11.500 Apps im Windows Phone Marketplace

Windows Phone 7 LogoMicrosoft nennt neue Zahlen zu Windows Phone 7 (WP7):

  • Die Windows Phone Developer Tools wurden seit ihrer ersten Veröffentlichung erstaunlicherweise bereits über als 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. Danach gäbe es also um Faktoren mehr Instanzen der Entwicklungsumgebung als Entwickler (s.u.) und etwa soviel wie Endgeräte im Markt..
    (Während die von Mickeysoft genannten Zahlen von den meisten Medien u. Blogs brav unhinterfragt nachgeplappert wurden, hat mobilbranche.de nachgehakt und zitiert businessinsider.com wie folgt: “Während Microsoft-Boss Steve Ballmer die stolze Zahl von 1,5 Mio ausgelieferten Smartphones für den Januar verbreitet, rechnet der russische Analyst Eldar Murtazin nach und kommt auf nur 674.000 Geräte, die tatsächlich bei Endkunden landeten. Der Rest dürfte noch bei Netzbetreibern liegen :-) ).
  • Weltweit haben sich bereits mehr als 36.000 Entwickler im “App Hub” von Microsoft registriert und arbeiten an neuen Anwendungen und Spielen. Wöchentlich melden sich ungefähr 1.200 Entwickler neu an.
  • Im Windows Phone Marketplace sind mittlerweile über 11.500 Apps zu finden. Davon sind mit 7.500 Applikationen über die Hälfte kostenpflichtig. 44 Prozent der Apps stehen Nutzern vorab als Testversion zur Verfügung.
  • Im Schnitt laden Windows Phone 7-Besitzer zwölf Anwendungen pro Monat vom Windows Phone Marketplace herunter, während laut einer von Microsoft zitierten Statistik von AdMob aus dem Januar 2011 der durchschnittliche Smartphone-Nutzer auf lediglich 5,7 Apps pro Monat zugreift.
  • 62 Prozent aller Apps werden in der ersten Beurteilungsrunde zum Windows Phone Marketplace zugelassen, und die Bearbeitungszeit beträgt im Durchschnitt lediglich 1,8 Tage.
  • Hierzulande zählt Microsoft über 2.000 registrierte Entwickler, von denen über 700 Apps stammen. Damit liegt Deutschland europaweit mit an der Spitze.

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WP7 Blog

Deutsches Forum

AdMob: Trends seit Mai 2008

AdMobDie US-Spezialisten für mobile Advertising bei AdMob haben für ihren aktuellen und leider vorläufig letzten Mobile Metrics Report einmal zurückgeschaut und einige zentrale Phänomene im von ihnen beobachtbaren Werbenetzwerk seit Mai 2008 zurückverfolgt. Aus den Ergebnissen:

