Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)
Mehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.
Zunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!
Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..
An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.
Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.
Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.
Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.
Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.
Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.
Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.
Die sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.
Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.
Netter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.
Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.
Shopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.![]()
Der Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.
Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern
Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt
Hero-Fazit: *****
PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.
Report: Fragmentierter Android-Markt
Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report sowohl das “Android-Ökosystem” unter die Lupe genommen wie auch die einzelnen Generationen von unter iPhone OS betriebenen Apple-Endgeräten nach durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
96 Prozent des Android-Traffics gehen auf 11 Endgeräte zurück (vgl. Grafik). Zum Vergleich: im September 2009 waren es nur zwei Android-Geräte. Die Android-Versionen 1.5 (“Cupcake”: 38%), 1.6 (“Donut”: 26%) und 2.0/2.1 (“Eclair”/”Froyo”: 35%) dominieren den Markt.
Auf der Apple-Seite hingegen lässt sich 84% des iPhone OS-Traffic auf die Endgeräte iPhone 3GS (39%), iPod touch 2G (25%) und iPhone 3G (20%) zurückführen, wobei der Anteil des 3GS seit September 2009 um 30 Prozent zugelegt hat. Die Untersuchung beruht auf März-Daten aus dem US-Markt. Zum aktuellen Report geht es hier.
Iphone Programmierung Tutorial deutsch
Die App- und Ideenschmiede und Spezialisten für iPhone Programmierung Glanzkinder wird sich im Zusammenhang mit dem Ausbau Ihrer neuen, hoch spezialisierten Internetpräsenz app-programmierung.com auch intensiv dem Thema Iphone Programmierung Tutorial deutsch widmen. Neben Darstellungen des konkreten Ablaufs in App-Entwicklungsprojekten soll hier eben auch ein Iphone Programmierung Tutorial deutsch geboten werden, um für Auftraggeber – Entscheider wie deren IT-Abteilungen und Entwickler – Besonderheiten der iPhone App-Entwicklung nachvollziehbarer zu machen: Nach der Lektüre von Iphone Programmierung Tutorial deutsch sollte die Beurteilung folgender Punkte jedem leichter fallen, der sich für die Beauftragung einer iPhone App interessiert:
- Was ist generell machbar, welche Möglichkeiten zur Umsetzung bieten speziell die Zielplattformen iPhone und iPad?
- Inwieweit müssen unterschiedlichen Betriebssystem-Versionen sowie Gerätegenerationen von iPod touch u. vor allem vom iPhone (2G, 3G, 3GS, 4G?) berücksichtigt werden?
- Welche Besonderheiten und Zusatz-Features sollten iPad Apps mitbringen?
- Welche Vor- und Nachteile bieten “Universal Apps”?
- Welche iPad-Features einer Universal App müssen auf der Plattform iPad abgefangen werden?
- Welche Funktionsmodule sind – in etwa – wie aufwändig? (Manche Graphikspielerei oder Animation, die für den Xcode-Neuling besonders vertrackt aussieht, lässt sich sehr schnell realisieren, während beispielsweise die Anpassung einer Datenbank für optimale Integration mit der App ungemein komplex und zeitraubend sein kann).
- Zu welcher Funktionalität gibt es eventuell schon fertige Module in Libraries?
Weitere wichtige Punkte, für die wir aktuell Tutorials vorbereiten, sind:
- generelles Projektmanagement, DOs and DON’Ts
- Ideenfindung – vom ersten Brainstorming über die Wettbewerbsanalyse bis hin zum “Hausfrauentest”
- Bei bereits vorhandenen, vergleichbaren Lösungen Übermenge/Delta analysieren
- Machbarkeits- und Kostenabschätzung
- Ressourcenplanung
- Funktionsmodule u. Meilensteine für Funktionsprototypen festlegen
- Dummy für Interface-Design erstellen
- Meilenstein für Design-Prototyp festlegen
- Release Notes für iTunes erstellen – obwohl diese Beschreibungen mit entscheidend über den Erfolg einer App sein können, wird hier besonders gerne ‘gesündigt’
- Auch dem Design des App Icon sollte größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt werden!
- Geeignete Maßnahmen zur medialen App Promotion und App Store Optimization besprechen, Budget und Maßnahmen festlegen (Verteiler für Fach- und Branchenmedien, Launch mit zentralen Branchen-Events synchronisieren; soziale Netzwerke wie YouTube, Facebook u. ggfs. MySpace einbinden; ggfs. Business Networks wie XING u. LinkedIn einbinden)
- Ggfs. Vernetzung mehrerer Apps untereinander vornehmen (z.B. via Impressum)
Tipps für Iphone Programmierung Tutorial in deutscher Sprache
Für eine besonders gewinnbringende Lektüre von Iphone Programmierung Tutorial deutsch ist es von Vorteil, Vorkenntnisse in einer objektorientierten Programmiersprache mitzubringen, idealerweise in Objective C/Xcode. Um mit Iphone Programmierung Tutorial deutsch in der beschriebenen Weise erfolgreich arbeiten zu können, sind jedoch keine intensiven Vorkenntnisse der iPhone SDK NICHT erforderlich. Iphone Programmierung Tutorial deutsch kann und soll natürlich kein Informatik-Studium oder das Erlernen einer Programmiersprache oder Entwicklungsumgebung ersetzen, es soll nur zum “Decision Support” dienen, damit Nutzer von Iphone Programmierung Tutorial deutsch wissend(er) entscheiden.
