Apps: 2016 ist die Hälfte hybrid
Laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden hybride Apps, die ein Gleichgewicht zwischen HTML5-basierten Web-Apps und ursprünglichen Apps halten, bis zum Jahr 2016 mehr als 50 Prozent der mobilen Apps ausmachen. Dafür sei u.a. der BYOD-Trend verantwortlich und der erhöhte Druck auf Unternehmen, mobile Business Apps bereitzustellen, um den mobilen Arbeitsstilen von Mitarbeitern gerecht zu werden.
“Die hybride Architektur ist dabei außerordentlich gut für Anwendungwearen geeignet, die Unternehmen ihren Mitarbeiter bereitstellen können,” ist Van Baker, Research VP bei Gartner überzeugt. Zwar bieten native Apps in den meisten Fällen noch das Optimum an Performance und User Experience, zu ihren Nachteilen im Unternehmenseinsatz zählen jedoch die durch sie bedingte fragmentierte Landschaft aus Entwicklungsumgebungen und Werkzeugen sowie (zu) viele zu pflegende App-Versionen für die Bereitstellung von meist ein und derselben Funktionalität.
Die versprochenen Offline-Fähigkeiten von HTML5 haben bei Web-Apps laut Gartner oft enttäuscht, daher stehen nun hybride Apps vielfach im Mittelpunkt des Interesses. Besonders, wenn es um business-to-employee (b2e)-Apps geht, aber durchaus nicht nur dann: Bekannte aktuelle Beispiele für Hybrid-Apps stammen beispielsweise von Facebook, LinkedIn, Microsofts Bing-App, Netflix oder auch XING (vgl. hierzu auch die besonders nützliche Einführung von Brightcove).
Wie funktioniert das eigentlich?
Hybrid Apps werden nicht in plattformspezifischen Sprachen wie Java oder Objective-C geschrieben. Es werden hierbei viel mehr HTML5-basierte Web-Apps mit einem nativen Container zu einer hybriden mobilen Architektur verbunden, wodurch diese in die jeweiligen Stores wie App Store oder Google Play eingestellt werden können. Der Container gestattet solchen Apps überdies vollständigen Zugang auf die Geräteperipherie wie Sensorik (Kamera, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Kompass etc.) aber auch auf Dienste wie Telefonie oder Kontakte.
Warum überhaupt dieser Aufwand?
Weil “mobile” die Voraussetzung für und Grundanforderung an alles wird – sowohl im Consumer- wie im Enterprise-Bereich. Gartner prognostiziert, dass bereits gegen Ende des laufenden Jahres Mobitelefone PCs als Hauptzugriffsmittel auf das Internet abgelöst haben werden. Weiterhin soll bis Ende 2016 der PC-Markt nach Stückzahlen nur noch die Hälfte der kombinierten Absatzzahlen von Tablets und Smartphones ausmachen. “Spätestens dann ist das Zeitalter der durch Windows-PC dominierten Unternehmens-IT vorbei,” verdeutlicht Van Baker.
Gleichzeitig wird sich Zahl und Beschaffenheit der theoretisch zu unterstützenden Plattformen voraussichtlich weiter ausweiten und ausdifferenzieren: Set Top Boxen, Smart-TV Sets und andere connected devices sowie wearable devices (Brillen wie Google Glass, Uhren/SmartWatches) kommen vermehrt hinzu etc. Trotz aller Priorisierungsbestrebungen dürfte dieser Trend durchgängige native Unterstützung schwer bis unmöglich machen.
Während also im Unternehmensbereich hybride Apps das Rennen machen sollen, glaubt Gartner aber an den Durchbruch von beispielsweise rein HTML5-basierenden Web-Applikationen im Nicht-Unternehmensumfeld bis 2015. In zwei Jahren wird sich nach dieser Prognose das Feld wie folgt aufteilen:
Consumer Apps: 40% nativ, 40% hybrid, 20% Web
Business Apps: 10% nativ, 60% hybrid, 30% Web .
