Q311: Smartphone-Absatz +42%

Gartner LogoLaut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im dritten Quartal 2011 (Q311) weltweit 440,5 Millionen mobile Endgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage bei Feature oder Dumb Phones (Handys, die keine Smartphones sind), ist vor allem in Schwellenländern weiterhin hoch. In Q311 wurden allerdings mit 115 Millionen Geräten 42 Prozent mehr Smartphones verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Betrachtet man den Absatz über alle Mobiltelefone, so ergibt sich folgende Hitliste: 1. Nokia (23,9% Marktanteil in Q311, in Q310 waren das noch 28,2% gewesen); 2. Samsung (Q311 17,8%, Q310 17,2%); 3. LG Electronics (Q311 4,8%, Q310 6,6%); Apple (Q311 3,9%, Q310: 3,2%), 5. ZTE (Q311 3,2%, Q310 1,9%); 6. RIM (Q311 2,9%, Q310 3,0%); 7. HTC (Q311 2,7%, Q310 1,6%); 8. Motorola (Q311 2,5%, Q310 2,1%); 9. Huawei (Q311 2,4%, Q310 1,3%); 10. Sony Ericsson (Q311 1,9%, Q310 2,5%).

Werden nur Smartphones betrachtet, so hat Samsung mit einer Umsatzverdreifachung der weltweit abgesetzten Stückzahlen erstmals Nokia als Nummer 1 verdrängt.

Android OS läuft laut Gartner auf 52,5 Prozent aller in Q311 neu verkauften Smartphones. Die Verfolger: 2. Symbian (16,9%); 3. iOS (15,0%); 4. BlackBerry OS (11%); 5. Bada (Samsung: 2,2%); 6.Microsoft (Windows Mobile und WP7 zusammen mit nur 1,5%!); 7. Rest (0,9%). Erstaunlich ist das abrupte Verschwinden des ehedem sehr beliebten, inzwischen aber abgekündigten WebOS (Palm, Hewlett-Packard) aus den aktuellen Absatzzahlen.

Mehr Infos im Report “Market Share: Mobile Communication Devices by Region and Country, 3Q11″, der hier geordert werden kann.

Ergänzende SSI-Ergebnisse
Auch Survey Sampling International (SSI hat eine entsprechende Studie durchgeführt und die Ergebnisse aus neun Ländern hochgerechnet. Hiernach würden 95% der Weltbevölkerung Handys besitzen – wenn man vernachlässigen würde, dass etliche Menschen mehrere haben – und enorm viele natürlich gar keinen Zugang zu Elektronik-Geräten..! Hong Kong (99%), China (98%) und Schweden (98%) haben SSI zufolge den höchsten Anteil an Handybesitzern, während ausgerechnet die USA (89%) den niedrigsten Anteil aufweisen sollen.

Weitere Ergebnisse: 42% aller Handybesitzer haben bereits ein Smartphone. 58% der Handybesitzer ohne Smartphone planen, sich als nächstes Handy ein Smartphone anzuschaffen. Bei den Personen, die den Kauf eines Smartphones planen, sind Apples iPhones die beliebteste Gerätesorte. Wenn das Geld keine Rolle spielen würde, würden fast ein Drittel der Befragten weltweit ein Apple iPhone vorziehen. Samsung (12%), Nokia (10%), Sony Ericsson (8%) und BlackBerry (7%) zählen ebenfalls zu den Top 5 der beliebtesten Marken.

Zwischen Faszinosum und Frustquelle: Smartphones
Auch wenn Smartphones beliebt und begehrt sind, können sie frustrierend sein. Siebenunddreissig Prozent der Befragten geben beispielsweise an, dass die Akkulaufzeit sehr oder sogar extrem frustrierend ist. Fast ein Viertel der Befragten sagt, dass Websites, die nicht für Smartphones optimiert wurden, sehr oder extrem frustrierend sind. Zudem sind 19 % der Befragten durch unerwartete Änderungen in der Displayausrichtung (Rotation) und die Bildschirmtastaturen, die sie als zu klein für ihre Finger empfinden, sehr oder extrem frustriert.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage, die über 4.500 Erwachsenen auf SSI-Online-Panels durchgeführt wurde.