Natürlich wird Iphone Programmierung Tutorial deutsch auch als App in Apples App Store veröffentlicht. We’ll keep you posted…
iPad: begehrter als das Ur-iPhone
Mac-Jünger zählen die Tage bis zur Marktverfügbarkeit des iPad. MacRumors berichtet über eine neue Studie der Marktforscher RBC und ChangeWave Research, wonach der Habenwollen-Faktor vor der Markteinführung beim iPad sogar noch stärker als beim allerersten iPhone ist. Zugrunde liegt eine Umfrage, bei der 13 Prozent der befragten 3.200 Menschen sagten, sie würden sich ein iPad kaufen, sobald es lieferbar sei. ChangeWave erinnert daran, dass der Vergleichswert beim iPhone 2G bei 9 Prozent lag. 8 Prozent der Umfrageteilnehmer empfinden die von Apple fürs iPad genannten Preise als problematisch (iPhone 2G: 28 Prozent). 19% der zum Kauf Entschlossenen werden sich für das Einstiegsmodell (499 $, kein UMTS), weitere 19% für das High-end (829$, 64 GB, UMTS) entscheiden.
68% der Kaufwilligen wollen mit dem iPad voraussichtlich surfen, 44% freuen sich aufs E-Mail-Checken (Mehrfachnennungen möglich) und immer noch stolze 37% auf E-Book-Lektüre! Obwohl also nach dieser Erhebung wirklich alles für einen guten Marktstart von Apples Tablet spricht, glaubt Analyst Mike Abramsky nicht, dass er den Erfolg des iPhone überflügeln werde.
via CNET
iPhone jenseits von T-Mobile
Bislang war das iPhone 3GS in Deutschland bekanntlich fast ausschließlich beim Exklusivdistri T-Mobile oder verschiedenen Importeuren erhältlich. Bereits vor einiger Zeit hat auch die E-Plus-Tochter Simyo den Vertrieb von SIMlock-freien iPhones über den sog. Retailkeyshop aufgenommen, der von Advance Systems in Verl betrieben wird. Lagen dessen Preise zunächst ‘jenseits von Gut und Böse’ – 16 GB: 800 Euro, 32 GB: 900 Euro -, so sieht das nach der jüngsten Preissenkung schon etwas freundlicher aus – 16 GB 700 Euro, 32 GB: 800 Euro. Empfehlenswert ist das aber immer noch nur für Wenigtelefonierer, die nur selten die Stärken des iPhone – mobiler Internetzugang – ausnutzen wollen und sich ansonsten nur im Design-Glanze ihres iPhones sonnen wollen. Für genau diese Zielgruppe kann beispielsweise eine Simyo-Prepaid-Karte attraktiv sein.
Weitere Anbieter jenseits von T-Möbel sind etwa der 3Gstore (3G ab 600 Euro), Mainphone24, blau.de, iCells, handyfuchs oder iPhoneWeb. Beim Carrier O2 gab es unlängst einige Tage lang für “ausgewählte Bestandskunden” 3GS mit 16 GB für knapp 780 Euro, diese sollen aber bereits wieder vergriffen sein.
UPDATE 11.12.
Just erreicht uns die Nachricht, dass auch Mainphone24 seine iPhone Preise gesenkt hat. Ab sofort kostet dort z.B. das 3GS 16GB ohne Vertrag nur noch knapp 700 Euro (3GS 32GB: 828 Euro; 3G 8GB: 519 Euro. Jeder Kunde, der bis Heiligabend unter www.mainphone24.de ein iPhone bestellt, erhält einen Solar Charger als Gratiszugabe.
Abgelegte iPhones: erst löschen, dann verkaufen
Das brandaktuelle iPhone 3GS lockt bekanntlich mit einer ganzen Reihe von neuen Funktionen. Aus diesem Grund planen derzeit viele Besitzer eines Vorgänger- oder Konkurrenz-Modells den Umstieg. Viele davon verkaufen ihr altes iPhone. Ob das Gerät dann über einschlägige Online-Auktionshäuser oder im Bekanntenkreis den Besitzer wechselt, in jedem Fall sollte auf die sichere Löschung der persönlichen Daten besonderen Wert gelegt werden. Darauf weisen die Kollegen der Zeitschrift “iPhone-Welt” (IDG) in ihrer neuen Ausgabe hin. So reiche ein Löschen aller wichtigen Daten über iTunes keineswegs aus, um alle privaten Information auch tatsächlich zu entfernen. Auch ein komplettes Wiederherstellen des iPhone-Systems belässt die persönlichen Daten weiterhin auf dem Gerät. Die Daten sind zwar nicht mehr sichtbar, liegen aber genau wie beim PC noch im Speicher und lassen sich mit speziellen Tools leicht wiederherstellen. So könnten unbefugte Dritte ohne große Mühe an die eigenen persönlichen Daten gelangen. Um sicherzustellen, dass die persönlichen Daten tatsächlich gelöscht sind, muss genauso wie bei einem Computer der Speicher des Geräts mit leeren Daten überschrieben werden, so die iPhone-Welt. Hierzu gibt es beim iPhone die Option “Inhalte & Einstellungen löschen”. Da der Vorgang in der Regel bis zu zwei Stunden dauern kann, sollte das iPhone währenddessen mit dem PC oder dem Netzteil verbunden sein.
