Bid Manager: Zeit für die entscheidenden Angebote

Herr, wirf Zeit vom Himmel! Die App “Bid Manager” (zu deutsch etwa: Angebotsverwalter) von ADESTO erscheint wie eine Antwort auf dieses Stoßgebet gestresster Vertriebler. Zwar keine himmlische Antwort, dafür aber eine umso besser funktionierende. Denn die Zeit, die man auf verschiedene Kunden bzw. Angebote verwenden kann, ist im Vertrieb nun einmal einer der wesentlichen limitierenden Faktoren für den Erfolg. Beim heutigen Wettbewerbsdruck und den immer schneller werdenden Märkten kann man es sich einfach nicht mehr leisten, auf das falsche Pferd zu setzen oder mit nicht optimal austarierten Angeboten zu agieren.

Nur soviel wie nötig - Einfache Verwaltung Ihrer Projekte durch - intuitive Bedienung In den Bid Manager ist die gesamte Beratungskompetenz ausgewiesener Vertriebsberater eingegangen. Gerade daher wirkt die App so übersichtlich und ist so einfach und schnell zu bedienen. Hier muss sich niemand durch Theoriebände kämpfen oder mit realitätsfernen Theorien abmühen. Durch die Beantwortung von wenigen, aber genau auf den Punkt kommenden Fragen zu einem konkreten Kunden bzw. Angebot gelangt man binnen nur zwölf Bedienungsschritten zu einer eindeutigen Einschätzung der vertrieblichen Chancen. Die Fragen zielen auf die entscheidenden Kategorien Kunde, Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit. Die Auswertung, welche die App daraufhin visualisiert, gestattet nun auf einen Blick eine eindeutige Beurteilung. Diese Stärken/Schwächen-Analyse stellt eine optimale Entscheidungsunterstützung für Vertriebsprofis dar!

Das in die App implementierte standardisierte, kundenübergreifende Vorgehen erleichtert einen klaren Blick auf die tatsächlichen Gegebenheiten – also frei von etwaigen Voreingenommenheiten (“Mit Meyer & Co. habe ich noch NIE gute Geschäfte gemacht”).

In 12 einfachen Schritten zur AuswertungDurchläuft man die App mehrfach mit allen zur Verfügung stehenden Optionen, so erhält man mithilfe der Bewertungsmatrix eine Rangliste der Angebote. So gelingt es zum einen, sich im ersten Schritt auf die am meisten versprechenden Optionen zu konzentrieren und zu einem schnellen Vertriebserfolg und Cashflow zu kommen. Dabei lässt die App den Salesprofi aber nicht allein mit seiner Liste der eher aussichtsarmen Angebote: Bid Manager weist darauf hin, wo es bei diesen Optionen konkret hapert und schlägt praktische Maßnahmen zur kurzfristigen Steigerung der Vertriebschancen vor.

Diese iPhone App der Kategorie Wirtschaft kostet 1,79 Euro und kann ab sofort im App Store herunter geladen werden. Die Investition amortisiert sich allerdings bereits, wenn die App ein einziges Mal davor bewahrt, Mühsal und Verkäuferprestige in ein in der bisherigen Form aussichtsloses Angebot zu investieren.

Um Vertriebserfolg konsequent zu steigern, ist übrigens auch das Adesto Management Portal empfehlenswert. Es liefert internetbasiert praxiserprobte Methoden und Werkzeuge zur nachhaltigen Umsatzsteigerung.

G-Me – gibt jetzt auch fünf!

