Event: MobileCamp Dresden

#mcdd13Das bereits fünfte Mobilecamp Dresden wird am 25. und 26. Mai 2013 an der TU Dresden stattfinden. Was die Themen angeht, so sind die Besucher wie bei jedem barcamp gehalten, diese selbst mitzubringen. Das Publikum entscheidet morgens, welche der vorgeschlagenen Topics die spannendsten sind und auf den Sessionplan gehören.

Themen auf dem mobilecamp 2012 waren beispielsweise: Mobile Commerce, Monetarisierung von Apps, Gesten- und Sprachsteuerung, Developer-Workshops für verschiedene Betriebssysteme, E-Reader-Formate, mobile Widgets, Cross-Platform-Entwicklung, Native Apps vs. mobile Websites, Augmented Reality, aktuelle Marktentwicklung der Geräte und Betriebssysteme u.v.m.

mehr Informationen und Anmeldungsmöglichkeit

Event: iOS DevCon

Entwickler-Akademie.deAuf der iOS DevCon wollen “nationale und internationale Trainer” einen “tiefen Einblick in die iOS-Welt” vermitteln. Die Konferenz wird von der Entwickler Akademie gemeinsam mit dem MobileTechnology-Medium (ehemals Mobile 360) vom 03. bis 04. Juni 2013 im Berliner Marriott Berlin Mitte (Courtyard) veranstaltet.

Einsteigern und fortgeschrittenen iOS-Entwicklern werden in diesen zwei Tagen “zwölf intensive Sessions, fünf Power Workshops (u.a. zu RestKit, zu Cocos2d oder zur Gesichtserkennung m. iOS), ein Speaker Panel und zwei spannende Keynotes” offerriert. Dabei sollen vor allem “die wichtigsten iOS-Themen zur Auswahl” angeboten werden: Vom Internet of Things: iOS und m2m, User Experience und Design, iOS Tooling, Processes, Methods, Coding, über iOS Publishing, Sales, Marketing, iOS Gaming bis hin zu Augmented Reality.

Aus den Themen der Sessions:

  • UIWebView – wie man nativ das Maximum aus ihm rausholt
  • iOS meets Social Media
  • Distributing tickets with Passbook.
  • Stay calm and keep shipping (Apps)
  • UICollectionView – viel mehr als nur ein komfortables Grid
  • Safety 1st – Mobile Security
  • Speech Recognition & Speech Synthesis.

Die Teilnahme kostet 549 Euro zzgl. MwSt. (ein Tag) oder 799 Euro (zwei Tage). Programm u. Anmeldemöglichkeit

Event auf Facebook

Event auf XING

Die Entwickler-Akademie ist der Veranstaltungsarm des Software & Support Media-Verlags (SANDSMedia), in dem u.a. ff. IT-Fachmedien erscheinen: Business Technology Magazin, entwickler magazin, Javamagazin, Eclipse Magazin, windows.developer, PHP magazin, Create Or Die.

Gartner: Social Mobile Services stay on top

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden in den nächsten zwei Jahren Soziale Netzwerke für die mobile Nutzung, Stores für mobile Anwendungen und lokal basierte Dienstleistungen die drei mobilen Services mit der größten Akzeptanz sein. Entscheider im digitalen Marketing, die bisher noch keine Strategie zur Nutzung dieser Möglichkeiten haben, sollten sich laut Gartner zügig darum bemühen, diese zu entwickeln.

Insbesondere sollten dabei die folgenden drei Schlüsseltechnologien im Auge behalten werden: Mobile Marketing via Barcodes, Mobile Advertising und Mobile Couponing.

Überdies glaubt Gartner daran, das Mobile Advertising in den nächsten zwei bis fünf Jahren zum Mainstream werden wird.

Mobile Social Networks (“Mocial”)
Die Analysten gehen davon aus, dass Soziale Netzwerke bis 2014 mit einer Milliarde Anwender absoluter Mainstream sein werden – eine Nutzerzahl, die allein Facebook bereits heute für sich reklamiert. Laut Gartner-eigenen Erhebungen nutzen heute bereits fünfzehn Prozent der Handybesitzer ihre Mobiles, um social networks zu besuchen. “Mocial Networking” wird insbesondere für Sektoren, Unternehmen und Organisationen relevant werden, die entweder mit großen Kundengruppen interagieren müssen (Gartner hebt Handel, Ausbildung, Gesundheitswesen sowie die öffentliche Hand – M-Government – hervor) bzw. die nennenswerten mobilen Außendienst mit Kundenkontakt haben.