  • Nutzer aus 92 Nationen haben im Mai 2010 10 Mio. mobile Ad Requests generiert, im Mai 2008 fanden sich nur zehn Nationen im Netzwerk
  • Nokia ist immer noch der führende Gerätehersteller in den Märkten Afrika, Asien und Osteuropa, Apple führt in Westeuropa, Nordamerika und Ozeanien (Pazifische Inseln).
  • Der durch Werbung erzeugte Traffic in den genannten Märkten hat sich in zwei Jahren mindestens versechsfacht.
  • Dieser Traffic konnte im Mai 2010 zu bereits 46% auf Smartphones, zu 42% auf Feature Phones (Handys) und zu 12% auf andere Mobile Internet Devices (Apple iPod touch, iPad, Sony PSP etc.) zurückgeführt werden.
  • 24% des gesamten Traffic im AdMob-Netzwerk in den USA kam im Mai 2010 über Wi-Fi.
  • Alle iOS-Plattformen im Netzwerk addiert (iPhone, iTouch, iPod), ergeben 19,3 Mio. in den USA und 43,8 Mio. weltweit – verglichen mit 8,5 Mio. Android-Geräten in den USA und 12,7 Mio. weltweit.
  • Von Mai 2009 bis Mai 2010 ist der von Android-Plattformen herrührende Traffic um monatlich 29% gestiegen.
  • Im Mai 2009 gab es nur ein Android-Smartphone im Netzwerk, ein Jahr später brachten 14 Geräte 92% des Android-Traffic hervor.
  • Das Traffic-Aufkommen von iPhone OS- und Android-Plattformen liegt bedeutend höher, als ihre reinen Verkaufszahlen vermuten lassen würden. Dies liegt laut AdMob am relativ höheren App-Gebrauch auf diesen Geräten.
  • iOS- und Android-Nutzer verbringen aktuell im Schnitt 79 Minuten täglich mit dem Gebrauch von Apps und laden durchschnittlich neun Apps pro Monat herunter.
  • 83% der 12,7 Mio. Android-Geräte im AdMob-Netzwerk stammen entweder von HTC (53%) oder Motorola (30%). Die häufigsten Geräte sind Motorola Droid (21%), HTC Hero (16%) und Magic (10%). Kaum eine Rolle spielt hier das (gleichfalls von HTC gefertigte) Google Nexus One (2%), von dem es laut Google folgerichtig auch keinen Nachfolger geben soll.

zum aktuellen Report (PDF)

Mobile Ads à la Google: Click2Call. Nicht bei Apple

Google plant, Werbekunden auf seinen Android-Smartphones künftig eine sogenannte Click-to-Call-Option anzubieten: Nach Touch auf einen mobilen Banner werden die Nutzer direkt mit einer Service-Nummer verbunden.

Unterdes beschäftigt sich Apple nach dem Aussperren von Flash (Adobe) aus dem App Store jetzt mit Google: Die Integration des Ende Mai endgültig von Google übernommenen AdMob-Netzwerk für mobile Werbung soll für alle iPhone OS-Apps ausgeschlossen werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 06. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Report: Android in USA besonders stark

AdMob LogoDie US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob, die – wie es aktuell aussieht – doch von Google übernommen werden dürfen – haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report Android- vs. Iphone OS-Endgeräte nach Regionen und dem durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:

  • 75% der unter Android betriebenen Endgeräte fanden sich in Nordamerika, gefolgt von Asien (12%) und Westeuropa (11%).
  • Die Mehrzahl der mit iPhone OS laufenden Mobilgeräte im AdMob-Netzwerk fand sich in Nordamerika (49%) und Westeuropa (28%).
  • In den USA lässt sich ein Verhältnis von 2 zu 1 zwischen iPhone OS und Android ausmachen. Weltweit betrachtet ist diese Ratio 3,5 zu 1.
  • In absoluten Zahlen befinden sich 11,6 Mio. Android-und 40,8 Mio. iPhone OS-Geräte im Netzwerk der Werbespezialisten.

AdMob 0410: iPhone OS vs. AndroidAdMob weist auf das schnelle Wachstum beider Plattformen hin und zitiert die Marktforscher Gartner mit der Aussage, dass beide zusammen rund 25 Prozent der weltweiten Smartphone-Verkäufe in Q110 ausgemacht haben. Laut AdMob hat Google auf seiner Entwicklerkonferenz vergangene Woche von 100.000 aktivierten Android-Endgeräten pro Tag gesprochen. Für die iPhone OS-Plattform geht AdMob von insgesamt 85 Mio. iPhone und iPod touch weltweit aus. Die Untersuchung beruht auf April-Daten.