Kontaktinfos fehlerfrei via QR Code austauschenG-Me (“get me”) ist mehr als ein guter Reader für QR-Codes (Quick Response-Codes) – die pfiffige App dient dazu, um Kontakte auszutauschen. Denn mit G-Me lassen sich Kontaktdetails mit Kollegen oder Freunden schnell, problemlos und vor allem ohne Erfassungsfehler teilen: Dazu generiert G-Me aus den jeweiligen Kontaktdaten einen QR-Code der sofort und auch von allen anderen Readern gelesen werden kann. So soll der erste Kontakt frei von Zahlen- oder Buchstabendrehern oder sonstigen Erfassungfehlern bleiben. Die Erstellung erfolgt offline. Als zusätzliches Feature kann man QR-Code verschicken – und den eigenen beispielsweise auf die Visitenkarte drucken lassen. G-Me ist denkbar einfach zu bedienen und gerade darum zuverlässig. Version 1.2 unterstützt jetzt auch das iPhone 5 – gib mir fünf!

Die von Glanzkinder umgesetzte Freemium-Lösung ermöglicht kostenlos den zehnfachen Export von erzeugten QR-Codes, danach wird ein In-App-Purchase zu 89 Cent fällig.
kostenloser Download von G-Me im App Store

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 01. 2013

Kategorien: iPhone Programmierung

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Progrock-App: “The ? Book” schlägt neue iPublishing-Seiten auf

Es musste ja etwas Besonderes dabei herauskommen, wenn die Spezialisten für hochwertige Mobile Apps Glanzkinder und eine der besten ProgRock- bzw. ProgMetal-Bands Deutschlands ein gemeinsames Projekt verAPPreden. Gemeint ist Seven Steps To The Green Door (SSTTGD), deren Multimedia-Konzeptalbum The ? Book für manche Kritiker zu den stärksten Veröffentlichungen des Jahres 2011 gehört. Nach dem die Erstauflage bereits ausverkauft und nachgepresst wurde und nach einer begeisternden Live-Erstaufführung folgt nun das dritte Kapitel dieser Erfolgsgeschichte – “The ? Book” geht app!

Inside the labyrinthDie mobile Umsetzung des aktuellen Albums der Band um Marek Arnold (u.a. Toxic Smile, Flaming Row, Ex-Stern-Combo Meißen) vereint die Worte und Handlung des Buches sowie die begeisternde Musik des Albums auf ungewöhnliche Weise: Der Benutzer steigt aus der Eingangszene quasi selbst in das Werk ein, deren polarisierende Handlung er im Folgenden miterlebt und -gestaltet. Denn wie der Protagonist des Buches, Samuel, ist auch der App User im “empty Room” gefangen, dem er nur entkommen kann, wenn er im Labyrinth durch Torbögen geht und Türen findet. Doch das sollte man sich nicht zu leicht vorstellen, denn die Türen öffnen sich nur, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge probiert. Ein Kompass und andere kleine Hinweise stellen jedoch Hilfsmittel für findige “Helden” bereit.

Die deutsch und englisch spielbare, kostenlose iPhone App verschmilzt ganz im Sinne des aktuellen Gamification-Trends Aspekte eines Mobile Games mit der Musik und natürlich mit den Worten von Autor Thoralf Koss zu einem einzigartigen Erlebnis, über das hier nicht zu viel verraten werden soll. Lieber gleich downloaden und selbst ausprobieren!

“The ? Book” kostenlos downloaden

Video zum Album

Notifications about XING Contacts “around me” – XING Radar

Als Add-on zu (u.a.) XING hat das Berliner Start-up twofloats die iPhone App “XING Radar” entwickelt. Diese ergänzt das deutschstämmige Business Network sozusagen um eine around me-Funktion: Einwilligung in die Push-Benachrichtigung vorausgesetzt, informiert die App Nutzer automatisch, wenn Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk, sich in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern aufhalten bzw. in diesen eintreten.

