Apple zensiert Hinweise auf Android-Versionen

Ein App-Entwickler hat in der Produktbeschreibung seiner Anwendung einen Hinweis auf eine ebenfalls existierende Android-Version angegeben. Apple forderte ihn auf, dies zurückzuziehen.

Zu diesem Thema hat sich der Entwickler von Flash of Genius auf seinem Blog ausführlich erklärt. In Form von einer E-Mail habe Apple ihm mitgeteilt, dass in den Releasenotes irrelevante und unpassende “Plattform-Informationen” enthalten sind. Konkret meinte Apple damit den Hinweis “Finalist in Google’s Android Developer’s Challenge!” (ADC).

Bekanntlich klopfen die iTunes Review Teams des App Store dort zum Review eingestellte Apps nach zahlreichen – nicht immer nachvollziehbaren – Kriterien ab. Der App “Flash of Genius” hat Apple konkret keine Absage erteilt, sondern den Entwickler lediglich aufgefordert, die unliebsame Passage in den Releasenotes zu entfernen. Der Entwickler hat seinen eigenen Angaben zufolge kein Problem damit, diese Beschreibung zu entfernen. In seinen Augen handelt es sich bei Apple im Hinblick auf die Zusammenarbeit um ein wundervolles Unternehmen.

Befragt, wie der entstandene Medienwirbel und TwitterBuzz sich auf die Verkäufe ausgewirkt hat, antwortet der Programmierer: “Sales for the iPhone app haven’t changed at all, whereas sales for the Android app have gone up like 700%”…
via winfuture.de

Resümee iPhone developer conference

Vom 1. bis 2. Dezember hatte die iPhone developer conference im Hotel im Wasserturm in Köln stattgefunden. Mit insgesamt 200 Teilnehmern war die Veranstaltung ausverkauft. Durch eine eigens für die Veranstaltung angefertigte iPhone App konnten die Teilnehmer schon auf dem Hinweg Ihre Konferenzteilnahme planen und noch einmal alle Informationen zu den Referenten und den Sessions abfragen. An zwei Tagen gab es viele Einblicke in die Entwicklung auf dem iPhone und den Möglich-keiten im Businesseinsatz. So machte Maximilian Reiß von der TU München in seiner Keynote den Auftakt mit dem Thema “Zwei Jahre iPhone, ein Jahr SDK und AppStore – Status Quo und Herausforderungen”.

Von li. nach re. Felix Lamouroux, Mathias Reichert, Vidunan Pirathaparajah

Von li. nach re. Felix Lamouroux, Mathias Reichert, Vidunan Pirathaparajah

Am Abend des 01. Dezember stand dann die Preisverleihung für die beste deutsche iPhone App an. Im Folgenden die Preisträger. Beste studentische App: bigMUSIC by bigFM; Beste iPhone OS 3.0 App: Trails – GPS Logbuch; Coolste App unter dem Label Editors Choice: Crazy Machines.

Praxistest: Moneybook

MoneyBook1Die Tools zur Budgetverwaltung im App Store sind mittlerweile Legion – man findet dort beispielsweise AceBudget, Budget, BudgetCare, Mein BudgeT, MyBudget, Cha-Ching, das vom Aufbau her ähnliche Pennie oder iCompta. Das weiss man auch bei noidentity. Die Enwickler von “Moneybook” (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen, aber koreanischsprachigen Lösung von myiPhoneSoft!) versichern glaubwürdig, viele Finanz-/Budget-Apps gekauft und ausgetestet zu haben. Ihr Eindruck: Vielfach wurde versucht, die Funktionalität einer Desktop-App in eine App “zu quetschen”, die aber eben ohne Riesenscreen, Pull-downs und mouse over auskommen soll und will.

MoneyBook2Voilà, hier kommt MoneyBook, eine gewollt simple und dabei elegante Budgetverwaltung. Sie gestattet es wirklich mit wenigen Fingertipps neue Ausgaben zu erfassen (“im App auf und zu-Machen”) und unterscheidet dabei zwischen einmaligen und “Wiederkehrenden Ausgaben”, zu denen jeweils auf Wunsch Notizen eingegeben werden können. Viele Views sind animiert und recht ästhetisch anzusehen, selbst bei eigentlich traurigen Inhalten wie etwa einem blaurot angelaufenen Dispo… Eine “History” der bislang verwalteten Monate verschafft schnellen Überblick über Trends.

