Notifications about XING Contacts “around me” – XING Radar
Als Add-on zu (u.a.) XING hat das Berliner Start-up twofloats die iPhone App “XING Radar” entwickelt. Diese ergänzt das deutschstämmige Business Network sozusagen um eine around me-Funktion: Einwilligung in die Push-Benachrichtigung vorausgesetzt, informiert die App Nutzer automatisch, wenn Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk, sich in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern aufhalten bzw. in diesen eintreten.
Das klappt allerdings nur, wenn diese ebenfalls die twofloats-App installiert haben – nur ein XING-Kontakt zu sein, reicht leider nicht aus. Markus Otte, Gründer und Geschäftsführer von twofloats erläutert: “Die XING AG verfügt nicht über unsere LBS Technologie – und so können wir bzw. unsere App nicht wissen, wo sich XING-Nutzer ohne XING Radar befinden. Das Ergebnis ist, dass man nicht über alle XING-Benutzer informiert werden kann, nur über weitere Nutzer von XING Radar. Am besten Sie laden Ihre Kontakte über die App zum XING Radar ein”. Das bemüht sich die App übrigens auch selbst zu tun: Vergleichbar zum Verfahren der XING AG, wenn man eine Anwendung aus deren Beta Labs ausprobiert, schreibt sie den Nutzern eine Empfehlung für sich selbst in ihre Statusmeldung – allerdings nur einmalig und insofern recht dezent gehandhabt. Wer mehr tun möchte, um den Ruf des XING Radar in die Welt zu tragen, kann dies direkt aus der App via SMS, E-Mail, Twitter oder Facebook tun, Google+ ist noch nicht integriert.
Nach einer erfolgten Benachrichtigung über die eingetretene räumliche Nähe eines Kontaktes bietet die App dem Nutzer verschiedene Möglichkeiten den jeweiligen Kontakt direkt anzusprechen – entweder per Anruf, SMS oder E-Mail (soweit jeweils freigegeben). Zudem verfügt XING Radar über ein eigenes Chat-System, um kostenfreie Direktnachrichten austauschen zu können – das Instant Messaging-Modul kostet allerdings einmalig -,89 € als In-App-Purchase.
Der Name der besonders übersichtlich gestalteten App scheint klug gewählt: Man kann natürlich ohne Radar navigieren, doch wer riskiert das schon ohne Not? XING Radar übersetzt den altbekannten Gedanken hinter Google Latitude oder Apples Find My Friends und will den Nutzer darin unterstützen, bestehende Kontakte im nicht-virtuellen Leben zu vertiefen. Die App eröffnet die Chance, insbesondere Besuche von Messen, Kongressen sowie anderer Branchentreffs effektiver oder zumindest netzwerkiger zu gestalten, indem man über weitere Kontakte vor Ort informiert wird und diese kurzfristig treffen kann. Es besteht allerdings rein theoretisch natürlich auch die Gefahr, wegen ständiger Radar-Ansinnen von den längst gemachten Terminen abgelenkt zu werden. Dabei ist XING Radar bewusst als Business App konzipiert und daher “in der Basis-Version unter der Woche” nur “zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends aktiv”.
Entsprechende eigene Einstellungsmöglichkeiten (aktive Zeiten wählen bzw. An-/Aus-Schalter, gerne auch eine spezifische Radar-Statusbotschaft wie “busy”, vgl. Skype stehen hoch auf der persönlichen Wunschliste an die Entwickler. Ebenso wie eine Erweiterung auf Kontakte von Kontakten, soweit dies datenschutztechnisch zu machen wäre. Und natürlich das Ganze noch auf Android sowie für LinkedIn
.
Selbst hat sich twofloats für Folgeversionen bereits ins Pflichtenheft geschrieben:
- Noch nicht verbundene XING-Nutzer aufgrund ihrer angegebenen Geschäftsinteressen bei örtlicher Nähe aufeinander aufmerksam machen;
- Pause- Funktion (s.o.);
- Eine sogenannte Wochenend- und Nachtschicht-Option, die besonders für die Abendgestaltung (vgl. z.B. CeBIT-Partys…) interessant sein kann.
