Lesetipp: Alle meine Android Apps
Der Berliner Fachverlag Schiele & Schön beweist Mut und legt mit “Alle Meine Android Apps” ein Printmagazin in Konkurrenz zu beispielsweise dem vorzüglichen Android Magazin oder dem später gefolgten Android User vor. Allerdings mochte sich Verlagsleiter Harald Rauh noch nicht felsenfest auf den Fortbestand festlegen: “Bei Erfolg unserer Erstausgabe machen wir natürlich weiter. Neue Ausgaben des Magazins erscheinen dann alle zwei Monate.”
Die seit vergangener Woche erhältliche, 84-seitige und praktisch anzeigenfreie Erstausgabe (Ein Anzeigenmotiv wird sogar wiederholt) “1/2012″ hat allerdings eine etwas andere Positionierung als der erwähnte Wettbewerb. Sie richtet sich erkennbar an blutige Android-Novizen. So wird einiger Raum auf die Rubrik “Basiswissen” gewendet, die beispielsweise erläutert, dass man mit Android Smartphones oder Tablets beispielsweise Fotos oder Filme aufnehmen, Games zocken, Musik abspielen oder E-Books lesen kann. Eine Checkliste will dann bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes assistieren. Ohne die getroffenen, teils sehr allgemeinen Aussagen (“Wichtiger als die Größe des Bildschirms ist seine Auflösung”; “Die modernen Akkus sind inzwischen alle sehr leistungsstark”; “Jedes Android-Gerät ist anders, eine einheitliche Verwendung gibt es nicht”) allerdings mit Gerätetests oder zumindest tabellarischen Geräteübersichten zu konkretisieren. Doch schließlich will das Mag – wie Name und Untertitel (“Großer Android-App Ratgeber”) schon sagen – kein Hardware-Berater sein, sondern primär bei App-Kurzporträts punkten. Die aus
Naturgemäß liegen die Schwerpunkte dabei auf den Fun-Kategorien (Spiele, Freizeit, Kochen, Social Networking oder Multimedia. Doch auch für mobile Professionals könnte in den Abteilungen “Reise, Navigation, Stadtplan”, “Tools” (DropBox & Co., S. 74 ff.) oder “Auto” (S. 78 ff.) ein noch nicht längst bekannter Tipp dabei sein. Enttäuschung hinterlässt jedoch die Kategorie “Business & Shopping” (S. 60), da sie sich tatsächlich auf Rabatt- und Preisvergleich-Apps beschränkt. Und einen Taschenrechner. File-Konvertierer, Textverarbeitung, Mobiles Präsentieren – alles Fehlanzeige.
Pluspunkte:
+ Fokus auf schnelle Orientierung mit dem Anspruch, Zeit gegenüber eigenem Trial-and-Error im Android Market zu sparen.
+ Auswahl – Mit der genannten Ausnahme im Bereich der Market-Kategorie “Geschäftlich” stellen die jeweils präsentierten Apps jeweils ein geeignetes allererstes Startpaket dar.
+ Mit dem Link zu einer Windows-Vollversion erhalten Leser Zugang zu einem Programm, das vor allem Filme in gewünschte Formate für Android-Phones umwandeln können soll.
+ Sinnvolles Zubehör wie Bluetooth-Tastaturen, Skins, Taschen etc. wird ebenfalls angerissen.
+ Für Vertiefung und Aktualität schlägt das Blatt einige Android-Blogs vor (s. 82).
Kritikpunkte/Anlaufschwierigkeiten:
- Die Darstellung der Situation bei den Betriebssystemversionen (S. 8) ist allzu kursorisch geraten, ganz besonders für eine Einsteiger-Publikation.
- Die Typographie im Inhaltsverzeichnis oben wurde so winzig gewählt, dass sie auf Android-grünem Grund nahezu unlesbar ist.
- Das verwendete Layout-Programm produziert schaurige Trennungen, die teils in die Ausgabe gerutscht sind.
Die in Summe empfehlenswerte Bereicherung der Szene kostet nur 5,90 Euro.
Bestellmöglichkeit
Mocial: +44% seit 2010
Die Mobil-Spezialisten von comScore hat ihre MobiLens-Auswertung über die Nutzung mobiler Endgeräte für “Mocial“-Activities in den fünf führenden europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien aktualisiert: Danach ist die Zahl der Nutzer, die in der EU5-Region mit mobilen Endgeräten auf Social Media-Webseiten zugegriffen haben, innerhalb eines Jahres um 44% gewachsen. Insgesamt haben 55,1 Millionen Nutzer in den fünf Ländern im September 2011 Social Networks oder Blogs mit mobilen Endgeräten aufgerufen.
