Lesetipp: Alle meine Android Apps

Der Berliner Fachverlag Schiele & Schön beweist Mut und legt mit “Alle Meine Android Apps” ein Printmagazin in Konkurrenz zu beispielsweise dem vorzüglichen Android Magazin oder dem später gefolgten Android User vor. Allerdings mochte sich Verlagsleiter Harald Rauh noch nicht felsenfest auf den Fortbestand festlegen: “Bei Erfolg unserer Erstausgabe machen wir natürlich weiter. Neue Ausgaben des Magazins erscheinen dann alle zwei Monate.”

Alle meine Android-Apps Cover Ausgabe 01_2012Die seit vergangener Woche erhältliche, 84-seitige und praktisch anzeigenfreie Erstausgabe (Ein Anzeigenmotiv wird sogar wiederholt) “1/2012″ hat allerdings eine etwas andere Positionierung als der erwähnte Wettbewerb. Sie richtet sich erkennbar an blutige Android-Novizen. So wird einiger Raum auf die Rubrik “Basiswissen” gewendet, die beispielsweise erläutert, dass man mit Android Smartphones oder Tablets beispielsweise Fotos oder Filme aufnehmen, Games zocken, Musik abspielen oder E-Books lesen kann. Eine Checkliste will dann bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes assistieren. Ohne die getroffenen, teils sehr allgemeinen Aussagen (“Wichtiger als die Größe des Bildschirms ist seine Auflösung”; “Die modernen Akkus sind inzwischen alle sehr leistungsstark”; “Jedes Android-Gerät ist anders, eine einheitliche Verwendung gibt es nicht”) allerdings mit Gerätetests oder zumindest tabellarischen Geräteübersichten zu konkretisieren. Doch schließlich will das Mag – wie Name und Untertitel (“Großer Android-App Ratgeber”) schon sagen – kein Hardware-Berater sein, sondern primär bei App-Kurzporträts punkten. Die aus Carsten Scheibe bestehende Redaktion stellt im ersten Wurf 190 Apps vor, darunter 130 kostenlose. Ziel ist es laut Pressemitteilung, “den Android-Nutzern einen großen Fundus an handverlesenen Apps vorzustellen, die zu den qualitativ besten Apps zählen und die sich bedenkenlos laden lassen. [...] Passend zu allen Rezensionen stehen QR-Codes bereit, sodass sich die App-Download-Seite gleich per Foto aufrufen lässt.”

Naturgemäß liegen die Schwerpunkte dabei auf den Fun-Kategorien (Spiele, Freizeit, Kochen, Social Networking oder Multimedia. Doch auch für mobile Professionals könnte in den Abteilungen “Reise, Navigation, Stadtplan”, “Tools” (DropBox & Co., S. 74 ff.) oder “Auto” (S. 78 ff.) ein noch nicht längst bekannter Tipp dabei sein. Enttäuschung hinterlässt jedoch die Kategorie “Business & Shopping” (S. 60), da sie sich tatsächlich auf Rabatt- und Preisvergleich-Apps beschränkt. Und einen Taschenrechner. File-Konvertierer, Textverarbeitung, Mobiles Präsentieren – alles Fehlanzeige.

Pluspunkte:
+ Fokus auf schnelle Orientierung mit dem Anspruch, Zeit gegenüber eigenem Trial-and-Error im Android Market zu sparen.
+ Auswahl – Mit der genannten Ausnahme im Bereich der Market-Kategorie “Geschäftlich” stellen die jeweils präsentierten Apps jeweils ein geeignetes allererstes Startpaket dar.
+ Mit dem Link zu einer Windows-Vollversion erhalten Leser Zugang zu einem Programm, das vor allem Filme in gewünschte Formate für Android-Phones umwandeln können soll.
+ Sinnvolles Zubehör wie Bluetooth-Tastaturen, Skins, Taschen etc. wird ebenfalls angerissen.
+ Für Vertiefung und Aktualität schlägt das Blatt einige Android-Blogs vor (s. 82).

