Mobile Web Publishers, benutzt AdSense!
Leicht zu übersehender, aber nicht unwichtiger Beitrag auf Techcrunch:
“Google hat bereits mehrfach Teile des 2009 übernommenen Netzwerkes für mobile Werbung AdMob abgestreift, wenn sie redundant erschienen oder nicht in das Gesamtkonzept passten. Wie das aussieht, ist gerade deutlicher geworden: “AdMob is for mobile app developers. AdSense is for mobile web publishers”, schreibt Google nun selbst. In der Praxis heißt dies, dass sich die Anbieter von mobil angebotenem Content (Web-Applikationen, mobilen Websites oder von anderen mobil optimierten Inhalten) von AdMob fernhalten und stattdessen AdSense verwenden sollen.
Die Teilnehmer am Beta-Test von “AdSense for Mobile Applications” wurden laut Techcrunch auf AdMob umgelenkt. AdMob wird ab 30.09.11 eine älteren WAP-basierenden mobile Websites mehr unterstützen.”
Studie: Display- wichtiger als Suchmaschinen-Werbung?
“Suchmaschinenwerbung hat eine hohe Konversionsrate, Displaywerbung ist weniger effizient”, so lautet ein gängiger Spruch im Online- und Mobile Marketing. Dass das ein Vorurteil sein könnte, hat nach eigener Darstellung jetzt Eyeblaster, ein führender Technologieanbieter integrierter Online-Marketinglösungen, mit einer Analyse von über 1.300 Kampagnen belegt. Die Untersuchung zeigt: Display-Werbung trägt zu 72 Prozent am Konversionserfolg jener Kampagnen bei, in denen Display- und Suchmaschinenwerbung eingesetzt werden. Der Beitrag der Suchmaschinenwerbung hingegen beträgt 28 Prozent.
Der Grund für die unterschiedliche Wirkung der beiden Werbemittel liegt in ihren Aufgaben für den “Purchase Funnel” (Trichter). Das ist der Weg, den Verbraucher vom ersten Interesse (“Awareness”) bis zur Konversion gehen: Displaywerbung weckt von Anfang an das Interesse der Konsumenten und sorgt so dafür, dass sie in den Trichter gelangen. Suchmaschinenwerbung hingegen entfaltet ihre Wirkung erst später, wenn eine Entscheidung naht (“Consideration”).
Untersucht man nun, über welche Werbemittel Verbraucher, die am Ende eine Konversion getätigt haben, in den Trichter gelangt sind, zeigt sich: 72 Prozent davon sahen zuerst Displaywerbung und suchten dann eventuell zu einem viel späteren Zeitpunkt den “Point of Purchase” (PoP) auf, zum Beispiel per Keyword-Suche oder durch den Klick/Tap auf den Banner.
Die Wirkung von Display- und Suchmaschinenwerbung hängt auch davon ab, in welcher Themenumgebung sie stattfindet: Besonders wirkungsvoll ist Displaywerbung in den Bereichen Goverment/Utilities (96%), Entertainment (92%) und Karriere (81%). Suchmaschinenwerbung hingegen ist stark bei News/Media (70%), B2B (68%) sowie Restaurant (56%).
Zum Download der Analyse “Search & Display: Reach Beyond the Keyword” geht es hier.
Google kauft mobilen Werbevermarkter AdMob
Google erweitert seine Online-Werbeaktivitäten strategisch im Bereich “Mobile” und übernimmt den US-Spezialisten für mobile Advertising AdMob für rund 750 Millionen US-Dollar. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.
Im Juni 2009 hatte Google bereits den eigenen AdSense-Service für Apps zugänglich gemacht.
Google AdSense auch für Apps
Den kontextsensitiven Werbedienst AdSense stellt Google auch für Anzeigen in Applikationen für iPhone (und Android) bereit. Entwickler können sich ab sofort für eine Teilnahme am Beta-Test anmelden. Damit kann künftig auch in Apps AdSense-Text- und Bild-Werbung eingeblendet werden. Eine Voraussetzung zur Teilnahme sollen allerdings ausreichende Download- bzw. Webtraffic-Zahlen bilden. Google betritt jetzt einen bislang von kleineren Playern wie AdMob beherrschten Zukunftsmarkt. AdSense für Websites und PC-basierte Computerspiele existiert bereits seit Längerem.
Zum Beta-Programm