App-Porträt: Ladestations-Wegweiser f. eCars
Coulomb Technologies, führender Hersteller von Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, hat heute die Verfügbarkeit seiner iPhone App ChargePoint bekannt gegeben – bislang allerdings nur für den US-App Store. Die kostenlose App dient der Navigation zur nächsten oder der am günstigsten auf der eigenen Route liegenden Ladestation. Gleichzeitig soll “in real time” der Status der Ladepunkte angezeigt werden: frei, besetzt, out of service. Während des (ja etwas langwierigen) Ladevorgangs informiert die App über dessen Fortschritt.
Einige dieser Funktionen erfordern die Registrierung für einen ChargePoint Network driver account mit aktivierter ChargePass SmartCard für kostenpflichtige Services.
iTunes-Link (US-Store)
Praxistest: Jourist Weltübersetzer für 23 Sprachen
Die App Weltübersetzer verwandelt iPhone und iPod touch in einen Dolmetscher, mit dem sich Reisende im Ausland auch ohne Sprachkenntnisse mit Einheimischen verständigen können. Mehr als 2.100 auf Reisen notwendige Redewendungen und Wörter pro Sprache stellt der Sprachführer dafür übersichtlich und thematisch gegliedert dar. Der Benutzer wählt einen Satz in Deutsch aus (“Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen” ist leider nicht enthalten
), der dann in einer von 23 unterstützten Zielsprachen von einem Muttersprachler vorgelesen wird. Die Sprachausgabe hat ausgezeichnete Qualität und berücksichtigt selbst kleinere Nuancen (etwa American vs. British English).
Pfiffig und von der Lerntheorie zum Fremdsprachenerwerb gedeckt: Neben der akustischen Wiedergabe bietet der Sprachführer zu jeder Redewendung eine entsprechende Illustration, die den jeweiligen Inhalt des Satzes veranschaulicht.
Der illustrierte Sprachführer deckt laut Anbieter Jourist Verlag alle Themenbereiche ab, die Geschäfts- und Urlaubsreisende brauchen: z. B. Zoll, Hotel, Autowerkstatt, Sehenswürdigkeiten, Essen und Trinken, Sport und Freizeit, Einkaufen, Gesundheit und Apotheke bis hin zu “Die Polizei rufen”. Das ist so realitätsnah wie ausreichend gelöst. Mit der integrierten Suchfunktion kommt man noch schneller zum Ziel. Beispielsweise um ein Einzelzimmer in einem Hotel zu bestellen, gibt man einfach “einzel” in das Suchfeld ein und schon wird der passende Satz “Ich hätte gern ein Einzelzimmer” gefunden.
Die App unterstützt: Englisch (britisch), Englisch (amerikanisch), Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Russisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch und Hebräisch. Zusätzlich sind phonetische Schreibweisen (Lautschrift) für folgende Sprachen enthalten: Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Griechisch, Arabisch und Hebräisch. Sie ist knapp 540 MB groß, hält ihre Daten offline vor und spart so im Ausland teures Roaming. Die App kostet knapp 8 Euro und ist diesen Preis auch wirklich wert. Fazit: ****
Praxistest: Reisekosten unterwegs erfassen und auswerten
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er/sie was erzählen. Wer für seine Firma reist, vor allem dem Personalbüro. Denn das erwartet natürlich die detaillierte Reisekostenabrechnung. Und je länger man damit wartet, um so lästiger können diese Aufgaben werden. Wer diese Erfahrung öfter gemacht hat, für den könnte die Reisekosten-App von Dataline die Lösung sein. Damit erfasst man bereits unterwegs alle Ausgaben einer Dienst- oder Geschäftsreise – von der Übernachtung über Park- oder Taxi-Quittungen bis hin zur Bewirtungen, sodass kein einziger Beleg in Vergessenheit gerät.