Kritikpunkte/Anlaufschwierigkeiten:
- Die Darstellung der Situation bei den Betriebssystemversionen (S. 8) ist allzu kursorisch geraten, ganz besonders für eine Einsteiger-Publikation.
- Die Typographie im Inhaltsverzeichnis oben wurde so winzig gewählt, dass sie auf Android-grünem Grund nahezu unlesbar ist.
- Das verwendete Layout-Programm produziert schaurige Trennungen, die teils in die Ausgabe gerutscht sind.

Die in Summe empfehlenswerte Bereicherung der Szene kostet nur 5,90 Euro.
Bestellmöglichkeit

Blog im Web

Und es hat Zomm gemacht!

Klein aber oho: Der Zomm vereint gleich mehrere sinnvolle Funktionen in einem Gehäuschen, das nicht größer als viele funktionsarme oder -lose Schlüsselanhänger ist.

  • 1. und wichtigstens: Entfernungswarner – Zomm schlägt Alarm, wenn man das mit ihm via Bluetooth verbundene Handy vergisst (oder es einem entführt wird). Dazu kennt er drei Eskalationsstufen: a) Vibrationsalarm, b) zusätzlich hektisches Blinken, c) zusätzlich ein zunehmender, in der Endausbaustufe (sinnvollerweise) schier unerträglicher Alarmton.
  • 2. Zomm kann als Fernbedienung für das entfernt liegende Smartphone verwendet werden: Einmal den “Z”-Knopf drücken um den Anruf – mit Freisprechen – anzunehmen, zweimal drücken, um ihn abzuweisen.
  • 3. Insofern fungiert Zomm natürlich auch als Freisprecheinrichtung im Auto – besonders nützlich für mobile Professionals – legal aber wohl nur, wenn das Handy sicher fixiert und das optionale Safe Driving Kit vorhanden ist.
  • 4. Der schon erwähnte Alarmton kann auch als “Panikalarm” verwendet werden, sozusagen als akustische Selbstverteidigung.
  • 5. Es soll möglich sein, mit Zomm mit nur einer Tastenbetätigung über das Auslösen des Panikalarms hinaus auch einen Notruf an eine zuvor gespeicherte Notdienstnummer abzusetzen – diese Funktion haben wir allerdings nicht getestet. Laut der für Zomm in Deutschland zuständigen Presseagentur wird diese Notrufnummer “bei der Erstinstallation via Mac oder PC bestimmt”. Sie soll später auch via iPhone App (s.u.) festgelegt bzw. verändert werden können.

Schon das Auspacken macht aufgrund der recht wertig gemachten Sichtverpackung Freude. Mehr jedenfalls als die ersten Versuche, buchstabengetreu der enthaltenen Bedienungsanleitung zu folgen. Denn das scheitert zunächst an dem Punkt: “Laden Sie die Aktivierungssoftware herunter:
zomm.com/aktivierung”, Seite 4. Denn diese URL leitet zwar weiter auf http://www.zomm.de/?aktivierung, wo allerdings kein Download angeboten wird.

Schließlich aber ist die richtige Seite (http://my.zomm.com/users/login) gefunden, der Software-Download gestartet und kurze Zeit später auch absolviert. Nach erfolgreicher Registrierung und Initialisierung des in unserem Fall bereits vollgeladen gelieferten Zomm (zu seiner Akkulaufzeit können wir noch keine Aussage treffen) kann dieser nun Kontakt mit dem Smartphone aufnehmen – natürlich nur, wenn bei diesem Bluetooth aktiviert ist (Obacht: die Akkustandzeit beispielsweise vom iPhone sinkt dadurch beträchtlich). Sogleich neugieriger Test der Hauptfunktion 1: Klappt genau wie versprochen! Für eine echte Diebstahlsicherung sind die zwischen 10 und 40 Meter Auslösedistanz natürlich zu viel, denn das bedeutet meist, dass das Teuerphone samt Langfinger schon um die Ecke ist, bevor der Alarm richtig laut wird. Aber zum einen hat Zomm diesen Anspruch nicht wirklich. Und zum anderen ist so sichergestellt, dass es nicht jedesmal häuslichen Alarm gibt, wenn der Zomm-Nutzer ohne sein bestes Stück von der Wohnzimmercouch zum Küchenkühlschrank schlendert…