Hieraus leiten die Berater die Empfehlung für Firmen ab, Kompetenzen im Bereich hybrider App-Entwicklung aufzubauen bzw. ihre Dienstleister danach auszuwählen – aber auch die Web-(App-)Entwicklung weiterzuverfolgen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Predicts 2013: Portal and Web Technologies” der hier erworben werden kann.
Glanzkinder, die Softwarespezialisten für mobile Applikationen, beobachtet heute bereits Ansätze der beschriebenen Trends bei seinen Kunden: Während es noch 2008 (natürlich) ein reines iOS-Business war, hatten die Anfragen und Beauftragungen zum Apple-Betriebssystem bis ca. Mitte 2012 überwogen. Nach kräftiger Zunahme des Interesses an Android in den vergangenen zwei Jahren lassen im laufenden Jahr Interessenten im Bereich Business Apps immer häufiger hybride Lösungen mit Ausprägungen für ein oder mehrere Plattformen anbieten.
Jüngstes Beispiel ist der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), für den Glanzkinder eine App zum IGel-Monitor entwickelt hat. Die M-Health-Lösung verschafft schnellen Überblick über beim Arzt angebotene individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), indem ihr Nutzen und Schaden wissenschaftlich bewertet, gegeneinander abgewogen und in einer abschließenden Bewertung seitens des MDS zusammengefasst werden. Die Bewertung reicht dabei von negativ über tendenziell negativ, unklar, bis hin zu tendenziell positiv und positiv.
Darüber hinaus informiert die App über die Preisspanne von IGeL zu den alternativen Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) angeboten werden. Alle Informationsangebote werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. IGeL-Leistungen werden auf der Grundlage der Evidenz-basierten Medizin (EbM) beurteilt. Das IGES (Institut für Gesundheits- und Sozialforschung) hat noch Anfang 2013 attestiert, dass der “IGeL-Monitor des MDS das derzeit umfassendste und auch hinsichtlich der Bewertungskriterien beste Informationsangebot” zur verständlichen Darstellung von Nutzen, Risiken und Unsicherheiten ist.
Die mobile Lösung wurde von Anfang an hybrid entwickelt. Bislang wurden auf dieser Grundlage Free Apps für Android und iOS/iPhone im Bereich Gesundheit u. Fitness veröffentlicht. Die technologische Basis bilden in diesem Fall PhoneGap und das jQuery Mobile Framework. Für iOS und Android kann zu 95 Prozent die identische Code-Basis verwendet werden, Anpassungen wurden nur für die Retina-Unterstützung erforderlich.
Bei allen offensichtlichen Vorteilen dieser synergetischen Programmierweise tauchten zunächst auch kleinere Nachteile auf: Da im Vergleich zu nativen Apps eine Schicht mehr verarbeitet wird, war bei “touch-events”, also Eingaben über den Touchscreen zunächst eine kleine Verzögerung zu beobachten. Doch auch dafür wurde inzwischen ein Workaround gefunden.
Glanzkinder hat auf die oben dargestellte Marktsituation reagiert und inzwischen ein eigenes “Hybrid-Labor” eingerichtet.
Die Computerwoche zur Zukunft mobiler Anwendungen
Mobile Business geht weiter app
Das Wall Street Journal (WSJ) zitiert Gartner mit der Aussage, dass der weltweite Markt für App-Programmierung noch im laufenden Jahr ein Volumen von 25 Mrd. US-Dollar erreichen wird. Dies entspreche einem Wachstum von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund fünf Jahre nach der Eröffnung von Apples App Store boomt der Markt immer noch gewaltig, hat sich von Smartphones auf Tablets, Connected Devices – darunter zunehmend auch Smart TV – ausgeweitet. Laut WSJ beschäftigen sich Nutzer bis zu zwei Stunden täglich mit Apps – dieser Wert hat sich laut Flurry in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Doch auch der Kampf um diese User wird erbitterter – und teurer: Auch die Aufwendungen für Werbung für Apps und App-Promotion wachsen pro Jahr zweistellig.
