Automotive: Next Exit Apps

Apps ziehen auf ihrem Siegeszug nun auch ins Auto ein: Automotive Appsstellen mittlerweile ein wichtiges Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb der Automobilindustrie dar und werden künftig bedeutende Bestandteile hochwertiger Automobile sein. Die Automotive Industry steht damit vor einer großen Herausforderung, denn sie muss mit dem beeindruckenden Innovationstempo der Mobilfunk- und Onlineindustrie mindestens Schritt halten, um einen attraktiven Markt rund um Auto-Apps zu etablieren.

Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) hat daher aktuell Geschäftsmodelle für Apps im Automobil verglichen. Die resultierende Veröffentlichung will Unternehmen der Automobil-Industrie Wege aufzeigen, wie diese Apps gewinnbringend integrieren können. “Apps im Auto zahlen in erster Linie auf die Imagewirkung einer Automarke ein, was letztlich wieder zu höheren Umsätzen aus dem Verkauf von Fahrzeugen führt. Diese Entwicklung zu verpassen, könnte sich ähnlich wie im Fall Nokia rächen”, erläutert Michael Mücke, Co-Autor und Managing Partner von MS&C (er meint den Absturz des finnischen Handy-Giganten durch zu späte Berücksichtigung des Trends zu Highend Smartphones, d. Red.). Die MS&C-Berater haben Automotive Apps zunächst in die Kategorien Infotainment (z. B. intelligente Musikbibliothek), Komfort (z. B. Augmented Navigation, Location Based Services (z. B. Car Finder oder ortsbezogene Shopping-Tipps), Sicherheits- (z. B. Car-to-X-Kommunikation), Produktivitäts- (z. B. “mobiles Büro” für mobile Professionals) und CRM-Anwendungen (Customer Relationship Management: z. B. Cross Selling-Angebote der Autohersteller) unterteilt. Danach wurden drei wesentliche Geschäftsmodellvarianten und deren spezifische Vor- und Nachteile identifiziert:

Die MS&C-Berater haben drei wesentliche Geschäftsmodellvarianten und deren spezifische Vor- und Nachteile identifiziert:

Modell 1: Closed Shop
Im geschlossenen System haben Autohersteller absolute Kontrolle über das “Smart Car” und entwickeln sowohl den Hard und Software Stack des Automobils wie auch die verfügbaren Apps vollständig selbst (“Make”).
Vor- und Nachteile:
- Autohersteller müssen alle erforderlichen Kompetenzen selbst besitzen bzw. einkaufen. Diese Lösung schränkt Innovationen stark ein. Das App-Angebot bleibt relativ gering.
- Durch die unternehmensinterne Bereitstellung aller Apps entstehen hohe Kosten.
+ Fahrzeughersteller haben die größtmögliche Kontrolle über die Qualität der angebotenen Apps.
0 Alle Einnahmen fließen dem Automobilhersteller zu, allerdings entstehen relativ hohe Kosten durch Dritte.

Modell 2: Walled Garden
Ein kontrolliertes System belässt die Kontrolle über Computerplattform und Internetzugang des Automobils beim Hersteller, gibt aber anderen Entwicklern und Dienstleistern die Möglichkeit, eigene Produkte für das Smart Car nach Freigabe durch den Hersteller zu vertreiben.
Vor- und Nachteile:
+ Ein Teil der nicht vorhandenen Kompetenzen wird über externe Entwickler kompensiert.
+ Größere Innovationskraft durch größere EntwicklerCommunity.
+ Geringere Kosten, da sie zum großen Teil von den App-Entwicklern getragen werden, die auf eine Refinanzierung durch den Absatz an Paid Apps spekulieren.
0 Qualität und Sicherheit kann hier nicht vollständig gewährleistet, aber durch Qualitäts- und Sicherheitsstandards minimiert werden.
- Der Gewinn fällt geringer aus als im Monopol eines Closed Shops, da von den Verkaufserlösen nur eine Provision auf die Umsätze der App Entwickler einbehalten werden kann.