Mobile BI à la arcplan

arcplan – Spezialist für Business Intelligence bzw. BI-Lösungen – hat arcplan Mobile angekündigt, das mobile BI-Angebot für iPhone, iPad, Blackberry und Android-Smartphones des Unternehmens. Damit sollen arcplan-anwendende Unternehmen mobile BI-Anwendungen schnell und geräteunabhängig erstellen und Mitarbeitern detaillierte Berichte und interaktive, animierte Dashboards auf ihren mobilen Endgeräten zur Verfügung stellen können.

arcpan Mobile Business Intelligence (iOS)arcplan Mobile soll direkten und sicheren Zugriff auf das Data Warehouse oder Planungsdaten bieten, unabhängig davon, ob diese in SAP, Oracle, IBM, Microsoft oder anderen Systemen vorgehalten werden. Wichtige Funktionen wie Ad-hoc-Analysen, Data Mining oder Business Charts lassen sich laut arcplan von jedem Ort aus nutzen. So können etwa Vertriebsmitarbeiter unterwegs flexible Analysen über Kunden, Produkte und Bestellungen durchführen und sind immer auf dem neuesten Informationsstand. Die Lösung ist dafür gedacht, Unternehmenskennzahlen (KPIs) in Echtzeit bereitzustellen. Neue Sichten werden per App Rotation und Drill-down auf Zusammenhänge in den Ursprungsdaten durch einfachen Touch realisiert.

Endanwender sollen sich die von ihnen benötigten Sichten selbst aus verschiedenen Anzeigen und Bedienelementen auswählen können. In Kombination mit dem arcplan Application Designer sollen sich mit arcplan Mobile zudem “schnell neue mobile Apps für die Geschäftsanalyse erzeugen” lassen. Für Anwender von arcplan Enterprise (ab V 6.6.5) oder arcplan Edge (ab V. 2.6) ist arcplan Mobile mit zehn unbefristete Benutzerlizenzen (Named User) kostenlos.

arcplan Mobile wird auf der arc|planet 2011, die am 31. März und 1. April 2011 in Düsseldorf/Kaarst stattfindet, erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt. Hier werden u.a. Pilotkunden von ihren Erfahrungen berichten. Informationen und Anmeldung hier.

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Habemus iPad 2

Gestern wurde wie erwartet das iPad 2 vorgestellt – und das sogar von Steve Jobs persönlich. Der Flachmann wurde noch flacher – Version 2 ist 33 Prozent dünner und “bis zu 15 Prozent leichter” als sein Vorgänger, dessen 9,7-Zoll LED hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm er aber weiterhin unterbringt.

iPad 2Der Dual-Core A5 Prozessor soll für “rasend schnelle Geschwindigkeit und beeindruckende Grafikperformance” sorgen. Erwartungsgemäß sind zwei Kameras an Bord: Eine vorderseitig ausgerichtete VGA Kamera für FaceTime und Photo Booth und eine rückseitige Kamera für 720p HD Videoaufnahmen. Die Batterielaufzeit – beim iPad 1 häufig bemängelt – soll nun “bis zu zehn Stunden” betragen. Die Flunder kann in Schwarz und Weiß geordert werden.

SmartCover

Die Hüllen “Smart Cover” werden zusätzlich “in einer Auswahl von lebhaften Polyurethan- und satten Lederfarben” angeboten. Wird das SmartCover geschlossen, wird das verpackte iPad in den Ruhezustand geschickt und beim Öffnen wieder aufgeweckt.
iPad 2 Smart Cover

iOS 4.3

iPad 2 hat schon iOS 4.3 unter der Haube, die neueste Version von Apples mobilem Betriebssystem. Surfen mit Safari soll schneller geworden sein, auch für iTunes Home Sharing und AirPlay wurden Verbesserungen versprochen. Mit V 4.3 kann der seitliche Schalter des iPad zur Sperrung der Rotation oder zum Stummschalten des Tons genutzt werden. iOS 4.3 soll laut Apple als kostenloses Update für jüngere Gerätegeneration ab 11.03. erhältlich sein. Die zweite iPhone- und iPod-touch-Generation werden nicht unterstützt.

