Auszeichnung für PDF.apptivator

PDF.apptivator: Simply the Best Of Apps 2013Simply the best – die Initiative Mittelstand prämiert mit dem Innovationspreis-IT Unternehmen mit innovativen IT-Lösungen und hohem Nutzwert für den Mittelstand. Die Experten-Jury hat in der Kategorie Apps PDF.apptivator von Glanzkinder mit dem Prädikat BEST OF 2013 ausgezeichnet und auf die Apps-Bestenliste.de gesetzt. Dieses ausgezeichnete Produkt – eine Weiterentwicklung des Vorläuferprodukts PDF Activator – hat die Jury besonders überzeugt. Es gehört damit zur Spitzengruppe aus über 4.900 eingereichten Bewerbungen!Mobiles Präsentieren und Beraten war noch nie so attraktiv

PDF.apptivator (hier im Video) ist ein flexibles und kostengünstiges System zur mobilen, zentral gesteuerten und kontrollierten Bereitstellung von Broschüren und sonstigen Dokumenten in Echtzeit (Mobile Content-Management/MCM): Präsentieren, Beraten, Verkaufen mit mobil verfügbaren, interaktiven Dokumenten. Die Lösung stellt Dokumente zentral gesteuert auf dem iPad und iPhone auch unterwegs bereit – Versionen für weitere Plattformen werden noch im laufenden Jahr vorgestellt.
Komfortable Steuerung über ein Content Management System (CMS)Durch PDF.apptivator können PDFs als Input für Apps von jedem Grafiker, der eine PDF-Datei schreiben kann, auf einfachste Art und Weise erstellt und bearbeitet werden. Zugrunde liegt ein webbasiertes Content-Management-System (CMS). Was hier eingepflegt oder aktualisiert wird, ist sofort auch in der App sichtbar. Anzahl, Inhalt und Umfang der PDF-Dokumente liegen ganz in der Hand des Anwenders.
Im CMS eingestellte oder veränderte Dokumente aktualisieren sich automatisch auf allen Endgeräten mit installierter PDF.apptivator-App
Auch aktive Links sowie Multimedia-Inhalte wie Bewegtbild (Video), Audio-Files, Fotogalerien etc. lassen sich komfortabel einbinden. Die Navigation in den Dokumenten wird mit Inhaltsverzeichnis und Lesezeichen (Bookmarks) erleichtert.
Neben der Dokumentation werden auch Schulungen angeboten, die auf Wunsch vor Ort beim Kunden durchgeführt werden

Zeitgemäßes iPublishing mit PDF Activator von Glanzkinder

Beim jüngsten Produkt aus dem Hause Glanzkinder handelt es sich um ein bewusst kostengünstig bepreistes und leicht bedienbares System, mit dessen Hilfe jeder, der ein PDF erstellen, auch eine App erstellen kann! Gerade kleineren Verlagen und allen Agenturen eröffnet der “PDF Activator” einige attraktive neue Möglichkeiten.

Selbst in kleineren Organisationen findet sich in aller Regel ein Grafiker (oder zumindest ein grafisch beschlagenes Multitalent), der mit Adobes beliebtem PDF (Portable Document Format) arbeiten kann.

Dies macht sich PDF Activator zunutze, indem das Tool die fertig gestaltete PDF als Input für eine App nutzt. Hierzu wird das PDF über ein Web-basiertes Content Management System (CMS) hochgeladen (“aktiviert”) und ist dann sofort als App sichtbar.

Über das CMS gestattet es, beliebig viele PDFs hochzuladen. Der Inhalt und Umfang jedes PDFs kann völlig individuell gestaltet werden und folgende Elemente integrieren:

  • Multimedialer Content ist optimal integrierbar. Beispielsweise Videos lassen sich vom Nutzer problemlos innerhalb der App abspielen, ohne diese verlassen zu müssen. Größe und Platzierung des entsprechenden Fensters sind frei gestaltbar.
  • Fotogalerien können innerhalb des PDF durchgescrollt werden! Anzahl, Form und Größe der Bilder können ganz nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden.
  • Natürlich unterstützt PDC Activator auch aktive Links – so lassen sich komfortabel auch Inhalte integrieren, bei denen es auf Tagesaktualität ankommt.
  • Ein besonderer Clou ist die Möglichkeit, in einer Art Produktkonfigurator mehrere Schichten über einem Bild in der PDF durch einfachen Wisch/Swipe auf dem iPad zu schieben. So können beispielsweise die Wirkung verschiedener Farben bei einem Fahrzeugmodell simuliert werden; Netzplänen kann beliebige Komplexität hinzugefügt werden etc. Aktuell arbeiten wir überdies an der Integration von in Abhängigkeit von der Ausrichtung des iPad zugespielten Zusatzinformationen durch Nutzung des iPad Kompass/Magnetometer.