Es gibt optional sogar bereits eine myZOMM App für Android. Diese bietet einerseits die Möglichkeit, die Einstellungen des Zomm via App, also ohne PC, zu ändern. Andererseits lässt sich mit ihr laut Beschreibung auf GPS-fähigen Smartphones das Zomm-Prinzip auch umkehren: Mit der App lassen sich zommisierte, also am Gadget angebrachte Gegenstände via Smartphone wiederfinden, z. B. der Schlüsselbund. Überdies kann die App den Ladezustand des Zomm-Akkus monitoren. Eine iOS App für Apple-Plattformen soll in wenigen Wochen folgen.

Der kleine Zomm hat im vergangenen Jahr auf der CES – der größten Show für Consumer Electronics – den Preis für die “Best Innovation” erhalten. Das empfehlenswerte, da funktionsstarke Gerät ist in neutralem Weiß, edlem Schwarz und kessem Pink erhältlich, kostet 79,99 Euro und kann hier bestellt werden.
PRAXISTEST-FAZIT: ****

Update 28.11.: Inzwischen ist auch die iOS App myZOMM kostenlos erhältlich, ein Test steht noch aus.

Angriff der Zomm(bie)s – der Film

Mehr Security f. iPhones in Unternehmen

Security-Spezialist Trend Micro hat Version 7 seiner Managementplattform zur Absicherung mobiler Endgeräte in Unternehmen vorgestellt. Mit Trend Micro Mobile Security soll der Erkenntnis Rechnung getragen werden, dass die Sicherheit auf Smartphones und Tablets nur so gut sein kann, wie die Qualität und Effektivität des dahinter stehenden Gerätemanagements (Mobile Device Management).

Einige Ergebnisse einer Umfrage von Trend Micro unter 200 IT-Entscheidern:

  • Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Befragten erlauben bereits die geschäftliche Nutzung privater Geräte. Die Mehrheit der Mitarbeiter bevorzugt ihre eigenen Geräte, weil sie sie einfacher und bequemer bedienen können und sich damit auch persönliche Dinge erledigen lassen.
  • Die Hälfte der befragten IT-Entscheider ist der Meinung, dass Unternehmen die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz ohne Einschränkung erlauben sollten, allerdings unter einer wesentlichen Bedingung: 79 Prozent gaben an, dass den Mitarbeitern die Installation einer Sicherheitslösung auf ihren privaten mobilen Geräte zur Auflage gemacht werden sollte.
  • Vier von fünf Befragten (80 Prozent) sagten, dass mobile Geräte eher ein Angriffsziel werden, wenn darauf Unternehmensdaten gespeichert sind.
  • 69 Prozent stimmten darin überein, dass die Absicherung mobiler Geräte ein Schlüsselelement beim Schutz von IT-Umgebungen vor den Sicherheitsrisiken darstellt, die von privaten mobilen Endgeräten ausgehen. Ferner gaben 71 Prozent der Befragten an, dass aus ihrer Sicht eine Kombination aus Sicherheitslösungen für mobile Endgeräte und deren Management die effektivste Methode darstellt, um die damit verbundenen Sicherheits- und Managementherausforderungen zu meistern.

Die Trend Micro-Produkte sichern Daten auf einer ganzen Reihe von mobilen Endgeräten für Endkonsumenten wie Android- und Symbian-Geräten, iPhones oder iPads. Laut Hersteller vereinigen sie Bedrohungsabwehr, Datensicherheit und Gerätemanagement. Dadurch sollen Unternehmen ihre Daten schützen, Datenverlusten vorbeugen und die Betriebskosten für das Management der privaten mobilen Endgeräte senken können.

