Event: MobileCamp Dresden
Das bereits fünfte Mobilecamp Dresden wird am 25. und 26. Mai 2013 an der TU Dresden stattfinden. Was die Themen angeht, so sind die Besucher wie bei jedem barcamp gehalten, diese selbst mitzubringen. Das Publikum entscheidet morgens, welche der vorgeschlagenen Topics die spannendsten sind und auf den Sessionplan gehören.
Themen auf dem mobilecamp 2012 waren beispielsweise: Mobile Commerce, Monetarisierung von Apps, Gesten- und Sprachsteuerung, Developer-Workshops für verschiedene Betriebssysteme, E-Reader-Formate, mobile Widgets, Cross-Platform-Entwicklung, Native Apps vs. mobile Websites, Augmented Reality, aktuelle Marktentwicklung der Geräte und Betriebssysteme u.v.m.
Google Play vs Amazon Appstore
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die beiden Großen im Android-Bereich konzentriert. Der Report “App Downloads: Amazon Appstore vs. Google Play” untersucht, wie sich Amazons Android-basierende Third Party-Plattform inzwischen gegen den Wettbewerb schlägt. Die Informationen zu Downloadzahlen entstammen Distimos AppIQ-Dienst und dem US-Markt (März 2013). Aus den Ergebnissen:
- Das Original Google Play (ehemals Android Market) ist in etwa zehn mal so groß wie Amazons Gegenangebot und sein Anteil von Free Apps ist erheblich höher.
- Auf der anderen Seite werden in Amazons Store knapp doppelt so viele Paid Apps erworben wie bei Google.
- Die erfolgreichsten 200 Apps wurden im betrachteten Monat in den USA 16 Mio. mal heruntergeladen – dies entspricht einem Umsatz von 3 Mio. US-Dollar (nur einmalige Umsätze – kein in app purchase. Die erfolgreichste Kategorie war Games/Spiele, das Top-Spiel war Temple Run 2″.
Übrigens hat Amazon gerade mit den Amazon Coins eine virtuelle Währung für den Appstore eingeführt – u.a. zum Erwerb von Paid Apps.
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2012 doppelter App-Umsatz in Deutschland
Der Kernmarkt von Glanzkinder boomt weiter: Mit dem Kauf von Apps wurden 2012 in Deutschland 430 Millionen Euro umgesetzt, mehr als doppelt so viel wie 2011. Damals hatte der Umsatz 210 Millionen Euro betragen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance. “Apps sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden“, sagt Tobias Arns, App-Experte beim BITKOM. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland rund 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das sind 80 Prozent mehr als 2011.
Getrieben wird der Markt vom Boom bei Smartphones und Tablet Computern zurück. 2013 werden in Deutschland voraussichtlich 28 Millionen Smartphones verkauft. Das ist ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2012. Bei den Tablet Computern sieht es ähnlich aus: Für dieses Jahr wird mit einem Absatz von fünf Millionen Geräten gerechnet. 2012 waren es noch 4,4 Millionen. “Mit der zunehmenden Anzahl an Mobilgeräten steigt das Interesse an Apps, auch an kostenpflichtigen,” betont Arns.
WWDC- und I/O-Alternativen bzw. -Ergänzungen
Auch wer kein Ticket für Apples World Wide Developer Conference (WWDC; 10.-14.06.13; Experten erwarten heuer übrigens weniger eine neue iPhone-Generation als vielmehr iOS-News) ergattert hat, kann in San Francisco Belehrung, Spaß und Gemeinschaft finden – bei der inoffiziellen AltWWDC nämlich: “Five days of talks, food, co-working, and mingling with other developers – all without the bar noise”, wie es die Veranstalter formulieren.
Trostpflaster bzw. Alternativen gibt es übrigens auch zu Googles dieses Jahr ebenfalls binnen 50 Minuten ausverkaufter Entwicklerkonferenz I/O, die rund 4 Wochen früher in San Franciscos Moscone Center über die Bühne geht, nämlich vom 15. bis 17. Mai: Beispielsweise in Köln – bei bei Grandcentrix – oder auch in St. Ingbert – bei Key-Systems – kann man an Extended Events zur I/O teilnehmen, inklusive Live-Übertragung der Keynotes. Die gibt es außerdem u.a. in Hamburg, Oerlinghausen, Wiesbaden, Frankfurt/M., Ostelsheim, Stuttgart, Rottweil, Regensburg oder München.
Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid
Laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.
“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.
Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).
Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.
Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.
Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.
Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .
Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.
Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.
Jüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.
Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.
Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.
Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.
Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen
1,7 Mrd. App-Downloads ’12 in Deutschland
Der Trend zu immer stärkerer App-Nutzung für Smartphones und Tablet Computer hat sich im vergangenen Jahrweiter nochmals ausgeweitet. 2012 wurden in Deutschland mehr als 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das entspricht einer Steigerung von rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2011 wurden knapp eine Milliarde Apps installiert. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage von Erhebungen des Marktforschungsinstituts research2guidance. Fast jeder Zweite (45 Prozent) lädt und nutzt nur Free bzw. Freemium Apps. Doch bereits jeder dritte Smartphone-Nutzer (33 Prozent) installiert zumindest hin und wieder Paid Apps.
Jedes zweite Mobiltelefon in der EU ist smart
Und der Markt für Apps wächst weiter: heise.de zitiert aktuelle Erhebungen von comScore, wonach der Dezember 2012 der erste Monat war, im dem Smartphones in allen EU-Ländern mehr als die Hälfte der genutzten Mobiltelefone ausmachten – in Deutschland 51 Prozent, in UK sind sogar 64 Prozent smart. Sogar mehr als drei Viertel aller derzeit neu gekauften Geräte sind Smartphones.
Tablet: nur Ergänzung fürs Smartphone

In Deutschland verfügen laut Deloitte derzeit bereits 27 Prozent der Haushalte über ein Tablet – bis 2012 waren es nur sechs Prozent. Dennoch wird das Tablet auch künftig aller Voraussicht nach weder Laptop noch Smartphone ernsthaft in ihrer Existenz bedrohen. Geschätzt wird es vor allem wegen seines Designs und seiner Bedieneigenschaften, weniger aufgrund seiner Funktionalitäten. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung, die Nutzungsszenarien und Präferenzen hinsichtlich smarter, mobiler Endgeräte analysiert. Sie stellt daher wichtige Grundlagen für die Anpassung oder Erstellung der Mobile-Strategien von Unternehmen dar – sowohl Tablet- wie Smartphone-Apps bleiben wichtig, um die relevanten Zielgruppen zu erreichen.
“Die Ausstattung deutscher Haushalte mit Tablets hat im Lauf des Jahres 2012 um ganze 21 Prozentpunkte zugenommen – die Gründe dafür liegen vor allem in sinkenden Preisen sowie neuen, attraktiven Hardware-Angeboten in diesem Segment”, erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter TMT (Technologie-, Medien- und Telekommunikation) EMEA bei Deloitte.
Tablets – beliebt insbesondere bei der Generation 30+
Verantwortlich für den rasanten Anstieg des Tablet-Absatzes in Deutschland im vergangenen Jahr ist primär die Gruppe der Verbraucher zwischen 30 und Mitte 40. Innerhalb dieses Alterssegments besitzen bereits 36 Prozent ein Tablet. Mit je 34 und 32 Prozent sind auch die Altersgruppen von 24 bis 29 sowie von 14 bis 23 Jahren stark vertreten, während sich bei den älteren Verbrauchern maximal ein Fünftel zum Kauf entscheiden konnte.
Notebooks bevorzugt
Kann das Tablet andere mobile Endgeräte ersetzen? Die Studie gibt hierzu eine klare Antwort: 79 Prozent derjenigen, die über Notebook und Tablet verfügen, ist der mobile PC deutlich wichtiger. Das gilt insbesondere in der jungen Altersklasse von 14 bis 23 Jahren – hier liegt der Anteil jener, die den Laptop bevorzugen, sogar bei 87 Prozent.
Some like it Smart
Kaum anders sieht es beim Vergleich zwischen Tablet und Smartphone aus: Wer beides besitzt, verzichtet deutlich weniger gerne auf das smarte Mobiltelefon. Auch hier sind es die jungen Menschen zwischen 14 und 23, deren Präferenz für das Smartphone mit 86 Prozent am deutlichsten ausgeprägt ist. Natürlich ist es in erster Linie die Telefonie-Funktion, die den Mehrwert des Smartphones gegenüber dem Tablet ausmachen. Altersübergreifend können 74 Prozent mehr mit einem Smartphone anfangen.
Moosecon – Event für mobile Betriebssysteme
Die Mobile Operating Systems Conference oder kürzer Moosecon ist eine dreitägige Konferenz rund um App-Entwickler-Themen, die dieses Jahr erstmals parallel zur CeBIT stattfindet. Das Konferenzprogramm ist noch nicht veröffentlicht, doch vom 6. bis 8. März soll es definitiv um die Plattformen Android, BlackBerry, Firefox OS, iOS, Tizen und Windows Phone 8 gehen. Für die zwei geplanten Bühnen werden uns von “spannende Einblicke in künftige Entwicklungen bei Hard- und Software” versprochen.
