Mobile Geschäftsanwendungen von SAP und Sybase

sybase_logoSAP und Sybase Sybase kündigen zwei neue Lösungen speziell für den Einsatz auf dem iPhone und auf mobilen Endgeräte unter Windows Mobile vor. Die neuen Lösungen Sybase Mobile Sales for SAP CRM sowie Sybase Mobile Workflow for SAP Business Suite verschaffen Außendienstmitarbeitern Zugriff auf zentrale Geschäftsprozesse und Anwendungen für das Kundenbeziehungsmanagement. Beide laufen auf der Sybase Unwired Platform und erweitern die Funktionalitäten der SAP Business Suite sowie der Anwendung SAP Customer Relationship Management (SAP CRM). Kundenindividuelle Anpassungen gewährleisten den Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken, Web Services, Dateien oder auch Geschäftsanwendungen, die über eine serviceorientierte Architektur (SOA) bereitgestellt werden. Die Vermarktung beider Lösungen übernehmen SAP und Sybase gemeinsam. Das gaben beide Unternehmen heute auf der CeBIT bekannt.

SAP_logoDie Lösung Sybase Mobile Sales for SAP CRM automatisiert Vertriebsprozesse, erhöht die Produktivität und verbessert den Kundenservice: Vertriebsmitarbeitern können künftig über Smartphones wie das iPhone und mobile Endgeräte für Windows Mobile auf SAP CRM 2007 zugreifen. Mit der zweiten Lösung, Sybase Mobile Workflow for SAP Business Suite, können Außendienstmitarbeiter Geschäftsprozesse abschließend bearbeiten: In einem geschützten E-Mail-Postfach stehen sämtliche Schritte eines Arbeitsablaufes zur schnellen Bearbeitung zur Verfügung, wie etwa Benachrichtigungen, Zeiterfassung oder Reisekostenabrechnungen. Im deutschen Apple App Store findet sich bislang allerdings keine neue Sybase- oder SAP-App.

Die Anwendungen wurden von Sybase entwickelt. Sie kombinieren die Unwired Platform mit SAP NetWeaver. SAP und Sybase arbeiten bereits an der Entwicklung weiterer mobiler Anwendungen sowie an der Unterstützung zusätzlicher mobiler Endgeräte. So ist die Unterstützung für RIM BlackBerry für das vierte Quartal 2010 geplant.

Die Zahl der Menschen, die von unterwegs aus arbeiten, steigt weiter und somit auch die Anzahl der persönlichen mobilen Engeräte, die auch im Unternehmen eingesetzt werden. Laut Schätzungen des Analystenhauses IDC wird weltweit die Zahl der mobilen Mitarbeiter von 919,4 Millionen (2008) – dies entspricht 29 Prozent der Beschäftigten weltweit – auf 1,19 Milliarden oder 34,9 Prozent der Beschäftigten im Jahr 2013 steigen.
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Vorlieben von Mobile Pros: iPhone vor RIM, Smartphones vor Laptops, iPad vor Netbooks

ipass_logoiPass, Anbieter von Mobilitätslösungen für Unternehmen, hat seinen jüngsten Mobile Workforce Report vorgestellt. Der quartalsweise erscheinende Bericht enthält die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Erhebung bei 695 mobilen Mitarbeitern, die über ihre Geräte- und Zugangspräferenzen befragt wurden. Darüber hinaus listet der Bericht die Daten der Mobilnutzung über das gesamte iPass-Netz mit einer Kundenbasis von mehr als 3.500 Geschäftskunden auf. Der Bericht bestätigt den Trend zur Nutzung der neuesten Geräte bei gleichzeitiger Unbekümmertheit über die entstehenden Kosten für mobile Kommunikation.

iPad_TimesLaut Bericht geben zwar 32 Prozent der Befragten an, ein BlackBerry einzusetzen, 54 Prozent dieser BlackBerry-Nutzer jedoch würden sofort zu einem iPhone wechseln, wenn ihr Unternehmen dies erlauben würde. Darüber hinaus sprachen sich – interessanterweise noch vor der offiziellen Verfügbarkeit – 24 Prozent der Befragten für die Nutzung eines iPad aus. Demgegenüber wollten elf Prozent lieber Android oder Netbooks (acht Prozent) nutzen. Ein weiteres Ergebnis ist, dass 63 Prozent der Befragten lieber mit einem Smartphone als mit einem Netbook (37 Prozent) arbeiten wollen.