Mobile Application Stores
Apps können u.a. durch mobilen Mehrwert zur Kundenbindung beitragen, Marketing-Kampagnen tragen bzw. begleiten oder kostbares Konsumenten-Feedback einsammeln. Daher ist es entscheidend, in den wichtigsten Mobile App Stores vertreten und gut auffindbar zu sein – durch App Store Optimization oder ASO, wie Glanzkinder sie seit Jahren schon anbietet (PDF).

Von Location-Based Services zu Contextual Services

Location Based Services (LBS) können die Qualität und Geschwindigkeit von Support und anderen Dienstleistungen verbessern. Gartner hält es für wahrscheinlich, dass LBS-Funktionalität mit Mocial, News und mobiler Suche) zusammenwachsen wird. Bereits am Jahresende 2012 soll es weltweit 800 Mio. Nutzer von LBS geben – im Jahr 2015 erwarten die Marktforscher einen LBS-generierten Umsatz von 13,5 Mrd. US-Dollar, wobei der Großteil auf Navigation, Suche und “Friend Finder”-Funktionalität entfallen soll.

Augmented Reality sieht Gartner bis 2010 noch als Hype, binnen fünf bis zehn Jahren aber als den Mainstream erreichende Technologie. Mehr Infos gibt der Report “Consumer Applications and Services to Keep on Your Radar”, der hier geordert werden kann.

Event: Mobile Gipfel 2012,

Mobile Gipfel 2012 (managementforum)Der vom Managementforum veranstaltete “Mobile Gipfel 2012″ findet vom 26. bis 27. Juni 2012 im Radisson Blu Scandinavia Hotel in Düsseldorf statt. Er will u.a. folgende Themen und Buzzwords besetzen: Smartphone und Tablet Apps, Augmented Reality, Multi-Device-Strategien, Mobile Couponing, Targeting, Gamification, Mobile Ads, M-Payment, QR Codes, Mocial u.v.m. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.290 Euro zzgl. 19% MwSt. Es wurden Vortragende von u.a. folgenden Unternehmen und Organsiationen rekrutiert: Google, Gruner+Jahr, metaio, mStore (Charlotte Erdmann), Otto, Sellaraound, Nielsen, XING.

mehr Infos u. Anmeldemöglichkeit

Audiovisual Media Days 2012

audiovisual-media-days.comLaut Einschätzung der Veranstalter haben sich die Audiovisual Days zur “führenden Informations- und Networking-Plattform für Online-Video, Smart- und Web-TV im deutschsprachigen Raum” entwickelt.

Ein Track befasst sich speziell mit Mobile Media, er wird von Thomas Aigner moderiert und birgt u.a. Informationsangebote wie “Apps im Praxistest – Für wen sie sich lohnen, wie man sie umsetzt, was sie kosten” (Crossmedia/Springer), “Auf dem Weg zur eigenen App” (NetRange und AKQUA), “Mobile Augmented Reality – mehr als ein Hype” (metaio) oder “Social, Casual und Mobile Games. Der Games-Markt im Wande” (Autodesk). Die Teilnahme kostet von knapp 500 (1-Tages-Ticket) bis knapp 700 Euro (2-Tages-Ticket inkl. Party).

Mehr Infos u. Anmeldemöglichkeit

Global Mobile Trends and Enablers

Ciklum ist ein “Nearshore”-Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen mit Sitz in Dänemark und Servicecentern in u.a. der Ukraine und Belarus. Da man auch im Bereich App Programmierung engagiert ist, hat Ciklum Statistiken und Prognosen zum Mobile Business zusammengetragen:
2011 Mobile Stats Overview

