BlackBerry App World in Version 2.0
Ab sofort ist Version 2.0 der BlackBerry App World verfügbar. Die Aktualisierung Version des App Store von BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) bietet u.a. neue Bezahloptionen, verbesserte Suchfunktionen und mit BlackBerry ID ein neues Nutzer-Identifikations-System.
Die neuen Features der BlackBerry App World im Überblick:
- Neue Bezahloptionen:
Neben PayPal können BlackBerry-Nutzer Applikationen Apps nun auch über Kreditkarten wie Visa, MasterCard oder American Express erwerben. Einige Carrier bieten zudem die Option, die Kosten für Applikationen direkt über die monatliche Mobilfunkrechnung zu begleichen, dieser Service startet zunächst in den USA. - Vereinfachte Applikations-Suche: Applikationen sind in neuen Tabs gelistet, die BlackBerry-Nutzer horizontal durchforsten oder durch Scrollen durchgehen können. Kategorien listen Applikationen unter den Rubriken “Top 25 kostenfreie Anwendungen”, “Top 25 kostenpflichtige Anwendungen”, “Top Themen” sowie “Kürzlich aktualisiert”. Das wird speziell Parallel-Nutzern des Apple App Store sehr bekannt vorkommen.
- Die neue Version der BlackBerry App World unterstützt zudem – wie der Android Market – QR-Barcode-Scanning. Mit diesem Feature können Nutzer den QR-Code einer App einscannen und die BlackBerry App World identifiziert schnell die zum Code gehörende Applikation und öffnet automatisch deren Informations- und Download-Seite. Die Codes können von überall eingescannt werden, zum Beispiel aus dem Internet, von Print-Anzeigen oder Broschüren.
- BlackBerry ID ist ein neues Nutzer-Identifikations-System, das in der BlackBerry App World genutzt werden kann. BlackBerry ID funktioniert geräteunabhängig. Nutzer geben einfach ihr Passwort im “My World”-Ordner ein und können dann auf ihre persönliche Applikations-Bibliothek zugreifen. Gelistet werden dort sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig heruntergeladene Applikationen. Über BlackBerry ID kann auch ein verschlüsselter Eintrag der Zahlungsinformationen hinterlegt werden, der alle Kreditkarten-, PayPal- und Carrier-Account-Informationen beinhaltet – ähnlich wie bei iTunes.
- Anbieter-Updates: Auch für App-Entwickler gibt es eine Reihe neuer Features. Dazu gehören ein Anbieter-Guthaben-System, eine Anzeige der Guthaben-Historie, Guthaben-Promocodes sowie die Möglichkeit, Applikations- oder Anbieternamen einfach zu überschreiben – speziell letzerer Punkt steht noch auf der Wunschliste von iPhone Entwicklern.
Kassensturz: App m. Barcode-Scanner für die Inventur
In Behörden, in Unternehmen und in Vereinen ist es Pflicht oder Sitte, eine exakte Buchführung über Anschaffungen und vorhandenes Inventar zu unterhalten. Die kostenlose App Inventory Scanner von ACT Smartware GmbH verwandelt das iPhone in einen Barcode-Leser, der überdies noch ergänzende Fotos machen und Texte erfassen kann. Die eingesammelten Daten können mit einer – kostenpflichtigen – Zusatzkomponente via WLAN oder E-Mail auf den PC übernommen.
In Unternehmungen reicht es meist einfach nicht, z.B. einfach nur “PC” zu schreiben, wenn es zehn nahezu identische Geräte in der Firma gibt. Da ist es natürlich vorteilhaft, die exakte Seriennummer zu scannen zu können, die idealerweise als Barcode direkt am Gerät vorhanden ist.
