Teamviewer: PC-Fernsteuerung 6.0
TeamViewer hat eine neue Version ihrer Software für Fernwartung, Online-Support, Präsentationen und Zusammenarbeit über das Internet vorgestellt.
TeamViewer 6 wurde gegenüber der Vorgeneration in mehreren Details verbessert. Es soll sowohl professionellen als auch privaten Anwendern ein komfortableres Arbeiten mit noch leistungsfähigeren Verbindungen ermöglichen. In die Entwicklung sind laut Anbieter vor allem konkrete Vorschläge der TeamViewer-Nutzer eingeflossen.
Das überarbeitete Kundenmodul QuickSupport zählt dabei zu den wichtigsten Neuerungen. Im Unterschied zu bisherigen Versionen arbeitet dies nun auch direkt mit der TeamViewer-Partnerliste zur Verwaltung der Verbindungspartner zusammen. Ein Kontakt, der auf seinem Rechner das Modul startet, wird dem Supporter unmittelbar in seiner Partnerliste angezeigt. Die Verbindung kann sofort aufgebaut werden, ohne dass vorher ID und Kennwort mitgeteilt werden müssen.
Direkt über den verbesserten QuickSupport sollen zudem jetzt auch bereits vor der Verbindung Chat-Nachrichten ausgetauscht werden, wodurch beispielsweise ein vorbereitendes Telefonat zur Abstimmung entfallen kann. Zur rechtlichen Absicherung kann im QuickSupport außerdem optional ein individuell gestaltbarer Disclaimer (Haftungsausschluss) eingerichtet werden, den der fernzuwartende Anwender vorab bestätigen muss.
Das komplett neue TeamViewer-Modul QuickJoin soll hingegen optimal zur Durchführung von Online-Präsentationen mit mehreren Teilnehmern ausgelegt sein. Die Zuschauer erhalten per E-Mail eine Einladung mit den Sitzungsdaten und können sich auf diese Weise selbst zum Präsentierenden verbinden. Die aufwändige Eingabe von Zugangsdaten für jeden einzelnen Teilnehmer entfällt dadurch, was den gesamten Ablauf wesentlich einfacher gestalten soll. Der Präsentator behält mit QuickJoin jederzeit die volle Kontrolle: Er sieht, wie viele Teilnehmer sich bereits verbunden haben und hat Zugriff auf alle wichtigen Präsentationsfunktionen (zum Beispiel VoIP, Video, Chat und Whiteboard). Auch der genaue Startzeitpunkt der Präsentation, der bislang vom Aufbau der Verbindung durch den Zuschauer abhing, kann nun von ihm selbst definiert werden.
Besonders praktisch bei der Fernwartung ist außerdem der automatische Verbindungsaufbau nach dem Reboot. Aktualisierungen oder Neuinstallationen erfordern häufig einen Neustart des jeweiligen Rechners. Ab sofort baut TeamViewer die Verbindung nach einem Reboot auf Wunsch automatisch wieder auf, sobald der entsprechende Rechner hochgefahren ist. Selbstverständlich soll diese Funktion sowohl für Nutzer des Host-Moduls als auch innerhalb der Vollversion und beim QuickSupport zur Verfügung stehen.
Das Design der Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet. Die beiden Hauptfunktionen “Fernsteuerung” und “Präsentation” sind jetzt klarer getrennt. TeamViewer 6 ist ab sofort verfügbar. Für professionelle Anwender stehen verschiedene, zeitlich unbegrenzte Lizenzen ab einmalig 499,- Euro zzgl. MwSt. (Business-Lizenz) zur Auswahl. Für private Anwender ohne gewerblichen Hintergrund ist TeamViewer grundsätzlich kostenlos.
Aufgaben-Verwaltung m. bequemer Eingabe am Rechner
Die iPhone App Today Todo Pro verwaltet alle anstehenden Aufgaben übersichtlich und in attraktiver Kulisse. Die besonders einfache Bedienung bei maximalem Überblick sorgt laut Anbieter dafür, dass Today Todo Pro sofort damit beginnen kann, die Vorhaben seines Besitzers zu organisieren. Wenn da nur das lästige Tippen auf der virtuellen iPhone-Tastortur nicht wäre… Daher wurde der aktuellen Version 1.5.2 ein eigener Web-Server mitgegeben. Der erlaubt es, neue ToDos bequem am heimischen PC oder Mac in den Web-Browser einzugeben. Auf Wunsch geht das aber natürlich auch weiterhin in der App: Um einen neuen Text für ein Vorhaben zu erfassen, reicht es aus, das iPhone oder den iTouch zu drehen und es quer zu halten. Sofort wird der Editor geöffnet. Es lassen sich mehrere Vorhaben direkt nacheinander erfassen. Eine Übersicht der Fingergesten zur Bedienung lässt sich aufrufen, indem das iPhone kurz geschüttelt wird. Es gibt drei Ansichten, zwischen denen der Anwender mit einem Fingerwischen hin und her wechseln kann. Die Today-Ansicht zeigt die aktuellen Termine des Tages. Die Yesterday-Seite sammelt die überfälligen und die bereits erledigten Vorhaben. Und die Tomorrow-Ansicht führt alle Todos auf, die erst in der Zukunft fällig werden.