  • Den Mobile Stats and Facts waren 2011 bereits 4 Mrd. Mobiltelefone im Einsatz, davon waren 1,1 Mrd. Smartphones waren.
  • Der Markt für Mobiltelefone hat laut IDC allein in Q1/11 um 19,8 Prozent zugelegt.
  • 2011 haben bereits über ein Drittel der damals noch 600 Mio. Facebook User eine Facebook App verwendet (Twitter: 50 Prozent der Nutzer!).
  • Apple betrieb 2011 noch den führenden Mobile App Store, der Android Market verzeichnete jedoch mit 50 Prozent ein stärkeres Wchstum. Der Amazon Appstore hatte laut Ciklums Zahlen nach nur drei Monaten Existen bereits erstaunliche 14 Prozent des App-Marktes – nach Stückzahlen.
  • Der Wert dieses App-Markt wurde 2011 auf 6,8 Mrd. US-Dollar weltweit geschätzt. Ciklum zitiert die Marktforscher von Markets & Markets mit der Schätzung, dass die Entwicklung und der Handel mit Apps in den nächsten vier Jahren ein Volumen von 25 Mrd. Dollar erreichen wird, von denen der App Store noch 20,5 Prozent auf sich verbuchen kann.
  • iSuppli zufolge sind die App Store-Umsätze von Apple, Google, Nokia und RIM (BlackBerry) zusammen von 2009 bis 2011 um 78 Prozent gewachsen und sollen bis 2014 8,3 Mrd. Dollar erreichen.

Aus dieser Ausgangsbasis leitet Ciklum die ff. acht Trends ab, die den “Global Mobile Market” 2011 bestimmt haben:

  • 1. Near Field Communications (NFC);
  • 2. Das iPhone 4S – “the smartest Smartphone ever”;
  • 3. Quick Response (QR) Codes;
  • 4. Der Durchbruch bei Mobile Games, auch als Paid und Fremium Apps;
  • 5. Mobile Cloud Computing;
  • 6. 4G-Mobilfunktechnologien, z. B. HSDPA oder 3GPP LTE;
  • 7. Augmented Reality, gerade auch in Verbindung mit Geotagging;
  • 8. Mobile Advertising – laut Gartner ist dieser Markt 2011 um über 50 Prozent auf 3,3 Mrd. Dollar weltweit gewachsen.

Ausblick auf 2012 und weiter
Ciklum hat daraufhin tief in eine Kristallkugel geschaut. Und folgendes gesehen:

  • Verbesserte NFC-Technologien.
  • Verbesserte Sicherheit bei M-Payment.
  • Mehr und komfortablere Location Based Solutions (LBS).
  • LTE wird Mainstream in Nordamerika und Westeuropa.
  • iPads und andere Tablets verdrängen weiter PCs auch im Unternehmenseinsatz.
  • Verbesserte Integration von Mobiler Suche mit anderer App-Funktionalität (Anzeigen, Vergleichen, Kaufen).
  • Mehr und bessere Object Recognition Apps (OR).
  • Mehr und bessere Unified Communication Apps (UC).

mehr zu Ciklum

PDF Activator – Mobile Content Management

Aktivieren Sie Ihre PDFs wie nie zuvorPDF Activator ist ein flexibles und kostengünstiges System, mit dem Unternehmen ihre Broschüren und Dokumente zentral gesteuert auf dem iPad und iPhone bereitstellen können - überall und jederzeit aktuell. Der Clou dabei: die intuitive, komfortable Bedienung und die Möglichkeit, aktive Links, Video und Bildergalerien zu integrieren. Inhalte und Aussehen des Endproduktes bestimmt allein der Anwender!

Glanzkinder PDF Activator - Videos in PDF integrierenDas Mobile Content Management System von Glanzkinder kann bei der mobilen Bereitstellung von Inhalten den Weg durch Apples App Store ersparen - zumindest beim ausschließlich internen Gebrauch, wenn also nur die eigenen Mitarbeiter die App nutzen sollen. Dabei entstehen mit PDF Activator geringere Kosten als bei reinrassigen Lösungen zur Software-Verteilung - überdies sind günstige Unternehmens-/Konzern-Lizenzen verfügbar. Auf Wunsch kann über die gleiche Lösung aber Content aufbereitet werden, der mit voller Außen- und Öffentlichkeitswirkung im App Store veröffentlicht werden kann!