Die resultierenden Apps unterstützen Orientierung, haben ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis und bieten die Möglichkeit, eigene Bookmarks zu setzen.

Die Preise beginnen bei 4.990 Euro für das Standardpaket, das u.a. folgende Funktionen beinhaltet:

  • Web-Frontend (CMS) zur Dateneingabe und Verwaltung;
  • Startseite frei gestaltbar (Bild, Text, Video);
  • “Highlights-Regal” aus 5 Regal-Layouts wählbar oder mit eigenem Design
  • Integration von Videos, Bildgalerien, Links in die PDF;
  • Inhaltsverzeichnis;
  • Bookmarks;
  • Seitenübersicht;
  • Favoriten;
  • Beliebige Anzahl der eingestellten PDFs;
  • Hochladevorgang der App in den Apple App Store.

Für Systempflege und Anpassungen kommen 150 Euro/Monat hinzu (Mindestlaufzeit 12 Monate / Zahlung 6 Monate im Voraus), dies umfasst:

  • Pflege und Anpassung CMS
  • Technische Weiterentwicklung der bestehenden Funktionen
  • ggfs. Anpassungen an neue Versionen und Features von iOS

Angeboten wird auch eine Einweisung auf dem System (Handhabung des CMS, PDF-Erstellung). Die eintägige Schulung wird mit 800 Euro/Tag berechnet. Die Schulungen finden standardmäßig bei Glanzkinder in Köln oder München statt. Wird eine Inhouse-Schulung in den Räumlichkeiten des Kunden gewünscht, können zusätzliche Reisekosten anfallen. Alle Preise zzgl. MwSt. Mehr Infos zu PDF Activator

Auch DTAG bringt digitalen Kiosk

DTAG_logoNach den Geräteherstellern (Apple, BlackBerry, Samsung, Palm/HP etc.), den Lieferanten von mobilen Betriebssystemn (Google, Microsoft) und Search- und Content-Spezialisten wie unlängst Yahoo bringt nun auch die Deutsche Telekom AG einen digitalen Zeitungskiosk an den Start. Der Konzern stellte die Plattform gestern auf der Cebit in Hannover vor, wie u.a. werben & verkaufen berichtet: “Der Online-Kiosk “PagePlace” ermöglicht den Kauf von digitalen Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben sowie Büchern. Die Titel lassen sich dann auf dem PC ebenso lesen wie auf einem Tablet-Computer oder auf Pageplace will damit für Verlage eine attraktive Alternative zu dem i-Store von Apple. Das US-Unternehmen hatte zuletzt die Medienhäuser mit seinem neuen Abo-Modell verärgert.

Den Nutzern soll Pageplace als zentrale Anlaufstelle für digitale Inhalte dienen. Den gesamten gekauften Content führen sie in einer Online-Bibliothek mit sich. Sie müssen nicht mehr für jedes Medium eine eigene App laden (vgl. auch Apples iBooks). Gleichzeitig können sie das persönliche Bücherregal ‘von jedem Endgerät’ abrufen. Markierungen und Lesezeichen der User in Texten und Büchern werden automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert (vgl. Amazons Kindle).

Die Vorabversion von Pageplace startet mit dem Webshop und Desktop Client auf Windows sowie mit dem iPhone, iPod Touch und iPad. Im April soll die Anwendung auf ersten Android-Geräten und Mac OS möglich sein.” Windows Phone 7 wurde bislang nicht erwähnt.
via wuv

App-Porträt: Life Coach

Life Coach App IconSo ein personal Coach wäre manchmal schon eine feine Sache – nicht nur beim Sport oder in Jobfragen, sondern auch für das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Da kommt die App Life Coach von den Lebenshilfe-Spezialisten von Catwork Design – den Machern auch von “99 Tipps für mehr Erfolg im Beruf” oder “99 Zitate für Business-Querdenker” – gerade recht. Das App-Format folgt der Erkenntnis, dass es zwar Gesundheits- und Lifestyle-Coaching-Tipps zuhauf gibt – doch welcher mobile Pro hat schon Zeit und Lust, diese ganzen “Sorge Dich nicht, lese”-Wälzer durchzuackern?