Die Akku-Belastung durch diesen Location Based Service (LBS) soll “geringfügig” sein, da neue Standortinformationen “nur bei relevanten Ortswechseln” übertragen werden. Otte: “Wenn das Handy tagsüber, unter der Woche, nur auf dem Schreibtisch liegt dann wird nichts von der App gesendet (= kein Batterieverbrauch). Erst wenn man sich bewegt, wird der eigene Standort ins Verhältnis zu den anderen Nutzern gesetzt”. Für die Registrierung nutzt die App die Standard-XING-API, dadurch entfalle “weiterer Registrierungsaufwand für den Benutzer”, so twofloats. Die App ist “in der Einführungsphase kostenlos”. Das wird also möglicherweise nicht dauerhaft so bleiben, insofern nichts wie ran!
Ein echter PRAXISTEXT steht in Ermangelung von Radar-bewaffneten Kontakten in der näheren Umgebung und ohne besagte IM-Funktionalität noch aus. Vorläufiges Fazit aber: ****.
PS: Die Proximity Detection-Lösung von twofloats ist ausdrücklich auch für andere Projekte gedacht und einsetzbar. Die Übereinstimmungskriterien zwischen den einzelnen Nutzern oder zwischen Unternehmen und Nutzer sind laut twofloats vielfältig konfigurierbar.
Elektrogeräte nachladen u. Autobatterie überwachen
Auch wenn aktuelle Smartphones sich über entsprechende Apps und Peripherie mit stets mehr Funktionalität in eine Art digitales Schweizer Offiziersmesser verwandeln (vom Beamer über den Alkoholtester bis hin zu Scheckkartenleser und Geigerzähler – Fakt ist, dass Mobile Pros doch meist mehr als nur ein mobiles Elektrogerät dabei haben. Und sie alle da sind, sind sie alle fast immer “hungrig”. Je häufiger man sie einsetzt, um so schneller sind die Akkus entladen – besonders gern, wenn man das Teil gerade besonders dringend brauchen würde. Im eigenen Auto bietet sich natürlich an, das Mobilgerät über den mobilen Zigarettenanzünder nachzuladen. Das APM-3 von Novitec (www.novitec.de) bietet genau diese Möglichkeit, kombiniert sie aber zusätzlich mit einer Batterieüberwachung.
Was beim Praxistest als erstes positiv auffällt: Das Gerät wird mit mit drei verschiedenen Ladekabeln ausgeliefert: USB, Mini-USB, wie für manche Navis, Apple iPhone, iPad, iPod touch). Insofern kann man das APM-3 sozusagen “fest” installieren (z. B. mit dem vorbereiten Klebestreifen an der Geräterückseite) und an seinem USB-Port einfach je nach gerade zu stillendem Stromhunger den entsprechenden Adapter einstecken.
Zusätzlich warnt der APM-3 laut Hersteller vor Batteriepannen und zeigt permanent die aktuelle Batteriespannung an. Nicht nur laut ADAC-Pannenstatistik ist Batterieversagen eine der häufigsten Pannen bei Autos. Laut Novitec kann sie jedoch leicht durch kontinuierliche Überwachung vermieden werden. Dazu warnt das APM-3, neben der permanenten Spannungsanzeige, vor allem vor zu niedrigem Ladezustand und überwacht zudem auch die Lichtmaschinenfunktion. Über den Zigarettenanzünder angeschlossen zeigt es sofort die aktuelle Batteriespannung an und warnt bei eventuellen Über- oder Unterspannungen über die beiden LEDs die etwaige Fehlfunktionen an. So warnt die linke LED, wenn die Stromspeisung (Lichtmaschine) nicht korrekt lädt. Sie leuchtet, wenn 14,6 V überschritten (Überladung, Regler defekt) oder wenn 11,6 V unterschritten werden und auch wenn mehr als 15 Sekunden lang 12,6 V unterschritten werden. Die rechte LED warnt, wenn 11,6 V 45 Sekunden lang unterschritten werden und sofort bei Unterschreitung von 10,6 V.
Allgemein sollte man gängige 12 Volt-Auto-Batterien nie länger bei unter 12,4 V ruhen lassen oder weiter betreiben – spätestens aber wenn die Warn-LEDs des APM-3 Signal geben, sollte nachgeladen bzw. ein Austausch der Batterie bzw. Kontrolle des Lichtmaschinenreglers erwogen werden, wenn dies häufiger der Fall sein sollte. Startversuche bei zu niedriger Spannung führen zu Tiefentladung, mit zu niedriger Spannung ruhende Batterien werden durch Sulfatierung geschädigt. Beim Testfahrzeug einem Daihatsu “Curare” und seiner Batterie scheint aber derzeit alles in Ordnung zu sein, jedenfalls blieben die LEDs beruhigend dunkel.