Modell 3: Open Shop

Das Offene Modell setzt auf die Kräfte des freien Wettbewerbs. Der Automobilhersteller fördert den Aufbau eines Ökosystems, schränkt Entwickler und Kunden in ihrer Nutzung aber nicht ein.
Vor- und Nachteile:
+ Innovativster Ansatz: Der Automobilhersteller selbst muss keine Ressourcen für die Apps aufwenden. Eine überragend große Anzahl externer Entwickler sorgt für das App Angebot.
+ Die Kosten beschränken sich auf die Einrichtung der Plattform sowie der begleitenden Tools. Diese Variante ist für die Autoproduzenten die preislich günstigste aller Möglichkeiten.
- Überragende Qualität, ein einheitliches Erscheinungsbild und durchgehend hohe Qualität der angebotenen Anwendungen sind nach diesem Modell nicht zu erwarten. Die fehlende Kontrolle durch den Automobilhersteller machen die Apps zu einem Sicherheitsrisiko und ggfs. zu einem Gewährleistungsthema.

“Mittel- bis langfristig bietet das Walled Garden-Modell für Automobilhersteller den größten Nutzen: Hier treffen verhältnismäßig geringe Kosten auf annehmbare Gewinne bei gleichzeitig hoher Qualität und Kundenakzeptanz”, fasst Michael Mücke die Ergebnisse zusammen. Ein lesenswerter Abstract kann unter dialog at muecke-sturm dot de kostenlos angefordert werden.

Das App-Systemhaus Glanzkinder ist selbst Pionier als Dienstleister in diesem Bereich hat bereits mehrjährig Erfahrungen gemeinsam mit innovativen Early Adopters im Bereich Automotive Apps sammeln können. Die bisherigen Projekte waren allerdings sämtlich entweder Modell 1 zuzurechnen oder waren Automotive Apps, die bereits außerhalb von Fahrzeugen ihre volle Funktionalität entfalten konnten. Dazu gehörten u.a. Kuttendreier (Info-App eines Ford-Autohauses; iOS), Essen Motor Show (Messe-App für Automotive Event als iPhone u. iPad App und als Android App; Messe-App zur Eurobike (iOS); e-WOLF: News, Reichweitenmesser für E-Mobiles und Produktinformationen (iOS); eMobileTicker: eMobility-News(iOS) inlusive Konzeption und Startcontent des Mediums; Mercedes Benz Zetros: Infos und Produktkonfigurator zu dem modularen MB-Nutzfahrzeug. Und in der Projekt-Pipeline steckt bereits ein Nutzfahrzeuge-Marktplatz als nächste Automotive App der Ausrichtung M-Commerce.

Vgl. zum Thema auch folgenden interessanten Adobe-Beitrag (mit Downloadmöglichkeit), der die Aspekte Manageable Apps, Social Media-Integration, LBS in Kombination mit QR-Codes sowie Rich Internet Applications (RIA) in den Vordergrund stellt.

Indukom geht App

Die App von INDUKOM ist ein Musterbeispiel für ebenjene B2B-Kommunikation, die sich das Unternehmen generell auf die Fahne geschrieben hat. Die als Free App der Kategorie Wirtschaft veröffentlichte iPhone-Anwendung bietet Nachrichten, Hintergründe, Interviews, Stories und Studien aus Marketing und Kommunikation in Wirtschaft und Industrie. Überdies enthalten:

Partner für mobile Couponing

Der Düsseldorfer LBS-Spezialist Gettings ist eine Kooperation mit dem Dortmunder Couponing- und Clearing-Dienstleister acardo technologies im Bereich mobile couponing eingegangen. Nutzern von webfähigen Handys und App-fähigen Smartphones sollen mit den gemeinsam vermarkteten Produkten gezielt in ihrer Umgebung erhältliche Preisvorteil- oder Zugabe-Coupons mobil abrufen und künftig auch im Handel direkt an der Kasse einlösen können. acardo verfügt über die entsprechende Anbindung “an alle wichtigen Kassensysteme des Handels, zusätzliche Hardware wie 2-D Scanner” sind laut Pressemitteilung “nicht erforderlich”.