Mobile Nutzung von Twitter und LinkedIn mehr als verdoppelt
Mehrere soziale Netzwerke konnten im Laufe des vergangenen Jahres signifikante Zuwächse der mobilen Nutzer verzeichnen. 71 Prozent aller EU5-Mobilenutzer von Social Media-Webseiten haben im September 2011 Facebook über ein Handy aufgerufen, das entspricht 39 Millionen Mobilenutzern und einer Steigerung von 54 Prozent zum Vorjahr. An zweiter Stelle liegt Twitter mit knapp 8,6 Millionen Mobile-Anwendern; eine Steigerung zum Vorjahr von 115 Prozent. LinkedIn ist um 134 Prozent auf 2,2 Millionen Nutzer gewachsen und hat damit innerhalb eines Jahr die Zahl seiner mobilen Besucher mehr als verdoppelt.
5% des digitalen Medienkonsums in EU5 entfallen auf Mobiles
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben einen neuen Überblick über die Nutzung mobiler Endgeräte in den fünf führenden europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien veröffentlich. Die Ergebnisse zeigen, dass die plattformübergreifende Nutzung digitaler Inhalte in diesen Ländern steigt. Erklärt wird dies durch die zunehmende Akzeptanz von Smartphones, Tablets und anderen internetfähigen Endgeräten, den Connected Devices (z. B. iTouch, PSP etc.). Im August 2011 gingen in der EU5-Region bereits 4,6 Prozent der Seitenaufrufe von solchen mobilen Endgeräten aus, wobei der größte Teil auf Smartphones zurückführbar war.
Apple iOS überholt Symbian bei allgemeinem Marktanteil und Nutzung von Connected Devices
Im 3-Monats-Durchschnitt endend im August 2011 haben 91,4 Millionen Handy-Besitzer in der EU5-Region angegeben, dass sie ein Smartphone nutzen. Das ist ein Zuwachs von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Obwohl Symbian laut comScore nach wie vor den größten Anteil im Smartphone-Geräte-Markt aufweist, ist das Betriebssystem von Apples iOS überholt worden, wenn man Tablet-Computer und Handys gemeinsam betrachtet. Die wachsende Beliebtheit des iPad und die weiterhin nennenswerte installierte Basis des iPod Touch führen dazu, dass nach diesen Zahlen derzeit 30,5 Prozent aller genutzten Endgeräte (ohne Feature Phones/Dumb Phones und E-Book Reader wie Kindle etc.) in den fünf betrachteten Ländern auf dem Apple-Betriebssystem laufen. Im Ranking der Betriebssysteme steht Symbian mit 28,7 Prozent aller genutzten Endgeräte auf Platz 2 gefolgt von Googles Android (23,5%), RIM (8,1%) und Microsoft (leider nicht nach Windows Mobile und WP7 unterschieden: 3,7%).
Ein Blick auf die Geräte-Zusammensetzung bei den einzelnen Mobile OS offenbart interessante Unterschiede: Bei Symbian ist der Trafifc vorwiegend auf Symbian-Smartphones zurückführbar, während fast die Hälfte der iOS-Geräte iPads und iPod Touches waren. Bislang sind nur 16 Prozent der Endgeräte, die unter einem Android Betriebssystem betrieben werden, Tablet-Computer.
iOS-Geräte generieren >60% des Non-Computer-Traffics in Europa
Eine Analyse der Nutzung der einzelnen Betriebssysteme zeigt, dass Apples iOS mit mehr als 60 Prozent des Non-Computer-Traffics deutlich vor den anderen Betriebssystemen liegt. Obwohl iPads weniger als ein Viertel der genutzten iOS-Geräte ausmachen, sind sie mit 43 Prozent aller iOS-Seitenaufrufe für den deutlichen Vorsprung von Apple verantwortlich. Mit 20,9 Prozent des Non-Computer-Traffics in der EU5 Region steht Google Android auf Rang 2. RIM-Nutzer (BlackBerry OS, BBX) generierten 8,5 Prozent aller Seitenaufrufe während auf Symbian lediglich 2,7 Prozent entfallen. Der geringe Anteil von Symbian am Medienkonsum zeigt, dass Symbian-Handy-Besitzer nur vergleichsweise selten digitale Medienangebote nutzen. Windows-Endgeräte tauchen in den Top 5 wieder nicht auf.
App Usage
Auch das Nutzungsverhalten der Besitzer von mobilen Endgeräten wurde für den 3-Monats-Durchschnitt erstmals untersucht. Für den EU5-Raum zeigt sich: Textnachrichten versandten 82,4% (Nur Deutschland: 79,1%). Stark auch die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps – also exklusive vorinstallierter Anwendungen – 33,5% (D: 29,8%). Mocial-Aktivitäten (Social Networks, Blogs) fielen bei 22,6% der Nutzer an (D: 16,8%).
comScore: Mocial in USA +37%!
