Raikko Nano Vacuum Speaker
Das jüngste Modell der beliebten und auch hierorts schon gewürdigten Vacuum Speaker-Serie konnte nochmals verbessert werden, wie der mobileTicker-Praxistest ergab:
- Anschlusskabel mit Aufwicklung im Boxenboden versteckt: Nie wieder vergessene, verlorene oder verknüddelte Kabel!
- Satte Leistung von 2,5 Watt und 40 mm Membran für authentische Tiefton-Wiedergabe (Frequenzbereich: 180Hz – 16kHz). Wenn man die beispielsweise am iPhone mit einer Referenz-CD wie “Twilight Of The Thunder God” (Amon Amarth) bei voller Lautstärke ausreizt, erntet man neben Mordrohungen auch ungläubiges Staunen über die vergleichsweise doch fetten Bässe, die dieser Giftzwerg produziert.
- Im Betriebsmodus Vollgas sieht man dann auch die feuerrote “Kalotte” des Speakers zucken: Netter optischer Zusatzeffekt!
- Die Laufzeit des integrierten, via USB aufladbaren Akkus beträgt 8-12 Stunden. Bleibt das Gerät ausgeschaltet, ist es auch nach 14 Tagen noch voll einsatzbereit.
Weiterhin gefallen an allen Vacuum Speakers die (hier besonders) geschickt ins “360° Design” integrierten Bedienelemente, die unkomplizierte Bedienung, die mininale Transportgröße bei maximalem Klang sowie die Möglichkeit, über den “BuddyPlug” beliebig viel Raikko-Böxchen zu einer Art Soundwand zu verbinden. Zum Lieferumfang des Nano gehört ein ein Ladekabel sowie ein edel wirkender, aber dennoch sehr strapazierfähiger Transportbeutel. Die Nanos können an jedem Standard-Kopfhöreranschluss (3,5 mm) betrieben werden und sind somit für alle iPods, die meisten Smartphones, MP3/MP4 Player, Notebooks und viele Konsolen wie die PSP geeignet. Trotz dem aufgerufenen Preis von 29,95 Euro eine Empfehlung.
Fazit: *****, Accessory of the Month.
PowerCase – Da geht d. iPhone ein Licht auf
Bislang war es für iPhone-Nutzer doch so: Wenn man oft genug nicht zum Nachladen gekommen oder auf längerer Dienstreise ohne Auto(adapter) gewesen war, hatte man auf die harte Tour gelernt, künftig ein Battery Pack mit zu schleppen. Das waren relativ klobige, unansehnliche Gerätschaften ohne Zusatznutzen über die Batterielaufzeitverlängerung hinaus. Durch ihren Gebrauch bekommt das schicke iPhone entweder einen Buckel wie Zwerg Nase oder – wenn am Boden aufgesteckt – es wird auf die Breite eines Nokia Communicator aufgeblasen. Darum wurden sie nach dem Nachladevorgang auch so schnell wie möglich wieder entfernt. Insofern war aber auch meist eine zusätzliche Schutzhülle (Etui, Case oder Skin) erforderlich. Das wird jetzt anders…
Das hier bereits kurz vorgestellte PowerCase i1300 von Raikko überzeugte im mobileTicker-Praxistest vollkommen, ja begeisterte sogar in vielen Punkten.
Pluspunkte:
Das für iPhone 3G und 3GS passende Case besteht aus einer das iPhone aufnehmenden Schale sowie einem “Oberteil”, das auf den Führungsschienen der Unterschale solide fixiert wird. Hernach wirkt es wie aus einem Guss. Es stört die elegante Linie des iPhone-Gehäuses nicht, sondern unterstreicht diese noch. Sogar das Raikko-Logo am unteren Ende des PowerCase wirkt als attraktiver Eyecatcher. Bedienelemente wie Laut/Leise, Stumm, Aus bleiben hervorragend bedienbar – im “Blindflug” tatsächlich sogar besser als ohne Case.
Hinzu kommt ein echter Mehrwert durch die objektiv griffige, sich aber auch subjektiv “gut anfühlende” Caseoberfläche. Während andere Cases das teure Apfelphone sogar noch glitschiger machen, als es zumindest ab der Version 3G ohnehin schon ist, liegen die Apple-Geräte in diesem nur 55 Gramm wiegenden Case nunmehr sicher in der Hand.