Auch die Händler sollen von einfachen und sicheren Checkout-Prozessen an der Kasse profitieren: U.a. könnten sie direktes Feedback dazu erhalten, wie viele der mit Coupons beworbenen Produkte tatsächlich verkauft wurden und so den Erfolg der Werbe-Aktionen besser kontrollieren. Die Gettings GmbH ist ein Tochterunternehmen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co.KG. Anteilseigner der acardo technologies AG ist u.a. die börsennotierte Pironet NDH AG. Die Gettings-Lösungen sind derzeit für iOS, Android sowie als Web-App erhältlich.

Mobile Hydraulikservices noch mobiler

Pirtek bietet nach eigener Aussage in Deutschland, Benelux und Großbritannien den schnellsten 24 Stunden-Hydraulik-Service. “Innerhalb einer Stunde vor Ort” lautet die Devise – und zwar zuverlässig Tag und Nacht. In dieses Konzept passen natürlich mobile Apps wie Mineralöl zur Ölhydraulik, denn sie können helfen, das Zeitintervall vom Eintreten des Stör- oder Service-Falles bis zum Eintreffen der Techniker nochmals zu verkürzen. “Die neuen Apps von Pirtek nutzen die GPS-Sensoren von iPhone und aktuellen Android-Smartphones, um sofort die nächstgelegenen der mittlerweile 52 bundesweiten Pirtek-Center zu lokalisieren und anzuzeigen,” erläutert Joachim Gasper, Leiter Marketing und Geschäftsentwicklung bei Pirtek. “Der Kunde kann dann direkt aus der App mit einem Touch dort anrufen und einen Servicetechniker anfordern, eine Nachricht schicken oder einen Besuchstermin buchen. Bei Bedarf kann er auch gleich einen Katalog mitordern.”

Die Inhalte der App sind kompatibel für alle “Pirtek-Länder” Europas. Neben Deutschland sind also auch die Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien auffindbar: Tag und Nacht und natürlich in der jeweiligen Landessprache. Die Apps sind kostenlos. Die App Store-Kategorie ist “Dienstprogramme”, die im Android Market “Business/Geschäftlich”.

App Store Link

Android Market Link

Apps prägen die User Experience – auch in Zukunft

gartner_logoLaut dem IT Marktforschungs- und Analysten-Unternehmen Gartner werden Apps (native und Web-Apps) das Nutzererlebnis auf High-End Mobilgeräten prägen (definiert mit einem Preis von über 300 US-Dollar): Die Mobile Apps werden hiernach 2012 einen Umsatz von über 15,9 Mrd. US-Dollar weltweit erzeugen, wobei hier nur von “end-user spending” durch die Kosten von Paid Apps die Rede ist – die Entwicklungs- und Promotion-Kosten sind hier noch nicht eingerechnet. Auch Hardware-Absätze und vor allem die Werbeausgaben in diesem Bereich werden nach dieser Prognose weiter kräftig wachsen.

Die “Top 10 Consumer App Categories” aus Gartner-Sicht:

  • Location-based services (LBS): Gartner geht davon aus, dass bis 2014 1,4 Mrd. Menschen Apps mit LBS Features nutzen werden. Die je nach Kontext bereitgestellten Services sollen künftig in vermehrtem Masse neben Geodaten auch Präferenzen, Geschlecht, Alter und Beruf berücksichtigen – soweit bekannt bzw. freigegeben.
  • Social Networking: Die derzeit am schnellsten wachsende App-Kategorie nach Downloads, aber auch nach generiertem Traffic. Von zukünftig stark zunehmender Bedeutung wird die (auch von Mobile-Systemhäusern wie Glanzkinder angebotene) Social Media Integration durch Schnittstellen wie die Facebook Social Graph-API sein.
  • Mobile Search: Die nächste Stufe sollen hier laut Gartner Search Apps sein, mit denen man direkt aus der Ergebnisliste heraus komfortabel Aktionen starten kann: Anrufen (heute schon weitgehend realisiert), Reservierung vornehmen, Preise vergleichen, kaufen.
  • M-Commerce: Im Verlauf der nächsten zwei Jahre erwarten die Marktforscher die Entstehung von “mobile only”-Funktionalität, beispielsweise der Check-in in einen Webshop (wodurch der Händler informiert wird und reagieren kann) oder die Möglichkeit, Produkte durch die Aufnahme eines Fotos in einen Warenkorb zu übernehmen. Hier sieht Gartner einen eindeutigen zeitlichen Vorsprung für native Apps im Vergleich zu Web-Applikationen, die beispielsweise auf HTML5 beruhen.
  • Mobile Payment: Obwohl auf Near Field Communication (NFC) beruhende Bezahlmethoden bereits im laufenden Jahr in mobilen Endgeräten realisiert werden, erwartet Gartner dies nicht vor 2015 im Mainstream, u.a. aufgrund noch bestehender Usability- und Sicherheits-Probleme.
  • Context-aware Services: Kontextsensitive pps nutzen Aktivitäten, Vorgeschichte, Vorhaben, Prioritäten etc. eines Nutzers, um proaktiv mobile Dienste anzubieten (vgl. auch 1. LBS).
  • Object Recognition (OR): Stets verbesserte Kameras und sonstige Sensorik bei den mobilen Endgeräten der Zukunft werden es erleichtern, die Umgebung des Nutzers (auf Wunsch) zu erkennen und zu bestimmen (vgl. auch 1. LBS) und weitere, hieraus abgeleitete Dienstleistungen zu offerieren.
  • Mobile Instant messaging (MIM): Gartner glaubt, dass MIM das steinalte Versprechen der Unified Communication (UC) endlich wahrmachen könnte, in dem IP-basierende Kommunikation wie z. B. Skype alle Kommunikationsstränge integriert (vgl. auch 2. Social Media Integration).
  • Mobile E-Mail: Erwartet wird ein Wachstum von 354 Mio. Anwendern 2009 auf 713 Mio. im Jahr 2014.
  • Mobile Video: Gerade die größeren Displays aktueller Smartphones sowie Media Tablets sollen das jetzt schon gewaltige Wachstum mobil genutzter Plattformen wie YouTube weiter beschleunigen.

Der vollständige Report “Mobile Insight: Ten Consumer Mobile Applications to Watch in 2012″ kann hier erworben werden.

Meine IKK: erfolgreiche Health App

Die Vereinigte IKK mit Sitz in Düsseldorf ist eine Innungskrankenkasse. Bei ihrer erste iPhone App hat sich die Organisation für einen Ansatz entschieden, der trotz des derzeitigen Wettbewerbs unter den Krankenkassen ganz auf reinen Mehrwert für den App User setzt und auf das ansonsten vielfach zu beobachtende Marketinggetöse völlig verzichtet.
"Meine IKK" App: Facharztsuche
Nach Herunterladen der kostenlosen App mit nur 0,3 MB Footprint steht die Online-Suche nach Apotheke, Arzt oder Heilpraktiker jedermann zur Verfügung. Alle Suchen können nach Postleitzahl/Ort oder auf Wunsch mit der “Around Me”-Funktion unter Nutzung des GPS-Sensors erfolgen. Bei der Heilpraktikersuche können Psychotherapeuten ein- oder ausgeschlossen werden.

IKK-Kunden (und die es werden wollen) finden überdies eine komfortable Suchfunktion für das nächste IKK-Kundencenter. Gilt es vorab Fragen zu klären, beispielsweise zu mitzubringenden Unterlagen, kann eine kostenlose Service-Hotline direkt aus der App angewählt werden.
Vereinigte IKK-App: Suche nach dem nächsten Kunden-Center
Das ist alles so durchdacht wie aufgeräumt und übersichtlich präsentiert, dass die App bereits am Tag nach dem App Launch die Top 50 erreichte (App Store-Kategorie iPhone/Medizin/Meistgeladen) – aktuell auf Position 37.