zum aktuellen Report

iAd – Mobile Ads à la Apple

iAd on iPad_fastcompanyZu der im Kontext von iPhone OS 4 vorgestellten Apppe-eigenen Plattform für Werbung auf mobilen Endgeräten iAd wurden jetzt Preisvorstellungen bekannt. Die Werbung wird ähnlich wie bei beispielsweise AdMob durch kleine Banner am Bildschirmrand realisiert. Laut Wall Street Journal sollen Klicks auf diese Banner 2 US-Dollar kosten, wobei wie bei den Erlösen aus Paid Apps 60 Prozent an den Entwickler der App gehen, 40 Prozent ist der Apple-Anteil. Wer aber via iAd werben will, muss Einblendungen und Klicks in Paketen kaufen, für die Apple 1 Million US-Dollar berechnen will. Und um zu den ersten Werbetreibenden zu gehörenden, die auf iAd werben, muß einem laut WSJ 10 Millionen Dollar wert sein. Ganz wie bei Apps auch will Apple sich das Recht vorbehalten, Werbung auch abzuweisen. Die ersten Nutzer des iAd-Kanals dürfen überdies ihre Anzeigen nicht selbst gestalten, sondern müssen dies von Apple erledigen lassen. Details werden spätestens zur WWDC erwartet.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 7. 05. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Report: Fragmentierter Android-Markt

Die von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben für Ihren aktuellen AdMob Mobile Metrics Report sowohl das “Android-Ökosystem” unter die Lupe genommen wie auch die einzelnen Generationen von unter iPhone OS betriebenen Apple-Endgeräten nach durch sie erzeugten Traffic im AdMob-Netzwerk aufgeschlüsselt. Aus den Ergebnissen:
96 Prozent des Android-Traffics gehen auf 11 Endgeräte zurück (vgl. Grafik). Zum Vergleich: im September 2009 waren es nur zwei Android-Geräte. Die Android-Versionen 1.5 (“Cupcake”: 38%), 1.6 (“Donut”: 26%) und 2.0/2.1 (“Eclair”/”Froyo”: 35%) dominieren den Markt.AdMob_Android generated traffic nach Endgeräten

Auf der Apple-Seite hingegen lässt sich 84% des iPhone OS-Traffic auf die Endgeräte iPhone 3GS (39%), iPod touch 2G (25%) und iPhone 3G (20%) zurückführen, wobei der Anteil des 3GS seit September 2009 um 30 Prozent zugelegt hat. Die Untersuchung beruht auf März-Daten aus dem US-Markt. Zum aktuellen Report geht es hier.

70% der iPhone-Entwickler planen Android-Apps

Die (bald) Google-Company AdMob legt Ergebnisse einer Umfrage vor, wonach rund 70 Prozent der Entwickler existierender iPhone Apps in den nächsten sechs Monaten funktional gleichwertige Android-Anwendungen vorstellen wollen. Der Markt scheint beidseitig durchlässig: Umgekehrt haben 50 Prozent der Android-Entwickler laut AdMob auch Pläne für iPhone-Apps.

AdMob_Android Rush_0310_Chart31 Prozent aller befragten Entwickler gaben laut AdMob Publisher Survey an, dass sie bereits an Anwendungen für alternative Plattformen arbeiten. 47 Prozent wollen damit in den nächsten sechs Monaten beginnen. Immerhin 58 Prozent der Befragten sagten aus, dass sie generell nur Web-Applikationen für das Mobile Internet entwickeln und somit plattformunabhängig arbeiten (aber keinesfalls browserunabhängig, d. Red.).

Ebenfalls interessante Aussagen über die Reife dieses Marktes verrät der Umstand, dass 49 Prozent der Programmierer seit weniger als einem Jahr für mobile Endgeräte produzieren. Nur 26 Prozent sind wie beispielsweise Glanzkinder seit über zwei Jahren in diesem Segment aktiv. Die Entwickler selbst nutzen in den meisten Fällen ein iPhone oder Android-Smartphone (75 Prozent). 64 Prozent glauben, dass sie mit ihrer Software sehr oder zumindest etwas erfolgreich sind.
via winfuture.de