Was kostet der Spaß?

iPad 2 mit Wi-Fi wird ab 11. März zu einen Preis von 499 US-Dollar für das 16GB-Modell, als 32GB-Modell zu 599 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 699 US-Dollar erhältlich sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G wird als 16GB-Modell zu 629 US-Dollar, als 32GB-Modell zu 729 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G-Modelle kompatibel mit dem Verizon-Netz werden ausschließlich in den USA als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar erhältlich sein. Deutschland-Preise u. Vertriebswege folgen. In Deutschland soll das iPad 2 ab dem 25.03. erhältlich sein.

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Risk Management via App

Citicus Risk Management App IconDie Spezialisten für Compliance Management und Risk Management (RM) Citicus haben mit Citicus MoCA eine Mobilversion ihrer Software herausgebracht. Laut Anbieter handelt es sich um die erste RM App für iPhone, iPad und iPod touch, die permanente Auswertungen darüber gestattet, welche Auswirkungen es hätte, wenn bestimmte Unternehmensprozesse zum Erliegen kämen oder gewisse Aktivposten ausfallen würden. Die vorbereiteten “What if”-Analysen sollen so jederzeit fundierte Antworten auf die Frage “Was steht hier konkret auf dem Spiel?” liefern können. Worst Case-Szenarien sollen dabei nicht etwa der Panikmache, sondern einer besseren Absicherung von u.U. folgenschweren Entscheidungen dienen. Die grafische Aufbereitung der Ergebnisse in vorbereiteten Reports nutzt App Rotation und ist besonders ansprechend gelöst.
Citicus Risk Management Landscape Results
Diese interessante App wird kostenlos zur Verfügung gestellt – als Werbemittel für die Desktop-Lösung Citicus One sowie die Methodiken und Beratungsdienstleistungen des Anbieters. Anwender des kostenpflichtigen Citicus One können mit der App auch Reports im PDF-Format exportieren und anderen zur Verfügung stellen. Für weitergehende Individualisierungen wird ein MoCa Development Kit angeboten.

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App Store Link

Videoüberwachung via App

Abus Security CenterDas ABUS Security-Center hat mit iDWR eine iPhone-App für die mobile Videoüberwachung vorgestellt. Ihre Hauptfunktion ist die komfortable Liveansicht der Bilddaten von maximal vier Kameras via verschiedener Digitalrekorder, wobei bis zu 16 Rekorder speicherbar sind. So kann man auch von unterwegs flexibel auf mehrere Rekorder zugreifen und damit sämtliche Videodaten in Liveansicht verfolgen. Die App wechselt durch App Rotation in die Vollansicht von Videos und Standbildern und beherrscht auch das Speichern von Bildern aus der Liveansicht. Das ausgewählte Bild wird lokal im Fotoalbum des iPhone gespeichert und kann von dort wie gewohnt per MMS oder E-Mail versendet werden.

Bemerkenswert ist die integrierte Steuerung von PTZ-Kameras (Pan, Tilt, Zoom) durch eine einfache Fingerbewegung auf dem Bildschirm: Anvisieren, Heran- und Herauszoomen geht nun auch von unterwegs.

Die kostenlose App unterstützt folgende ABUS-Digitalrekorder: TVVR20000, TVVR30000, TVVR40000, TVVR40010, TVVR40020, TVVR50010 und TVVR50020.
iTunes-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 6. 07. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Kindle for Android

Auch Amazon kann sich der rapide zunehmenden Bedeutung und Marktmacht von Android nicht länger verschließen und kündigte daher jetzt die Anwendung “Kindle for Android” an. Im Sommer soll sie – analog zur Kindle-App im Apple App Store – kostenlos im Android Market bereitstehen.

amazon_kindle for androidDie Android-Version soll Auswahl, Kauf und Download von via Amazon angebotenen digitalen Medien ebenso gestatten wie die Synchronisierung via “Whispersync” mit für und auf anderen Plattformen (etwa der Kindle eReader-Hardware von Amazon, Windows-Desktop, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad) erworbenen E-Books. Die Synchronisationsfunktion übernimmt dabei auch etwaige Lesezeichen, Notizen sowie die zuletzt geöffnete Seite. App Rotation sowie die Auswahl von (nur) fünf verschiedenen Schriftgrößen sollen zum Standard gehören.