Der Inventory Scanner nutzt natürlich die Fotofunktion des iPhones, um einen vorhandenen Barcode zu fotografieren. Die Scan-Funktion der App ist laut des Anbieters PR-Agentur “besonders stark” und “arbeitet auch noch im Halbschatten, auf runden PET-Flaschen, bei verwischten oder sehr winzigen Barcodes oder selbst dann, wenn der Barcode unter einer reflektierenden Plastikschicht verborgen ist”. Dabei erkennt der Inventory Scanner viele gängige Barcode-Formate, darunter UPC-A, UPC-E, EAN 8, EAN 13, ISBN 10, ISBN 13, 2/5 Interleaved (i25), Code 39, Code 128 und PDF 417. Sogar die quadratischen QR Codes und die Tracking-Nummern von UPS- und FedEx-Paketen werden laut Angaben unterstützt.
Vorteil des Barcode-Scans: Die Produktnummern sind in wenigen Sekunden erfasst und Abschreibfehler gehören ab sofort der Vergangenheit an. Ist am Inventar kein Barcode zu finden, so kann eine ausgewiesene Produktnummer übrigens auch von Hand in der App erfasst werden: Papier und Stift sind beim Einsatz des iPhones und der App Inventory Scanner nicht länger nötig. Ein weiterer Bonus sind die Produktfotos, die sich beim Inventarisieren gleich mit anlegen und anschließend den Einträgen zuordnen lassen.
Die App speichert die Daten in einer SQL-Datenbank und exportiert sie wahlweise via E-Mail oder WLAN auf den Desktop-Rechner. Dabei unterstützt die Software die Übertragungsformate .TXT (CSV), XML und ZIP.
App kostenfrei testen, Export-Funktion nachkaufen
Der Inventory Scanner 1.0 kann ab sofort im App Store (Kategorie Wirtschaft) kostenlos herunter geladen werden. Wen der kostenlose Test überzeugt hat, der kann die Exportfunktion als In-App-Purchase für 7,99 Euro freischalten. Am tollsten wäre noch eine korrespondierende Desktop-Komponente für Gestaltung und Ausdruck eigener Inventar-Barcodes…
GS1 zeigt, wie Apps im Supermarkt den Umsatz ankurbeln
“Coupons per MMS auf das Handy, interaktive Regale, die Einkaufsliste auf dem Mobiltelefon statt auf dem Zettel – das ist alles keine Zukunftsmusik mehr”, weiß Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen ist im Bereich Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode tätig und gehört zum internationalen Netzwerk Global Standards One (GS1). In der Broschüre “Mobile in Retail” hat GS1 jetzt Empfehlungen zusammengefasst, wie Händler und Hersteller Handy und Smartphone als mobilen Kommunikationskanal einsetzen können. Die Dokumentation richtet sich an Unternehmen, die Kunden binden, neue Kaufanreize schaffen und so den Umsatz steigern wollen.
Einen der wichtigsten Trends in der mobilen Kommunikation sieht GS1 im sogenannten “Extended Packaging”. Kunden können über das Scannen von Barcodes mit dem Handy zusätzliche Produkt- und Herstellerinformation beziehen. “Konsumenten kaufen immer bewusster ein. Sie orientieren sich dabei an Gesundheit und Nachhaltigkeit und verlangen nach entsprechenden Produktinformationen”, erläutert Pretzel. GS1 bietet Herstellern mit der elektronischen Infothek Global GS1 Electronic Party Information Registry (GEPIR) eine Plattform, um solche verbraucherorientierte Informationen bereitzustellen. Anwender können schon heute in GEPIR kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen und Informationen über das Handy abrufen. “Auf den 25 meistgekauften Handys der großen Hersteller läuft der Barcodescanner von GEPIR bereits“, so Pretzel weiter. Derzeit werden die Betriebssysteme Symbian und iPhone OS unterstützt. Damit können laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmens comScore bereits 75 Prozent aller Smartphone-Nutzer in Deutschland erreicht werden.
Was Händler tun müssen, um mobile Anwendungen wie GEPIR im Verkauf zu nutzen, Konsumentenbedürfnisse damit noch besser zu identifizieren und wie der Verkaufsraum für die neuen Technologien gerüstet werden kann, darüber informiert die englischsprachige Anwendungsempfehlung “Mobile in Retail”. Eine deutsche Übersetzung soll in Kürze erhältlich sein. Zum Download als PDF geht es hier.
iGepir fürs iPhone
Mit den nativen Apps iGepir lite und iGepir Premium wird das iPhone direkt unterstützt.