Neue Vorhaben lassen sich in selbst angelegte Gruppen aufnehmen. Die Ansicht kann jederzeit so gefiltert werden, dass nur noch ToDos einer Gruppe angezeigt werden. Jedes Vorhaben lässt sich mit einer von drei Prioritäten verknüpfen. Vorhaben mit höherer Priorität werden farbig hinterlegt und können auch ganz oben in die Übersicht eingefügt werden. Die App legt jeden Tag eine neue und noch leere Today-Liste an. Die Aufgaben vom Vortag wandern automatisch in die Yesterday-Ansicht.
Bereits absolvierte Aufgaben lassen sich abhaken, sie wandern dann an das Ende der Liste. Mit einem Fingerwisch lassen sich Aufgaben auch ganz einfach löschen. Übersicht im App-Icon: Auf Wunsch zeigt eine Ziffer (“Badge”) direkt im App-Icon an, wie viele offene Vorhaben die App zurzeit verwaltet.
Weitere Neuerung: Der Web-Server erlaubt es, ein Backup der eigenen Vorhaben auf die Festplatte zur Sicherung herunterzuladen. Dieser mit dem 256-Bit-Algorithmus verschlüsselte Backup kann dann jederzeit mit der Restore-Funktion wieder ins System zurückgespielt werden. So sind die eigenen Daten sicher und können nicht verloren gehen. Als nächster Entwicklungsschritt sind Import und Export von Aufgaben per Mail und Push Notifications geplant. Diese gerade für Mobile Professionals empfehlenswerte Produktivitäts-App kostet 2,39 Euro und stammt von Spielhaus, bekannt u.a. durch das nette Game “Need For Cheese”.
Teamviewer: PC-Fernsteuerung mit voller Mobilität
Die laut Anbieter weltweit bereits über 60 Mio. mal installierte Fernwartungssoftware TeamViewer ist ab sofort auch als App für das iPhone und den iPod touch von Apple erhältlich. Mit dem Programm können Anwender laut Anbieter von ihrem Mobilgerät aus komfortabel Computer über das Internet fernsteuern oder auf den eigenen Rechner zu Hause zugreifen. Die Version für private User ist kostenlos und mit vollem Funktionsumfang uneingeschränkt nutzbar. Für professionelle Anwender, etwa aus den Bereichen Support und IT-Administration, ist die zeitlich uneingeschränkt nutzbare Lizenz TeamViewer Pro für einmalig knapp 80 Euro erhältlich.
Egal, ob unterwegs Informationen vom heimischen PC gebraucht werden oder ein Servicemitarbeiter beziehungsweise Administrator spontan den Rechner eines Kunden oder Mitarbeiters fernwarten möchte: Mit TeamViewer für das iPhone soll innerhalb kürzester Zeit eine Verbindung zum jeweiligen Computer möglich werden. Fernsteuern lassen sich sowohl Windows- als auch Mac-Rechner, ohne dass sich der Nutzer um Port-Freigaben oder Firewalls kümmern muss..
Nach dem Start der App und dem Aufbau der Verbindung sieht der User den Desktop des Computers auf seinem Touchscreen und soll dort alle Funktionen des entfernten Rechners nutzen können. Besonders praktisch für Supporter, die von unterwegs aus arbeiten: Auch ein Remote Reboot zum Neustart des entfernten Computers oder Servers soll möglich sein. Des Weiteren sollen sich Eingaben seitens des Verbindungspartners deaktivieren lassen, wobei auf dem entfernten Rechner der TeamViewer nicht installiert werden muss – was ja nun schon langsam auch gefährlich klingt.