Einsparungspotenziale u.a. bei Druck, Papier, Lagerung, Transport
Glanzkinder hat mit diesem Produkt bereits bedeutende Kunden aus den Branchen Augmented Reality (Hightech), Agenturen, Bau(maschinen), Fondsüberwachung/Allfinanz, Immobilienhandel oder Wohnmobile überzeugt. Sie alle schätzen u.a. die erheblichen Einsparungspotenziale bei den Kosten für Unternehmensdokumente u. Broschüren, Handbücher etc. (Druck, Papier, Lagerung, Transport, Verteilung, ggfs. Entsorgung).PDF Activator aktiviert das iPad für Ihren Vertrieb

Ease of use: Wer ein PDF schreiben kann, kann auch PDF Activator bedienen
Die Lösung ist weitestgehend selbsterklärend und kann von jedem bedient werden, der ein PDF schreiben kann. So können beispielsweise Grafiker statt meist kostenintensiverer Informatikern und App-Spezialisten beaufragt werden. Für eine allererste Einführung in das System werden dennoch auf Wunsch (Inhouse-) Schulungen angeboten.

Portable Document Format (PDF) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das von Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. Bei PDF Creator, InDesign, Photoshop, Illustrator etc. handelt es sich um eingetragene Warenzeichen™ von Adobe Systems.

Mehr Infos zum Produkt

PDF Activator im Video

Automotive: Next Exit Apps

Apps ziehen auf ihrem Siegeszug nun auch ins Auto ein: Automotive Appsstellen mittlerweile ein wichtiges Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb der Automobilindustrie dar und werden künftig bedeutende Bestandteile hochwertiger Automobile sein. Die Automotive Industry steht damit vor einer großen Herausforderung, denn sie muss mit dem beeindruckenden Innovationstempo der Mobilfunk- und Onlineindustrie mindestens Schritt halten, um einen attraktiven Markt rund um Auto-Apps zu etablieren.

Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) hat daher aktuell Geschäftsmodelle für Apps im Automobil verglichen. Die resultierende Veröffentlichung will Unternehmen der Automobil-Industrie Wege aufzeigen, wie diese Apps gewinnbringend integrieren können. “Apps im Auto zahlen in erster Linie auf die Imagewirkung einer Automarke ein, was letztlich wieder zu höheren Umsätzen aus dem Verkauf von Fahrzeugen führt. Diese Entwicklung zu verpassen, könnte sich ähnlich wie im Fall Nokia rächen”, erläutert Michael Mücke, Co-Autor und Managing Partner von MS&C (er meint den Absturz des finnischen Handy-Giganten durch zu späte Berücksichtigung des Trends zu Highend Smartphones, d. Red.). Die MS&C-Berater haben Automotive Apps zunächst in die Kategorien Infotainment (z. B. intelligente Musikbibliothek), Komfort (z. B. Augmented Navigation, Location Based Services (z. B. Car Finder oder ortsbezogene Shopping-Tipps), Sicherheits- (z. B. Car-to-X-Kommunikation), Produktivitäts- (z. B. “mobiles Büro” für mobile Professionals) und CRM-Anwendungen (Customer Relationship Management: z. B. Cross Selling-Angebote der Autohersteller) unterteilt. Danach wurden drei wesentliche Geschäftsmodellvarianten und deren spezifische Vor- und Nachteile identifiziert:

Die MS&C-Berater haben drei wesentliche Geschäftsmodellvarianten und deren spezifische Vor- und Nachteile identifiziert:

Modell 1: Closed Shop
Im geschlossenen System haben Autohersteller absolute Kontrolle über das “Smart Car” und entwickeln sowohl den Hard und Software Stack des Automobils wie auch die verfügbaren Apps vollständig selbst (“Make”).
Vor- und Nachteile:
- Autohersteller müssen alle erforderlichen Kompetenzen selbst besitzen bzw. einkaufen. Diese Lösung schränkt Innovationen stark ein. Das App-Angebot bleibt relativ gering.
- Durch die unternehmensinterne Bereitstellung aller Apps entstehen hohe Kosten.
+ Fahrzeughersteller haben die größtmögliche Kontrolle über die Qualität der angebotenen Apps.
0 Alle Einnahmen fließen dem Automobilhersteller zu, allerdings entstehen relativ hohe Kosten durch Dritte.