Weiteres Plus: Der Ein-/Ausschalter ermöglicht es, gezielt zu bestimmen, wann das iPhone auf den Akku zugreift und wann nicht. Wozu das gut sein soll? Zum einen hilft es dabei, einen Memory-Effekt beim regelmäßig fast geleerten Akku zu vermeiden. Zum anderen: Auch ein Reservetank beim Motorrad bringt ja nichts, wenn er permanent leer genuckelt wird. Wird aber dieser PowerCase-Schalter nach einem vollständigen Ladevorgang auf “Aus” gesetzt, besteht absolute Klarheit darüber, wann der Original iPhone-Akku leer ist und wann man die Zusatzenergie ein- bzw. zuschaltet. Und somit auch darüber, wie viel Betriebszeit erfahrungsgemäß jetzt noch verbleibt. Apropos: Die 1.300 mAh Kapazität des PowerCase führen dazu, dass die begrenzte Leistung der iPhone-Batterie erstmals gefühlt überhaupt keine Rolle mehr spielt. Denn man hat einfach immer eine satte Reserve dabei (der Hersteller spricht von um bis zu 4,5 bzw. 8 Stunden verlängerter Sprechzeit mit 3G und bzw. 2G), die für 90 Prozent aller Vorfälle im Alltag von mobile Professionals reichen sollten.
Weiteres Plus: Die “Leuchte”. Die nach Studium von Datenblatt und Pressemitteilung zunächst noch etwas belächelte LED entpuppt sich als der Hit: Um etwa im schummrigen Kino die richtige Sitzreihe zu finden, muss nicht mehr erst fummelig eine passende App mit genügend Leuchtkraft hochgefahren werden – das übernimmt das PowerCase in nur 3 Sekunden auch bei ausgeschaltetem iPhone – durch längeren Druck auf den gut ertastbaren Knopf auf der Geräterückseite nämlich. Der resultierende Lichtstrahl ist für eine derart winzige Lichtquelle gut gebündelt und verblüffend hell – er blendet sogar beim direkten Hineinschauen. Der notorisch lichtschwachen Optik der iPhone-Kamera verhalf er bei uns sogar erstmals zu Nachteinsätzen (siehe die Vergleichsfotos – Finsterer geht nimmer als ein Motorradauspuff in dunkler Garage
), wobei diese LED natürlich keinen vollwertigen Blitz ersetzen kann.

Ohne LED - Wie Sie sehen, sehen Sie .. NICHTS

Mit LED - gewinnt immer noch keinen Fotografie-Award, ist aber jetzt immerhin gut erkennbar
Dass man etwas länger drücken muss (bei kurzem Druck wird der Ladezustand vom Case durch drei schön gestylte Status-LEDs angezeigt) ist auch eine feine Sache – so leuchtet nicht ständig ungewollt Beinkleid oder Anzugtasche… Ist das Case leer, ist auch die “Taschenlampe” deaktiviert und saugt nicht etwa die Batterie des iPhone leer.
Ein weiteres Plus ist die Durchschleifmöglichkeit – gleichzeitiges Laden und Synchronisieren mit iTunes ist mit einer gewissen Einschränkung (s.u.) möglich. Das Preis-/Leistungsverhältnis kann bei einem UVP von 59,95 Euro als hervorragend bezeichnet werden, denn das PowerCase i1300 kostet weniger als Akkupacks, die geringere Kapazität und keinerlei Zusatzfunktionalität haben.
Minuspunkte/Verbesserungsvorschläge:
1. Wenn der Ladezustand des Zusatzakkus auf unter zwei LEDs sinkt, kann das Case nicht mehr “syncen”. Der Vorgang startet dann erst, wenn wieder 2/3 Ladung vorhanden sind. Stört nicht sehr, muss man aber wissen, falls eilig ein Foto geladen oder synchronisiert werden soll, etwa um via iTunes auf dem Desktop geladene Apps auf dem iPhone zu installieren.
