Multi Channel Payment Days

Die Roadshow “Multi Channel Payment Days” wird vom Veranstalter Deutsche Kongress als “eine branchenübergreifende Plattform für Mobile Business und Everywhere Commerce” positioniert. Nach Hamburg gastiert sie am 04.12. noch in Köln und am 06. Dezember in München. Themen sind unter anderem: Multi-Channel zu Cross-Channel – Payment im Wandel” und “Mobile Payment am Point of Sale” (POS). Vorträge kommen u.a. von CONTNET, Euro Kartensysteme, Giesecke&Devrient, Nordwest Handel, payleven, Metro Systems, Telefónica und Yapital.

Die Veranstaltung wird moderiert von Achim Himmelreich, Partner, Mücke, Sturm & Company und Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW. Die Teilnahme kostet jeweils 595 Euro zzgl. MwSt.

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Appconomy: Milliardenumsätze durch Mobile Business

Mücke Sturm Partner Logo1,6 Milliarden Euro sollen voraussichtlich 2013 durch App-Downloads umgesetzt werden – allein in Deutschland. Auch die Verkaufsumsätze innerhalb der Applikationen werden laut Mücke, Sturm & Company (MS&C) im deutschen Markt bis 2015 auf rund 2,4 Milliarden Euro anwachsen. Laut Hochrechnungen der Managementberatung MS&C entfallen bei einem E-Commerce Umsatz in Deutschland von 17,1 Milliarden Euro 2010 bereits 2,5 Prozent auf “mobile” Umsätze mit Smartphones, also M-Commerce. In den nächsten fünf Jahren rechnen die Berater mit einem Wachstum von ca. 45 Prozent jährlich für das Mobile Business.

Aufgrund des rasanten Wachstums des App-Angebotes in den ebenfalls zahlreicher werdenden Mobile App Stores steigt für Unternehmen bzw. ihre App-Programmierer in Zukunft noch die Herausforderung, ihre Apps trotz dieses stetig steigenden Wettbewerbs möglichst günstig zu positionieren. MS&C unterscheidet vier Produktkategorien und empfiehlt angepasste Strategien für In-App-Sales:
1. In der Kategorie Digital Media (E-Books, E-Mags) kann der Verkauf von Apps als Umsatzquelle genutzt werden.
2. Deutlich attraktiver ist jedoch der kostenlose Download von Free Apps, um die Nutzerzahlen und die potenzielle Kundenreichweite zu steigern.
3. Innerhalb der Applikation können die Inhalte über Abo-Modelle oder den direkten Verkauf vertrieben werden.
4. Virtuelle Güter, die in sozialen Netzwerken oder in virtuellen Real-Life Szenarien verkauft werden, haben beispielsweise den größten Erfolg im Rahmen kostenfreier Apps.
Der entscheidende Vorteil der mobilen Lösung kann bei physischen Gütern auch der ortsbezogene Kauf sein, getriggert durch spontane Entscheidungen und mit Location Based Services zur Entscheidungsunterstützung. Unternehmen sollten Apps generell zur Steigerung der Kundenzufriedenheit oder Neukundengewinnung einsetzen und weniger zur direkten Umsatzsteigerung.
Mückensturm_In-App Sales

“Wir halten weiter an unserer Empfehlung fest, Apple als zentrale Plattform für den Start bzw. die Ausweitung Mobiler Apps zu nutzen. Google wird seine zunehmend stärkere Position weiter ausbauen,” bekräftigt Achim Himmelreich, Partner von Mücke, Sturm & Company.

MS&C präsentiert weitere Auswertungen seiner “In-App-Sales Studie” auf den M-Days am 27. – 28. Januar 2011 in Frankfurt am Main.