www.twofloats.comDas klappt allerdings nur, wenn diese ebenfalls die twofloats-App installiert haben – nur ein XING-Kontakt zu sein, reicht leider nicht aus. Markus Otte, Gründer und Geschäftsführer von twofloats erläutert: “Die XING AG verfügt nicht über unsere LBS Technologie – und so können wir bzw. unsere App nicht wissen, wo sich XING-Nutzer ohne XING Radar befinden. Das Ergebnis ist, dass man nicht über alle XING-Benutzer informiert werden kann, nur über weitere Nutzer von XING Radar. Am besten Sie laden Ihre Kontakte über die App zum XING Radar ein”. Das bemüht sich die App übrigens auch selbst zu tun: Vergleichbar zum Verfahren der XING AG, wenn man eine Anwendung aus deren Beta Labs ausprobiert, schreibt sie den Nutzern eine Empfehlung für sich selbst in ihre Statusmeldung – allerdings nur einmalig und insofern recht dezent gehandhabt. Wer mehr tun möchte, um den Ruf des XING Radar in die Welt zu tragen, kann dies direkt aus der App via SMS, E-Mail, Twitter oder Facebook tun, Google+ ist noch nicht integriert.

So kann es aussehen, wenn wirklich mal ein XING-Kontakt auf dem Radar auftauchtNach einer erfolgten Benachrichtigung über die eingetretene räumliche Nähe eines Kontaktes bietet die App dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten den jeweiligen Kontakt direkt anzusprechen – entweder per Anruf, SMS oder E-Mail (soweit jeweils freigegeben). Zudem verfügt XING Radar über ein eigenes Chat-System, um kostenfreie Direktnachrichten austauschen zu können – das Instant Messaging-Modul kostet allerdings einmalig -,89 € als In-App-Purchase.

Der Name der besonders übersichtlich gestalteten App scheint klug gewählt: Man kann natürlich ohne Radar navigieren, doch wer riskiert das schon ohne Not? XING Radar übersetzt den altbekannten Gedanken hinter Google Latitude oder Apples Find My Friends und will den Nutzer darin unterstützen, bestehende Kontakte im nicht-virtuellen Leben zu vertiefen. Die App eröffnet die Chance, insbesondere Besuche von Messen, Kongressen sowie anderer Branchentreffs effektiver oder zumindest netzwerkiger zu gestalten, indem man über weitere Kontakte vor Ort informiert wird und diese kurzfristig treffen kann. Es besteht allerdings rein theoretisch natürlich auch die Gefahr, wegen ständiger Radar-Ansinnen von den längst gemachten Terminen abgelenkt zu werden. Dabei ist XING Radar bewusst als Business App konzipiert und daher “in der Basis-Version unter der Woche” nur “zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends aktiv”.

Entsprechende eigene Einstellungsmöglichkeiten (aktive Zeiten wählen bzw. An-/Aus-Schalter, gerne auch eine spezifische Radar-Statusbotschaft wie “busy”, vgl. Skype stehen hoch auf der persönlichen Wunschliste an die Entwickler. Ebenso wie eine Erweiterung auf Kontakte von Kontakten, soweit dies datenschutztechnisch zu machen wäre. Und natürlich das Ganze noch auf Android sowie für LinkedIn :-) .

Selbst hat sich twofloats für Folgeversionen bereits ins Pflichtenheft geschrieben:

  • Noch nicht verbundene XING-Nutzer aufgrund ihrer angegebenen Geschäftsinteressen bei örtlicher Nähe aufeinander aufmerksam machen;
  • Pause- Funktion (s.o.);
  • Eine sogenannte Wochenend- und Nachtschicht-Option, die besonders für die Abendgestaltung (vgl. z.B. CeBIT-Partys…) interessant sein kann.

Die Akku-Belastung durch diesen Location Based Service (LBS) soll “geringfügig” sein, da neue Standortinformationen “nur bei relevanten Ortswechseln” übertragen werden. Otte: “Wenn das Handy tagsüber, unter der Woche, nur auf dem Schreibtisch liegt dann wird nichts von der App gesendet (= kein Batterieverbrauch). Erst wenn man sich bewegt, wird der eigene Standort ins Verhältnis zu den anderen Nutzern gesetzt”. Für die Registrierung nutzt die App die Standard-XING-API, dadurch entfalle “weiterer Registrierungsaufwand für den Benutzer”, so twofloats. Die App ist “in der Einführungsphase kostenlos”. Das wird also möglicherweise nicht dauerhaft so bleiben, insofern nichts wie ran!