Die Mobil-Spezialisten von comScore eine Auswertung des comScore MobiLens-Service veröffentlicht. Hiernach haben im August 2011 72,2 Millionen US-Amerikaner Social Network-Seiten oder Blogs über ihre mobilen Endgeräte aufgerufen oder bedient. Dies stellt einen Zuwachs von 37 Prozent im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahresmonat dar. Knapp 40 Mio. US-Nutzer tun dies fast täglich (+58%). Interessant auch die Zugangsweise: 42 Mio. nutzen den mobilen Browser (+24%) und inzwischen bereits 38 Mio. eine native App (+126%).
Facebook, Twitter und das Business Network LinkedIn legen jeweils um mindestens 50% zu, wobei Twitter mit 75% die kräftigsten Zuwachsraten zeigt.
Die Nutzung ist zunehmend aktiv: 80,3 Prozent der Mocial User lesen Posts ihrer “Freunde”, aber 69,5 Prozent posten ihren eigenen Status gelegentlich oder regelmäßig. 52,9 Prozent lesen auch Posts von Unternehmen, Organisationen oder zu Veranstaltungen.
Android hat 43,7% vom US-Smartphone-Markt
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juni bis August 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,3 Prozent (im August) an der Spitze, gefolgt von LG (21,0%), Motorola (weiter schrumpfend, 14,0%), Apple (9,8%) und schließlich weiter beständig fallend RIM (7,1%).
Android hat fast die Hälfte vom US-Markt
Beim 84,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis August nochmals kräftig auf jetzt 43,7 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27,3%), BlackBerry OS (RIM; 19,7; -4 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 weiterhin nur 5,7% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,8%; – 0,3 Prozentpunkte).
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 70,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 42,1%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 41,6 Prozent (+3 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 30,9 Prozent über ihr Smartphone.
9 Argumente pro Mobile Marketing
Jamie Turner ist vielgefragter Referent und Gründer von 60 Second Marketer. In einem lesenswerten Post auf dem HubSpot Blog liefert er “facts und figures”, die belegen sollen, warum Mobile Marketing – neben Cloud Computing und Social Media – das nächste ganz heiße Thema ist. Dies erweist gleichzeitig, warum die Potenziale von App-Programmierung derzeit noch kaum auslotbar sind. Seine neun Begründungen:
- 1. Das Wachstum des Produktes iPhone war zehnfach schneller als das Wachstum des Dienstes AOL/America Online (laut Nielsen).
- 2. Menschen benötigen im Schnitt 26 Stunden, eine verloren gegangene Geldbörse zu melden. Der entsprechende Wert für ein Mobiltelefon beträgt nur 68 Minuten (laut Unisys).
- 3. Der Planet beherbergt derzeit 6,8 Mrd. Menschen. 5,1 Mrd. davon besitzen ein Mobiltelefon, aber nur 4,2 Mrd. eine Zahnbürste (laut Mobile Marketing Ass. Asia).
- 4. In einigen Ländern und Gesellschaften gibt es mehr Mobilfunkverträge als Menschen (laut Mobile Marketing Ass.)
- 5. Menschen benötigen im Schnitt 90 Minuten um auf eine E-Mail, aber nur durchschnittlich 90 Sekunden, um auf eine SMS zu reagieren (laut CTIA.org).
- 6. 70 Prozent aller von Mobilgeräten aus angestoßenen Suchen (Mobile Searches) führen binnen einer Stunde zu irgendeiner Form von Handlung (z. B. Produktkauf; laut Mobile Marketer).
- 7. Mobile Coupons werden zehnmal häufiger eingelöst als “normale Coupons (laut Borrell Ass.).
- 8. Es gibt mehr Mobiltelefone als TV-Geräte auf dem Planeten (laut Jupiter).
- 9. 91 Prozent aller US-Bürger haben ihr Mobiltelefon rund um die Uhr in Reichweite (sprich 24/7; laut Morgan Stanley).
Android hat 41,8% MA i.d. USA
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Mai bis Juli 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (geschrumpft auf 14,1%), Apple (9,5%) und schließlich RIM (7,6%).
Android nähert sich der Hälfte vom Markt
Beim 82,2 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals kräftig auf jetzt 41,8 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27%), BlackBerry OS (RIM; 21,7; -4 Prozentpunkte). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,7% (-1 Prozentpunkt) vom Marketshare-Kuchen. Das seitens HP abgekündigte (aber viell. bei einem anderen Anbieter überlebende) WebOS/Palm wurde vom langsamer sinkenden Symbian (1,9%; – 0,4 Prozentpunkte) aus den Top 10 verdrängt.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 70% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 41,1% . Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 40,6 Prozent (+2,8 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 30,1 Prozent über ihr Smartphone.