Zentrale Funktionalitäten laut Trend Micro:

  • Zentrale, einheitliche, skalierbare Managementkonsole;
  • Management mobiler Geräte: zentrale Registrierung, Bereitstellung und Sperre des Zugriffs auf Netzwerke und Anwendungen sowie transparente Kontrolle der Geräte und ihres Zustands (soweit das genutzte mobile Betriebssystem dies zulässt, d. Red.);
  • - Datensicherheit: Unternehmensdaten können per Fernsteuerung gesperrt und gelöscht werden (“Remote Kill”), falls ein Gerät verloren geht oder gestohlen wird; Funktionen können deaktiviert werden, um Kameras, Bluetooth-Einstellungen oder SD-Kartenleser abzuschalten; die Geräte können inventarisiert und lokalisiert werden;

  • Schutz vor Malware durch Cloud-basierende Sicherheitsmechanismen, Firewall und Intrusion-Detection-System (IDS), Filterung und Protokollierung von Anrufen und Nachrichten sowie verbindliche Passworteingabe beim Anschalten der Geräte.

Die Produkte sind als Einzellösung erhältlich, als Plug-in für “Trend Micro OfficeScan” bzw. als Teil umfassenderer Sicherheitssuiten. Die Preise von Trend Micro Mobile Security sind volumenabhängig und liegen zum Beispiel bei 27,67 Euro netto pro Anwender (ab 251 Nutzern).

mehr Infos zum Produkt

62% riskieren Sicherheitslücken bei der Nutzung von Smartphones


Die Sicherheitsrisiken im Umgang mit dem Smartphone oder Tablet-Rechner sind der Mehrheit der Deutschen schlicht nicht bekannt. Daher halten wohl auch nur 38 Prozent eine Verschlüsselung von auf dem Endgerät abgelegten Daten oder von Mobilfunkkommunikationen für notwendig. Dies sind zentrale Ergebnisse der repräsentativen Verbraucher-Umfrage “Mobile Geräte im Alltag” von Steria Mummert Consulting und dem Marktforscher Toluna. 1.000 Bundesbürger wurden dazu befragt.

Gut jeder Fünfte ist sogar der Meinung, es gebe keinerlei Sicherheitsmaßnahmen, die im Umgang mit den mobilen Geräten berücksichtigt werden müssten. Vielleicht am bestürzendsten für IT-Verantwortliche: 40 Prozent der Befragten zeigten sich davon überzeugt, auch bei der geschäftlichen Nutzung eines Smartphones oder Tablets ausschließlich alleine für die Sicherheit verantwortlich zu sein. Eine Einbindung in die IT-Sicherheitsstrategie des Unternehmens lehnen sie ausdrücklich ab, obwohl im beruflichen Umfeld durch den ungesicherten Austausch sogar Kundendaten gefährdet sind.

IT-Abteilungen deutscher Unternehmen hinken laut den Consultern dieser Sicherheitslücke hinterher. Denn in den Management-Guidelines, die für Computer und andere technische Geräte vorgesehen sind, fehle häufig noch die Erfassung mobiler Geräte. Dabei wissen die wenigsten Anwender, dass sich Smartphones beispielsweise zum illegalen Abhören von Räumen missbrauchen lassen oder Aufenthaltsorte dank GPS verfolgbar sind. Speziell Führungskräfte setzen sich durch Unachtsamkeit rechtlichen Risiken aus. So stellt schon das Speichern von Mitarbeiterdaten im E-Mail-Ordner eines ungeschützten Geräts einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz dar. Für Unternehmen empfiehlt es sich daher dringend, die im Umlauf befindlichen mobilen Geräte der Mitarbeiter in das IT-Sicherheitskonzept zu integrieren. Dabei ist bei den Mitarbeitern allerdings zuvor erhebliche Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn nur jeder vierte Mobile Professional wäre derzeit bereit, die Zugriffssteuerung auf Bluetooth und andere Übertragungsfunktionen der IT-Abteilung zu überlassen. Restriktionen bei der Installation von Apps, laut Steria Mummert “einer der größten Gefahrenherde mobiler Kommunikation”, würden nur 20 Prozent der Anwender in Kauf nehmen.