Interessenten können sich auf einer speziellen Amazon-Seite registrieren und sollen bei Verfügbarkeit der App verständigt werden.

Opera et labora – Safari-Alternative m. Update-Bedarf

opera_iconOpera Mini ist weltweit der am meisten verbreitete mobile Browser. Seit vergangenem Dienstag setzt sich sein Siegeszug auch auf Apples iPhone fort, da der Browser inzwischen seitens des iTunes Review Team für den App Store freigegeben wurde. Prompt sicherte sich die kostenlose App Platz 1 der Download-Charts (heute noch auf Platz 6) und ist laut mobilfunk-talk.de inzwischen bereits auf über einer Million Endgeräte vertreten.

opera_screenBislang standen den Nutzern des iPhones oder iPod Touch über Security-Spezialisten wie Trend Micro wenig Alternativen zum Safari Browser von Apple zur Verfügung. Doch nun hat Apple sich zumindest hier dem offenen Wettbewerb gestellt. In einem Punkt hält mobilfunk-talk Opera Mini v5.0 sogar allen anderen Handybrowsern für überlegen – Geschwindigkeit. Denn die angeforderten Seiten werden zunächst vom Opera-Server komprimiert und dann an das Mobiltelefon geschickt und dort entpackt. Das soll bis zu 90% der Datenmenge und damit viel Zeit und Geld sparen können, und das ohne Datenverlust. Bis zu 6-mal schneller als vergleichbare Browser ist Opera Mini laut Hersteller. Außerdem punktet Opera deutlich, mit der Möglichkeit, mit mehreren Tabs gleichzeitig und einem Passwort-Manager zu arbeiten.

Bei einem ersten eigenen Test konnte die aktuelle Version mobileTicker aber weniger überzeugen: Die viel gepriesenen Ladezeiten waren deutlich schlechter als beim zum direkten Vergleich herangezogenen Safari. In Landscape-Betrachtung funktioniert der Zoom per Zweifingergeste nicht. Und dass beispielsweise Google AdWords-Inserate nicht dargestellt werden, mag dem einen oder anderen Nutzer ja egal sein oder gar erfreuen, ist aber kaum ein Beleg für das behauptete “ohne Datenverlust”. Eventuell spielt hier doch mit hinein, dass Opera mit der AdMarvel-Übernahme starkes Eigeninteresse am Thema mobile Werbung verraten hat.

via mobilfunk-talk.de

zum Hersteller

iTunes-Link Opera Mini

Inxmail: E-Mail-Marketing m. iPhone-Vorschau

inxmail_logoDie Spezialisten für E-Mail-Marketing von Inxmail haben ihre E-Mail-Vorabtests um eine nach eigenen Aussagen “bisher einmalige” iPhone-Vorschau erweitert (aber vgl. die hier bereits vorgestellten Angebote von u.a. Artegic u. Emailvision). Damit lässt sich noch während der E-Mail-Redaktion überprüfen, wie die Kampagne im Posteingang des iPhones dargestellt wird – sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Anzeige. Diese Vorschau steht allen Anwendern von Inxmail Professional seit dem 15. April kostenfrei zur Verfügung.

inxmail-iphone-simulator-hochDas iPhone ist eines der wichtigsten mobilen Anzeigegeräte für Newsletter. Zwei bis zwölf Prozent der Newsletter werden laut Inxmail auf iPhones gelesen. Das im Verhältnis zum PC winzige Display muss daher ein Umdenken bei der Gestaltung von Newslettern bewirken. Oft werden Markennamen unkenntlich dargestellt oder ausgeklügelte Sätze in Betreff und Vorschauzeilen abgeschnitten – was den Kampagnenerfolg bezogen auf mobile Leser erheblich beeinträchtigen kann.