App-otmDer Clou bei Moneybook ist der besonders übersichtliche Startbildschirm unserer APP OF THE MONTH sowie das generelle Design inklusive Lederanmutung. Die App kostet 2,39 Euro.
Fazit: ****

Aktuell (seit zwei Tagen) ist Version 1.1 mit deutlichen Verbesserungen bei der Notizenfunktion. Für Version 1.2 soll u.a. die Pflege bereits bestehender Ausgaben erleichtert werden. Für Version 1.3 ist angedacht, den Export einiger Daten bzw. die Synchronisierung mit Desktop-Werkzeugen zu ermöglichen. Überdies enthalten gerade die iTunes-Rezensionen dieser empfehlenswerten App noch einige Hinweise auf eine mögliche Entwicklungs-Roadmap, u.a. die Ermöglichung mehrerer Einnahmequellen.
iTunes-Link

Studis hinlesen: “SDK Hero” gesucht

AppQuest2010Die Deutsche Akademikerfinanz und der Fachverlag dpunkt laden Studierende ein, sich am Programmierwettbewerb “AppQuest 2010 zu” beteiligen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende an Hochschulen, Fachhochschulen, Dualen Hochschulen. Prämiert werden iPhone Apps zu den beiden Themenbereichen 1. “WM 2010″ (interessante, clevere, nützliche Apps rund um die nächste Fußball WM) oder 2. “iCampus” (M-Campus, Studi-Apps, die das Leben und Arbeiten an der Uni erleichtern). Die Apps dürfen zuvor nicht veröffentlicht sein. Anmeldeschluss ist der 1. April 2010, prämiert wird am 1. Mai. In beiden Themenkategorien gibt es jeweils einen Hauptpreis: 1. MacBook, iMac oder vertragsfreies iPhone 3GS; 2. Drobo Storage Robot. Weitere Preise sind etwa dpunkt-Bücher (bei freier Auswahl)
zum Wettbewerb

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 12. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , ,

Publikumspreis für sprechende PONS-Wörterbücher

PonsDer Publikumspreis “Software des Jahres 2009″ des Software-Download-Portals der Deutschen Telekom geht an PONS-Verlag – bekannt für seine grünen Wörterbücher und Selbstlernmaterialien – und seinen Lösungspartner Paragon Technologie GmbH, Spezialist für mobile Software. Über 400.000 Internetnutzer haben ihre Favoriten in 14 Software-Kategorien gewählt. Dieses Jahr gab es erstmalig die Kategorie “Mobile Software“, in welcher mobile Anwender ihre Favoriten für Smartphones wählen konnten. Das PONS Wörterbuch für Schule und Studium Englisch gehört in dieser Kategorie zu den Gewinnern.

Die sprechenden Wörterbücher von PONS für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch und Türkisch, die für alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme (einschließlich Android, BlackBerry, iPhone, iPod touch, Java, Windows Mobile, Symbian) sowie für die Anwendung an Desktop PCs optimiert wurden, bieten laut Anbieter aktuelle und hochwertige Inhalte und schnelle Nachschlagefunktionen bei minimalem Bedarf an Speicherplatz auf dem mobilen Gerät oder dem PC.

Event: iPhone Session IV

4010Am 28. Oktober wird zur vierten Ausgabe der “iPhone Session” ins 4010 geladen, dem Telekom-Shop in Berlin Mitte. Ab 18 Uhr stellen hier App-Entwickler Ihre aktuellen Apps vor. Ein besonderes Highlight soll das Thema Augmented Reality (AR) bilden. Die Veranstaltung wird präsentiert von macnews, iPhone-Ticker und dem animago AWARD 2009, der am 29. Oktober in Babelsberg verliehen wird.

In der vierten Auflage der Zusammenkunft stellen die Entwickler von The Binary Family mit der App iKitty sowie Hersteller Navigon mit dem MobileNavigator Konzepte vor und berichten von den Ideen, die hinter diesen iPhone-Anwendungen stecken. Die Universität der Künste Berlin präsentiert ihr Projekt “Mediale Räume 2.0″ und geht dabei auf das derzeit intensiv diskutierte Thema Augmented-Reality ein: Architekturstudenten entwickeln in Zusammenarbeit mit Filmschaffenden virtuelle Rundgänge durch noch nicht realisierte Bauwerke. Sowohl Navigon als auch The Binary Family gehören in der Kategorie “Beste Mobile Programme” zu den Nominierten des Animago Award.

weitere Infos zum Event

Autor: klaus, veröffentlicht am: 21. 10. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , ,

Con’angel – Your Personal Conference Planner

conangel-logoCon’angel von Manuel Gruber ist eine mobile Softwareanwendung für Besucher von Messen und Konferenzen. Die Anwendung ermöglicht es Nutzern, ihre eigene Agenda zu erstellen und dynamisch aktuelle Informationen über Veranstaltungsablauf und -änderungen zu erhalten. Das pfiffige Produkt gibt es bereits als iPhone App, bald soll es auch für BlackBerry, Android sowie als mobile Website verfügbar sein.