LinkedIn iPhone App

LinkedIn IconLinkedIn ist ein internationales Business-Netzwerk, für das sich bereits 70 Millionen Fach- und Führungskräfte entschieden haben. Ebenso wie beim Konkurrenten XING gibt es bereits seit einiger Zeit native Apps für folgende im Business-Kontext wichtigere mobile Endgeräte-Plattformen: BlackBerry (Tour, Bold, Curve, Storm, Pearl), Palm (Pre, Pixi) sowie das iPhone. Für Android gibt es noch keine offizielle App, aber mit DroidIn einstweilen eine gute Alternative.

Höchste Zeit, sich die iPhone App in Version 3.1.1 einmal genauer anzuschauen: Auch hier ist der Funktionsumfang zwar leider nur eine Untermenge dessen, was vom Portal geboten wird – so fehlen beispielsweise Gruppen-Funktionen. Aber mehr als die schmächtige XING-App hat das mobile LinkedIn Tool schon unter der Haube:

  • Ganz oben rechts findet sich die zum Netzwerken wichtige “Einladen”-Funktion – mit Zugriff auf die iPhone-Kontakte.
  • Direkt darunter prangt schon die Suchfunktion, die allerdings nicht nach bestimmten Profilsektionen etc. eingeschränkt werden kann.
  • “Alle Updates/Status Updates” führt zu den Statusmeldungen der eigenen Kontakte, die nach “Favoriten” vorgefiltert werden können.
  • “Profil-Updates” zeigt nur ebensolche bei Kontakten an.
  • “Diskussionen” führt zu Neuigkeiten in abonnierten Foren
  • “Kontakte” verwaltet ebendiese, eine Übernahme in die iPhone-Kontakte ist möglich.
  • “Senden” bietet Zugang zum Postfach
  • “Aktuelle” merkt sich die letzten Profile, die man sich angesehen hat – nette Idee.
  • “Verbinden” schlägt Mitglieder vor, “die Sie vielleicht kennen”.
  • LinkedIn Screen In Person

  • Der Hit ist “In Person”, mit dem die App Near Field Communications (NFC bereitstellt: bei aktiviertem Bluetooth und beiderseits geöffneter LinkedIn App kann man sich sofort mit Nutzern in der Nähe verbinden, etwa wie bei Bump. Die Funktion konnte zwar nicht getestet werden, dennoch kann sich XING hier auf jeden Fall ein paar Scheiben abschneiden…
  • Eine “Themen” genannte Möglichkeit, die App ein klein wenig zu individualisieren, rundet das Angebot ab.

Vermißt wird eigentlich hauptsächlich die spannende “Besucher Ihres Profils”-Funktion von Xing (Portal u. iPhone App). In den Rezensionen auf iTunes werden häufige Abstürze vor allen beim Suchen moniert, das trat in unserem Test nicht auf. In Summe eine wirklich empfehlenswerte Anwendung für LinkedIn-Nutzer, die – genau wie das Xing-Angebot – kostenlos ist. Fazit: ***.
iTunes-Link

HTC Hero: Nun auch mit Android 2.1

Auf Android 2.1 haben Nutzer des HTC Hero lange warten müssen. Doch nun ist die aktuelle Version auch auf dem mobileTicker-Dauertestgerät angekommen. Der gesamte Update-Prozess gestaltete sich mehrstündig – hauptsächlich, da die Gerätenummer des Smartphones nicht auf der Produktseite des Herstellers gefunden wurde. Doch mit freundlicher Unterstützung von HTCs wirklich besonders kompetenter Presseagentur Trademark Public Relations ließ sich auch diese Hürde nehmen.

Hero - waiting for 2.1 a)Zunächst muss ein für das Upgrade vorbereitendes Softwarepaket (First Package) auf den PC heruntergeladen und via HTC Sync installiert werden. Hernach meldet das Phone ein weiteres neues Upgrade und der Rest geschieht Over The Air (OTA) und wie von selbst – mit insgesamt dreifachem Reboot. Positive Überraschung: Auch wenn die geladenen Apps nicht via AppBrain o. Ä. gesichert wurden, merkt sich eine “Downloads”-Liste in der Market-App immerhin alle Apps, die man schon einmal installiert hatte. Erneut laden muss man sie dennoch.