Es gibt übrigens auch eine kostenlose iPhone App für mobile Auswertung der Statistiken von Inxmail Professional. Ein aktueller Vortrag zum Thema “Mobile friendly E-Mail-Marketing” kann hier kostenlos angefordert werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 04. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Aufgaben-Verwaltung m. bequemer Eingabe am Rechner

Die iPhone App Today Todo Pro verwaltet alle anstehenden Aufgaben übersichtlich und in attraktiver Kulisse. Die besonders einfache Bedienung bei maximalem Überblick sorgt laut Anbieter dafür, dass Today Todo Pro sofort damit beginnen kann, die Vorhaben seines Besitzers zu organisieren. Wenn da nur das lästige Tippen auf der virtuellen iPhone-Tastortur nicht wäre… Daher wurde der aktuellen Version 1.5.2 ein eigener Web-Server mitgegeben. Der erlaubt es, neue ToDos bequem am heimischen PC oder Mac in den Web-Browser einzugeben. Auf Wunsch geht das aber natürlich auch weiterhin in der App: Um einen neuen Text für ein Vorhaben zu erfassen, reicht es aus, das iPhone oder den iTouch zu drehen und es quer zu halten. Sofort wird der Editor geöffnet. Es lassen sich mehrere Vorhaben direkt nacheinander erfassen. Eine Übersicht der Fingergesten zur Bedienung lässt sich aufrufen, indem das iPhone kurz geschüttelt wird. Es gibt drei Ansichten, zwischen denen der Anwender mit einem Fingerwischen hin und her wechseln kann. Die Today-Ansicht zeigt die aktuellen Termine des Tages. Die Yesterday-Seite sammelt die überfälligen und die bereits erledigten Vorhaben. Und die Tomorrow-Ansicht führt alle Todos auf, die erst in der Zukunft fällig werden.

ToDayProNeue Vorhaben lassen sich in selbst angelegte Gruppen aufnehmen. Die Ansicht kann jederzeit so gefiltert werden, dass nur noch ToDos einer Gruppe angezeigt werden. Jedes Vorhaben lässt sich mit einer von drei Prioritäten verknüpfen. Vorhaben mit höherer Priorität werden farbig hinterlegt und können auch ganz oben in die Übersicht eingefügt werden. Die App legt jeden Tag eine neue und noch leere Today-Liste an. Die Aufgaben vom Vortag wandern automatisch in die Yesterday-Ansicht.

Bereits absolvierte Aufgaben lassen sich abhaken, sie wandern dann an das Ende der Liste. Mit einem Fingerwisch lassen sich Aufgaben auch ganz einfach löschen. Übersicht im App-Icon: Auf Wunsch zeigt eine Ziffer (“Badge”) direkt im App-Icon an, wie viele offene Vorhaben die App zurzeit verwaltet.

Weitere Neuerung: Der Web-Server erlaubt es, ein Backup der eigenen Vorhaben auf die Festplatte zur Sicherung herunterzuladen. Dieser mit dem 256-Bit-Algorithmus verschlüsselte Backup kann dann jederzeit mit der Restore-Funktion wieder ins System zurückgespielt werden. So sind die eigenen Daten sicher und können nicht verloren gehen. Als nächster Entwicklungsschritt sind Import und Export von Aufgaben per Mail und Push Notifications geplant. Diese gerade für Mobile Professionals empfehlenswerte Produktivitäts-App kostet 2,39 Euro und stammt von Spielhaus, bekannt u.a. durch das nette Game “Need For Cheese”.

mehr Infos zur App (m. Video)
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Verkaufsstart: 5 Mio. iPads in 6 Monaten?

Seit dem vergangenen Freitag nimmt Apple in den USA iPad-Bestellungen entgegen – maximal zwei Stück pro Person. Allein in den ersten sechs Stunden sollen mehr als 90.000 eingegangen sein. Das haben Analysten anhand der Auftragsnummern ausgerechnet, wie heise.de berichtet. Die Investmentbank FBR Capital Markets & Co. rechnet den Marktstart so hoch, dass Apple in sechs Monaten 5 Millionen iPads verkauft haben wird.

iPad_arktisDas US-Wirtschaftsmagazin ‘Fortune’ berichtet laut Spiegel.de in seinem Apple-Blog von der Hochrechnung in einem geschlossenen Anlegerforum. Der dort moderierende Analyst Victor Castroll beschreibt “Fortune” die Methodik so: Die Mitglieder der Diskussionsgruppe haben die Bestellnummern ihrer Auftragsbestätigungen verglichen und aus den fortlaufenden Nummern über Bestellungen von 110 iPads im Verlauf von 19,5 Stunden einen Trend errechnet.