Event: Get in TOUCH with Mobile Media

VDZ Zeitschriften Akademie_get in touchGeld verdienen im mobilen Internet – Wie u.a. das iPad Medienhäusern helfen kann, am digitalen Markt neue Erlösquellen zu erschließen und worauf es beim Thema Apps & Co. überhaupt ankommt, soll man von Experten aus den Häusern Hubert Burda Media, Gruner+Jahr, Axel Springer, IDG, AdMob, heubach media, Clanmo, aka aki, Vodafone D2, Contnet und Yahoo erfahren können. Wo das? Beim Experten-Forum der VDZ Zeitschriften Akademie “Get in Touch with Mobile Media 2010!”, das am 15.04 und im Zuge eines “exklusiven Mobile Workshops” am 16.04 in Hamburg stattfinden wird. Der VDZ ist der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger.
mehr Infos u. Anmeldung

Studie: App Usage

AdMob_0210_App UsageDie von Google übernommenen US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob haben den App-Gebrauch der Nutzer von unter iPhone OS, Android und WebOS (Palm) betriebenen Endgeräten in Ihrem Anzeigen-Netzwerk untersucht. Aus den Ergebnissen:

- Die Nutzer von Android und iPhone OS (iPhone, iPod touch) nutzen eine vergleichbare Anzahl von Apps und verwenden ähnlich viel Zeit auf diese. Allerdings investieren Apple-Nutzer weiterhin mehr Geld in Apps: 50% der iPhone/iToch User erwerben pro Monat mindestens eine Paid App, im Gegensatz zu 21% der Android- und 24% der WebOS-Nutzer.
- 73% der Android- und 58% der WebOS-Nutzer sind männlich, aber nur 57% der iPhone- und 54% der iTouch-Besitzer.
- 16% der iPhone-Nutzer bekundeten auf Befragen, ein iPad kaufen zu wollen, im Gegensatz zu 11% der WebOS- und nur 6% der Android-Fans. Ebenfalls 6% der Android-Nutzer erwägen die Anschaffung eines Amazon Kindle.

Zum aktuellen Report geht es hier, zum den Ergebnissen des Vorjahresberichtes hier.

Wirbel im mobilen Werbemarkt: AdLocal, AdMob, comScore, Flurry, Google, Opera, …

Der mobile Werbemarkt wird inzwischen vielfach als gewaltig erkannt. Beispielsweise die Kelsey Group sieht hier ein Wachstum von 160 Mio. US-Dollar im Jahr 2008 auf 3,1 Mrd. Dollar im Jahr 2013.

Diese Entwicklung beschleunigt die Konzentration dieses Marktes – teils durch Übernahme, teils durch den Versuch, Allianzen zu schmieden. Auch wenn Googles Aufkauf von AdMob bis heute Probleme aufwirft, dokumentiert er das Bemühen des Internetriesen, auch außerhalb der Suchmaschine – auf App-Ebene – den Werbemarkt zu dominieren. Opera hat sich mit AdMarvel einen zwar kleineren, aber interessanten Spezialisten für die Auslieferung von Werbung an Mobiles gegönnt.

flurry_logoFlurry schließlich, direkter Wettbewerber von AdMob oder comScore, fusionierte einerseits mit Pinch Media, ging aber andererseits kürzlich eine Partnerschaft mit comScore ein, um auch deren Kunden die Flurry-SDK zur Integration in mobile Apps anbieten zu können. Dies konkurriert zumindest teilweise mit Flurrys AppCircle-Initiative, trägt aber dazu bei, hier das größte Netzwerk von Werbungsauslieferung und Nutzungsanalyse auf mobilen Endgeräten entstehen zu lassen.

adlocal-logoEin weiterer zu beobachtender Player ist AdLocal. Seit 2006 im japanischen Markt aktiv, bietet das US-Unternehmen seinen Kunden dort “location based advertising” an, die den Endanwender in Abhängigkeit von seiner tatsächlichen Position erreichen. AdLocal ist derzeit noch nicht in Europa aktiv.

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