Hero - waiting for 2.1 b)Zu den Neuerungen gehört Bluetooth 2.1, Quick Contacts (verbesserte System App für Kontakte), eine Überarbeitung der Sense-GUI sowie diverse neue Widgets. Vor allem aber vervielfacht sich mit 2.1 die Zahl der angezeigten und herunterladbaren Apps.

Die jüngste Version des Android-Betriebssystems ist 2.2 (“Froyo”). Die bietet u.a. Flash 10.1. Froyo gibt es bereits für Googles Nexus One, nur angekündigt ist das Firmware-Update bislang für beispielsweise Motorola (Milestone/Droid), Samsung (u.a. Galaxy), HTC (Evo, Desire, Incredible), Dell (Streak).
zur HTC-Support-Seite für Europa

Das iPad geht baden

Urlaubszeit, Strandzeit! Im Gegensatz zu Herrchen oder Frauchen braucht deren Surfflunder dafür weniger Sonnenmilch als vielmehr … eine laut Angaben von Hersteller Aquapac wasser- und staubdichte Hülle! Ein patentiertes  Verschlusssystem soll das Eindringen von Wasser oder Staub verhindern, während sich das iPad (oder auch jeder andere Tablet-PC) weiter durch die klare Folie “wie gewohnt” bedienen lässt -egal ob Touchscreen, Tastatur, Umblättern der Seiten vom eBook-Reader, auch die Bluetooth-Konnektivität soll nicht leiden. Abzuwarten bleibt allerdings wie das ohnehin hitzköpfige iPad darauf reagiert, von der Frischluftzufuhr abgeschnitten zu werden…
aquapac Peri ipad

Der Butterbrotsbeutel fürs iPad im Überblick:

  • Aquapac  iPad/Tablet-PC Tasche mit Umhängegurt
  • staub- und wasserdicht bis fünf Meter Tiefe
  • iPad/Tablet-PC durch die klare PU-Folie bedienbar, Touchscreen und Tastatur sollen noch funktionieren
  • WLAN, GPS, Bluetooth sollen unbeeinflusst bleiben
  • schwimmt mit Inhalt :-)
  • Größe: 30 x 22 cm, Umfang: 44 cm
  • Preis 39,90 Euro (in iPhone-Größe: 29,90 €)

mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

Cortado kündigt optimiertes Google Cloud Printing an

Cortado, die Mobile Business Division des Druckspezialisten ThinPrint AG, will Googles kürzlich angekündigte Lösung Cloud Print weiter verbessern. Dabei soll das Drucken ohne Umweg über einen Desktop realisiert werden.

Cortado_CloudPrinting_150pxGoogle und auch HP planen Cloud Printing-Lösungen für Ausdrucke auf einem mit der Cloud verbundenen Drucker. Dieser Drucker muss aber Googles bzw. HPs jeweilige Technologie unterstützen oder über passende Druckertreiber an einen eingeschalteten PC angeschlossen sein.

Einen anderen Ansatz verfolgt hier Cortado. Bei seiner Cloud-Printing-Lösung kann der Anwender auf jeden beliebigen Drucker drucken, der direkt über WLAN oder Bluetooth mit dem Smartphone, Netbook oder iPad verbunden ist. Während Google Hersteller motivieren möchte, für Googles Cloud Printing kompatible Drucker herzustellen und HP nur bestimmte Druckermodelle unterstützt, will sich Cortado in seinen zertifizierten Hosting Centern der Herausforderung des Druckertreiber-Managements stellen. Die mehr als 12.000 Kunden der Cloud-Printing-Lösung Cortado Workplace können schon jetzt über 6.000 verschiedene Druckertreiber nutzen.

Cortado plant, die Google Cloud-Printing-Lösung um folgende Funktionen zu erweitern:

  • Spontanes direktes Drucken von Google Chrome OS oder Android Devices
  • Unterstützung “aller existierenden Drucker”!
  • Erweiterung der Cloud Printing-Unterstützung auch außerhalb von Google Apps
  • Angebot einer “Private Cloud”-Lösung zur Integration in die Unternehmens-IT
  • Unterstützung fast jeden Dateityps.