2. Das Case schützt das iPhone überall – bis auf seine empfindlichste Seite, denn das Case ist bündig mit dem Touchscreen gefertigt und steht nicht über. Wenn das gute Stück also auf seine “Marmeladenseite” fallen sollte, sind trotz PowerCase weiterhin Splitterbrüche vorprogrammiert. Dies ist laut Herstellerauskunft allerdings keine Panne, sondern Absicht. Denn man fürchtete bei einem Höherziehen der Case-Abmessungen Schwierigkeiten bei der gleichzeitigen Benutzung von Display-Schutzfolien, die sich dann wölben oder ablösen könnten.
3. In der besten aller möglichen Welten funktionierte die Stromzufuhr fürs Raikko i1300 über den Original-Apple-Stecker und nicht via Mini-USB. So muss man das iPhone nämlich leider doch spätestens dann auspacken, wenn keine USB-Stromquelle wie Desktop oder Notebook zur Hand ist.
4. In der allerbesten aller möglichen Welten gäbe es eine App zum PowerCase, die prozentual den mit den drei LEDs nur grob angegebenen Ladezustand/-fortschritt des Zusatzakkus anzeigt.
Dennoch unser Fazit : *****, das iPhone bleibt künftig dauerhaft in diesem Case, das bereits heute als Accessory of the Month gewürdigt wird!
Rabatt-Aktion:
Exklusiv für die Leser von mobileTicker (presented by glanzkinder) spendiert Raikko freundlicherweise noch einen Gutscheincode über 10% Rabatt, wenn bei der Bestellung der code “glk10″ angegeben wird.
iF350: iPhone und iPod Sound to go
Auf der CeBIT 2010 stellt Edifier mehrere Lifestyle-Docks und Sound-Systeme auch für iPhone- und iTouch-Nutzer vor. Beim iF350 handelt es sich um eine mobile Dockingstation. Das attraktiv gestaltete System punktet laut Anbieter mit einfachster Bedienung und einem LCD-Display, das neben der Laustärke auch Bass, Höhen, Akkustand und Ladestatus des Systems anzeigt. Neben den Lieblings-Playlisten von iPhone und iPod spielt es sämtliche digitalen FM Radiosender. Per Weckfunktion macht das iF350 selbst in aller Herrgottsfrühe munter. Lautstärketechnisch überzeugt das iF350 mit einer Ausgangsleistung von 2 x 6 Watt.
Außerdem dabei: Eine Infrarot-Fernbedienung mit Parkgarage. Für den sicheren Transport legt Edifier eine praktische Tasche obendrauf. Der Akku soll vollaufgeladen 15 Stunden Musikvergnügen bewältigen. Der chinesische Hersteller Edifier hat bereits dreifach den CES Innovation Design and Engineering Award, zweifach den reddot design award, sowie den iF Design Award und den Good Design Award gewonnen.
Edifier auf der CeBIT: Halle 14/15, Stand H05 (Jet Computer). Unser ACCESSORY OF THE MONTH kostet knapp 130 Euro (unverb. Preisempf.) und ist bei folgenden Distributoren erhältlich: Jet Computer, H & H Audio Systeme, EP: Electronic Partner , HiFi-Shop und D-Living.
3 in 1: iPhone-Case, Akkupack und Solarstation
Three in one bzw. Triple Play: Mit dem “iPhone Solar Akku Case” hat der Spezialversender für iPhone- und Mac-Zubehör arktis.de jetzt ein Peripheriegerät angekündigt, das für knapp 50 Euro die Funktionen einer iPhone Schutzhülle, eines Zusatzakkus und eines photovoltaischen Ladegeräts in einem bietet. Das Case, das gleichzeitig einen leistungsstarken 1.600 mA Akku beinhaltet glänzt zusätzlich durch eine in die Hüllenrückseite integrierte Solarzelle, die den Akku ständig wieder aufläd – laut arktis.de-Geschäftsführer Rainer Wolf ist da “schon ganz normales Tageslicht ausreichend”.
Das Produkt stammt von A-Solar, wird ab Ende November verfügbar sein und kann schon jetzt vorbestellt werden.
FAZIT: ****
Infos u. Bestellmöglichkeit
“Ambilight” endlich auch für iPhone & iTouch
SoundOrb Aurora, das derzeitige Flagschiff der Gear4 Produktpalette, ist laut Hersteller Disruptive Ltd. das erste Lautsprechersystem für iPod und iPhone, das über einen drahtlosen Subwoofer verfügt und so in Verbindung mit Digital Sound Processing (DSP) ein “einzigartiges Klangerlebnis” verschafft. Endgültig zum Sinnenfest soll die 2.1-Anlage durch die sensorgesteuerte Hintergrundbeleuchtung werden: Diese stellt die Musik in allen Farben des Spektrums dar, vergleichbar etwa der Ambilight-Funktion der Philips-Highend-Fernseher.