New Apps On the Block
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die Newcomer im Markt für Mobile Apps konzentriert. Der Report “The New Apps in the Crowd” untersucht die neuen Gesichter und Aufsteiger unter Apps und ihren Entwicklern im Apple App Store for iPhone sowie for iPad und Google Play im Zeitraum Oktober 2012 bis Januar 2013. Die Informationen zu Downloadzahlen und Umsätzen entstammen sämtlich Distimos AppIQ-Dienst. Aus den Ergebnissen:
- Nur zwei Prozent der 250 im Untersuchungszeitraum erfolgreichsten Publisher im Apple App Store for iPhone (USA) sind Neueinsteiger, im Vergleich zu drei Prozent bei Google Play.
- Die Neueinsteiger unter den Android-Entwicklern haben mit im Schnitt sechs Free Apps deutlich mehr als die zwei Free Apps veröffentlicht, welche die erfolgreichsten neuen Gesichter im App Store durchschnittlich an den Start gebracht haben.
- 17 Prozent der 300 Top Apps im Apple App Store for iPhone in den USA waren neue Apps, im Vergleich zu 12 Prozent bei Google Play.
- 18 Prozent aller Umsätze (inkl. in app purchase) in Google Play in den untersuchten vier Monaten ließen sich auf neue Apps zurückführen. Im App Store for iPhone scheffelten Newcomer nur 12 Prozent der Umsätze. Neue Publisher-Besen fegen in App Stores nicht besonders gut.
- Zu den erfolgreichsten neuen iPhone Free Apps gehörten Google Maps und Temple Run 2, beide erzielten über eine Million Downloads am Tag nach dem App Launch.
- Das meiste Geld verdient haben neben Temple Run auch u.a. Angry Birds Star Wars (HD) und Grand Theft Auto: Vice City – alle erlösten eine Million US-Dollar innerhalb einer Woche nach der Erstveröffentlichung.
- Um was für Volumina geht es generell? Apple hat unlängst verkündet, dass schon 8 Mrd. Dollar an iOS-Entwickler ausgeschüttet wurden. Dies stellt einen mächtigen Sprung im Vergleich zur letzten diesbezüglichen Meldung dar: Die sprach im Januar 2012 von einer Milliarde Dollar.
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Distimo: Prize *does* matter
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo wie schon im Vorjahr mit dem Zusammenhang von App-Preisgestaltung und Downloadzahlen beschäftigt. Die im ff. zusammengefassten Ergebnisse sind allein schon aufgrund der von den App Stores vorgegebenen Preisstufen Durchschnittswerte: Eine Preissenkung um 1 Prozent führt im App Store (iPhone) zu fünf Tage lang um bis zu 1,2 Prozent gesteigerten Downloads. Die gleiche Rabattierung im weniger preissensitiven App Store (iPad) führt nur zu 0,7% Downloadbelebung. Bewegung in den Download-Zahlen ist weiterhin eines der Kriterien für Apples Darstellung der App Store-Ranks. Mithin ist ihre Erhöhung eines der am direktesten wirkenden Werzeuge der App Store Optimization (ASO).
Soweit es sich um Paid Apps handelt, sind von derartigen Kampagnen natürlich auch die Umsätze betroffen – im Erfolgsfall gleicht die Erhöhung der Downloadzahl die vorherige Preissenkung aber (mehr als) aus. 42% der im Distimo-Report untersuchten Preisänderungen für iPhone- und 33% derer für iPad-Apps bewegten sich in einem Rahmen von 1 bis 2 US-Dollar. Immer noch 25% bzw. 26% der Preissenkungen bzw. -erhöhungen änderten den Endpreis sogar um Beträge zwischen 2 und 3 Dollar. Im Falle der untersuchten iPhone Paid Apps konnten die Anbieter fünf Tage nach der Preissenkung im Schnitt 137% mehr umsetzen. Der Umsatz mit iPad-Apps stieg um 63%. Dabei kann die Einwirkzeit für solche Kampagnen erheblich sein, u.a. durch die Effekte von In-App-Purchase: Sieben Tage nach dem Eintreten der Preissenkung war die Umsatzsteigerung mit 159% bzw. 71% noch höher. Laut Report stiegen die kumulierten Downloads bei iPhone-Apps fünf Tage nach Preissenkungen um 1.665% und im Falle von iPad-Apps um 871%. Preiserhöhungen führten dagegen zu 46% weniger Download bei iPhone-Apps und 57% weniger bei iPad-Apps.