Die Datenübertragung ist per 256 Bit AES-Verschlüsselung geschützt. Unter Performance-Aspekten können zusätzlich verschiedene Qualitäts- und Verbindungseinstellungen vorgenommen werden. So lassen sich beispielsweise Desktop-Hintergründe entfernen. Anwender, die häufig auf bestimmte Rechner zugreifen, können diese wie bei der regulären TeamViewer-Version auch auf dem iPhone bequem per Partnerliste verwalten und dort direkt den gewünschten Verbindungspartner auswählen.
iTunes-Link TeamViewer
iTunes-Link TeamViewer Pro
VNC Viewer für iPhone und iTouch
RealVNC stellt den VNC Viewer als App für iPhone und iPod touch vor. Die Anwendung gestattet das Starten von Anwendungsprogrammen auf Desktop PCs, den Zugriff auf Dokumente und das Ändern von Einstellungen auf Rechnern mit den Betriebssystemen Mac OS X, Windows, Linux oder Unix. Die App soll auch die Betrachtung Flash-basierter Websites gestatten sowie den Copy/Paste-Austausch zwischen den Apps auf ihrem mobilen Gerät und einem entfernten Computer. Die neue Applikation eignet sich laut Hersteller auch ideal für Systemadministratoren, die unabhängig von ihrem gegenwärtigen Aufenthaltsort Desktops und Server auf Fehlfunktionen überprüfen und verwalten, Protokolle abfragen oder auch ganze Anwendungsprogramme installieren, deinstallieren und testen können.
Als Alternative zur Multitouch-Bedieung mit Fingerbewegungen verfügt der VNC Viewer auch über einen Maustastenmodus. Dabei werden virtuelle Maustasten (links, Mitte und rechts) und ein imaginäres Scrollrad auf dem Desktop überlagert, was dem Benutzer präzise Steuerbewegungen ermöglichen soll. Texte lassen sich über die In-Screen-Tastatur des iPhone oder des iPod touch eingeben und über Preview-Funktionen darstellen. Daneben enthält der VNC Viewer auch spezielle Tasten für Nicht-Buchstabentasten wie z.B. die Cursortasten sowie die Umschalt-, Steuerungs-, Alt- und Entfernen-Taste.
Um vom VNC Viewer aus eine Verbindung zum entfernten Computer aufzubauen, muss diesem eine VNC-kompatible Technologie installiert und in Betrieb sein. Die empfohlene VNC Enterprise Edition stellt laut RealVNC robuste und leistungsstarke Verbindungen her. Verbindungen zur VNC Enterprise Edition bieten zudem den Vorteil zusätzlicher Leistungsmerkmale wie 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Die App kostet knapp acht Euro.
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Via App auf Windows-PC-Anwendungen zugreifen
“Die Markteinführung des DesktopDirect iPhone Client [...] der ersten App für den Enterprise-Fernzugriff” ließ jetzt Array Networks via Presseagentur verkünden. Auf Nachfrage erfuhr mobileTicker, dass die App entgegen dem Meldungstext allerdings bislang noch nicht erhältlich, also vermutlich noch in Review befindlich ist
[Apropos "erste App": Von NTRconnect liegt bereits seit längerem - mobileTicker berichtete im Dezember - eine Lösung für den Fernzugriff via App auf sowohl Windows- wie OS X-Rechner vor. Inzwischen ist die App NTRconnect Viewer sogar kostenlos verfügbar. Vgl. auch die App von RealVNC.].
Mittels DesktopDirect sollen Mitarbeiter remote auf ihre Desktop-Computer zugreifen können: “Sie erhalten so eine vollständige Zugangsmöglichkeit auf alle Windows-basierenden Applikationen [...] sowie “den vollen Funktionsumfang einer Windows-Plattform”. Dies stelle einen besonderen Mehrwert insbesondere für User dar, die mit Windows vertraut sind.
Dabei verhindert laut Anbieter die Verschlüsselung des DesktopDirect iPhone Client einen Datenverlust, selbst wenn das iPhone verloren geht oder gestohlen wird. Da es sich bei der Information auf dem Bildschirm nicht um die eigentliche Anwendung handelt, können Anwender so auf vertrauliche Informationen zugreifen, ohne Datenlecks zu riskieren.
Endgültig mysteriös ist diese Passage der Verlautbarung: “Mit einem einfachen Mausklick loggen sich die User auf einer vertrauten Benutzeroberfläche ein und bewältigen ihre Arbeitsaufgaben.” Vermutlich werden virtuelle Maustasten zur Verfügung gestellt?