Schätzungen der weltweiten Anzahl mobiler Mitarbeiter bis zum Jahr 2012 schwanken zwischen 397,1 Million (Forrester) und einer Milliarde (IDC). Schon wegen dieser hohen Zahlen ist es unabdingbar, dass Unternehmen wissen, wie, wann und wo ihre Mitarbeiter ins Netz gehen, damit Sicherheitsrisiken minimiert werden. Auch müssen sie die Einhaltung von Regeln garantieren, Kosten effektiv kontrollieren und wenn möglich reduzieren können. Der iPass-Bericht zeigt, dass die meisten Mitarbeiter keine Ahnung haben, welche Mobilitätskosten sie verursachen. Lediglich 36 Prozent gaben an, diese Kosten zu kennen. Für 41 Prozent der Befragten waren die Kosten überraschend hoch und neun Prozent generierten Mobilitätskosten von mehr als 500 Dollar pro Monat.

Dabei handelt es sich bei den mobilen Arbeitern nicht ausschließlich um Geschäftsreisende. Die Tätigkeitsdefinition eines mobilen Mitarbeiters wird durch Aufnahme neuer Zugangswege und Endgeräte stetig breiter. Während Onlinemobilität früher Geschäftsreisenden vorbehalten war, kann heute beinahe jeder Mitarbeiter zu einem mobilen Mitarbeiter werden. Sowohl die Daten aus der Befragung, als auch die Nutzungsstatistiken von iPass zeigen deutlich, dass die Nutzung sowohl von zu Hause, als auch auf Reisen erfolgt. Laut Erhebungsdaten waren von den 32 Prozent der mobilen Mitarbeiter fünf Prozent im Quartal acht Tage oder länger unterwegs. Die Befragten gehörten zu den überdurchschnittlich viel Reisenden, von denen 56 Prozent erwarten, im Jahr 2010 mehr als 30 Tage beruflich unterwegs zu sein.

Die Daten zeigen auch, dass 68 Prozent der Mitarbeiter, die im Quartal nicht auswärtig tätig waren, von zu Hause aus online gingen. Und 45 Prozent der mobilen Mitarbeiter gingen mindestens zweimal monatlich von zu Hause online, während 16,8 Prozent mehr als zehn monatliche Online-Sitzungen unternahmen. Abgesehen von zu Hause und dem Büro waren die meistgenutzten Online-Zugänge in Hotels (42,6 Prozent), an Flughäfen (27,2 Prozent) und im Einzelhandel bzw. der Gastronomie mit 27 Prozent.

Die Daten wurden per Fragebogen vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2009 erhoben. Der Report umfasst auch die Ergebnisse einer Umfrage unter 695 mobilen Geschäftskunden. Die Daten wurden zwischen dem 8. und 18. Februar 2010 erhoben. Der komplette Report findet sich hier.

C4B: wenn das Smartphone zum Bürotelefon wird

c4b_logoDer Spezialist für Unified Communications (UC) C4B kündigt mit “XPhone Unified Communications 2011″ eine Komplettlösung an, die neben erweiterten CTI-Funktionen auch Statusnachrichten, Instant Messaging, Fax und Voicemail zusammenführen und vor allem Smartphones integrieren können soll. Zusätzliche Schnittstellen, z.B. für die Integration von Webservices wie Routenplaner, sollen eine vollständige Integration in die vorhandene Infrastruktur gewährleisten – auch in heterogene Umgebungen mit externen Mailservern, auf Mac- oder Linux-Arbeitsplätzen usw.

c4b_screenVöllig neu ist laut C4B die Integration von Mobiltelefonen in die Unternehmenskommunikation: Mitarbeiter im Büro können Ihr Mobiltelefon komplett über den Bildschirm steuern und dafür alle CTI-Komfortmerkmale nutzen. Im Gegensatz zu FMC-Lösungen routet XPhone UC 2011 die Handygespräche jedoch nicht über das TK-System, so dass sich die Verbindung sekundenschnell aufbauen soll. Zusätzlich wird der parallele EinsDEatz von Festnetz- und Mobiltelefonen unterstützt, z.B. durch ein gemeinsames Anrufjournal und die Option, auf dem Bürotelefon eingehende Anrufe per Handy anzunehmen. Auf diese Weise sollen Mitarbeiter, die innerhalb des Firmengeländes viel unterwegs sind, auf ein zusätzliches DECT-Endgerät verzichten können.

Auch außerhalb des Unternehmens sei der Nutzen hoch: Mitarbeiter auf Reisen oder im Homeoffice benötigen nur noch ein Mobiltelefon und optional einen Rechner mit Webbrowser, um einen vollwertigen UC-Zugriff zu erhalten und z.B. sicher auf sämtliche Unternehmenskontakte und Presence-Funktionen zuzugreifen.