Cortado Cloud Printing ist kostenlos für Blackberry, iPhone, iPod touch und iPad verfügbar.

Teleprompter für das iPad

NABshow_logoNach der NAB ist vor der NAB – der Jahresmesse der National Association of Broadcasters also. Der diesjährige Event war stark von der Markteinführung des iPad geprägt.

BodelinProPrompterHDiSchon lange gibt es Lösungen, welche die vergleichsweise kleinen Geräte iPhone und iTouch mit Hilfe einer entsprechenden App (siehe ganz unten) in Teleprompter für Bewegtbildproduktionen verwandeln – besonders geeignet für u.a. Vor-Ort-Reportagen, Werbespots, Corporate TV, YouTube, Podcasting, Songtext-Cueing auf Betriebsfeiern… Mit dem ProPrompter HDi stellte Bodelin nun auch den ersten Teleprompter für das iPad vor. Er kostet beim europäischen Distributor Schnittpunkt in Köln knapp 990 Euro inkl. Mwst (ohne iPad).

schnittpunkt_logoWeitere Bodelin NAB-Neuheiten umfassen beispielsweise einen Umbausatz vom altbekannten ProPrompter HD LCD auf Apple iPad für rund 249 € oder die Presidential Teleprompter für iPad, iPhone, iPod Touch und LCD in Selbstbauversion ab rund 330 Euro. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit bei Schnittpunkt.

Die Teleprompter-Apps wurden gerade überarbeitet. v1.4 erlaubt das synchrone Verteilen von zu soufflierenden Texten von einem Apple Endgerät an ein anderes via Wi-Fi oder Bluetooth. Die Scroll-Geschwindigkeit kann ebenso fernbedient werden wie die Funktionen Vorspulen, Rückspulen, Pause, Start.

iTunes-Link iPhone App

iTunes-Link iPad App

i.Tech Headset mit max. 10 h Gesprächszeit

Speziell für geschäftliche Vieltelefonierer hat i.Tech das neue VoiceClip 308 Bluetooth-Headset entwickelt – es bietet laut Hersteller 10 Stunden Gesprächszeit sowie bis zu 200 Stunden Standby-Zeit und es ist unauffällig an der Kleidung zu befestigen.

iTech_VoiceClip_308Wer geschäftlich unterwegs ist, will oder muss immer erreichbar sein und komfortabel telefonieren – doch viele Geschäftsleute möchten dabei nicht ständig ein Headset am Ohr haben. Das neue VoiceClip 308 Bluetooth-Headset, wird diesen Anforderungen gerecht: Eine besonders lange Gesprächszeit von bis zu 10 Stunden, eine Standby-Zeit von bis zu 200 Stunden oder 8 Tagen und damit lange genug für die meisten Geschäftsreisen. Das Headset lässt sich unauffällig an der Kleidung tragen und ist mit einem dezenten Summer ausgestattet.

Zu den Headset Funktionen gehören Sprachwahl (abhängig vom Mobiltelefon), Wahlwiederholung, Anrufabweisung, Transfer des Anrufs vom Headset auf das Handy und umgekehrt sowie die automatische Wiederherstellung der Verbindung, wenn der Anwender den Bluetooth-Sendebereich verlässt und wieder in Reichweite des Geräts kommt. Über eine Micro-USB-Ladebuchse kann das Gerät an jedem PC oder Notebook aufgeladen werden, und eine Status-Leuchtanzeige, die anzeigt, wann das Headset mit dem Telefon gekoppelt ist oder die Batterie schwach ist. Das VoiceClip 308 wird zu Preisen von unter 30 Euro inkl. MwSt. (UVP) angeboten.
mehr Infos u. Bezugsquellen

Autor: klaus, veröffentlicht am: 31. 03. 2010

Kategorien: aAccessories, Android Programmierung, iAccessories, iPhone Programmierung

Tags: , , ,

« Vorherige Einträge