Fennec spitzt seine Ohren auf Android u. Maemo
heise.de berichtet: “Mozilla hat die erste fertige Android-Version seines Mobil-Browsers mit dem Codenamen Fennec für die Zielplattformen Android und Maemo veröffentlicht.”
RIM kauft tinyHippos
Der BlackBerry-Anbieter Research in Motion (RIM) hat das kanadische Startup-Unternehmen tinyHippos übernommen, wie heise.de berichtet: “Es bietet unter anderem eine Plattform namens Ripple an, mit der mobile Softwareumgebungen im Web-Browser emuliert werden können. Dabei werden Frameworks wie Sencha und JQuery Mobile unterstützt. Außerdem haben die akquirierten Mitarbeiter Erfahrungen in der Arbeit an mobilen Widgets und in der Web-Entwicklung, heißt es in einem Eintrag im RIM-Entwickler-Weblog. Das fünfköpfige tinyHippo-Team soll seine Erfahrungen im BlackBerry Developer Team in der Entwicklung und im Testen mobiler Anwendungen einbringen. Der Preis für die Übernahme geht weder aus dem Weblog-Eintrag noch aus einer entsprechenden Mitteilung von tinyHippos hervor.”
Mobile Payment: NFC dauert noch
Die nächste iPhone-Generation wird nach Informationen des Independent weiterhin auf die Funktechnik NFC (Near Field Communication) verzichten, wie u.a. heise.de berichtet: “Großen britischen Carriern habe Apple zu verstehen gegeben, keinen NFC-Chip im neuen iPhone (“iPhone 5″) zu integrieren, da es keinen eindeutigen branchenweiten Standard gebe.”
Fehlen eindeutiger Standards bremst die Entwicklung
Dies deckt sich mit Ergebnissen einer weltweiten Umfrage zum Thema Mobile Payment, die Sybase 365 beauftragt hat. Aus den Ergebnissen:
- 40 % der befragten Personen gaben an, dass die größten Hemmfaktoren für eine Einführung mobiler Zahlungen auf einen Koordinationsmangel zwischen Providern, Händlern, Banken und App-Entwicklern zurückzuführen sind.
- Während NFC in Zukunft dabei helfen wird, mobile Zahlungsvorgänge zu ermöglichen, halten laut Sybase erfolgreiche und etablierte mobile Technologien einschließlich SMS und USSD bereits heute die Entwicklung dieses Ökosystems am Laufen – dies wird allerdings nicht durch irgendwelche Umfrageergebnisse erhärtet.
- Mobile Kanäle wie SMS, Browser und Applikationen werden bereits von Händlern weltweit angewendet. NFC steht laut Sybase 365 immer noch vor der Herausforderung, die Kundenerfahrung mit mobilen Zahlungen bedeutend schneller und einfacher gestalten zu müssen, als es sowieso schon der Fall ist.
- Von den über 250 befragten Mobile Insiders, die auf dem Mobile World Congress (MWC)an der Umfrage teilnahmen, glauben 76 Prozent, dass NFC-basiertes Mobile Payment noch mindestens zwei Jahre brauchen wird, um sich auf dem Markt durchsetzten zu können. Der Mangel an NFC-Nutzern am Point of Sale (26 %) und die teilweise unzureichende Ausstattung der Endgeräte (25 %) wurden als weiterer Hinderungsgrund für eine schnelle Weiterentwicklung des Mobile Payments genannt.
Bei Android geht es allerdings schneller voran: Mit Nexus S und dem Samsung Galaxy S2 sind bereits Geräte mit integriertem NFC-Chip verfügbar oder zumindest angekündigt.
Das mobile Jahr 2010 im Rückblick
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben mit “The comScore 2010 Mobile Year in Review” einen Report vorgelegt, der Trends des Jahres beim Mobile Business in den Teilmärkten USA, Europa und Japan betrachtet. Zentrale Themen sind Entwicklungen bei den mobilen Endgeräten, die Fortsetzung des Siegeszugs von Smartphones und 3G-Funknetzen, Trends bei der Nutzung von Apps und dem Mobilen Internet sowie resultierende Strategien für mobiles Marketing. Zentrale Ergebnisse in der Zusammenfassung:
- Zur Weiterentwicklung des “mobilen Ökosystems” werden M-Commerce und vor allem Mobile Advertising besonders beitragen.