Der separate Sub-Woofer kann in einer Entfernung von bis zu 30 Meter aufgestellt werden, das DSP unterstützt das Hörvergnügen mit den Einstellungen “Virtual Wide Stereo” und “Virtual Surround Sound”. Ein Audio-Eingang ermöglicht den vollen Genuss des SoundOrb Aurora Klang-Erlebnisses bei der Wiedergabe von Film-DVDs oder von Fernsehsendungen.
Aurora mit Sonnenstern-Hintergrundbeleuchtung ist in Kürze im Handel oder direkt bei Gear4 zum Preis von knapp 300 Euro erhältlich.
Fazit: ***
Gear4-Store
Klein, aber o(hm)ho: Raikko Vacuum Speaker
Eine ganze Serie tragbarer Lautsprecher stellt brs connect für seine Marke Raikko vor. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Präsentationen via iPhone erhalten völlig neue akustische Durchschlagskraft, musikalische Entspannungspausen am Notebook klingen auch ohne Kopfhörereinsatz erstmals amtlich – ja, und selbst der MP3-Player des Töchterleins für 15 Euro kann jetzt nach zwei Handgriffen eine ganze Etage beschallen…
Zunächst waren wir zugegeben ob der Miniabmessungen der zwergenhaften “Brüllwürfel” skeptisch. Doch die patentierte Vakuum-Technologie der Aktiv-Speaker liefert überzeugende bis sogar verblüffende Ergebnisse. Beispielsweise der persönliche Favorit “XL” trägt zusammengeklappt nicht viel mehr auf als ein Pillendöschen. Klappt man die Soundschleuder aber auf, wird das Vakuum-System sichtbar. Es ist wie ein Faltenbalg designed, also wie bei historischen Analog-Kameras oder Motorradvordergabeln. Hierdurch ergibt sich eine – überdies zur Tonausbreitung günstig gekippte – Schallquelle, die relativ feinzeichnende, ausreichend druckige Ergebnisse mit überraschend ernstzunehmendem Bass-Anteil liefert. Weiter besticht der XL mit einem gut bedienbaren eigenen Lautstärkeregler sowie dem “Buddy Plug”, der es gestattet, beliebig viele XL à 1,7 Watt Ausgangsleistung zu einer “Soundwand” zusammenzustöpseln.
Nochmals “tragbarer” ist das Schwestermodell XS, das nicht viel mehr Platz als ein Jo-Jo beansprucht, aufgeklappt aber immer noch für achtbaren Klang sorgt. Auch das doppelte Lottchen “2XL Vacuum Speaker-Set” ist für den Transport auf ca. Kiwi-Größe mimimierbar, die zwei separierbaren Lautsprecher liefern zwar keine Stereokanaltrennung, befriedigen aber ansonsten schon Hifi-nahe Bedürfnisse.
Die Raikko-Speaker kombinieren edel gummiertes Mattschwarz mit “lauten” Rot-Tönen und können über einen Standard-Kopfhöreranschluss (3,5 mm Miniklinke) nahezu jedes tragbare Audiogerät verstärken – vom iPhone, MP3-/MP4-Player über Spielekonsolen bis hin zum Laptop. Alle Lautsprecher verfügen über einen integrierten Akku und sind per USB- Anschluss, zum Beispiel über einen Rechner, aufladbar. Die Laufzeit des Geräts liegt für die Modelle XS und 2XL bei 4-6 Stunden, beim XL sogar bei 8-12 Stunden.
Die Preise: Modell XS kostet knapp 20 Euro, der besonders attraktive XL – unser ACCESSORY OF THE MONTH – um die 25 Euro, das 2XL-Set knapp 40 Euro (UVP). Optional erhältlich ist ein Bluetooth-Adapter, mit dem jedes uneingeschränkt bluetooth-fähige Mobiltelefon (nicht also das iPhone ohne JB) auch kabellos mit den Lautsprechern verbunden werden kann.
Fazit: ****
Infos, Händlernachweis, Bestellmöglichkeit