Ergebnis: Am ersten Tag hat Apple angeblich knapp 120.000 iPad-Vorbestellungen erhalten. Die Hobby-Statistiker argumentieren so: Etwa 16.500 Bestellungen wickelt Apples Online-Shop an einem Durchschnittstag angeblich ab, am Freitag sollen es insgesamt fast 125.000 gewesen sein. Da ein Kunde den Apple-Auguren zufolge am Freitag durchschnittlich 1,11 iPad bestellt hat, kommen sie insgesamt bei knapp 120.000 Vorbestellungen raus.

Die Geräte mit WLAN werden in den USA ab 3. April ausgeliefert; die Ausführung mit UMTS soll zum Monatsende folgen. In Deutschland gehen beide Version Ende April an den Start. In den USA schlägt der unbeschränkte UMTS-Vertrag mit AT&T mit 30 Dollar im Monat zu Buche, der Volumentarif mit 250 MB pro Monat kostet die Hälfte. Vom iPad aus kann man jederzeit ablesen, wie viel man davon schon abgesurft hat. Der Anwender wird nicht nur gewarnt, wenn sein Datenvolumen aufgebraucht ist, sondern bereits vorher, wenn noch 20 und 10 Prozent davon übrig sind – vgl. Batteriestand auf dem iPhone. Es besteht auch die Möglichkeit, vom iPad aus die Vertragsart kurzfristig zu wechseln, etwa während eines Urlaubs, in dem kein WLAN-Zugang bereit steht. Wie die Tarife in Deutschland aussehen, ist noch unklar; UMTS-Partner von Apple wird aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit T-Mobile, auch deutscher Exklusivpartner für das iPhone.

Auf seinen Webseiten gab Apple mittlerweile auch weitere technische Details zum iPad bekannt. Im Unterschied zu iPhone und iPod touch kann man zum Beispiel das automatische Drehen des Bildschirminhalts beim Neigen des Geräts per Knopfdruck deaktivieren. Auch die unterstützten Multimediaformate werden inzwischen genannt. Bei Sound-Dateien sind das MP3, AAC, AAC mit iTunes-DRM, Audible, Apple Lossless, AIFF und WAV. Am drahtlosen Musik-Streaming via AirTunes arbeite Apple noch, wie fscklog berichtet. Videos sind im H.264- und im Motion-JPEG-Format erlaubt, mit einer maximalen Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (720p) bei 35 MBit/s. Mit dem (noch nicht verfügbaren) Camera Connection Kit lassen sich Fotos auch im RAW-Format importieren. Welche Kameras dabei unterstützt werden, ist noch nicht bekannt. Bücher im EPUB-Format lädt man vom Mac oder PC über iTunes bzw. den neuen iBook Store. Mit Adobe-DRM geschützte EPUB Files kann man hingegen nur mit dafür angebotenen Apps aufs iPad holen.

Eine spezielle Serviceseite klärt darüber auf, wie Apple bei defekten Akkus außerhalb der Garantiezeit verfährt: Der Anwender schickt sein Gerät ein, zahlt 99 US-Dollar plus Porto und soll innerhalb einer Woche ein Austausch-iPad erhalten – deutsche Preise stehen noch nicht fest. Es wird also nicht der Akku, sondern das ganze Gerät ausgewechselt. Persönliche Daten gehen dabei verloren und werden erst beim nächsten Anschluss an den Computer aus dem iTunes-Backup restauriert. Ist das iPad allerdings zerkratzt, geöffnet, modifiziert, sonstwie kaputt oder schon einmal nass geworden, gibt es keinen Umtausch.
via heise.de/spiegel.de

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