Soweit, so gut. Einziger Kritikpunkt/Verbesserungsvorschlag: Idealerweise hätte ein gerade für Mobile Pros so praktisches Gerätchen ZWEI USB-Ports, was es ermöglichen würde, beispielsweise das mobile Navi UND das iPhone ladend zu benutzen.
Fazit: ****
Das APM-3 kostet 29,95 Euro und ist im Elektronik-Fachhandel oder direkt bei Novitec erhältlich.

Mehr Infos und Kaufmöglichkeit im WebShop
App simuliert die Fahrt mit einem Elektroauto
Die deutsche Technologie- und Innovationsberatung Invensity hat eine Smartphone-App konzipiert die während Alltagsfahrten im eigenen Fahrzeug das Verhalten eines Elektromobils simuliert – in Sonderheit natürlich bezüglich der Batterie. Damit soll eine wichtige Hilfestellung für eine fundierte Kaufentscheidung gegeben werden: Interessierte Autofahrer können in Ruhe testen, inwieweit ein Elektroauto in ihren individuellen Alltag passen würde. Für Automobilhersteller und Vertriebsorganisationen könnte der E-Mobil-Simulator ein Instrument sein, um die momentan noch bestehende Hemmschwelle der Verbraucher zu senken.
Der Simulator wird als Applikation auf das eigene Smartphone geladen (noch nicht im App Store verfügbar!) oder wird Kaufinteressenten beispielsweise als Stand-alone Device zur Verfügung gestellt. Der Simulator wird im eigenen Fahrzeug arretiert und nimmt auf Knopfdruck bzw. Fingertouch die Arbeit auf. Dazu werden Sensoren-Werte wie Beschleunigung, Neigung oder GPS-Koordinaten gesammelt und ausgewertet. Auf dem Display wird kontinuierlich angezeigt, wie sich beispielsweise der Verbrauch, die Reichweite und die Kosten bei gleicher Fahrweise mit einem Elektromobil verhalten würden. Auch Ladestationen in der Nähe werden angezeigt. Letztere Daten könnten auch Betreiber solcher Stationen für den effizienten Ausbau ihres Netzes nutzen. Für 2011 ist der erste autarke Prototyp des Stand-alone Device geplant.
Mit ihrer Idee für diesen Simulator hat Invensity übrigens den internationalen Innovationspreis des Network of Automotive Excellence (NoAE) gewonnen. Der NoAE-Wettbewerb prämiert die 30 besten Ideen rund um das Automobil. Der E-Mobil-Simulator gewann den Preis in der Kategorie “Kommunikation und IT im Fahrzeug”.
Einen ersten Schritt hin zu einem E-Mobil-Simulator als App hatte übrigens Glanzkinder bereits Anfang 2010 mit seinem für den Emobility-Pionier e-WOLF realisierten Reichweitenrechner für Elektromobile getan.![]()
zu eMobileTicker, einem wie mobileTicker im Hause Glanzkinder gegründeten, aber ganz auf das Thema Elektromobilität spezialisierten Medium, das heute vom Bundesverband Emobilität e.V. weitergeführt wird.
AppBox Pro: Werkzeugkiste
Das schafft Platz und mehr Übersichtlichkeit auf dem Home Screen: Die nicht grundlos in den iTunes Charts erfolgreiche AppBox Pro von AllAboutApps fasst mehrere bekannte App-Ideen wie div. Umrechner (Einheiten, Datum, Darlehen), Zufallszahlengenerator bis hin zur Taschenlampenfunktion zusammen. Die Startfunktion kann jetzt selbst konfiguriert werden. Für mehrere Anwendungsfälle wie Akku-Check oder Übersetzung gibt es fraglos leistungsfähigere Spezialtools, doch in Summe überzeugt dieser mit nur 1,79 nahezu geschenkte Gaul meist.
iTunes-Link
iPhone als Ladekontrolle
Nissan hat einen App-Prototyp entwickelt, der eCar-Fahrern erlaubt, den Batterie-Ladestatus zu überprüfen. Die App verbindet das iPhone mit dem IT-System des Fahrzeugs, um u. a. den Status der Lithium-Ionen-Batterien zu überprüfen. Fahrer können so die Aufladung ihrer Autos auch aus der Entfernung kontrollieren. Neben der Überwachung des Batteriestatus können Informationen zur Ladezeit und Ladekosten übermittelt werden. Eine weitere Funktion ist die Fernbedienung der Klimaanlage, die sogar der Energieeffizienz dienen kann: Wird erst nach dem Losfahren die Innenraum-Temperatur reguliert, leidet die Batterieleistung und so auch die Reichweite. Wenn das Auto jedoch mit einer Ladestation verbunden ist, kann es sinnvoll sein, zum Anlaufen der Klimaanlage oder Heizung den Strom der Ladestation zu nutzen.