Die Bedienung des iPhone Client funktioniert laut Anbieter folgendermaßen: “Nach dem Start der App wechseln die Benutzer zu einer URL, melden sich an, klicken auf den Desktop und können die Arbeit beginnen. Die meisten Netzwerkapplikationen, die im Unternehmensumfeld eingesetzt werden, wurden für die Arbeit auf LAN-Strecken entwickelt. Die iPhone-App erfordert geringe Bandbreite und bietet eine hohe Leistung auch unter eingeschränkten Netzwerkbedingungen. Ohne die Lösung würde die Nutzung von Enterprise-Anwendungen über Mobilfunknetze zu einer erheblichen Performanceverringerung führen.” Trotz dieser etwas konfusen Beschreibung soll es sich um keine Web-Applikation, sondern um eine native App handeln.
Fragen an Array Networks:
1. Ist es korrekt, dass das Funktionieren von DesktopDirect die Installation einer Serverkomponente erfordert? Was kostet die?
Antwort: Der Preisrahmen für die erforderliche Serverkomponente (ART Server, Desktop Direct Rel. 3) beginnt bei 2.600 Euro mit einer Lizenz für 25 Concurrent User.
2. Können tatsächlich alle Windows-Anwendungen fernbedient werden – und gibt es dafür einen Single Sign-On Manager? Welchen? Was ist die Voraussetzung für diese Funktionalität: Dass die Anwendungen auf einem bestimmten Server liegen oder dass Sie via z.B. Citrix virtualisiert wurden?
Antwort: Es kann auf alle Windows-Anwendungen zugegriffen werden – aus dem simplen Grund, dass der Anwender via iPhone App mit seinem eigenen Desktop PC interagiert.
3. Inwiefern ergeben sich Sicherheitsvorteile?
Antwort: Da Anwender nur ein “Image” vom Bildschirm Ihres Desktop PC im Büro sehen, verlassen die eigentlichen Anwendungsdaten nicht das Unternehmensnetzwerk. Wenn Sie beispielsweise eine E-Mail im Desktop Direct Client öffnen, wird diese nur in der App angezeigt, ihre Inhalte verbleiben physisch aber auf dem PC-System. Hier sehen wir deutliche Sicherheitsvorteileim Vergleich zum Einsatz beispielsweise eines VPN-Client für den Fall, dass das iPhone verloren geht.
4. Welche Verschlüsselung wird genutzt?
Antwort: Mehrere SSL-Verschlüsselungen sind verfügbar, die höchste Stufe ist AES-256 Bit.
Der Vertrieb der Array-Produkte in der DACH-Region erfolgt über die Mehrwert-Distributoren Intellicomp und sysob.
Remote Access via App
NTRglobal hat Anfang Dezember seine Remote Access-Lösung NTRconnect Remote für das iPhone und den iPod Touch als App veröffentlicht. Laut Anbieter können Nutzer von iPhone und iPod touch damit nach Anmeldung via abgesicherten Remote Access von unterwegs weltweit auf Rechner zuhause oder im Büro zugreifen und diese fernsteuern.
Die App bietet laut Hersteller Sprachunterstützung für Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch; Multi-Plattform Zugang zu Windows-, Mac- und Linux-Systemen; 256-Bit Verschlüsselung und erweiterte Keycard-Sicherheit; Skype-Integration; Lokales Drucken von Remote-Dokumenten; Wake-on-LAN. Die App kostet 1,59 Euro. Für jeden Download spendet NTRglobal 1 US-Dollar an TreeLink, eine Organisation, die sich um weltweite Wiederaufforstung bemüht.
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SaaS und Cloud-Speicher auch fürs iPhone?
Digi-Data Corp. stellt eine “Internetspeicherplattform der nächsten Generation” vor. Der Anbieter sieht sich als Marktführer in der Software-as-a-Service-Branche, die neue Plattform soll man sich vorstellen als “eine integrierte Reihe von Softwareanwendungen, die gemeinsam eine umfassende Lösung für Datenschutz, Verwaltung von Medieninhalten und Datenfernzugriff darstellen”. Kernstück ist die integrierte Architektur für die Cloud-Speicherung und soll massgeschneiderte Anwendungen für Apple- und Windows-Plattformen sowie nahtlose Interaktion mit Mobilgeräten bieten. Und hier wird es spannend: Über die mobilen Anwendungen von Digi-Data sollen sich iPhones (und BlackBerry) mit den Speicher-Plattformen des Unternehmens verbinden können, was für eine “einfache und praktisch “grenzenlose” mobile Anwendungspraxis” sorgen soll.
