Mobile Kompass bündelt unternehmensrelevantes Wissen
Mit dem Mobile Kompass bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bereits zum dritten Mal in Folge in einer Publikation gebündeltes Mobile-Wissen an. Zielgruppe dafür sind Agenturen, Vermarkter, Werbungtreibende, Verlage, Betreiber mobiler Websites sowie Anbieter mobiler Apps. Das Kompendium der deutschen Mobile-Branche, herausgegeben von der Fachgruppe Mobile im BVDW, ist ab der dmexco 2010 verfügbar.
Inhaltlich werden laut Verband folgende Schwerpunkte behandelt:
- Status Quo der Branche (u.a. Mediennutzung, Trends und internationale Märkte)
- Mobiles Internet (u.a. Analytics, Augmented Reality und Social Networks)
- Mobile Creation (u.a. Usability, Kampagnen und Branded Applications)
- Mobile Marketing (u.a. Mobile Advertising und Mediaplanung)
- Mobile Monetization (u.a. App Stores, M-Commerce und Payment)
Die Publikation hat einen Umfang von 150 Seiten, kostet knapp 50 Euro und ist ab dem 15.09.2010 u.a. im BVDW Online-Shop erhältlich.
Event: 1. Europ. Augmented Reality Business-Konferenz
Vom 23.4. bis 24.4. findet in Berlin die 1st European AR Business Conference statt. Dabei geht es um Technologie, welche die Verknüpfung zwischen virtuellen und realen Welten ermöglicht. Speziell auf mobilen Plattformen wie iPhone oder Android hat dies schon für viel Aufsehen gesorgt. Im Programm findet sich auch ein “Business”-Track. Der Entwicklertag ist der 24.04. Zu Programm und Registrierung geht es hier. Noch mehr zum Thema gibt es hier.
VW fährt App-Schiene
Mit dem iPhone-Game “Polo Challenge” hatte Volkswagen schon Millionenerfolge feiern können. Später lernte u.a. der Scirocco auf dem Kulthandy das Rennen. Zum 80. Genfer Automobil-Salon haben die Wolfsburger gleich zwei kostenlose Apps im Gepäck: Eine Kombination aus LBS und Augmented Reality bietet die App Volkswagen Händlersuche. Per GPS-Ortung offeriert die App VW-Händler und -Werkstätten in Nähe des Anwenders an. Wahlweise in Google Maps, als Liste – oder als Echtbild: Bei Ausrichtung in beliebige Richtungen zeigt die App in einem wählbaren Umkreis alle Volkswagen-Partner inklusive Adresse, Telefonnummern und der jeweiligen Entfernung vom Standort des Nutzers.
Die Geneva Salon 2010-App hingegen will als Messe-Appetizer für VW-Fans dienen. Integriert ist auch ein City-Guide für Genf. Konzipiert und umgesetzt wurden die neuen Apps von Cellular (vgl. Brigitte.de, Cinema.de, Focus Online, Gala.de, Stern.de, TV Today oder TV Spielfilm).
Schweiz: Red Bull Mobile bringt eigenes Android Smartphone
Red Bull Mobile stellt sein erstes eigenes Android-Handy in der Schweiz vor, wie Portel.de berichtet: Das exklusiv von Huawei gefertigte RBM2 spielt in einer Liga mit iPhone und Google Phone. Seit heute soll es in über 1.800 Poststellen der Schweiz erhältlich sein. Einige Kenngrößen: Touchscreen mit 3,5 Zoll; 3,2 Megapixel-Kamera mit Autofokus; Unterstützung von UMTS, HSDPA 7,2 und WLAN; OS: Android 1.5 (Cupcake)? Das RBM2 bietet auch die Augmented Reality (AR)-Anwendung Red Bull Hot Spot Viewer. Der zeigt über die Kameraansicht des Handys Red Bull Events oder Red Bull Mobile Verkaufsstellen in der Nähe an. Mittels GPS-Navigation kann man sich dorthin führen lassen. Das Umgebungsbild im Display wird dabei durch Informationen, Fotos und Videos zum gesuchten Objekt oder der Veranstaltung ergänzt. Die Technologie dazu liefert der Wikitude World Browser.
In der Schweiz wird das Gerät u.a. mit dem Vertrag simplyAll für CHF 33 pro Monat angeboten: 33 Minuten und 33 SMS in alle Schweizer Netze sowie 33 MB zum Surfen und E-Mailen sind inklusive. Darüber hinaus wird unlimitierter Zugriff auf Red Bull Mobile Portal und Red Bull TV gewährt.
via Portel.de
ein ausführlicher Test des Gerätes findet sich hier
Hubschrauber-Drohne m. iPhone-Steuerung: Videogames im Visier .
Parrot, Spezialist für kabellose Geräte rund um die Mobiltelefonie, hat auf der CES “Parrot AR.Drone” aufsteigen lassen – nach eigenen Angaben “den ersten Quadcopter, der Augmented Reality nutzt”. Das Fluggerät kann via iPhone oder iTouch ferngesteuert werden. Außer dem direkten puren Flugvergnügen sind mit diesem sog. Quadcopter eine Vielzahl von Videospielen in der realen Welt umzusetzen. Der live übertragene Videostream auf das Display des iPhone ermöglicht es, die aus Kohlefaser und hochbeständigem PA66-Kunststoff gefertigte AR.Drone so zu steuern, als säße man direkt auf dem Pilotensitz. Die Bildverarbeitung erlaubt die Integration von Echtzeit-Spezialeffekten in das Live-Bild – so soll ein Augmented Reality-Erleben erzeugt werden.