Mit Google Play befasste sich dieser Distimo-Report nicht, wohl aber eine Untersuchung der Distimo-Konkurrenz AppAnnie. Deren App Annie Index zeigt – neben einer generellen Verdoppelung der Entwickler-Umsätze in 4Q12 im Vergleich zum Vorjahresquartal – dass sich die Effekte von Preisnachlässen bei Android Apps weniger auf Downloads und Revenues auswirken. Dies soll daran liegen, dass es für Apps “schwerer” sei, in die Google Play Charts zu gelangen – daher der verminderte “ranking effect”.
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40 Mrd. Downloads im App Store
Apple hat heute bekannt gegeben, dass im App Store bislang insgesamt über als 40 Milliarden Apps heruntergeladen wurden – 20 Milliarden dieser Downloads fanden im vergangenen Jahr statt.
Der App Store verzeichnet über 500 Millionen aktive Accounts und erlebte im Dezember 2012 einen Rekord mit mehr als zwei Milliarden Downloads während eines Monats.
Apple zählt derzeit 775.000 zugelassene Apps für Anwender von iPhone, iPad und iPod touch. Der Anbieter will für Paid Apps über sieben Milliarden Dollar Gewinnanteile an App-Entwickler ausbezahlt haben.
89% aller App Downloads sind Gratis-Apps
Laut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden Free Apps im laufenden Jahr 89 Prozent aller Downloads aus Mobile App Stores ausmachen. Die Anzahl der Downloads aus App Stores werden 2012 weltweit 45,6 Milliarden übersteigen, wobei kostenlose Downloads 40,1 Milliarden und bezahlte Downloads 5 Milliarden ausmachen werden. Für das Jahr 2016 sehen die Auguren 309 Milliarden Downloads voraus, von denen knapp 288 Mrd. Free Apps sein sollen.
2012 werden laut Gartner 21 Milliarden der Downloads auf Marktpionier Apple entfallen, was einem Zuwachs von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem aktuellen Marktanteil von 25 Prozent entsprechen würde.
Für die Zukunft sehen die Analysten den Anteil der Wettbewerber steigen, doch App Store, Google Play, Amazons AppStore und der just in “Windows Phone Store” umbenannte Windows Phone Marketplace sollen den Markt weiter dominieren.
In-App-Purchase und Freemium-Modelle bleiben die erfolgreichsten Monetarisierungs-Ansätze und sollen im Jahr 2016 41 Prozent der Download-Umsätze generieren. Der In-App-Purchase-Anteil wird dazu kräftig von fünf Prozent (2011) auf 30 Prozent (2016) steigen.
Mehr Infos hier; weitere Vertiefung gibt der Report “Market Trends: Mobile App Stores, Worldwide, 2012″, der hier geordert werden kann.
Welche “Mocial”-Angebote schlagen sich gut?
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die verschiedenen sozialen Netzwerke speziell im Mobile-Markt in den verschiedenen Ländern schlagen. Aus den Ergebnissen:
- In den vergangenen zwei Jahren ist die App-Kategorie “Soziale Netze” deutlich stärker als alle anderen Kategorien gewachsen: Beispielsweie in Apples US-App Store wuchs das Download-Volumen in den Top 100 sämtlicher beliebstesten Kategorien von Juli 2010 bis Juli 2012 um 43 Prozent – das Volumen de Top 100 Social Apps aber um 193 Prozent. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die absolute Menge der social networks ja recht begrenzt ist – zumindest im Vergleich mit quasi “endlosen” Kategorien wie Spielen.
- Es gibt große nationale Unterschiede bei “Mocial”: An der Spitze liegen die USA, bei denen die App-Kategorie “Social” mit 20 Prozent ein volles Fünftel der beliebstens Apps überhaupt ausmacht – bezogen auf die tatsächlichen Downloads. In Europa liegt dieser Wert vorläufig noch bei rund zehn, in Deutschland bei acht Prozent.
- Weltweit gesehen liegt Facebook vorne – obwohl in mehreren asiatischen App Store Territories Anwendungen wie LINE, WeChat oder Viber weit vor Facebook liegen.