Con’angel hat es soeben auf die Shortlist bzw. Top 10 des start2grow-Gründungswettbewerbs des dortmund-project geschafft.
iTunes-Link

Usability-Award für iPhone-Arbeit

Auf dem dritten Usability-Kongress, der vom 05.-06. Oktober 2009 in Frankfurt am Main stattfindet, werden auch die diesjährigen Gewinner des mit 7.000 Euro dotierten “eResult Usability-Contest” geehrt. Der Wettbewerb prämiert herausragende Abschlussarbeiten rund um das Thema Usability/Anwenderfreundlichkeit und wird in zwei Kategorien vergeben. Der 1. Platz in der Kategorie eResult Science Award geht an Moritz Keck von der Hochschule Darmstadt für seine Arbeit zum Thema „Die Generation Plus und das iPhone“.
Vergeben werden dieser und andere Gewinne auf dem o.a. Event. Der eResult Science Award wird an Arbeiten zur nutzerfreundlichen Gestaltung von interaktiven Anwendungen vergeben.

Die veranstaltende eResult GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich frühzeitig auf die Durchführung von Usability-Tests für z. B. mobile Dienste spezialisiert. Zu ihren Kunden gehören u. a. 1&1, Bertelsmann Stiftung, Commerzbank, Deutsche Post, Deutsche Telekom, HRS, SWR2 etc.
mehr zur prämierten Arbeit

Autor: klaus, veröffentlicht am: 19. 08. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

The Power of the App Store

Chi-Hua Chien, vom Kleiner Perkins’ iFund (Kleiner Perkins Caufield & Byers) hielt anläßlich des iPhoneDevCamp 3 einen interessanten Vortrag für Freunde von Facts and Figures. Neben anderen kleinen “Goldklumpen” an Informationen offenbarte seine Präsentation, dass die Wachstumsrate von iPhone-Verkäufen und nachfolgender App Store-Käufe das frühere Wachstum von iTunes und iPod bereits weit übersteigen. Die Präsentation zeigte auch, dass der Kleiner Perkins iFund bei einer Anzahl von 4.000 überprüften Ideen bis jetzt bereits sieben Gesellschaften gegründet hat. Am Ende der dreitägigen Veranstaltung wurden den teilnehmenden Entwicklern noch 54 iPhone-Anwendungen und verwandte Projekte vorgestellt, sowie eine Reihe von iPhone App-Entwickler-Preise vergegeben.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 4. 08. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , ,

Nimbuzz mit App Update (u. Mac Client)

Nimbuzz wurde gerade bei den TechCrunch Europe Awards zum “Best Mobile Startup” gekürt. Gewürdigt wurde der gleichnamige “mobile social messenger”, welcher Instant Messaging, LBS und VoIP mit effektiven Social Networking-Werkzeugen verbindet. Diesen gibt es als iPhone App, zu der soeben ein Upgrade vorgestellt wurde. Version 1.3.0 fügt der ohnehin schon attraktiven App noch Funktionen hinzu wie: Austausch von Fotos, Musik und Videos; Push Notifications für eingehende Anrufe und Chat Requests; Location Sharing (allerdings berichten erste Rezensionen auch von einigen Problemen). Überdies hat Nimbuzz einen nativen Mac Client für Desktops vorgestellt.

Zur Begründung für dieses Engagement in Richtung Apple-Plattformen schreibt der Pressechef des niederländischen Unternehmens: Seit dem Produktlaunch ist die App permanent in den Top 10 der App Store-Charts in Europa, Lateinamerika und dem Mittleren Osten. Jeder fünfte iPhone-Anwender in den Niederlanden oder Frankreich nutzt Nimbuzz. Seit dem Release von OS 3.0 haben sich die Downloads der App um 848 Prozent erhöht.

Auf beiden Plattformen gestattet Nimbuzz Nutzern die pfiffige Interaktion via Skype, Windows Live Messenger, Yahoo Messenger, ICQ, Google Talk (Orkut), AIM sowie die zeitsparende Bedienung von u. a. Facebook and MySpace.
Nimbuzz loves Apple – der Film

« Vorherige Einträge

Nächste Einträge »