Die AR.Drone ist rund um ein zentrales Cockpit aufgebaut, das von vier Propellern umgeben ist. Jeder Propeller wird mit einem seperaten Motor angetrieben. Das Herz der AR.Drone enthält alle elektronischen Komponenten und zwei Kameras: Die erste Kamera, unterhalb des Quadcopters ist mit einem Trägheitsmesssystem verbunden. Dank dieses Systems ist die AR.Drone fähig, die Geschwindigkeit zu messen und in der Luft stabil “zu stehen”. Die zweite Kamera an der Vorderseite sendet und streamt an das iPhone ein Livevideo. Dafür baut die Drohne ein eigenes WLAN-Netzwerk auf, mit dem man sich einfach verbinden kann. Zur Steuerung wird das iPhone nach vorne geneigt, um vorwärts zu fliegen oder seitwärts, um zum Beispiel die Richtung zu wechseln.
Parrot beabsichtigt die Möglichkeiten der AR.Drone zu erweitern, so dass das Projekt auch eine Entwicklungsplattform für Spieleentwickler darstellt. Ein Software Development Kit (SDK) ist jetzt für alle Entwickler verfügbar, die Spiele für die AR.Drone erstellen wollen. Sie können dabei Techniken der Augmented Realtity nutzen, die durch die von der Frontkamera gelieferten Bilder ermöglicht werden. Entwickler müssen sich dazu nur auf www.ardrone.org registieren und die SDK herunterladen. Dann können sie einen Beitrag zur AR.Drone Open API Plattform leisten. Die Parrot AR.Drone ist ab sofort für Videospiel-Entwickler und voraussichtlich im Laufe des Jahres auch für Endkunden verfügbar.
Video zur Drohne
Event: iPhone Session IV
Am 28. Oktober wird zur vierten Ausgabe der “iPhone Session” ins 4010 geladen, dem Telekom-Shop in Berlin Mitte. Ab 18 Uhr stellen hier App-Entwickler Ihre aktuellen Apps vor. Ein besonderes Highlight soll das Thema Augmented Reality (AR) bilden. Die Veranstaltung wird präsentiert von macnews, iPhone-Ticker und dem animago AWARD 2009, der am 29. Oktober in Babelsberg verliehen wird.
In der vierten Auflage der Zusammenkunft stellen die Entwickler von The Binary Family mit der App iKitty sowie Hersteller Navigon mit dem MobileNavigator Konzepte vor und berichten von den Ideen, die hinter diesen iPhone-Anwendungen stecken. Die Universität der Künste Berlin präsentiert ihr Projekt “Mediale Räume 2.0″ und geht dabei auf das derzeit intensiv diskutierte Thema Augmented-Reality ein: Architekturstudenten entwickeln in Zusammenarbeit mit Filmschaffenden virtuelle Rundgänge durch noch nicht realisierte Bauwerke. Sowohl Navigon als auch The Binary Family gehören in der Kategorie “Beste Mobile Programme” zu den Nominierten des Animago Award.
weitere Infos zum Event
Kuck mal, wer da twittert!
“Twitter” ist bekanntlich einer der neueren und erfolgreicheren Trends in der Online-Kommunikation, auch wenn es geteilte Meinungen über den Gehalt der meisten 140-Zeichen-Nachrichten gibt, mit denen Twitter-Freunde die Welt über ihr aktuelles Tun und Befinden auf dem Laufenden halten. Beeindruckend aber sind und bleiben die Zuwachsraten dieser Plattform. Die neuen Möglichkeiten des iPhone 3GS, haben einen Entwickler des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) auf die Idee gebracht, via App die gerade aktiven iPhone-Twitterer in der eigenen Umgebung sichtbar zu machen. So kann man diese direkt ansprechen und viel unmittelbarer “antwittern”. Michael Zöllners App “TwittARound” funktioniert denkbar einfach: Nach dem Start der Anwendung schwenkt man mit der Videokamera des iPhones über seine Umgebung und bekommt im Display eingeblendet, wer gerade von wo welchen “Tweet” (Twitterbeitrag) mit seinem iPhone versendet hat. Findet man hierbei einen interessanten Gesprächspartner, kann man gleich weiterzwitschern.
Voraussetzung ist, dass die Tweets via Twitter App abgesetzt wurden und dass die Nutzer ihrer Twitter-Anwendung erlauben, die GPS-Koordinaten des iPhone zu veröffentlichen. Der Datenschutz soll also gewahrt bleiben. Ob, wann und ggfs. zu welchen Konditionen “TwittARound” via App Store verfügbar gemacht wird, ist noch nicht entschieden. Zöllner schreibt selbst: “Let’s see what Apple decides about the (semi SDK conform) video background. I already joined the Augmented Reality on iPhone petition.” We’ll keep you posted…
TwittARound – der Film