Android u. Samsung haben US-Markt im Griff
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von März bis Mai 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,8 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,1%), Motorola (geschrumpft auf 15,1%), Apple (mit 8,7% an RIM vorbeigezogen) und schließlich RIM (8,1%).
Android stays on top
Beim 76,8 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals kräftig auf jetzt 38,1 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (26,6%), BlackBerry OS (RIM; 24,7; -4,2 Prozentpunkte). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,8% (-1,9 Prozentpunkte) und für WebOS/Palm trotz HP im Rücken nur 2,4% (- 0,4 Prozentpunkte) vom Marketshare-Kuchen.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 69,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 39,8% . Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 38,6 Prozent (+2,0 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 28,6 Prozent über ihr Smartphone.
comScore sieht Android/Samsung weiter vorn
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Januar bis März 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (15,8%), RIM (8,4%) und Apple (7,9 – ein Plus von 1,1 Prozentpunkten).
Android stays on top
Beim 72,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals auf 34,7 Prozent geklettertem Marktanteil (+6 Prozentpunkte) vor BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,5 Prozentpunkte weiter geschrumpften Anteil von nunmehr 27,1 Prozent. Apples iOS muss sich weiterhin mit einem Viertel (25,5%, +0,5 Prozentpunkte) vom US-Smartphone-Markt bescheiden. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 7,5% (-0,9 Prozentpunkte) und für Palm trotz HP im Rücken nur 2,8% vom Marketshare-Kuchen.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 38,6% (+2,2 Prozentpunkte). Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 37,3 Prozent (+2,9 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 27,3 Prozent über ihr Smartphone (+2,6).
Mobile App Measurement à la Adobe
Mehr Entscheidungsgrundlagen fürs Mobile Business: Als integrierter Bestandteil der Adobe Online Marketing Suite ergänzt das neue Produkt Adobe SocialAnalytics laut Hersteller künftig die Suite um eine Social Media-Komponente. Daten und “Stimmungen” aus dem Social Web sollen dabei in “nachvollziehbare” und für für die kanalübergreifende Medienstrategie und eine positive Beeinflussung des ROI” [...] nutzbare Erkenntnisse umgewandelt werden. Werbetreibende sollen hiermit Social Media-Aktivitäten beobachten, messen und verwerten können. Eine einzige Anwendung soll “sämtliche relevanten Aktivitäten aus sozialen Netzwerken und Online-Communities” zusammentragen und ermitteln, “welchen Einfluss diese auf das Geschäft und die Wahrnehmung der Marke haben”. Dabei soll das Tool für “beliebte Plattformen”, “darunter Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Foren und jeder Ort, an dem virtuelle Unterhaltungen auftauchen” tauglich sein.
Neben dem “Twitter Measurement”, “Facebook Measurement” (Analyse der Wirksamkeit einzelner Elemente von Facebook; demographische Angaben zu Fans!) werden dem Kunden auch “Facebook App Measurement” und “Mobile App Measurement” versprochen:
Fragen dazu an Adobe USA:
1. In der Pressemitteilung heißt es “Mit Adobe SocialAnalytics können Marketingtreibende die Nutzung ihrer Apps im Zusammenhang mit weiteren sozialen Aktivitäten beobachten.” Was bedeutet das konkret – welche “Nutzung” der Apps (für welche Plattformen?) können in Zusammenhang mit welchen sozialen Aktivitäten (auf welchen Netzwerken?) beobachtet und bewertet werden? Die Behauptung klingt zugegeben toll – doch wenn man weiß, dass es bei iOS Apps bislang nicht einmal Rückmeldungen über den Live-Status der App (noch installiert / schon gelöscht – bei Android Apps ist diese Info verfügbar) für den Publisher gibt, ganz zu schweigen von Statistiken zur Nutzung von Einzelfunktionalität etc., dann fragt man sich natürlich, welche “Nutzung” hier gemeint sein könnte..?
Adobe bietet mehrere Lösungen an, die in der Tat Daten zur App-Nutzung wie beispielsweise Funktionsnutzung, Nutzungszeit etc. erheben. Diese sind für Android, BlackBerry, Facebook, iOS und Symbian verfügbar. Allerdings erfordern diese, dass die Entwickler vor der Veröffentlichung Adobe-Code in ihre Apps integriert haben. Insofern ist die Analyse der Nutzung von bereits veröffentlichten Apps ohne Update nicht möglich.
2. Was soll das Produkt kosten und wie sieht das Lizenzmodell aus?
Die Preise sind noch in Arbeit und abhängig von der Art der Implementierung. Adobe SocialAnalytics befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium. Die Verfügbarkeit ist für Q311 geplant.