Studie: Mobile Ads

In einer aktuellen Sudie erklärt MediaMind (ehem. Eyeblaster), wie mit Mobile Display Advertising die Performance von Werbekampagnen gesteigert werden kann. Noch bis vor ein paar Jahren spielten laut Studienautoren mobile Endgeräte in der Kampagnenplanung keine große Rolle. Aber innerhalb kurzer Zeit hat sich Mobile Advertising vom vernachlässigten Rand zum Mainstream für Werber entwickelt, denn mit Mobile-Werbung erreichen werbetreibende Unternehmen bereits heute jeden dritten Verbraucher. Unterstützt wird die Aufmerksamkeit der jungen Disziplin auch durch die Erkenntnis, dass Mobile Advertising eine bessere Performance und einen besseren ROI erzielen kann. Daher mag es nicht überraschen, dass sich die Ausgaben für Mobile Advertising bis zum Jahr 2014 verdoppeln und dann mit über 2,5 Milliarden US-Dollar 7,5 Prozent der Gesamtausgaben für Online-Werbung ausmachen werden werden (so eine eMarketer-Studie). Laut eMarketer wird der Anteil der Smartphones unter den Handys von derzeit 31% auf 43% bis 2015 steigen. Laut comScore nutzen schon heute 34,4% der US-Amerikaner und 28,8% der Europäer ihr Handy für mobilen Internetzugang.

Mittlerweile erreichen werbetreibende Unternehmen bereits jeden dritten Konsumenten, der ein Smartphone besitzt, mit mobiler Werbung.

Wie in den ersten Jahren des Browser Display Advertisings, führen nun die Innovationen im Mobile Display Advertising zu höheren Response-Ergebnisse durch die Nutzer. Mobile erreicht die höchsten Performancewerte aus Displayanzeigen in Bezug auf die Klickrate und hängt damit Standardbanner weit ab. Mobile Display übertrifft auch browserbasierte Banner in Bezug auf die Branding-Effekte.

Mit der Studie will MediaMind die besten Wege aufzeigen, wie Werbetreibende den bestmöglichen Wert aus ihrer Mobile-Kampagne schöpfen können. Dazu werden Fragen gestellt – und beantwortet – wie:

  • Wie schlagen sich Mobile Ads im Vergleich zu “normaler” Online-Werbung?
    Antwort: Mobile-Anzeigen übertreffen bereits heute browserbasierte Standardanzeigen.
  • Welche Betriebssysteme erzielen die höchste Click Through Rate?
    Eine Antwort: Die mit iOS-Geräten erzielte Klickrate ist fast doppelt so hoch,
    wie die mit Android-Betriebssystemen.
  • Welche Konsumenten klicken öfter: iPhone- oder BlackBerry-Nutzer? Antwort: Das iPhone liefert die höchste Klickrate und BlackBerry die niedrigste.
  • Wirkt Mobile-Werbung in den Abendstunden besser als in den Mittagsstunden? Antwort: Die Zeitspanne mit der höchsten Klickrate für Mobile-Werbung ist von 19 Uhr bis Mitternacht
  • Welche Branchen sind besonders Mobile Ads-affin? Einzelhandel und Unterhaltung sind die Branchen mit der höchsten Klickrate.
  • Was ist bei auf Tablets zielender Werbung zu beachten? Beim iPad müssen die Werbetreibenden die Leistungsfähigkeit des HTML5-Formats, statt Flash, voll
    ausschöpfen, um wirksame visuelle Anzeigen zu erstellen.

Download der Studie (PDF)
Zusammenfassung der Studienergebnisse als Video

Security für Android 2.3

Vertrauliche Daten wie Fotos, E-Mails oder Passwörter stellen schon auf privat genutzten mobilen Endgeräten ein Risiko dar – auf Smartphones oder Tablets im Unternehmenseinsatz bedürfen sie dringend des Schutzes. Laut einer aktuellen von Anbieter F-Secure-Umfrage beauftragten Erhebung gaben 33 % aller Befragten an, ihr Telefon bereits mindestens einmal verloren zu haben. Interessanterweise wird bei 75 Prozent aller Betroffenen nicht etwa der Verlust ihres Gerätes, sondern vielmehr der Verlust ihrer persönlichen Daten als das Hauptproblem gesehen (Studie aus 0411, SurveyGizmo hat dafür 609 Teilnehmer befragt). Eine Möglichkeit zur Absicherung stellen Security Suites wie F-Secure Mobile Security 7 dar: Sie wird als “komplette Sicherheitslösung für Smartphones und Tablet-PCs” angepriesen. Sie ermöglicht es laut Anbieter, das Handy zu orten, zu sperren und – als letzten Ausweg – alle darauf befindlichen Daten remote zu löschen und so vor Missbrauch zu schützen.