XPhone Virtual Directory heißt C4Bs neuer Verzeichnisdienst, der Unternehmenskontakte zusammenführt und über LDAP in geschäftskritischen Systemen wie XPhone UC 2011, aber auch über LDAP-fähige Systemtelefone und PBX, MS Outlook, MS Office Communicator, dem firmeneigenen Intranet, auf dem Smartphone und weitere Anwendungen bereitstellt. So soll es möglich sein, jederzeit auf sämtliche im Unternehmen vorhandene Kontakte zuzugreifen, die beispielsweise in öffentlichen und sogar persönlichen Outlook-Ordnern, MS Dynamics CRM, Tobit David, ODBC-Datenbanken und weiteren Quellen gespeichert sind, ohne die Daten zu verändern. Der Clou: der Zugriff erfolgt ohne Replikation direkt auf die Originalkontakte, für eine hohe Performance sorgt ein spezieller Kontakt- und Rufnummernindex.

Mehr Komfort und einen deutlich erweiterten Funktionsumfang verspricht außerdem das XPhone UC 2011 Voicemailmodul, das an das Presence Management gekoppelt ist. Je nach Uhrzeit und Herkunftsland des Anrufers können individuelle Ansagen abgespielt werden, die den Anrufer z.B. zur Abwesenheitsdauer des gewünschten Gesprächspartners informieren und zu Geschäftszeit eine Weitervermittlung zu einer Vertretung anbieten. Insgesamt unterstützt das System bis zu sechs Sprachen gleichzeitig.

XPhone Unified Communications 2011 wird auf der CeBIT (in Halle 13, D37) erstmals gezeigt und kommt im Sommer auf den Markt. Für Bestandskunden soll es spezielle Upgrade-Angebote geben.

Notes Business Apps via iPhone nutzen

IBM stellt eigene Groupware-Lösungen für sicheren Zugriff auf E-Mail, Kontakte und Kalender via Smartphones – u.a. auch per iPhone App – bereit. Doch bekanntlich haben Notes- und Domino-Anwender oft erhebliche Investitionen in ihre teils selbst entwickelten Geschäftsanwendungen auf dieser Plattform getätigt.

ebf_connector_iconEin als kostenlose iPhone App erhältlicher Connector des IBM Premium-Partners ebf sorgt dafür, dass immerhin Notes-basierte Prozesse wie Urlaubsanfragen, Bestellungen, Investitionsanträge oder Kundenmanagement nun auch über das iPhone laufen können. Projektmanager oder Außendienstmitarbeiter können diese dann bequem von unterwegs aus nutzen und sind auch ohne ihren Bürorechner stets handlungsfähig.

ebf_connector_screenDas Haustechnik-Unternehmen Wilhelm Koch konnte auf diese Weise bereits seine Geschäftsprozesse beschleunigen. Bestellungen für den IT-Bedarf beispielsweise geben die Nutzer über eine Notes-Anwendung auf. Den für die Bearbeitung zuständigen Mitarbeiter erreicht diese auf seinem iPhone, mit dem er den Vorgang gleich weiter bearbeiten kann. Dadurch reduziert die Wilhelm Koch GmbH die Latenzzeiten, die dadurch entstehen, dass ein Mitarbeiter vorübergehend keinen Zugriff auf seinen Computer oder sein Notebook hat. Die Geschäftsprozesse können so schneller durchgeführt werden, der Gesamtbetrieb gewinnt an Effizienz. Auch Julitec, die Westfälische Provinzial Versicherung, die AOK oder die Intercontinental Gruppe nutzen den ebf.connector bereits.

Greift der Mitarbeiter mit seinem iPhone auf eine Lotus Notes-Anwendung zu, so wandert die Anfrage über das mobile Internet auf den ebf.connector-Server. Dieser tauscht über das DIIOP-Protokoll die entsprechenden Daten mit den IBM Lotus Notes-Anwendungen aus. Der Datenaustausch wird dabei durch mehrere Sicherheitsstufen wie VPN-Verschlüsselung und eine Firewall geschützt.

Der ebf.connector 5 verbindet Lotus Notes Anwendungen mit dem iPhone ab Firmware 2.2.1. Lotus Traveler 8.5.1 stellt die Lotus Notes PIM Daten, Termine, Kontakte und E-Mails auf dem iPhone zur Verfügung. Der ebf.connector verbindet neben Lotus Notes u.a. auch:
SAP ab Version R/3, IBM Lotus Domino, IBM DB2, Microsoft Exchange 2003/2007, MS SQL Server, MS-Dynamics, MySQL, Oracle, Siebel, Sybase etc.

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