Dabei ist es auch möglich, die Belege zu fotografieren. Der fertige Bericht lässt sich sogar noch aus dem iPhone heraus als PDF per E-Mail in die Zentrale schicken. Reisekosten berücksichtigt laut Anbieter alle Steuer- und Auslandsreisekostenpauschalen für 2010. Komfortabel: Die App ermittelt auch die Reisekosten für die Dienstreise mit dem eigenen oder dem Firmen-PKW, der Bahn oder mit dem Flugzeug und kann auch Auslagen in Fremdwährungen verwalten – wahlweise mit Tageskursen oder festem Wechselkurs.
Dataline entwickelt PC-Software für Personalbüros, darunter die Lohnabrechnungs-Software “Lohnabzug”. Reisekosten 1.1 kostet zurzeit im Rahmen einer Aktion knapp 5 Euro (Normalpreis knapp 8 Euro) und steht in deutscher und englischer Sprache bereit. Dafür und für die gebotene Funktionalität gibt es unseren APP OF THE MONTH Award sowie als Fazit: ****
Give-away: mobile Nachschlagwerke v. Jourist Verlag
Der Jourist Verlag stellt 15 elektronische Nachschlagewerke für iPhone und iPod touch vor. Jedes Lexikon bietet über 1.000 Einträge aus aller Welt zu einem attraktiven Thema aus Bereichen wie Autos, Nutzfahrzeuge, Transport und Verkehr, Tiere oder Uniformen. Die “Nachschlage”-Apps sind reich bebildert und dank lokaler Datenspeicherung unabhängig von einer aktiven Verbindung zum Internet. Alle Themenlexika verfügen über eine schnelle Suchfunktion, einfache Filter zur optimalen Auswahl der gezeigten Daten sowie nützliche Listen wie Favoriten und zuletzt betrachtete Einträge.
Beispielsweise das Lexikon der Automobile präsentiert nicht nur edle Klassiker, sondern auch die erfolgreichsten Massenprodukte. Es dokumentiert den Fortschritt im Automobilbau mit technischen Daten, Hintergrundinformationen und aussagekräftigen Fotos. Die Apps kosten jeweils 4,99 Euro. Vor dem Kauf können kostenlosen Lite-Versionen getestet werden, die auf lediglich 30 Einträge abgespeckt wurden. Diese werden zu allen 15 Lexika angeboten.
Give-away-Aktion: mobileTicker verschenkt je einen Promo-Code für die Jourist-Bände zu Fischen, Flugzeugen und Vögeln an die ersten drei Leser, die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der Apps ist ein US-Account für iTunes (Anleitung zu dessen Erlangung kann mitgeliefert werden). Einsendeschluss ist Donnerstag, der 25.02., der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
iTunes-Link zu den Lexika
Android fährt Auto
Internetzugang fürs Auto ist bislang überwiegend ein Thema der oberen Preissegmente. U.a. um dies zu ändern, sind die Deutsche Telekom AG (DTAG) und Continental eine Kooperation eingegangen. Infotainment-Dienste sollen als Applikationen (Apps) für alle Pkw-Klassen gemeinsam entwickelt werden. Einen in einem VW Passat installierten Prototyp namens AutoLinQ zeigen die Partner am Telekom-Stand auf der CeBIT 2010. Dessen Rechner fürs Fahrzeugcockpit wird unter Android betrieben und bezieht via UMTS aktuelle Informationen von einer Server-Komponente.
e-WOLF: Reichweitenrechner f. Elektroautos
Der erste Wolf der rechnen kann – und mit der Reichweite kann der e-WOLF exakt das berechnen, worauf es bei Elektroautos ganz besonders ankommt. Elektrofahrzeuge sind für immer mehr umweltbewusste Autofahrer, aber auch für Kommunen und Unternehmen, die überzeugende Alternative zum Benziner. Doch die Frage der theoretischen wie praktisch erzielbaren Reichweite wird zum einen immer wieder als Hinderungsgrund bei der breiten Markteinführung angebracht. Zum anderen ist es für alle, die bereits heute “Stromer” oder Stromfahrer sind, eine ganz praktische Kenngröße. Die kostenlose App e-WOLF findet es heraus und berechnet aufgrund relevanter Daten eine authentische Kilometerangabe. Zusätzlich präsentiert die App die neuen Elektrofahrzeuge der e-WOLF GmbH, darunter den e1 als Gefühlskraftwerk für die besonderen Momente auf der Rennstrecke oder den e2, einen Extremsportwagen für die Strasse.