Sobald die SIM-Karte ausgetauscht wird, sperrt die Funktion Theft Control das Telefon automatisch und die Telefonnummer des Diebs soll umgehend an den rechtmäßigen Besitzer übermittelt werden. Und sollte sich das Smartphone einmal nur böswillig unter Büromöbel oder Sofa versteckt haben, ermöglicht es die ferngesteuerte Alarmfunktion außerdem, es schnell wieder zu finden, auch wenn es auf lautlos gestellt ist. Die F-Secure Suite soll weiterhin schützen vor “schädlichen Apps, Malware und Viren”.

Funktionen im Überblick:

  • Unterstützt alle neuen Android 2.3 und Symbian 3 Plattformen sowie S60 der dritten und fünften Generation
  • Anti-Theft: Sperren, Lokalisieren und Fernlöschung;
  • Anti Virus;
  • Anti Spyware: Identifiziert Apps, die unbemerkt private Informationen teilen;
  • Firewall: Bewahrt mobile Endgeräte vor ungewollten Eindringlingen;
  • Browsing Protection: Schütz vor schädlichen Webseiten;
  • Kindersicherung: Schützt Kinder vor unangemessenen Inhalten im Web;
  • Location Sharing: Ermöglicht beispielsweise die Lokalisierung von Kindern;
  • Automatische Updates.

F-Secure Mobile Security 7 ist im F-Secure eStore und teilweise im Fachhandel erhältlich. Eine kostenlose Testversion steht hier zum Download bereit.

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iOS 5 – Fünf ist Trümpf

Während der Worldwide Developers Conference (WWDC) gab Apple wie angekündigt eine Vorschau auf iOS 5, das als Beta-Version ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program wie Glanzkinder zur Verfügung steht. Die iOS 5 Beta bietet laut Apple über 200 neue Funktionen. Diese umfassen:

  • Notification Center: “Ein innovativer Weg um alle Events (Unified Messaging à la Apple: SMS, entgangene Anrufe, Kalender- sowie App-Benachrichtigungen) komfortabel an einem Ort zu betrachten und zu verwalten”. Wenn Benachrichtigungen eintreffen, erscheinen sie kurz am oberen Rand des Bildschirms ohne einen bei dem zu unterbrechen was man gerade macht. Mit einem Wisch können alle Benachrichtigungen angesehen werden und ein einfacher Fingertipp bringt den Nutzer für weitere Details direkt in die entsprechende App. Die Benachrichtigungen erscheinen auch auf dem Lock-Screen und bieten die Möglichkeit mit nur einer Berührung die entsprechende App zu öffnen.
  • iMessage: “ein neuer Mitteilungsservice der es erleichtert Textmitteilungen, Fotos und Videos zwischen allen iOS-Geräten zu versenden”;
  • Newsstand: “eine neue Art Zeitungs- und Magazin-Abonnements zu erwerben und zu verwalten” (das bekannte u. beliebte “Bücherregal”).
  • Mit der neuen PC Free-Funktion können Nutzer von iOS 5 ein iOS-Gerät “out-of-the-box” aktivieren und einrichten sowie Software-Updates drahtlos erhalten, ohne dazu einen Computer zu benötigen.
  • Verbesserungen bei Safari: automatische Optimierung der Schriftgröße; Reading List; Tabbed Browsing für das iPad.
  • Twitter-Integration: Einmalige Anmeldung (Single Sign-on) wird zu allen Twitter-fähigen Apps wie Fotos, Kamera, Safari, YouTube und Maps durchgereicht. Dieses Feature soll auch App-Entwicklern zur Verfügung gestellt werden.

Weitere WWDC-News: Vorstellung einer “Reminders App” (Aufgabenverwaltung); Profilfotos und direkte App-Erwerbsmöglichkeit für das Game Center und iCloud (siehe nächster Post). iOS 5 wird im Herbst als kostenloses Software Update für iPhone 4, iPhone 3GS, iPad 2, iPad, iPod touch (der vierten Generation) und iPod touch (der dritten Generation) erhältlich sein. Einige Funktionen könnten nicht auf allen Geräten verfügbar sein.

comScore sieht Android/Samsung weiter vorn

Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Januar bis März 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (15,8%), RIM (8,4%) und Apple (7,9 – ein Plus von 1,1 Prozentpunkten).