Download der iPhone App

Ein echter PRAXISTEXT steht in Ermangelung von Radar-bewaffneten Kontakten in der näheren Umgebung und ohne besagte IM-Funktionalität noch aus. Vorläufiges Fazit aber: ****.

PS: Die Proximity Detection-Lösung von twofloats ist ausdrücklich auch für andere Projekte gedacht und einsetzbar. Die Übereinstimmungskriterien zwischen den einzelnen Nutzern oder zwischen Unternehmen und Nutzer sind laut twofloats vielfältig konfigurierbar.

Badges einfach per App bestellen

Prickie - Dein Buttonshop“Prickie – Dein Buttonshop” ist laut Anbieter die erste App, mit der man sich von unterwegs Ansteckbuttons (“Badges”) nach Hause bestellen kann. Die allseits beliebten Buttons werden übrigens nicht nur gern gesammelt. Sie sind auch ein tolles Mode-Accessoire, ein prima Zusatz-Geschenk und können sogar ein Thema für Messe-Give-aways oder für Aktionen bei internen Veranstaltungen, Feiern etc. sein. Denn nicht ganz so abgehoben wie Krawattennadeln, bieten sie dafür aber mehr Platz für grafische Motive und/oder Botschaften und haben einen deutlich breiteren Einsatzbereich: Vom Pullover/T-Shirt über Mützen, Mäntel, Taschen, Schals, Schuhe, Kühlschränke oder sogar Autos. Autos? Ja, denn bei jedem exklusiven, nur via App erhältlichen Prickie-Motiv kann zwischen der Ausführung als Nadelbutton oder als Magnet gewählt werden!

Das Aussuchen mit der flott designten App auf dem iPad macht Spaß und führt schnell zu einer Auswahl an Wunschmotiven. Bei einem Preis von 2,49 Euro pro Button (inkl. MwSt.) und einer Mindestbestellmenge von sieben Buttons werden die Wunschbadges weltweit versandkostenfrei zugestellt. Bezahlt wird komfortabel mit PayPal. Die Prickie-Buttons werden übrigens von Hand in Deutschland unter modernen Arbeitsbedingungen hergestellt.Bei diesen Motiven macht das Aussuchen Freude

Trotz einer Auswahl von über 15.000, teilweise sehr lustigen Motiven, ist noch nicht das Richtige für Sie dabei? Kein Problem, ab Anfang Dezember kann man sich auf prickie.com über die Möglichkeit informieren, eigene Designs auf die App zu bringen.

Die von Glanzkinder umgesetzte iPad-App steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Prickie, der Film

“Appzug” vom iPhone-Foto gefällig?

www.fotomailo.deStets besser werdende Smartphones-Kameras (und eine Vielzahl von Foto-Apps) haben dazu geführt, dass immer häufiger die “richtige” Kamera nicht mehr mitgenommen wird. Ein Nebeneffekt ist aber auch, dass so einige der Lieblingsmotive im Fotoalbum beispielsweise des iPhone liegen. Und früher oder später will man die dann ja doch mal nicht nur auf dem Display herumzeigen sondern auch mehr oder weniger großformatig auf- oder einkleben, in die Brieftasche einlegen etc. Kein Problem mit der Free iPhone App Fotomailo. In wenigen Schritten werden die Wunschfotos zusammengestellt und die benötigte Größe (von 9er bis zum 30er Posterformat) und Qualität (matt/glänzend) gewählt. Die Lieferadresse kann eingegeben oder bequem dem Kontakte-Ordner entnommen werden.

Bestellmenge sowie Auswahl von Größe und matt/glänzend pro Foto möglichMit diesem Gesamtpaket aus Free App und Dienstleistung will Fotomailo das Überspielen auf den Mac oder PC sowie den Ausdruck am eigenen Farbdrucker bzw. den Gang zum Printshop ersparen. Apropos sparen: Bilder im 9er Format gibt es bei Fotomailo ab dem ersten Abzug bereits ab 0,07 Euro, das 20er Bild für nur 0,55 Euro, der Versand kostet ab 0,99 Euro.