Der jetzt als App verfügbare innovative Reichweitenrechner profitiert von den aufwendigen Simulationsprogrammen von e-WOLF, mit denen z.B. die Berechnungen nach NEFZ (Neuer europäischer Fahrzyklus ) ermittelt werden. So lässt sich die Reichweite von Elektrofahrzeugen in der Tat modellunabhängig berechnen. Die App e-WOLF fragt zu diesem Zweck die relevanten Parameter ab: Stirnfläche des Fahrzeugs, CW-Wert, Fahrzeuggewicht, Batterieladung, Durchschnittsgeschwindigkeit und “sonstiger Verbrauch” (beispielsweise Heizung, Musikanlage, Navi etc.). Der Reichweitenrechner gibt in allen Feldern bereits Werte vor, die einem durchschnittlichen PKW entsprechen. Hier gilt es, die Werte so anzupassen, dass sie zum eigenen Wagen passen. Kai Schönenberg, COO der e-WOLF GmbH erläutert: “Diese Werte lassen sich entweder in den Autopapieren, beim Händler oder leicht im Internet in Erfahrung bringen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit hängt natürlich vom Fahrer und Streckenprofil ab.” Aus allen Angaben errechnet die App die voraussichtliche Reichweite des Fahrzeugs. Unmittelbar ist zu sehen, wie sich die Reichweite bereits ändert, sobald der Fahrer anstatt ø120 km/h nur ø90 km/h fährt.
Die App lässt es sich am Ende natürlich doch nicht nehmen, ein wenig aufs emotionale “Gas-Pedal” zu treten. Sie stellt die Elektrofahrzeuge der e-WOLF GmbH vor, darunter den auf der IAA 2009 präsentierten Leichtbau-Extremsportwagen e1, den für 2011 geplanten zweisitzigen e2 und das kommunale Einsatzfahrzeug “Multicar Fumo E1″. Verfügbar ab Juli 2011 ist bereits die FIA-konforme Rennversion des Extremsportwagen e1 – der e1 SRF (SilentRadicalForce), der dicht an der Grenze des technisch Machbaren navigiert und die neue Kategorie der Extremsportwagen mit Elektromotoren einläutet. Auch bei der verwendeten Zelltechnologie und Batterietechnik setzt der e1 SRF laut Hersteller neue Maßstäbe und nutzt dabei u.a. die Erfahrung von Formel 1-Elektronikspezialisten.
Mit Version 1.1 liefert die App zusätzlich sogar tagesaktuelle News zur gesamten Bandbreite der Elektromobilität. Diese stammen aus der Redaktion unseres Schwestermediums eMobileTicker.de. Eine Bildergalerie für Sportwagenfreunde, Videos zum e1 und dem Multicar FuMo E1 sowie Wallpaper fürs iPhone runden die vielseitige, von der App- und Ideenschmiede Glanzkinder besonders attraktiv designte App ab. Das kommt an: Rubrik Wirtschaft, heute auf Rang 75/Meistgeladen. e-WOLF: be electrified!
