AndroidPIT “größter Aggregator” u. fünftgrößter “Independent App Store”

Die Kollegen von Androidpit.de freuen sich: “Das auf den Bereich “Mobile Apps Market” spezialisierte Team von Research2Guidance hat kürzlich wieder seinen monatlich erscheinenden Bericht “Android Market Insights” herausgebracht. Dabei geht es in diesem Monat nicht nur um den offiziellen Android Market an sich, sondern vor allem um die sogenannten Secondary bzw. Independent Markets. Research2Guidance kommt in seinem Bericht zu dem Schluss, dass die weiter wachsende Anzahl an Android Apps, und der damit verbundene Wettbewerb Entwickler auch immer mehr dazu zwingt, alternative Vermarktungswege zu suchen. So waren im Mai 2011 216.018 Apps im Android Market zu finden. Davon waren wiederum rund 36,1% kostenpflichtig.

Wachsende Anzahl an Secondary Markets
Aktuell gibt es rund 30 verschiedene Secondary Markets, die neben dem Android Market existieren. Der Store mit der größten Auswahl weltweit ist dabei “Handster”, der rund 23.000 Apps anbietet. Übrigens: Androidpit ist mittlerweile der fünftgrößte Secondary Market für Android Apps.

Androidpit verkauft aber natürlich nicht nur Apps, sondern sammelt (als sogenannter Aggregator) auch Informationen über möglichst alle Android Apps, die es auf dem Markt gibt.” Laut Research2Guidance ist Androidpit das derzeit weltweit größte App Directory bzw. der größte Aggregator: Vor Appitalism, Chomp, AppStoreHQ, AppBrain, Androlib, mPlayit, MobiHand und MobileApps.com.
Quelle: Androidpit.de

Kleinere, aufgeräumtere Android Market-Abteilung

Der Android Market ist das “Schlaraffenland” für Nutzer von unter dem Betriebssystem Android betriebenen Smartphones oder (Tablet) PCs. Allerdings hat er – vor allem im direkten Vergleich zu Apples App Store – einige Nachteile, die u.a. dazu geführt haben, dass wie beim App Store Directories wie androlib.com, appbrain.com oder cyrket.com entstanden:

  • Die auch von Geräten mit anderem OS, beispielsweise Windows, ansurfbare Version (www.android.com/market) bietet nur einen Ausschnitt des Gesamtangebots.
  • Die auf Android Devices vorinstallierte Market-App ist bislang nicht besonders übersichtlich.
  • Kostenpflichtige Apps können NUR via Googles Bezahlsystem Checkout erworben werden. Diese verlangt das Hinterlegen von Kreditkarteninformationen – für Sicherheitsbewusste absolutes No Go-Territorium.

Hilfe kommt vom Berliner Softwareunternehmen envi.con KG, das mit pdassi für Android seit Anfang Mai ebenfalls eine Art Web-Schaufenster für Android Apps anbietet. Mit nur 2.000 vorgehaltenen Apps wird hier allerdings bislang nur ein Bruchteil der derzeit knapp 100.000 verfügbaren Apps vorgehalten. envi.con spricht von “ausgesuchten Apps”, welche das Angebot zum “führenden redaktionell aufbereiteten Softwarekatalog in Europa” machen. Bei der Auswahl soll besonders auf das Interesse der deutschsprachigen Anwender Wert gelegt werden (allerdings fehlt hier bislang bedauerlicherweise noch die GlanzApp FussballQuiz ;-) ).

Die aktuelle Version der Webseite wurde um das aus dem App Store bekannte Feature Slideshows mit App Screens ergänzt. Auch die Suchfunktion wurde erweitert. Alle Apps können direkt aufs Handy installiert werden – pdassi erfordert also keine separate Anmeldung oder Registrierung. Neu hinzugekommen ist auch ein eigenes Bewertungssystem, mit dem die Besucher ihre Meinung zu den einzelnen Android-Apps abgeben können. Das Wichtigste: Nutzer in Europa können Paid Apps auf Pdassi mit Bankeinzug, Überweisung oder PayPal bezahlen – also nicht nur per Kreditkarte.

Im Safari-Browser des iPhones ist die Darstellung recht winzig, aber die Zielgruppe dieses Angebots nutzt ja typischerweise andere Plattformen :) . Für Android-Smartphones ist die Seite gut optimiert und unter http://pdassi.de bzw. http://am.pdassi.de zu erreichen. Eine Pdassi-App für Android ist in Vorbereitung.

Pdassi für Android

Pdassi-Link

HTC Hero: Nun auch mit Android 2.1

Auf Android 2.1 haben Nutzer des HTC Hero lange warten müssen. Doch nun ist die aktuelle Version auch auf dem mobileTicker-Dauertestgerät angekommen. Der gesamte Update-Prozess gestaltete sich mehrstündig – hauptsächlich, da die Gerätenummer des Smartphones nicht auf der Produktseite des Herstellers gefunden wurde. Doch mit freundlicher Unterstützung von HTCs wirklich besonders kompetenter Presseagentur Trademark Public Relations ließ sich auch diese Hürde nehmen.

Hero - waiting for 2.1 a)Zunächst muss ein für das Upgrade vorbereitendes Softwarepaket (First Package) auf den PC heruntergeladen und via HTC Sync installiert werden. Hernach meldet das Phone ein weiteres neues Upgrade und der Rest geschieht Over The Air (OTA) und wie von selbst – mit insgesamt dreifachem Reboot. Positive Überraschung: Auch wenn die geladenen Apps nicht via AppBrain o. Ä. gesichert wurden, merkt sich eine “Downloads”-Liste in der Market-App immerhin alle Apps, die man schon einmal installiert hatte. Erneut laden muss man sie dennoch.

Hero - waiting for 2.1 b)Zu den Neuerungen gehört Bluetooth 2.1, Quick Contacts (verbesserte System App für Kontakte), eine Überarbeitung der Sense-GUI sowie diverse neue Widgets. Vor allem aber vervielfacht sich mit 2.1 die Zahl der angezeigten und herunterladbaren Apps.

Die jüngste Version des Android-Betriebssystems ist 2.2 (“Froyo”). Die bietet u.a. Flash 10.1. Froyo gibt es bereits für Googles Nexus One, nur angekündigt ist das Firmware-Update bislang für beispielsweise Motorola (Milestone/Droid), Samsung (u.a. Galaxy), HTC (Evo, Desire, Incredible), Dell (Streak).
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