Die moosecon ist aufgeteilt in einen öffentlichen Vortragsbereichen mit Trendthemen von allgemeinem Interesse für diejenigen, die sich für mobile Systeme, Plattformen und Anwendungen interessieren, und einen geschlossenen Bereich für Entwickler. Hier soll es für registrierte Teilnehmer “Insider-Wissen und praktische Anleitungen zum Entwickeln und Vermarkten mobiler Anwendungen” geben.
Das Programm wird vom u.a. aus dem droidcon-Kontext bekannten Programmchef Heinrich Seeger koordiniert.
UPDATE: Tickets kosten von 50 Euro (1 Tag) bis 75 Euro (3 Tage) und berechtigen auch zum CeBIT-Eintritt.
Fast jeder zweite nutzt E-Learning
Notebooks und PCs, Smartphones und Tablet Computer werden häufig zur beruflichen Fortbildung und zum Lernen in der Freizeit genutzt. Rund jeder Zweite bei den 14- bis 44-Jährigen gibt an, bereits entsprechende Erfahrungen mit E-Learning bzw. M-Learning zu haben. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage einer repräsentativen forsa-Befragung mit.
“Das digitale Lernen ist im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Durch die rasante Entwicklung bei den Endgeräten sowie die vorhandenen großen Bandbreiten zur Übertragung von Bild und Ton haben wir heute die technischen Möglichkeiten für ein breites Spektrum von Lernformen”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf gestern bei der Eröffnung der E-Learning-Messe LEARNTEC in Karlsruhe.
Lebenslanges Lernen: Während die 14- bis 29-Jährigen zu 54 Prozent via E- bzw M-Learning dazulernen, sind es bei den 30- bis 44-Jährigen immerhin noch 47 Prozent. Bei der Altersgruppe von 45- bis 59 Jahren nutzt jeder Dritte (32 Prozent) E-Learning, die “Silver Learner” bzw. Senioren über 60 Jahre sind mit 16 Prozent hier zurückhaltender. Insgesamt haben mehr als ein Drittel der Bundesbürger (35 Prozent) bereits E-Learning genutzt. Jeder Zehnte (9 Prozent), der bislang noch kein E-Learning ausprobiert hat, gibt an, dies für die Zukunft zu planen.
Smartphones und Tablet Computer entwickeln sich dabei zu wichtigen Lerngeräten. Rund jeder Dritte (29 Prozent), der E-Learning nutzt, setzt entsprechende Apps ein, etwa zum Sprachenlernen oder beim Führerscheinerwerb (z.B. für iOS oder Android).
“Mobile Learning [...] ist einer der wichtigsten Trends der E-Learning-Branche in diesem Jahr. Durch den Absatzboom bei Smartphones und Tablet Computern wird die Nachfrage hier weiter deutlich steigen”, sagte Kempf in Karlsruhe.
Software Architecture Summit
Vom 05. bis 07. Juni 2013 präsentieren die Entwickler Akademie und das Business Technology Magazin gemeinsam den ersten “Software Architecture Summit” im Courtyard Berlin Mitte. Das neue Trainingsevent richtet sich an alle, die in IT-Projekten mit dem Thema Softwarearchitektur in Berührung kommen und will tiefgehendes Know-how liefern, um geschäftskritische Projekte erfolgreich meistern zu können. Auch in der Programmierung für mobile Plattformen beginnt sich der Trend zu sauber definierten Architekturen durchzusetzen.
Laut Veranstalter lernen die Teilnehmer hier das Handwerkszeug erfolgreicher Softwarearchitekten kennen: Wie sehen Architekturstrategien für moderne Web-Anwendungen aus? Wie werden geeignete Schnittstellen designed? Welche Architekturmuster passen zu Domain-Driven Design? Wie lässt sich Architekturarbeit in agile Teams einführen? Wie kann die Qualität von Architekturen bewertet werden? Wie lässt sich Java Concurrency beherrschen? Wie kann man von Continous Delivery (Automated Testing, Continuous Integration) profitieren?
“Sieben der international bedeutendsten Architekturexperten” – Simon Brown, Neal Ford, Phillip Ghadir, Dr. Gernot Starke, Dr. Venkat Subramaniam, Stefan Tilkov und Vaughn Vernon – wollen hier Praxiswissen zu Architekturdokumentation, Architekturentwicklung, Prozessen und Organisation vermitteln. Die Teilnahme kostet ab 599 Euro zzgl. MwSt. (ein Tag, Early Birds), der Dreitages-Pass schlägt mit bis zu 1.349 Euro zzgl. MwSt. zu Buche.