MeeGo: Maemo und Moblin verschmelzen
Nokia und Intel planen, ihre jeweiligen Linux-basierenden Mobilplattformen Maemo und Moblin zusammenzuführen. Die entstehende Betriebssystem-Basis MeeGo soll die Kräfte in einem vorläufig zersplitterten Markt bündeln, in dem gerade das ebenfalls auf Linux beruhende Android derzeit gewaltige Zuwachszahlen verzeichnet. Die Open Source-Plattform MeeGo soll für Handys, Smartphones, PDAs, Netbooks, Tablets bis hin zu Kfz-Systemen beflügeln und von der Linux Foundation gehostet werden. Eine erste Betriebssystemversion wird bereits für Q210, erste Geräte mit dem OS im Laufe des Jahres erwartet. Entwickler sollen Nokias Entwicklungsumgebung QT für die Erstellung von MeeGo-Anwendungen benutzen. Die Nokia-eigenen MeGoo-Apps werden über den Ovi Store vertrieben. Nokia verkauft bislang weit mehr auf dem ebenfalls als Open Source Software veröffentlichten Symbian beruhende als mit Maemo betriebene Handys und Smartphones.
AutoScout24 mit Search Alert
Version 2.0 der App von AutoScout24 bietet ab sofort eine “Search-Alert”-Funktion: Anwender können individuelle Suchkriterien auswählen und erhalten automatisch eine Nachricht, sobald ein entsprechendes Fahrzeug inseriert wird. Die Funktion kann eine Woche lang kostenlos getestet werden. Nach der Testphase besteht die Wahl zwischen drei Preisvarianten: Die Basis-Ausgabe des Dienstes kostet 1,59 Euro bei einer Laufzeit von einer Woche, die Silber-Variante umfasst drei Wochen und kostet 3,99 Euro. Für die Gold-Variante mit einer Laufzeit von zwei Monaten zahlt der Nutzer 9,99 Euro. Die Anzahl der Search Alerts ist dabei bei allen Preismodellen unbegrenzt. Die Basisfunktionen bleiben weiterhin kostenlos. Bereits im Juli 2009 hatte das Online-Portal AutoScout24 die iPhone-App “AutoScout24 to go” gestartet. Mittlerweile wurde die App laut Anbieter über 200.000 Mal heruntergeladen. Ab März soll die AutoScout24-App nach Unternehmensangaben auch für das Android-Betriebssystem und als Web-Application bzw. mobile Browser-Lösung bereitstehen.
iTunes-Link
Freisprechanlage u. mehr: Venturi Mini
Ein neues universelles Gadget erlaubt iPhone und iPod Bluetooth Musikstreaming im Auto sowie gleichzeitig iPhone-Telefongespräche in excellenter Qualität – und das kabelfrei! Das Venturi Mini stellt eine Kombination dar aus Musikübertragung via Bluetooth, Freisprechanlage und USB-Anschluss zur Akkuaufladung in einem, die perfekt auf das iPhone abgestimmt wurde. Es ermöglicht, im Auto gespeicherte Musik zu hören und dabei ohne Punktekontoandickung zu telefonieren. Dank RDS/RBDS System wird die Rufnummer eines Anrufers im Gegensatz zu vergleichbaren Angeboten von Contour oder Griffin sogar im Autoradiodisplay angezeigt. “Venturi Mini für iPhone und iPod” wird vom iPhone & iPod Zubehörversender arktis.de vertrieben und ist dort ab sofort für 79,90 Euro erhältlich.
mehr Infos u. Bestellmöglichkeit
Chevy Volt ruft Owner
Für das Elektroauto Chevrolet Volt aus dem GM-Konzern (bei Opel wird es Ampera heißen) hat OnStar mehrere Apps entwickelt, die den Besitzer mit seinem Fahrzeug verbinden sollen. Geplant ist eine native App fürs iPhone (derzeit nur US-Store) sowie Versionen für BlackBerry (Storm) und Motorola (Droid). Die Unterstützung weiterer Smartphones ist geplant. Der stolze Besitzer soll so via Smartphone den Ladezustand überprüfen können oder selbsttätig über den Fortschritt des Ladevorgangs informiert werden. Aber auch beispielsweise die Heizung/Klimaanlage oder Zentralverriegelung soll sich fernbedienen lassen. Bis zum Auslieferungsbeginn des Volt gibt die App allgemeine Infos zu diesem Elektromobil, genau wie diese spezielle Volt-Seite auch. Ein Demo zur App gibt es hier.