App Store-Link zu “Meine IKK”

UPDATE 10.02.:
“Meine IKK” ist nun auch laut Apple “Neu und beachtenswert”!

Kinderwunsch App IconNach Broteinheiten und Kinderwunsch ist dies bereits die dritte besonders erfolgreiche vom App-Systemhaus Glanzkinder für Kunden aus dem Medizin-Bereich realisierte Health App. Speziell letztgenannte App hält sich auch Monate nach Ihrem Start noch in den Top 25 ihrer Kategorie, ihre bislang beste Position war 9.

19 Mio. Deutsche suchen online Gesundheits-Rat
Diese Zahlen gliedern sich ein in eindrucksvolle Ergebnisse einer vom BITKOM in Auftrag gegebenen Umfrage: Dieser zufolge informieren sich bereits 19 Millionen Bundesbürger online über Gesundheitsfragen, was 37 Prozent aller Internetnutzer entspricht. Es ist stark zu vermuten, dass die Ratio bei Nutzern des mobilen Internets und App-Angeboten nochmals günstiger ausfällt. Am intensivsten recherchieren übrigens nicht etwa “Best Ager”, sondern die besonders kaufkräftige Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen.

Mobile Couponing via VZ und Facebook

facebookFast zeitgleich mit Facebook starten auch die VZ-Netzwerke ein Angebot mit Rabatten und Coupons aus der aktuellen Umgebung des Nutzers in Deutschland. Hat der Facebook-Nutzer Places aktiviert, so kann er seinen Aufenthaltsort in seinem Profil auf dem Smartphone anzeigen lassen und sieht sofort in der Umgebung vorhandene Geschäfte mit Rabattaktionen. Im Gegensatz zu den VZ-Netzwerken, die exklusiv mit der derzeit grössten Plattform für Mobile Couponing in Deutschland, Coupies, zusammenarbeiten, hat Facebook sieben Unternehmen (u.a. Esprit, Douglas, Benetton, Gravis, Cinemaxx) direkt als Partner gewonnen.

Für höhere Umsätze soll mobile Werbung sorgen, die sich Facebook als Wachstumstreiber der Zukunft erhofft. Bereits 2010 konnte das Unternehmen seine Umsätze mit Onlinewerbung im Vorjahresvergleich fast verdoppeln: Allein in den ersten neun Monaten nahmen die Amerikaner 1,2 Milliarden Euro ein und verbuchten einen Nettogewinn von 355 Millionen US-Dollar, wie aus Unterlagen der Investmentbank Goldman Sachs hervorgeht. Facebook selbst bewirbt den neuen Angebotedienst als Marketinginstrument. “Geben Sie den Nutzern einen Grund, bei Ihrem Geschäft einen Stopp einzulegen und etwas zu kaufen”, heißt es in einem Papier für die Werbebranche, das der Blog Facebookmarketing veröffentlicht hat. Das Potenzial für die Firmen ist riesig: Etwa ein Drittel der 600 Millionen Facebook-Mitglieder nutzt das Netzwerk auch unterwegs. Die VZ-Netzwerke samt Coupies erhoffen sich ein ähnlichen Schub.

App-Porträt: Taxicaller

taxi-caller LogoWie für moderne Job-Nomaden gemacht klingt, was die talex mobile solutions GmbH mit Taxicaller anbietet: Ein Knopfdruck in der kostenlos abgegebenen App soll genügen, um ein passendes Taxi zu rufen. Via GPS-Ortung lokalisiert die App die genaue Abholadresse und sucht nach (teilnehmenden) Taxizentralen in der Umgebung. Wird die Bestellung dort angenommen, folgt die Bestätigung direkt auf das iPhone. Dazu ruft das Voice Portal von CreaLog im Hintergrund die Taxizentrale an und soll so den kompletten Bestellvorgang für den Kunden erledigen.