Android stays on top
Beim 72,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals auf 34,7 Prozent geklettertem Marktanteil (+6 Prozentpunkte) vor BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,5 Prozentpunkte weiter geschrumpften Anteil von nunmehr 27,1 Prozent. Apples iOS muss sich weiterhin mit einem Viertel (25,5%, +0,5 Prozentpunkte) vom US-Smartphone-Markt bescheiden. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 7,5% (-0,9 Prozentpunkte) und für Palm trotz HP im Rücken nur 2,8% vom Marketshare-Kuchen.

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 38,6% (+2,2 Prozentpunkte). Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 37,3 Prozent (+2,9 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 27,3 Prozent über ihr Smartphone (+2,6).

iOS-Geräte im Unternehmenseinsatz

iPad 2Das iPad 2 und die Folgen – Trotz seiner “begrenzten Business-Tauglichkeit wird es seinen Weg zu vielen Unternehmensanwendungen finden”, wie silicon.de schreibt: “Doch insgesamt scheint man bei Apple erkannt zu haben, dass die Business-Anwender eine lohnende Zielgruppe sein könnten. So hat Apple in den USA am 1. März seinen JointVenture-Service gestartet, der sich an kleine Unternehmen richtet. Für eine Gebühr von 500 Dollar jährlich wird u.a. versprochen: keine Wartezeit an der Genius-Bar, Telefon-Beratung, Ersatzsysteme bei längeren Reparaturen und spezielle Workshops.

Darüber hinaus arbeitet man bei Apple auch an der Verbesserung der Mac-Systeme und deren Betriebssystem OS X, damit diese besser die speziellen Anforderungen von Firmenkunden erfüllen. So hat Apple Anfang März erstmals eine Vorab-Version seines neuen Mac OS X Lion exklusiv an eine Gruppe von Sicherheitsexperten übergeben, damit diese das System auf mögliche Schwachstellen abklopfen. Einer der ausgewählten Sicherheitsexperten war ISE-Experte Charlie Miller, Autor des “Mac Hacker’s Handbook” und regelmäßiger Hacker des Safari-Browsers beim Pwn2Own-Wettbewerb. Die Ergebnisse von seinen Untersuchungen und den Tests der anderen Experten sollen noch berücksichtigt werden, bevor OS X Lion offiziell freigegeben wird.

Voraussetzung für die Nutzung des Marktplatzes ist das Update auf Mac OS X 10.6.6. Der App Store wird auch Bestandteil von Mac OS X 10.7 Lion sein, das später im Jahr erscheinen soll. Für die Nutzung muss man eine “Apple ID” und ein Passwort anlegen. iTunes-Anwender können sich mit ihren iTunes-Zugangsdaten auch in den App Store für Mac OS X einloggen.

Damit nimmt sich Apple eines der wichtigsten Kritikpunkte der IT-Chefs an – der Betriebssystem-Sicherheit. Obwohl die Apple-Enduser immer wieder zu Recht darauf hinweisen, dass ihre Systeme wesentlich seltener angegriffen werden, als ihre Windows-Konkurrenten, ist hier noch erheblicher Nachholbedarf. Der Unterschied liegt nämlich einzig in der jeweiligen Einschätzung seitens der Hackerwelt. Es gibt vor allem deshalb weniger Attacken auf OS X, weil es für Hacker aufgrund der bedeutend kleineren Zielgruppe noch nicht so lohnend ist.

Völlig anders sind jedoch die Überlegungen eines CIOs einer Bank oder eines Industriekonzerns, wenn er sich für Mac OS X entscheiden will. Hierzu müssen seine Sicherheits-Verantwortlichen zunächst alle Schwächen des Systems unter die Lupe nehmen – und zwar unabhängig davon, ob diese Schwächen bereits aktiv ausgenutzt werden, oder nicht. Für einen Konkurrenten oder für ein paar Datenspione könnte durchaus interessant sein, bestehende und bekannte Systemlücken auszunutzen, um darüber in die Netze und Endgeräte der Bank oder einer Forschungsabteilung einzudringen. Insofern sind Apples neue Sicherheitsanstrengungen enorm wichtig, da sie den Prüfungsprozess innerhalb der Unternehmen unterstützen.