Sorge Dich nicht, nutze die App: “Life Coach – 99 Tipps für mehr Lebensqualität” enthält laut den Arbeitskatzen eine “fundierte Zusammenstellung wertvoller Tipps aus den unterschiedlichsten Themenbereichen des Alltags, die alle darauf abzielen, die Lebensqualität gezielt zu steigern” – geht es noch besser? Die getesteten Hilfereichungen entstammen zwar sämtlich der Kategorie Binsenweisheit bzw. Binsentipp. Dennoch macht das Wiederlesen Freude und ist bestimmt auch hin und wieder nützlich.

Die App sortiert die 99 Tipps in zwölf, sich teils überlappende Themen:

  • Weniger Stress – Mehr Lebensqualität
  • Bewusster essen – Leichter leben
  • Gesunder Rücken
  • Erholsamer Schlaf
  • Mehr Selbstbewusstsein
  • Mehr Gelassenheit
  • Mehr Energie für Körper & Seele
  • Das Leben vereinfachen
  • Kraftquellen nutzen
  • Das Streben nach Glück
  • Mehr Zeit für mich selbst
  • Länger jung, fit und gesund bleiben.

Diese können “am Stück” hintereinander weg gelesen oder per Zufallsfunktion studiert werden. Eine Bookmark-Funktion dient der Hervorhebung persönlicher Favoriten, die sich auch per E-Mail exportieren oder Weiterempfehlen lassen. Einführungspreis -,79 Euro. Gestern auf Platz 2 der Lifestyle-Charts.

Video zur App (YouTube)

iTunes-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 10. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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28% der Nutzer des Mobile Internet planen Nutzung mindestens 1x wöchentlich

MMA Logo orange
Das jüngste Mobile Consumer Briefing der Mobile Marketing Association (MMA) widmete sich gemeinsam mit Partner Lightspeed Research der mobilen Internet-Nutzung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Aus den Ergebnissen:

  • 28% der befragten Anwender gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr das mobile Web mindestens einmal pro Woche oder häufiger nutzen werden.
  • Als Top-Themen bei der Nutzung wurden angegeben: Nachrichten, Wetter, Social Networks und mobile Suche.
  • Als wichtigster Content in Deutschland wurden Schlagzeilen angegeben (in UK u. Frankreich: Karten/Navigation)
  • Durchschnittlich 30% der Nutzer können sich vorstellen, Alerts/Benachrichtigungen auf ihrem obiltelefon zu erhalten, Dabei würden 38% das Format SMS der MMS vorziehen (Push Notifications nicht abgefragt).
  • Die populärsten mobilen Zugangsweisen zu Internetseiten sind in allen drei Ländern 1. Mobile Search, 2. Bookmarks, 3. Alerts
  • Bullet point

Bestätigt werden die Lightspeed-Ergebnisse vom aktuellen TNS Convergence Monitor von TNS: Hiernach gehen im deutschen Markt heute bereits 21 Prozent der 14- bis 64-Jährigen privaten Handybesitzer mit ihrem mobilen Endgerät auch online – sei es um E-Mails abzurufen oder um im Netz zu surfen. Dies bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von 3 Prozentpunkten. Treiber dieser Entwicklung sind laut Bericht die zunehmende Verbreitung internetfähiger Handys und die sinkenden Kosten für die Datenübertragung.

Aktuell sind es 17 Prozent der Handynutzer, die Gebrauch von der E-Mail-Funktion ihres Mobiltelefons machen, 13 Prozent besuchen Webseiten im Internet. Besonders gerne gehen die 14- 29-Jährigen mobil online: In dieser Altersgruppe sind es 29 Prozent der Handynutzer, die mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy im Internet surfen, ihre E-Mails checken oder mobile suchen. Bei den abgerufenen Inhalten ist eine Annäherung des mobilen Surfverhaltens an die stationäre Internetnutzung zu beobachten.

Das Potenzial für die mobile Internetnutzung sei damit aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft: 40 Prozent der Handynutzer besitzen bereits ein Smartphone, nahezu jedes hierorts neu erhältliche Handy ist internetfähig.