Modell 2: Walled Garden
Ein kontrolliertes System belässt die Kontrolle über Computerplattform und Internetzugang des Automobils beim Hersteller, gibt aber anderen Entwicklern und Dienstleistern die Möglichkeit, eigene Produkte für das Smart Car nach Freigabe durch den Hersteller zu vertreiben.
Vor- und Nachteile:
+ Ein Teil der nicht vorhandenen Kompetenzen wird über externe Entwickler kompensiert.
+ Größere Innovationskraft durch größere EntwicklerCommunity.
+ Geringere Kosten, da sie zum großen Teil von den App-Entwicklern getragen werden, die auf eine Refinanzierung durch den Absatz an Paid Apps spekulieren.
0 Qualität und Sicherheit kann hier nicht vollständig gewährleistet, aber durch Qualitäts- und Sicherheitsstandards minimiert werden.
- Der Gewinn fällt geringer aus als im Monopol eines Closed Shops, da von den Verkaufserlösen nur eine Provision auf die Umsätze der App Entwickler einbehalten werden kann.

Modell 3: Open Shop

Das Offene Modell setzt auf die Kräfte des freien Wettbewerbs. Der Automobilhersteller fördert den Aufbau eines Ökosystems, schränkt Entwickler und Kunden in ihrer Nutzung aber nicht ein.
Vor- und Nachteile:
+ Innovativster Ansatz: Der Automobilhersteller selbst muss keine Ressourcen für die Apps aufwenden. Eine überragend große Anzahl externer Entwickler sorgt für das App Angebot.
+ Die Kosten beschränken sich auf die Einrichtung der Plattform sowie der begleitenden Tools. Diese Variante ist für die Autoproduzenten die preislich günstigste aller Möglichkeiten.
- Überragende Qualität, ein einheitliches Erscheinungsbild und durchgehend hohe Qualität der angebotenen Anwendungen sind nach diesem Modell nicht zu erwarten. Die fehlende Kontrolle durch den Automobilhersteller machen die Apps zu einem Sicherheitsrisiko und ggfs. zu einem Gewährleistungsthema.

“Mittel- bis langfristig bietet das Walled Garden-Modell für Automobilhersteller den größten Nutzen: Hier treffen verhältnismäßig geringe Kosten auf annehmbare Gewinne bei gleichzeitig hoher Qualität und Kundenakzeptanz”, fasst Michael Mücke die Ergebnisse zusammen. Ein lesenswerter Abstract kann unter dialog at muecke-sturm dot de kostenlos angefordert werden.

Das App-Systemhaus Glanzkinder ist selbst Pionier als Dienstleister in diesem Bereich hat bereits mehrjährig Erfahrungen gemeinsam mit innovativen Early Adopters im Bereich Automotive Apps sammeln können. Die bisherigen Projekte waren allerdings sämtlich entweder Modell 1 zuzurechnen oder waren Automotive Apps, die bereits außerhalb von Fahrzeugen ihre volle Funktionalität entfalten konnten. Dazu gehörten u.a. Kuttendreier (Info-App eines Ford-Autohauses; iOS), Essen Motor Show (Messe-App für Automotive Event als iPhone u. iPad App und als Android App; Messe-App zur Eurobike (iOS); e-WOLF: News, Reichweitenmesser für E-Mobiles und Produktinformationen (iOS); eMobileTicker: eMobility-News(iOS) inlusive Konzeption und Startcontent des Mediums; Mercedes Benz Zetros: Infos und Produktkonfigurator zu dem modularen MB-Nutzfahrzeug. Und in der Projekt-Pipeline steckt bereits ein Nutzfahrzeuge-Marktplatz als nächste Automotive App der Ausrichtung M-Commerce.

Vgl. zum Thema auch folgenden interessanten Adobe-Beitrag (mit Downloadmöglichkeit), der die Aspekte Manageable Apps, Social Media-Integration, LBS in Kombination mit QR-Codes sowie Rich Internet Applications (RIA) in den Vordergrund stellt.

Mobile Markeninszenierungen Fehlanzeige?