- In nur einem Jahr kletterte das von Facebook übernommene Instagram mit seiner sozialen Foto-App in den 20 größten Ländern auf Rang zwei hinter Facebook. Weitere starke Verfolger sind (in manchen Ländern) Twitter, die App für VoIP-Telefonie Skype oder WhatsApp.
- Die über alle Länder aggregierten Top 10 (Free Social Apps) lesen sich so: 1. Facebook, 2. Skype, 3. Live Messenger, 4. Viber, 5. Twitter, 6. Touch (Pingchat), 7. Tango, 8. QQ, 9. Ebuddy Messenger, 10. Yahoo-Messenger. Man sieht also, dass Apps mit dem Schwerpunkt auf (kostengünstige, bzw. via WLAN kostenlose Kommunikation) überwiegt.
Laut Distimo haben sich Smartphones u.a. mit Hilfe der genannten Netzwerke und ihrer Bedienung via nativer und Web-Apps von Telefonie- und SMS-Plattformen zu “sozialen Drehscheiben” entwickelt, bei denen das Teilen von Links, Posts, Fotos und Videos sowie Location Based Services (LBS) längst wichtiger als Telefonieren geworden ist. Für die größeren Netzwerke wie Facebook oder Twitter stellen deren Betreiber den Entwicklern von Kunden-Apps wie Glanzkinder Schnittstellen (APIs) für beispielsweise iOS oder Windows Phone 7 bereit. So können Unternehmen in ihren Apps auf Wunsch auch Funktionalität wie Liken, Teilen, Tweet absetzen etc. offerieren und so an diesem boomenden Markt teilhaben.
zur Registrierung zwecks Download des jeweils letzten Distimo-Reports
Global Mobile Trends and Enablers
Ciklum ist ein “Nearshore”-Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen mit Sitz in Dänemark und Servicecentern in u.a. der Ukraine und Belarus. Da man auch im Bereich App Programmierung engagiert ist, hat Ciklum Statistiken und Prognosen zum Mobile Business zusammengetragen:

- Den Mobile Stats and Facts waren 2011 bereits 4 Mrd. Mobiltelefone im Einsatz, davon waren 1,1 Mrd. Smartphones waren.
- Der Markt für Mobiltelefone hat laut IDC allein in Q1/11 um 19,8 Prozent zugelegt.
- 2011 haben bereits über ein Drittel der damals noch 600 Mio. Facebook User eine Facebook App verwendet (Twitter: 50 Prozent der Nutzer!).
- Apple betrieb 2011 noch den führenden Mobile App Store, der Android Market verzeichnete jedoch mit 50 Prozent ein stärkeres Wchstum. Der Amazon Appstore hatte laut Ciklums Zahlen nach nur drei Monaten Existen bereits erstaunliche 14 Prozent des App-Marktes – nach Stückzahlen.
- Der Wert dieses App-Markt wurde 2011 auf 6,8 Mrd. US-Dollar weltweit geschätzt. Ciklum zitiert die Marktforscher von Markets & Markets mit der Schätzung, dass die Entwicklung und der Handel mit Apps in den nächsten vier Jahren ein Volumen von 25 Mrd. Dollar erreichen wird, von denen der App Store noch 20,5 Prozent auf sich verbuchen kann.
- iSuppli zufolge sind die App Store-Umsätze von Apple, Google, Nokia und RIM (BlackBerry) zusammen von 2009 bis 2011 um 78 Prozent gewachsen und sollen bis 2014 8,3 Mrd. Dollar erreichen.
Aus dieser Ausgangsbasis leitet Ciklum die ff. acht Trends ab, die den “Global Mobile Market” 2011 bestimmt haben:
- 1. Near Field Communications (NFC);
- 2. Das iPhone 4S – “the smartest Smartphone ever”;
- 3. Quick Response (QR) Codes;
- 4. Der Durchbruch bei Mobile Games, auch als Paid und Fremium Apps;
- 5. Mobile Cloud Computing;
- 6. 4G-Mobilfunktechnologien, z. B. HSDPA oder 3GPP LTE;
- 7. Augmented Reality, gerade auch in Verbindung mit Geotagging;
- 8. Mobile Advertising – laut Gartner ist dieser Markt 2011 um über 50 Prozent auf 3,3 Mrd. Dollar weltweit gewachsen.