Weitere Indizien für Apples neue Anstrengungen auf diesem Gebiet sind deren neue Sicherheitsexperten. So hat das Unternehmen Anfang des Jahres den anerkannten Security-Experten David Rice eingestellt. Kurz danach wurde auch die frühere Mozilla-Security-Chefin Mwende Window Snyder angeheuert – eine besonders renommierte Expertin im Bereich Browser-Sicherheit.

Trotzdem ist es für Apple noch ein langer Weg bis zur uneingeschränkten Akzeptanz seiner Systeme in der Business-Welt. So verbot die Britische Regierung neulich den Einsatz von iPhones und iPads, weil Apple sich weigerte, Einblicke in den Source Code zu gewähren, damit entsprechende Sicherheits-Analysen durchgeführt werden können.”

iPad-lose Manager
Hier passt ins Bild, was heise.de so auf den Punkt brachte: “Boardbooks nennt sich eine iPad-App, mit der Aufsichts- und Verwaltungsräte ihren Arbeitsalltag angenehmer gestalten können sollen. Die papierlose Lösung des Spezialanbieters Diligent hat laut einem Bericht der Financial Times bereits mehrere europäische Großkonzerne, darunter auch einen Schweizer Multi, überzeugt. Die Idee: Statt in Form von Ordnerbergen sollen die Manager die wichtigsten Informationen künftig digital auf das Apple-Tablet geliefert bekommen, bevor es dann in der Vorstandsetage in die Diskussion geht.

Das Problem: Viele der Konzerne hatten darauf gewartet, dass Apple im Frühjahr seine zweite iPad-Generation vorstellt. Zwar hat deren Lieferstart am 25. März stattgefunden, doch halten sich die verfügbaren Stückzahlen momentan noch in Grenzen. Der erwähnte Schweizer Multi, der selbst namentlich nicht genannt werden wollte, wartet derzeit auf 18 iPad-2-Geräte für seinen Verwaltungsrat. Ein britischer Energiekonzern hofft laut Small seit dem iPad-2-Verkaufsstart auf seine bestellten Geräte. Die erste papierlose Aufsichtsratssitzung habe deshalb auf Laptops stattfinden müssen” – man denke!

Jedes 3. US-Smartphone ist ein Androide

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Dezember 2010 bis Februar 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,8 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (16,1%), RIM (8,6%) und Apple (7,5).

Android bleibt die Nr.1 Smartphone-Plattform
Beim 69,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals auf 33,0 Prozent gestiegenem Marktanteil (+7,7 Prozentpunkte!) vor BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,6 Prozentpunkte abermals deutlich geschrumpften Marktanteil von nunmehr 28,9 Prozent. Apples iOS muss sich inzwischen mit einem Viertel (25,2%, +0,2 Prozentpunkte) vom US-Smartphone-Markt bescheiden. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur 7,7% (-1,3 Prozentpunkte) und für Palm trotz HP im Rücken nur 2,8% (-1,1) vom Marketshare-Kuchen.

Handset Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,8% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 38,4% (+3,1 Prozentpunkte). Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 36,6 Prozent (+3,2 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 26,8 Prozent über ihr Smartphone (+3,3).

Fennec spitzt seine Ohren auf Android u. Maemo

heise.de berichtet: “Mozilla hat die erste fertige Android-Version seines Mobil-Browsers mit dem Codenamen Fennec für die Zielplattformen Android und Maemo veröffentlicht.”

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 03. 2011

Kategorien: Android Programmierung

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RIM kauft tinyHippos

tinyHippos HeaderDer BlackBerry-Anbieter Research in Motion (RIM) hat das kanadische Startup-Unternehmen tinyHippos übernommen, wie heise.de berichtet: “Es bietet unter anderem eine Plattform namens Ripple an, mit der mobile Softwareumgebungen im Web-Browser emuliert werden können. Dabei werden Frameworks wie Sencha und JQuery Mobile unterstützt. Außerdem haben die akquirierten Mitarbeiter Erfahrungen in der Arbeit an mobilen Widgets und in der Web-Entwicklung, heißt es in einem Eintrag im RIM-Entwickler-Weblog. Das fünfköpfige tinyHippo-Team soll seine Erfahrungen im BlackBerry Developer Team in der Entwicklung und im Testen mobiler Anwendungen einbringen. Der Preis für die Übernahme geht weder aus dem Weblog-Eintrag noch aus einer entsprechenden Mitteilung von tinyHippos hervor.”