Auf solche und ähnliche Themen rund um die elektrische Mobilität ist unser Schwester-Medium eMobileTicker (iTunes-Link, vgl. auch eMobileTicker.de) spezialisiert.
App analysiert Akku-Nutzung
Apple hat nach Informationen von Hardmac eine eigene App zur Analyse von Akku- und Nutzer-Verhalten entwickelt. Das Werkzeug soll laut dem Webmag Kunden bereitgestellt werden, die Batterieprobleme vermuten und sich darüber beschweren. Die Analyse-App loggt u. a. den Wi-Fi-Status, den Start von Applikationen sowie Telefonie-Nutzung. So soll Apple in kürzester Zeit feststellen können, ob eine kurze Akkustandzeit auf einen Defekt oder auf das Nutzerverhalten zurückzuführen ist.
3GS im Labortest
Die Kollegen von Springers ComputerBild haben das 3G”S” bereits Labortests unterworfen. Die Ergebnisse stehen in Ausgabe 14, ab Montag im Handel. Vorab einige zentrale Aussagen: Einer der Hauptkritikpunkte von Besitzern der zwei ersten iPhone-Modelle ist der vergleichsweise schwache Akku. Beim neuen Gerät hält der nun bis zu 21 Prozent länger durch: Bei intensiver Dauernutzung kam man auf 29 Stunden Betriebszeit, in Bereitschaft immerhin maximal 340 Stunden. Und die maximale Gesprächszeit pro Akkuladung wurde sogar um bis zu 60 Prozent verlängert (= bis zu 8 Stunden Dauertelefonie).
Das iPhone hat bekanntlich den mobilen Internetzugang einfacher als je zuvor gemacht. Beim neuen Modell (“S” for Speed) hat Apple an der Temposchraube gedreht: Im Test schaffte das Kulthandy im T-Mobile-Netz Datenraten von durchschnittlich 6,8 Megabit pro Sekunde und Spitzenwerte von mehr als 7 Mbps – schneller als mancher DSL-Anschluss. Und auch der aktuelle Safari-Browser überzeugte im Labor bei Geschwindigkeit und Seitendarstellung.
Für den Schnappschuss unterwegs gibt es jetzt eine eingebaute 3-Megapixel-Kamera (statt bislang nur 2 Megapixel. Doch das Ergebnis enttäuschte Computerbild: Die Bilder sind zwar detailreicher, teils aber wesentlich dunkler als zuvor. Außerdem störten Farbverfälschungen und Bildrauschen. An die Qualität bewährter Fotohandys wie das Nokia N96 kommt auch das “S”-iPhone laut Springer nicht ‘ran.
Gut für Musikfans: Endlich funktionieren auch Stereo-Bluetooth-Kopfhörer mit einem iPhone. Allerdings reagierte das Handy im Test bei verschiedenen Kopfhörern nicht auf die Tasten für den Titelsprung. Auch scheinen die Bluetooth-Funktionen nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik bzw. sind disabled. So ließen sich etwa Fotos oder Videos nicht auf andere Handys übertragen.
Zum iPhone-Special der ComputerBild
iPhonen macht glücklich..
… oder zumindest zufrieden. Die Spezialisten für Kundenzufriedenheit J.D. Power untersuchen neben beispielsweise der Kundenbindung zu Automarken auch die von Smartphones. In ihrer aktuellen Erhebung verweist das iPhone die gesamte Konkurrenz auf die Plätze und kassierte 791 von 1.000 möglichen Pluspunkten. Auf die Wunschliste schrieben die Befragten Apple lediglich – und nachvollziehbar – die Akkustandzeit. Auf Rang zwei findet sich LG (772 Punkte), gefolgt von Samsung (759 Punkte).
Zum J.D. Power-Rating