Ausblick auf 2012 und weiter
Ciklum hat daraufhin tief in eine Kristallkugel geschaut. Und folgendes gesehen:
- Verbesserte NFC-Technologien.
- Verbesserte Sicherheit bei M-Payment.
- Mehr und komfortablere Location Based Solutions (LBS).
- LTE wird Mainstream in Nordamerika und Westeuropa.
- iPads und andere Tablets verdrängen weiter PCs auch im Unternehmenseinsatz.
- Verbesserte Integration von Mobiler Suche mit anderer App-Funktionalität (Anzeigen, Vergleichen, Kaufen).
- Mehr und bessere Object Recognition Apps (OR).
- Mehr und bessere Unified Communication Apps (UC).
PDF Activator – Mobile Content Management
PDF Activator ist ein flexibles und kostengünstiges System, mit dem Unternehmen ihre Broschüren und Dokumente zentral gesteuert auf dem iPad und iPhone bereitstellen können - überall und jederzeit aktuell. Der Clou dabei: die intuitive, komfortable Bedienung und die Möglichkeit, aktive Links, Video und Bildergalerien zu integrieren. Inhalte und Aussehen des Endproduktes bestimmt allein der Anwender!
Das Mobile Content Management System von Glanzkinder kann bei der mobilen Bereitstellung von Inhalten den Weg durch Apples App Store ersparen - zumindest beim ausschließlich internen Gebrauch, wenn also nur die eigenen Mitarbeiter die App nutzen sollen. Dabei entstehen mit PDF Activator geringere Kosten als bei reinrassigen Lösungen zur Software-Verteilung - überdies sind günstige Unternehmens-/Konzern-Lizenzen verfügbar. Auf Wunsch kann über die gleiche Lösung aber Content aufbereitet werden, der mit voller Außen- und Öffentlichkeitswirkung im App Store veröffentlicht werden kann!
Einsparungspotenziale u.a. bei Druck, Papier, Lagerung, Transport
Glanzkinder hat mit diesem Produkt bereits bedeutende Kunden aus den Branchen Augmented Reality (Hightech), Agenturen, Bau(maschinen), Fondsüberwachung/Allfinanz, Immobilienhandel oder Wohnmobile überzeugt. Sie alle schätzen u.a. die erheblichen Einsparungspotenziale bei den Kosten für Unternehmensdokumente u. Broschüren, Handbücher etc. (Druck, Papier, Lagerung, Transport, Verteilung, ggfs. Entsorgung).
Ease of use: Wer ein PDF schreiben kann, kann auch PDF Activator bedienen
Die Lösung ist weitestgehend selbsterklärend und kann von jedem bedient werden, der ein PDF schreiben kann. So können beispielsweise Grafiker statt meist kostenintensiverer Informatikern und App-Spezialisten beaufragt werden. Für eine allererste Einführung in das System werden dennoch auf Wunsch (Inhouse-) Schulungen angeboten.
Portable Document Format (PDF) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das von Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. Bei PDF Creator, InDesign, Photoshop, Illustrator etc. handelt es sich um eingetragene Warenzeichen™ von Adobe Systems.
25 Mrd. iOS App Downloads
Apples Countdown zu 25 Milliarden Downloads im App Store ist beendet. Nun warten Teilnehmer an Apples begleitendem Preisausschreiben auf die Bekanntgabe des Gewinners der mit 10.000 US-Dollar aufgeladenen iTunes-Karte. In der Zwischenzeit zeigt Apple die bislang erfolgreichsten 25 Apps seit Eröffnung des App Store 2008.![]()
Update 15:00 Uhr: Die 25-milliardste App /”Wo ist mein Wasser” wurde von Chunli Fu aus Qingdao, China heruntergeladen. Als Gewinner des App-Countdowns erhält er einen iTunes-Geschenkgutschein im Wert von 10.000 US-Dollar.