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Neue Unisys-Hosts: iPhone-ready
Hardware-Hersteller Unisys hat seine Mainframe-Familie “ClearPath” erweitert. Die neuen Designs der Hochleistungsrechner sollen Anwender bei der Modernisierung von Rechenzentren unterstützen. Dazu gehört, dass laut Hersteller “spezielle innovative Systemerweiterungen (Specialty Engines) [...] zu einem noch besseren Preis-/Leistungsverhältnis der ClearPath-Systeme beitragen, indem sie spezielle Anwendungen dediziert unterstützen und mobile Endgeräte wie iPhones und iPods integrieren“. So sind Host-Rechner wohl noch nie beworben worden… Die neuen Angebote umfassen optimierte Server und Enterprise-Software, inklusive neuer Modelle der ClearPath Libra und Dorado Reihe sowie neue Versionen der MCP und OS 2200 Betriebsumgebung.
Die Rechner können mit den Betriebssystemen OS 2200 Release 12.0 und MCP Release 12.1 gefahren werden. Beide unterstützen sog. “Single-Purpose”-Systemerweiterungen. Beispielsweise die ClearPath “ePortal Speciality Engine” soll auf dem Host laufende Anwendungen mit mobilen Endgeräten wie dem iPhone verbinden. Vorteil laut Unisys: Unternehmensdaten können über den gewohnten “Look-und-Feel” des mobilen Endgerätes abgerufen werden. Das ePortal beinhaltet ein Plug-and-Play Modul, das die iPhone/iTouch-Schnittstelle bildet. Außerdem ermöglicht sie die Anpassung der Web-basierten ClearPath-Anwendungen an die Apple- Benutzeroberfläche sowie – und hier wird es wirklich spannend – die Integration ursprünglicher iPhone-Anwendungen in die ClearPath-Lösungen. Der Integrationsprozess soll also in beiden Richtungen funktionieren.
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Citrix Receiver macht iPhone z.Terminal Client
Auf der Hausmesse “Citrix Synergy” in Las Vegas hat Citrix Systems u. a. Citrix Receiver für iPhone und iPod vorgestellt. Der neue Client soll Nutzern von Apples Endgeräten einen ortsunabhängigen Zugriff auf Windows-Applikationen und -Dokumente ermöglichen. Unternehmen sollen so ihre bestehende (und zum Funktionieren vorausgesetzte) Citrix XenApp-Infrastruktur besser ausschöpfen und von dieser mobilen Geräteintegration u. a. bei Software as a Service-Diensten (SaaS) profitieren können.
Die Erweiterung “Doc Finder” von Citrix Systems soll dabei besonders schnellen Zugang zu wichtigen Dokumenten gewährleisten: Informationen aus dem Unternehmensnetzwerk lassen sich laut Citrix mit nur einem Klick abrufen. Anwender sollen mit dem Client Dokumente schnell finden, ansehen, editieren, speichern und weiterversenden können (welchletztere Option allerdings sicherlich auch ein Sicherheitsproblem darstellen kann).
Darüber hinaus präsentierte Citrix Systems mit der sog. App Viewer-Technologie eine Lösung, mit der sich Unternehmensapplikationen einfach auf mobilen Endgeräten darstellen lassen. Demos zu App Viewer und Receiver finden sich unter www.citrixcloud.net. Receiver for iPhone ist ab sofort kostenlos im App Store verfügbar.
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Cortado: “Geschäftslösungen” fürs iPhone
Zur CeBIT bringt der auf Mobile Business-Lösungen spezialisierte Anbieter Cortado zwar noch keine iPhone Apps mit, kündigt aber im Vorfeld der Messe “praktische Business-Anwendungen” an, die “klassische PC-Funktionen” auf dem iPhone bereitstellen sollen. Innerhalb von sechs Monaten soll die Portierung bestehender Cortado-Lösungen das iPhone um klassische PC-Funktionen wie Drucken, Faxen, Zugriff aufs Unternehmensnetzwerk, Scannen & Kopieren, Datenbankzugriff und vieles mehr erweitern. Wenn Apple eine solche Konkurrenz seiner eigenen Office Suite iWork in den App Store lässt, heißt das… (Keynote lässt sich ja bekanntlich bereits vom iPhone aus steuern)
Doch Dirk Löwenberg, Business Director Cortado Services, ist optimistisch: “Das iPhone entwickelt sich für uns aktuell zur zweitwichtigsten Plattform neben dem BlackBerry-Smartphone.”
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