Die Bilder werden laut Fotomailo auf hochwertigem Fotopapier von Kodak entwickelt und der Versand soll innerhalb von “2-3 Tagen” erfolgen. Die App und der Fotomailo-Service sollen konsequent ausgebaut und um neue Features erweitert werden – Anwender-Feedback dazu ist willkommen. Langfristig soll Fotomailo auf allen mobilen Plattformen präsent sein.

NB: Es ist erforderlich, der App Zugriff auf Ortsinformationen (GPS) zu gestatten, da ansonsten kein Zugriff auf die Fotoalben möglich ist. Der Grund hierfür ist, dass das iPhone zu den Fotos Geotags speichert. Fotomailo benutzt oder speichert diese Daten allerdings nicht.

mehr Infos

Kostenloser Download der iPhone App

Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 09. 2012

Kategorien: iPhone Programmierung

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Lesetipp: Wired (Heft u. App)

wired deutschland iPad App IconWikipedia, help me out please: “Wired ist ein durch eine Gruppe um Louis Rossetto und Jane Metcalfe im März 1993 gegründetes US-amerikanisches Technologie-Magazin. Das Magazin greift auch aktuelle Entwicklungen rund um Netzkultur, Architektur, Design und Politik auf. Es versteht sich als Medium der Geeks und Technik-Freaks. Wired gehört seit 1998 zum Condé-Nast-Verlag.”

Zu Testzwecken wurde uns freundlicherweise die Zweitausgabe (01-2012) zur Verfügung gestellt, die mit folgenden Titelzeilen auf dem Cover auch besonders mobileTicker-affin erscheint: “Wettrüsten – Smartphones mit Monster-Displays”, “Tumblr – Ein Mann stolpert über 800 Millionen”, “Der seltsame Fall des Kim DotCom” (Tolle, exklusive Illustrationen/Comics dazu von Rick Veitch, S. 59, 72 ff.). Die Coverstory titelt “Das Web steht vor dem Blackout – Wie es trotzdem weitergeht”. Für Spannung ist also schon mal üppig gesorgt, noch bevor man das 140 Seiten starke und aufgrund seines guten Papiers schwere Magazin erstmals aufblättert. Das Layout wirkt frisch, stark bildlastig und gefällig (eine Mischung aus alten “Datamation”-Heften und dem “IT-Director”-Stil), wenn auch teilweise nicht besonders lesefreundlich (graue Schrift im Inhaltsverzeichnis; teils sehr kleine, graue Schrift in Kästen und Bildunterschriften).

Inhaltlich gelingt vor allem durch originelle Ansätze das Kunststück, sowohl technisch interessierten Otto Normal-Lifestylern wie auch Fachleuten noch etwas zu bieten. Das wird Computerwoche & Co. nicht die (ohnehin spärlicher werdenden) Käuferfluten abgraben, stellt aber mal sicher eine mutige Bereicherung im sonst oft so piefigen deutschen Blätterwald dar. Dabei gehen die Beiträge schon aufgrund ihrer Kürze nie besonders tief. Beispielsweise die knappe Vorstellung von luluvise.com, einem Social Network nur für Frauen (“wir müssen draußen bleiben” ;-) ) hat unsereiner eben nicht auf Facebook (oder in der Brigitte), sondern hier gefunden. Oder die brillante Idee, Gebote und Verbote der Weltreligionen mal in einer Infografik zusammenzufassen (S. 24-25): alle Religionen verdammen den Ehebruch, Masturbation wird mal geduldet (Anglikaner), verdammt (Katholizismus, schiitischer Islam) oder “fast im positiven Sinne abgesegnet (im Tantra-Hinduismus)”! Das ist spannendstes Infotainment, das nebenbei noch dazu angetan ist, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.