Über die iPhone App sol man auch Reservierungen tätigen und Sonderwünsche (“Stretch-Limo” ;-) äußern können. Der deutschlandweite Service startet zunächst mit 5.000 Taxiunternehmen und -zentralen im Bundesgebiet und ist für Kunden und Taxiunternehmen ebenso kostenlos wie der Programm-Download. Das App-Projekt ist werbefinanziert.

TaxiButton IconVerwirrend: In der Pressemitteilung heißt die in Rede stehende App “taxi-caller”, im App Store aber “Taxicaller”. Vom selben Unternehmen wird als TaxiButton eine weitere App mit identisch wirkender Funktionalität angeboten… Diese App gibt es auch für Android.

App Store Link taxi-caller

HTI: Mobilkompendium zu Tiefbau und Industrietechnik

HTI Logo Wer mit der Baubranche zu tun hat, ist viel unterwegs. Daher bringt diese App neue Produkte, Services, News und interessante Bauprojekte rund um Tiefbau und Industrietechnik auch direkt auf Phone, iPod touch oder iPad. Kostenlos bereitgestellt wird sie von der HTI-Gruppe, Lieferant von Produkten und Service der Bereiche Entsorgung, Versorgung, Elektro- und Telekommunikation, Klärwerkstechnik, Regenwasserbewirtschaftung und Erneuerbare Energien, Industrie- und Gebäudetechnik, Garten- und Landschaftsbau, Straßenbau sowie Baumaschinen bzw. -werkzeuge.

HTI Store LocatorDie App fungiert auch als als Bestell- und Informationsmedium sowie zur Kontaktaufnahme mit dem Branchenführer, beispielsweise zur Klärung offener Fragen. Der GPS-gestützte Store Locator erleichtert das Finden der nächstgelegenen Niederlassung. “News” hält mit Branchenneuheiten auf dem Laufenden, ebenso wie “Termine und Messen”. Und zwischendurch lässt sich mit einem gar nicht mal so einfachen Kombinations-Spiel auch mal vom stressigen Tagesgeschäft ausruhen…

Die zeitgleich zur Messe IFAT ENTSORGA gelaunchten Apps wurden seitens Apple vom Start weg als “Neu und beachtenswert” eingestuft . Die iPhone App findet sich derzeit in den Top 100 der App Store Charts (Business/Meistgeladen). Realisiert wurde sie von der App- und Ideenschmiede Glanzkinder (Köln/München).

App Store Link iPhone App

App Store Link iPad App

Hotelauskunft.de für Android verfügbar

Hotelauskunft.de Logo TravelIQMobile Professional auf der Suche nach einem verfügaren, günstigen Hotelzimmer? Mit iPhone schon lange kein Problem – nun auch nicht mehr mit Android-Smartphone: Die App Hotelauskunft vergleicht laut Anbieter Travel IQ die Preise von weltweit über 400.000 Hotels und kann verfügbare Zimmer anbieten. Auf einer interaktiven Karte (wahlweise sortierbare Liste) lassen sich alle freien Hotels im direkten Umkreis oder für 80.000 Städte sichten. Ein Touch führt zu Detailinformationen inklusive Kundenbewertungen und der Möglichkeit, verbindlich zu buchen.

Als Datenbasis greift die App auf die Hoteldatenbank von Hotelauskunft.de zurück, wo die Angebote der größten Hotelportale (HRS, Hotel.de, Booking, Venere, etc.) hinsichtlich Preis und Verfügbarkeit verglichen werden. Alleinstellungsmerkmal: Bei Fragen soll eine kompetente und kostenlose Hotline weiterhelfen. Hotelauskunft for Android lädt und reagiert (im WLAN) auffallend schnell. Zur Installation einfach im Android Market nach “Hotelauskunft” suchen. Die App ist sowohl dort wie im App Store kostenlos. Fazit: ***Hotelauskunft.de Icon iPhone App

Hotelauskunft for Android auf androlib.com

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