Bei der kostenlosen Version iGepir lite ist die Zahl der Abfragen ist auf 30 pro Tag begrenzt und die GTIN (ehemals EAN) muss manuell eingegeben werden. iGepir Premium ist unbeschränkt bei den Abfragen und nutzt die iPhone-Kamera als Barcode-Scanner. Sie kostet 1,59 Euro
i>Tunes-Link iGepir Premium
iTunes-Link iGepir lite
Microsoft veröffentlicht erste Android-App
Im Android Market steht ab sofort die Barcode-App “Microsoft Tag Reader” zum Download bereit. Damit können Nutzer von Android-basierenden (1.6 und 2.x) Smartphones die Strichcodes von beliebigen Produkten abfotografieren und erhalten dann eine “Übersetzung” der codierten Produktinfos. Außer Artikel-Nummer und Produktinfos stellt die App via QR (Quick Response) auch noch passende Videos, Testberichte, Features oder Kontaktinfos zu Hersteller/Anbieter zur Verfügung.
“Wir wollten mit dieser App möglichst viele Smartphone-Nutzer erreichen. Daher haben wir sie für Android geschrieben”, erläutert Marketing-Manager Benjamin Gauthey auf dem MSDN-Blog. Die App gibt es auch in jeweils kostenlosen Versionen für iPhone , BlackBerry, Symbian, Java und natürlich Windows Mobile.
via testticker.de
billiger.de: Preisvergleich via App
Die angekündigte iPhone-Lösung zum Angebot von billiger.de ist jetzt erhältlich – als Gratis-App. Sie ist mit einem vollautomatischen EAN-Code-Reader ausgestattet, der allerdings nur auf 3GS-Endgeräten unterstützt wird. Damit wird in einem Schritt der Barcode des Produktes eingelesen – worauf die Software sofort das Produkt nicht nur erkennt, sondern auch nach den günstigsten Anbietern sucht sowieTestberichte und Bewertungen anzeigt. Natürlich kann der Preisvergleich auch ohne Barcode über eine normale Suchfunktion durchgeführt werden. Auch für andere mobile Geräte bietet billiger.de Apps zum mobilen Preisvergleichen an: Es gibt (Web) Apps für Android, WebOS (Palm) sowie m.billiger.de für alle internetfähigen Smartphones.
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“100% mobiler Marktplatz” sucht noch Händler
Shopgate positioniert sein Angebot als “erster Marktplatz, der ausschließlich für iPhone & Co. entwickelt worden ist”. Interessant dabei könnten die angekündigten Features integrierter Barcode-Scanner und Angebotserstellung per Geo-Positionierung sein. Shopgate will jedenfalls der “App Store des Versandhandels” werden.
ebay hat vor kurzem berichtet, bereits 380 Millionen US-Dollar über die eBay-App umgesetzt zu haben, und zeigt damit die Richtung an. Amazon, net-a-porter, Oasis, Coop.ch und einige weitere Anbieter haben ebenfalls eigene Apps veröffentlicht. Bislang gibt es laut Shopgate allerdings kein Projekt, das die Möglichkeiten des M-Commerce voll berücksichtigt und auf die mobile Vermarktung fokussiert ist. Shopgate plant nun, einen Marktplatz aufzubauen, der sich in Punkto Benutzerfreundlichkeit an den App Store anlehnen soll (hier darf man wohl schmunzeln), aber physische Güter wie Mode oder Elektronik im Sortiment hat. Shopgate will über einen grossen Partner von Anfang an ein großes Büchersortiment anbieten. Für das Going-Live am 1. Dezember sucht Shopgate noch weitere Händler.
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Mit der iLitfass-App hatte die App- und Ideen-Schmiede Glanzkinder bereits Anfang Oktober einen 100% mobilen Marktplatz für jedermann vorgestellt, der besonders einfach Verkaufsvorgänge sowohl Business to Customer (b2c) wie auch Customer to Customer (c2c) unterstützt.
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