Relevante Themen und Autoren werden zuhauf gefunden: Etwa Amir Kassaei (DDB) zur “Markenwerbung im nächsten Zeitalter”. Oder Miriam Meckel zum personalisierten Internet (S. 44-45). Ich bin ausdrücklich nicht Meckels hier vertretener Meinung: Durch lernende Algorithmen wird uns vom “Netz” (Suchmaschinen, Soziale Netzwerke) nur noch angeboten, was uns interessiert und was wir daher ohnehin schon kennen. So würde “die Welt zu einem Hohlspiegel unserer individuellen Wünsche und Präferenzen und wir leiden irgendwann an Weltkurzsichtigkeit”. Aber lesenswert und diskussionswürdig ist das allemal.

"Das iPhone-Defizit" laut Wired DeutschlandAuch Gadgets dürfen natürlich in diesem Format nicht fehlen, doch Originalität auch hier: Auf den Schild gehoben werden etwa Technik(spiel)zeuge aus Holz (S. 54-55). Mobile Professionals dürfen sich auch auf “Das allsehende i” stürzen, Zubehör, welches das iPhone zu einem Camcorder ergänzt (S. 56-57). Der Beitrag zu “Phablets” (Zwitter zwischen Smartphones und Tablets) namens “Die Größe zählt doch” ist allerdings erwartungsgemäß nur eine bilderreiche, hübsche Doppelseite (S. 120-21) mit einem Infogehalt deutlich unterhalb entsprechender Computerbild-Aufbereitungen.

Die Erstausgabe erschien am am 8. September 2011 und wurde im Bündel mit der deutschen GQ verkauft – ein bizarres Bundling, doch das Edeltittenblatt kommt halt aus dem gleichen Verlag. Fürs laufende Jahr sind zwei Ausgaben geplant, die es auch wieder gebündelt mit der GQ geben soll. Wie es danach weitergeht, wird von den Verkaufszahlen abhängen… Die Wired-Printausgabe kostet 3,80 Euro pro Heft. Es gibt sie vorerst nur am Kiosk – zu Wired im Abonnement heißt es “im Moment gibt es diese Möglichkeit noch nicht”!

Video startet nach iPad-Rotation
Doch stattdessen gibt es sämtliche Inhalte ja auch in einer iPad-App. Wir haben uns die kostenlos verfügbare Kennenlern- und Erstausgabe zu Gemüte geführt – und sind begeistert: Eine derartig spannende, interaktive Umsetzung von Lesestoff als App haben wir (jenseits von Flipboard) in Deutschland noch nicht gesehen. Das sieht schlicht cool aus, das macht Spaß (Vogelgezwitscher ertönt beim Aufblättern einer entsprechenden Seite), das funktioniert intuitiv und doch pfiffig (Eingebettetes Video läuft ab, wenn das iPad gedreht wird). Und da sogar einige Anzeigen interaktiv gestaltet wurden, fügt es diesen sonst hastig überblätterten Werbeträgern eine völlig neue Dimension hinzu: Gut für die Konsumenten, die Werbetreibenden und das Medium. Vermisst haben wir allerdings (im Gegensatz etwa zu in diesem Punkt beispielhaften Flipboard-Aufbereitungen) die Möglichkeit, Inhalte komfortabel zu teilen bzw. zu exportieren, auch Merk- und Anmerkungs-Funktionen scheinen zu fehlen. Trotz der ja offensichtlichen Kopierschutzproblematik vielleicht eine Anregung für Version 1.3? Version 1.2 der App unterstützt Retina-Displays. Die Erstausgabe ist wie gesagt kostenlos verfügbar, Folgeausgaben kosten (gut angelegte) 2,99 Euro.

Chefredakteur Print wie Online ist übrigens der ehemalige Ressortleiter Digital von Focus Online, Alexander von Streit. Gründungsredakteur Thomas Knüwer (u.a. indiskretionehrensache.de) unterstützt ihn als “Editor-at-Large”. Die Herren können auf Ihr Baby stolz sein – denn die deutsche Wired gehört zum Spannendsten, was man heute in Deutschland lesen kann. Fazit: **** (Print)
***** (iPad App)

Wired Deutschland, die iPad App.