Konsumenten benutzen bereits seit vielen Jahren Smartphones, auf wirklich anspruchsvolle mobile Markeninszenierungen und Erlebnisse müssen sie jedoch meist noch verzichten. So jedenfalls ein zentrales Ergebnis der von SapientNitro durchgeführten Studie “Insights 2012″. In diesem 100-seitigen Werk geben die Digital-Marketing-Experten laut eigener Auskunft “Empfehlungen für zeitgemäße Markenerlebnisse”: Das Themenspektrum reicht dabei vom M-Payment bis hin zu “Cloud-unterstützten nahtlosen Multichannel-Erlebnissen” (?). Für die nicht repräsentativen Aussagen der Studie hat das Unternehmen 20 “Experten der Mobilbranche” befragt und “heuristische Analysen” herangezogen. Auf einer eigenen Scorecard bewerteten die Befragten überdies einzelne Apps in den Kategorien “digitale Brieftasche”, “Mobilnutzung im Store” (?), “integrierte Kundenerfahrungen”, “Location-based Services” sowie “Zukunftstechnologien”.

Aus den Ergebnissen:

  • Aufgrund schlechter Erfahrungen schaffen es 80 Prozent aller Mobile Apps beim Nutzer nicht über die Ausprobierphase hinaus.
  • Zentral für die Mobile-Payment-Akzeptanz sind Loyalitätsprogramme, einfache Rücknahme- bzw. Coupon-Systeme und Echtzeitangebote.
  • Bei den meisten “In-Store Mobile-Apps” handelt es sich laut Report um “schlecht integrierte Pilotanwendungen und Mobile-Sites” (?) mit geringer Akzeptanz. Das meiste Potenzial auf der Scorecard zeigten die Apple Store App, Home Depot und Best Buy Reward Zone.
  • Mobile-Experten halten kaum überraschenderweise vor allem neue Technologien für wichtig, die “eine Brücke zwischen physischer und digitaler Welt schlagen”. Zu diesen gehören laut Studie Augmented Reality, Bewegungs- bzw. Gestenerkennung, Telematik und Spracherkennung.

Eine Präsentation zum Thema kann hier betrachtet werden.
kostenloser Download des Reports “Insights 2012″ als PDF

“Everywhere Commerce” statt nur M-Commerce

Everywhere Commerce ist laut der Managementeratung Mücke, Sturm & Company das neue Paradigma des Multichannel-Handels: Kunden seien heute nicht mehr nur über die klassischen Vertriebswege zu erreichen. Der Kaufprozess sei vielmehr kanalübergreifend und finde heute online wie offline statt.

Die Integration des stationären Handels in die digitale Ökonomie bietet daher große Chancen für den Einzelhandel, da auch er alle Instrumente des Internets nutzen kann. Die dabei zu bewältigenden Anforderungen sind jedoch beträchtlich: Technisch isoliert gewachsene Systeme müssen zusammenwachsen und Anreizsysteme umgestaltet werden.

Eine Analyse der Managementberatung zeigt anhand von Anwendungsfällen wie Unternehmen den Paradigmenwechsel im Sinne ihrer Kunden umsetzen können: Mit den Smartphones und der damit einhergehenden Appconomy (App-Economy) ist laut den Autoren der Analyse die Lücke zwischen E-Commerce und dem stationären Einzelhandel geschlossen worden. Multichannel-Marketing, das die Unterschiedlichkeit der Kanäle betont, wird durch das neue Konzept des Everywhere Commerce abgelöst.

Mobile-POS-Integration
Denn Smartphones bieten aufgrund ihrer technischen Funktionen vielfältige Möglichkeiten, den stationären Handel bzw. Point Of Sale (POS) zu stärken. Sie sind der Navigator zur Filiale (Mobile to POS, z.B. Store- und Product Finder über Location Based Services) oder die Brücke von der realen in die Online-Welt (POS to Mobile, z.B. Barcodes).

Mobile-Online-Integration
Mit Augmented-Reality-Produktpräsentationen können Produkte aus dem Online-Shop virtuell anprobiert oder in eine reale Umgebung integriert werden. Diese Integration gewinnt im Mobile Shopping stark an Bedeutung.

Eine Zusammenfassung der Analyse kann unter dialog at muecke-sturm dot de kostenlos angefordert werden.

« Vorherige Einträge