Firefox Home: Bookmarks auf Desktop u. iPhone in perfect sync

Firefox Home IconWas viele der hier aufjaulenden iTunes-Rezensenten schlicht nicht gepeilt haben: Die App Firefox Home von Mozilla ist kein vollwertiger Browser und will auch gar keine Safari-Konkurrenz à la Opera sein.

Firefox Home ScreenWas die Lösung aber in der Tat bietet, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Verbindung zwischen dem Firefox-Browser auf dem Desktop (PC oder Mac) und dem iPhone: Bookmarks, Browser History und sogar aktuell offene Browser Tabs stehen mit Firefox Home nach kurzer Registrierung in Sekundenschnelle auch auf dem Applephone zur Verfügung. Obwohl die App kein stand alone-Browser ist, können Tabs und Bookmarks in der App geöffnet werden. Die so dargestellten Seiten sind vollständig aktive WebViews, nur etwaig vom PC-Firefox gespeicherte Benutzernamen und Passwörter (Auto Log-in) werden nicht mit übergeben. Die völlig zu Recht in der Kategorie Produktivität veröffentlichte App ist kostenlos.

Praxistest-Fazit: Genial. Für Firefox-Nutzer unverzichtbar für privaten wie Unternehmenseinsatz. Wenn es Firefox Home noch nicht gäbe, müsste man es sofort erfinden, ****.

Kindle for Android

Auch Amazon kann sich der rapide zunehmenden Bedeutung und Marktmacht von Android nicht länger verschließen und kündigte daher jetzt die Anwendung “Kindle for Android” an. Im Sommer soll sie – analog zur Kindle-App im Apple App Store – kostenlos im Android Market bereitstehen.

amazon_kindle for androidDie Android-Version soll Auswahl, Kauf und Download von via Amazon angebotenen digitalen Medien ebenso gestatten wie die Synchronisierung via “Whispersync” mit für und auf anderen Plattformen (etwa der Kindle eReader-Hardware von Amazon, Windows-Desktop, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad) erworbenen E-Books. Die Synchronisationsfunktion übernimmt dabei auch etwaige Lesezeichen, Notizen sowie die zuletzt geöffnete Seite. App Rotation sowie die Auswahl von (nur) fünf verschiedenen Schriftgrößen sollen zum Standard gehören.

Interessenten können sich auf einer speziellen Amazon-Seite registrieren und sollen bei Verfügbarkeit der App verständigt werden.

Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)

hero0_perspektivenMehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.

hero4_entblättertZunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!

Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..

An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.

Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.

Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.

Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.

Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.

Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.

Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.

hero07_mitgeliefertes zubehörDie sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.hero5_headphones_remote control

Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.

hero1_homescreenNetter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.

Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.

hero2_iPhone_unlockShopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.Android_Shoppingbag

hero3_iPhone_silhouetteDer Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.





Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern

Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt

Hero-Fazit: *****

PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.

HTC Hero kaufen (Preisvergleich)

noch mehr zum Hero (wikipedia)

neofonie: Social Media-Software fürs iPhone wird OSS

WeShare_logoDer IT-Fullservice-Dienstleister neofonie gibt im Rahmen seiner OSS-Initiative (Open Source Software) den Quellcode einer erweiterbaren und in eigene Entwicklungen zu integrierenden Softwarekomponente für das iPhone frei. Die ab sofort hier auf Google Code gehostete, frei verfügbare Bibliothek mit dem Namen WeShare Mobile for iPhone soll das Veröffentlichen von Inhalten wie Bildern, Kommentaren, Links oder Textausschnitten bei verschiedenen Social-Media-Diensten vereinfachen.

WeShare Mobile for iPhone übernimmt mit iPhone-typischer Bedienoberfläche die Anmeldung bei diesen Diensten und sorgt für die Veröffentlichung bzw. Verbreitung der gewünschten Inhalte. Als leicht konfigurierbares Softwaremodul lässt sich die Komponente laut Anbieter in jede beliebige iPhone App integrieren. Über eigene Plug-ins können weitere Social-Media-Dienste angebunden werden. Im aktuellen Umfang bereits enthalten sind Plug-ins für Twitter, Facebook und Delicious sowie E-Mail. In der Entwicklung sind zurzeit ein Plug-in für StudiVZ sowie die Möglichkeit der Geolokalisierung und Bildunterstützung für das Twitter-Plug-in. Auch eine Version für Android ist geplant.