Mobile Payment: NFC dauert noch

Die nächste iPhone-Generation wird nach Informationen des Independent weiterhin auf die Funktechnik NFC (Near Field Communication) verzichten, wie u.a. heise.de berichtet: “Großen britischen Carriern habe Apple zu verstehen gegeben, keinen NFC-Chip im neuen iPhone (“iPhone 5″) zu integrieren, da es keinen eindeutigen branchenweiten Standard gebe.”

Fehlen eindeutiger Standards bremst die Entwicklung
Sybase365Dies deckt sich mit Ergebnissen einer weltweiten Umfrage zum Thema Mobile Payment, die Sybase 365 beauftragt hat. Aus den Ergebnissen:

  • 40 % der befragten Personen gaben an, dass die größten Hemmfaktoren für eine Einführung mobiler Zahlungen auf einen Koordinationsmangel zwischen Providern, Händlern, Banken und App-Entwicklern zurückzuführen sind.
  • Während NFC in Zukunft dabei helfen wird, mobile Zahlungsvorgänge zu ermöglichen, halten laut Sybase erfolgreiche und etablierte mobile Technologien einschließlich SMS und USSD bereits heute die Entwicklung dieses Ökosystems am Laufen – dies wird allerdings nicht durch irgendwelche Umfrageergebnisse erhärtet.
  • Mobile Kanäle wie SMS, Browser und Applikationen werden bereits von Händlern weltweit angewendet. NFC steht laut Sybase 365 immer noch vor der Herausforderung, die Kundenerfahrung mit mobilen Zahlungen bedeutend schneller und einfacher gestalten zu müssen, als es sowieso schon der Fall ist.
  • Von den über 250 befragten Mobile Insiders, die auf dem Mobile World Congress (MWC)an der Umfrage teilnahmen, glauben 76 Prozent, dass NFC-basiertes Mobile Payment noch mindestens zwei Jahre brauchen wird, um sich auf dem Markt durchsetzten zu können. Der Mangel an NFC-Nutzern am Point of Sale (26 %) und die teilweise unzureichende Ausstattung der Endgeräte (25 %) wurden als weiterer Hinderungsgrund für eine schnelle Weiterentwicklung des Mobile Payments genannt.

Bei Android geht es allerdings schneller voran: Mit Nexus S und dem Samsung Galaxy S2 sind bereits Geräte mit integriertem NFC-Chip verfügbar oder zumindest angekündigt.

Das mobile Jahr 2010 im Rückblick

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben mit “The comScore 2010 Mobile Year in Review” einen Report vorgelegt, der Trends des Jahres beim Mobile Business in den Teilmärkten USA, Europa und Japan betrachtet. Zentrale Themen sind Entwicklungen bei den mobilen Endgeräten, die Fortsetzung des Siegeszugs von Smartphones und 3G-Funknetzen, Trends bei der Nutzung von Apps und dem Mobilen Internet sowie resultierende Strategien für mobiles Marketing. Zentrale Ergebnisse in der Zusammenfassung:

  • Zur Weiterentwicklung des “mobilen Ökosystems” werden M-Commerce und vor allem Mobile Advertising besonders beitragen.
  • Der Trend zum Smartphone beschleunigt sich sowohl in den USA – wo er Ende 2010 27% aller Mobilfunkkunden erreicht hatte – wie auch in Europa, wo 31% aller Mobiltelefone “smart” waren.
  • Zu den wichtigsten Faktoren für eine Provider-Entscheidung gehörten in den USA und Großbritannien die Netzqualität sowie die angebotenen Mobilfunktarife (Datenplan).
  • In Deutschland, UK, Italien und Spanien ist Nokia trotz Verlusten noch die Nr. 1 bei den Herstellern im Gesamtmarkt für Mobiltelefone. In den USA und Frankreich ist inzwischen Samsung führend.
  • 36 Prozent der “mobil aktiven” US-Amerikaner und 29 Prozent ihrer europäischen Kollegen nutzen das Mobile Internet im Browser – 34 Prozent in den USA und 28 Prozent in den USA nutzen Apps auf ihren mobilen Endgeräten. Über alle Regionen wachsen diese Nutzungszahlen um sieben bis neun Prozent pro Jahr.
  • Knapp 58 Millionen Mobilfunkkunden in den USA haben laut comScore 2010 mobil auf Soziale Netzwerke zugegriffen (+56%), verglichen mit 42 Millionen in Europa (+75%).

“The comScore 2010 Mobile Year in Review” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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