen Umsatz von 70 bis 160 Mio. Dollar. Die einbehaltenen 30 Prozent ergäben also einen App-Erlös in der o.a. Höhe. Verglichen mit den 13,7 Mio. im Jahr 2008 abgesetzten iPhones sei der Software-Umsatz bescheiden.
Zu Lightspeed
via Silicon.de