Redaktionsblog: mehr Infos zu Wired Deutschland in Print/Online.

Wired Deutschland auf Facebook.

iLebensretter – Die App, die Leben retten kann

Hekatron App "iLebensretter"Mit der App iLebensretter sind Nutzer für den Ernstfall eines Brandes gut gewappnet. Die kostenlose iPhone App zeigt, wie man sich im Brandfall richtig verhält und testet sogar das erworbene Wissen mit einem animierten “Stresstest”. Überdies ist eine Notruftaste zur Feuerwehr integriert, die lebensrettende Sekunden sparen kann. Wenn es brennt gilt es, Ruhe zu bewahren. Doch das klingt einfacher als es oft ist. Daher hält iLebensretter die wichtigsten Fragen bereit, deren Antworten unbedingt an die Feuerwehr übermittelt werden sollten.

Rauchwarnmelder sind so wichtig, weil sie wertvolle Sekunden oder gar Minuten verschaffen können, indem sie vor entstehenden Bränden warnen, lange bevor Menschen sie bemerken. Auch bei diesen in jedem Haus und jeder Wohnung unverzichtbaren Geräten gibt es deutliche Unterschiede, was die Empfindlichkeit der Sensoren, die Zuverlässigkeit sowie Bedienbarkeit angeht: der ideale Rauchmelder warnt beispielsweise 30 Tage, bevor seine Batterie schwächelt und gestattet eine Funktionsüberprüfung durch einen Testknopf.

Wieviele Rauchmelder benötigt meine Wohnung/Haus?Daher hat Hekatron, führender Spezialist in Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Systemen des anlagentechnischen Brandschutzes, bei Glanzkinder die App “iLebensretter” in Auftrag gegeben. Der integrierte Rauchwarnmelder-Kalkulator hilft komfortabel bei der Berechnung, wie viele Rauchwarnmelder für ein bestimmtes Zuhause benötigt werden. Hierzu muss man lediglich die vorhandenen Räume und die ungefähre Wohnfläche in Quadratmetern angeben. Daraufhin wird der Mindestschutz (nach Landesbauordnung) sowie der Optimalschutz (gemäß Hekatron-Empfehlung) angegeben.

Store LocatorWenn die Rauchwarnmelder gekauft werden sollen, hilft die App auch bei der Suche nach Händlern und Rauchwarnmelder-Spezialisten in der Nähe (“Around Me”), bei der die Hekatron-Rauchwarnmelder “Genius” erworben werden können.

FAQs zu Rauchwarnmeldern
Eine eigene Sektion beantwortet ausführlich häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Rauchwarnmeldern.

Gesetzliche Rauchwarnmelder-Pflicht
In zehn Bundesländern ist der Einsatz von Rauchwarnmelder bereits Pflicht. Ob das auch in Ihrem Bundesland der Fall ist, verrät die Deutschlandkarte der App (oder beispielsweise dieser Link). Auch die jeweiligen Landesbauordnungen sind enthalten.