Leseprobe und Bestellmöglichkeit
Geschwindigkeitsrausch: 3GS im Surf-Test
AppleInsider zitiert die Smartphone-Analytik-Plattform Medialets mit der Aussage, dass 3GS-Modelle bei der Aufgabe, rein JavaScript-basierende Webseiten aufzurufen, bis zu drei Mal so schnell wie die 3G-Generation und bis zu fünfeinhalb mal schneller als das Android-basierte HTC G1 ist. Da die Betriebssysteme so stark voneinander abweichen, wählte Medialet für einen fairen Test keine auf allen Plattformen verfügbaren Apps, sondern Seitenaufrufe im Browser, die in allen Fällen auf dem offenen WebKit-Standard beruhen. Die Ergebnisse des WebKit SunSpider JavaScript benchmark test ergaben die o.a. Resultate mit dem 3GS als klarem Gewinner.
Ein weiteres spannendes Detail: iPhone OS 3.0 beschleunigt auch die 3G-Hardware in dieser Disziplin erheblich.
Und wie selbst soeben getestet: Nach subjektivem Eindruck werden sogar Einzeldisziplinen wie App-Starts auf dem iPhone der ersten Generation (2G) unter 3.0 flüssiger absolviert.
“S” Ugrade: The Price of Speed
Fast wie in der Bundesliga: Monatlich 25 Euro “Ablösebetrag” pro Monat möchte T-Mobile von Bestandskunden, die vor Vertragsablauf von einem 3G zum neuen 3G S (S for Speed) wechseln wollen. Anders ausgedrückt: Upgrade-Willige können nach frühestens zwölf Monaten einen neuen Vertrag fürs 3G S abschließen, für jeden verbleibenden Restmonat im alten Vertrag zahlen sie 25 Euro – im Höchstfall also 300 Euro, plus die Gebühren für den neuen Complete-Vertrag und den Preis für das Gerät. Daneben wird die Standard-Vertragsverlängerung ohne Ablöse angeboten, wenn der Vertrag seit mindestens 18 Monaten läuft.
Auch iPhoner der ersten Stunde – also Nutzer der ersten iPhone-Generation seit November 2007 – sollen ganz ohne Ablöse aufsteigen dürfen.
FAQs zum 3G S
Air Curve: Attraktiv und verstärkend
Griffin Technology Inc., Hersteller von Accessoires für den iPod und das iPhone, stellt seine jüngste Produktentwicklungen vor: AirCurve, ein Verstärker für das iPhone, der nicht einmal eine Steckdose benötigt. Der AirCurve fängt den Ton aus den Lautsprechern des iPhone ein, verstärkt ihn über ein integriertes “Horn” um bis zu 10db und liefert dabei laut Griffin “eine Tonqualität gleich der von Lautsprecherboxen für den Schreibtisch”. Ein in der Basisstation integrierter Hohlleiter macht den Bedarf einer Batterie oder eines Netzadapters überflüssig. Aufgeladen und synchronisiert wird nur bei Bedarf via Docking Kabel (das nicht im Lieferumfang enthalten ist). So kann AirCurve beispielsweise ohne Kabelsalat auf dem Schreibtisch prangen. Er soll den Ton auch genügend verstärken, um als Wecker zu taugen. 2G und 3G werden unterstützt. Die transparente Kostbarkeit kostet 19,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

Apples Q2: Neue iPhones braucht das Land.
Apple hat gestern die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2009, das am 28. März 2009 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 8,16 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 1,21 Milliarden US-Dollar bzw. 1,33 US-Dollar pro Aktie. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 46 Prozent.
Während in Q209 2.220.000 Macintosh-Computer ausgeliefert wurden (drei Prozent weniger als im Vorjahresquartal) konnten mit 11.010.000 iPods (keine Separatangabe für iTouch) drei Prozent mehr als in Q208 abgesetzt werden. Doch das ist alles noch wenig gegen den Zuwachs von 123 Prozent auf 3.790.000 verkaufte iPhones. Das 3G ist seit Juli 08 im Markt und wird in mehr Ländern (über 70) und erweiterte Partnerschaften als der Erstling 2G vertrieben. Das erste Quartal, in dem das 3G verfügbar war (in Apple-Rechnung: bis zum 27.09.08) erbrachte mit 6,9 Mio. iPhone 3G mehr Absatz als die 6,1 Mio. Geräte der vorhergehenden fünf Quartale zusammen.
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