mehr zur App

Download von iLebensretter

iLebensretter – der Film

HTI-Gruppe realisiert Mobilzugriff auf Online-Shop

Zugang zum HTI Shop via AppDie HTI ist ein Fachgroßhandel für Tiefbau- und Industrietechnik, der aus einem Verbund von mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland besteht. Diese werden von Unternehmern geführt, die als persönlich haftende Gesellschafter täglich für ihre Kunden im Einsatz sind. Die HTI-GRUPPE definiert jetzt mit der gleichnamigen Free App die nächste Stufe in ihrem Mobile Business. Nach dem Erfolg der ersten Version der zur IFAT ENTSORGA 2010 vorgestellten ersten HTI-App verschafft die aktuelle App “HTI-Gruppe” mit deutlich erweiterten Funktionen noch mehr Unabhängigkeit von Ort und Zeit. Kostenlos und mit intuitiver Bedienung lassen sich die vielfältigen Services des Fachgroßhandels für Tiefbau und Industrietechnik schnell und einfach nutzen – wo und wann auch immer der Bedarf auftritt.
Egal, ob Artikel gesucht, Nettopreise recherchiert, Lagerbestände in der eigenen Nähe überprüft oder Bestellungen zur Lieferung auf die aktuelle Baustelle aufgeben werden sollen – diese App macht’s komfortabel auf dem eigenen Smartphone möglich. Natürlich ist auch die Vorbestellung zur eigenen Abholung einem der HTI-Häuser ist eine Option. Dafür zeigt die App auf Wunsch die zum eigenen Standort nächstgelegene Filiale an. Die einzige Nutzungsvoraussetzung für die Bestellfunktionalität der App sind gültige Zugangsdaten zu einem Kunden-Account beim Online-Shop HTI Online Plus.

Ein besonderer Clou der App-Funktionen ist der “Lagerscanner”:
Damit können App-Anwender einfach mit der Kamera ihres Smartphones den Artikelbarcode eines vielleicht auf der Baustelle zur Neige gehenden Produktes fotografieren – und schon zeigt die App Artikelname, Bestand und Preis bei dem in Frage kommenden HTI-Haus.

Ein weiteres Highlight stellt der “Calculator” dar: Wenn im HTI Online Plus-Shop ein Warenkorb für ein Bauprojekt zusammengestellt wurde, ermöglicht der Calculator die Kalkulation der Projektkosten – inklusive Lohnkosten, Aufschläge, Einbau, ggfs. Rabatte – und zeigt den Endpreis an: Mobile Planungssicherheit.

Ein Store Locator sowie die Integration von Wetter-Prognosen (Wie wird das Wetter auf der Baustelle?) sowie News der HTI-Gruppe runden die funktionsstarke App ab. Der HTI-Shop und die App zielen auf Profis im Bereich Tiefbau und Industrietechnik.

Download der iOS-Version

Download der Android-Version

Mehr Infos

Not quite hAPPy? Dann “App ins Glück”

App Icon“clavisio – App ins Glück” soll Nutzern dabei helfen, zu finden, was zu Ihrem persönlichen Glück gehört. Denn Glück ist eben nicht nur der Sechser im Lotto, sondern kann viel mehr sein: Eine harmonische Beziehung, Erfolg – beruflich wie privat -, eine ausgeglichene und starke Persönlichkeit, wahre Freunde, ein ausbalanciertes Miteinander in der Familie und (natürlich!) Gesundheit. Das Wichtigste dabei: Im Gegensatz zum Lotto-Sechser kann man selbst Einiges für sein persönliches Glück und Erfolg tun! Hier setzt “App ins Glück” an und versorgt diesbezüglich Suchende kontinuierlich mit zweckdienlichen Artikeln zu Themen, die mit dem Lebensglück in direkter Verbindung stehen.AppView: clavisio-Videos, u.a. SMS- und Handy-Sprüche

Die kostenlose iPad App stellt überdies aktuelle eBooks in großzügigen Leseproben vor und bietet entspannendes Infotainment mit angenehmen Bildern und Klängen der clavisio-Videos. Diese Filme legen Wert auf konkrete Umsetzbarkeit und beleuchten realitätsnahe Themen wie “Selbstbewusstsein steigern” oder “Eine Beziehung fair beenden”, aber auch “Handy- und SMS-Sprüche”. Die Videos können inline betrachtet werden, also ohne die App verlassen zu müssen.

Der Glücks- und Erfolgsratgeber als App ist selbst erfolgreich: Von Apple als Neu und beachtenswert hervorgehoben fand sich die App gestern in den Top 75 (iPad/Lifestyle/Meistgeladen).
“App ins Glück” wurde von Glanzkinder für clavisio realisiert. Dieses Persönlichkeitsportal hält breitgefächertes Sortiment an eBook-Ratgebern bereit.
kostenloser Download – und App ins Glück! ;-)

Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 04. 2012

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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