- Der Trend zum Smartphone beschleunigt sich sowohl in den USA – wo er Ende 2010 27% aller Mobilfunkkunden erreicht hatte – wie auch in Europa, wo 31% aller Mobiltelefone “smart” waren.
- Zu den wichtigsten Faktoren für eine Provider-Entscheidung gehörten in den USA und Großbritannien die Netzqualität sowie die angebotenen Mobilfunktarife (Datenplan).
- In Deutschland, UK, Italien und Spanien ist Nokia trotz Verlusten noch die Nr. 1 bei den Herstellern im Gesamtmarkt für Mobiltelefone. In den USA und Frankreich ist inzwischen Samsung führend.
- 36 Prozent der “mobil aktiven” US-Amerikaner und 29 Prozent ihrer europäischen Kollegen nutzen das Mobile Internet im Browser – 34 Prozent in den USA und 28 Prozent in den USA nutzen Apps auf ihren mobilen Endgeräten. Über alle Regionen wachsen diese Nutzungszahlen um sieben bis neun Prozent pro Jahr.
- Knapp 58 Millionen Mobilfunkkunden in den USA haben laut comScore 2010 mobil auf Soziale Netzwerke zugegriffen (+56%), verglichen mit 42 Millionen in Europa (+75%).
“The comScore 2010 Mobile Year in Review” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Opera integriert App Store in Mobile Browser
heise.de berichtet:
“Der norwegische Browser-Hersteller Opera öffnet eine Vermarktungsplattform für Smartphone-Anwendungen unter eigener Flagge. Der Opera Mobile Store wird als Direktlink in die Oberflächen der Mobil-Browser Opera Mini und Opera Mobile eingebunden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Oslo mit. Damit haben Opera-Nutzer Zugriff auf Apps für Symbian, Blackberry, Android sowie Java. Der Umfang des Angebots variiert je nach Betriebssystem. Dabei setzt Opera auf die White Label-Plattform von Appia. Der unter dem Namen PocketGear gegründete Shop-Dienstleister steckt hinter den App-Stores verschiedener Vertriebspartner, darunter Samsung sowie die US-Netzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon Wireless. Das Angebot des Stores umfasst nach Unternehmensangaben insgesamt 140.000 Apps für verschiedene Plattformen.”
comScore: Android u. Samsung liegen im US-Markt vorn
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von November 2010 bis Januar 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,9 Prozent (+0,7 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (20,8%), Motorola (16,5%), RIM (8,6%) und Apple (7,0). Apple hat damit Nokia aus den Top 5 im US-Markt verdrängt.
Android ist die Nr.1 Smartphone-Plattform
Beim 65,8 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt erstmals Android mit 31,2 Prozent Marktanteil (+7,7 Prozentpunkte) vor BlackBerry OS (RIM) mit einem um 5,4 Prozentpunkte nochmals geschrumpften Marktanteil von nunmehr 30,4 Prozent. Apples iOS muss sich mit 24,7% (+0,1) bescheiden. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nunmehr nur noch 8% (-1,7 Prozentpunkte) und für Palm (HP) nur 3,2% (-0,7) vom Marketshare-Kuchen.
Handset Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 37%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 35,3 Prozent (+1,6 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 25,3 Prozent über ihr Smartphone (+1,1 Prozentpunkte).
Event: Google I/O (Developer Conference) 10.-11.05.2011
Die Google I/O soll auch dieses Jahr wieder Entwickler des Google-Imperiums (oder die es werden wollen) zusammenbringen. Zwei Tage lang wird es im Moscone Center in San Francisco auf technischer Ebene um die Themen Android, Chrome, Google APIs, die App Engine und das Google Web Toolkit (ein Framework zur Erstellung von Web-Apps) gehen. 80 Sessions sollen großer fachlichen Vertiefung dienen. Anschauliche Beispiele dürfte die “Developer Sandbox” bereitstellen, bei der über 100 Entwickler ihre Entwicklungen für die Google-Plattformen vorstellen.
Am 09.05. vorgeschaltet ist das I/O BootCamp, das praktische und “Anfänger”-Themen zu allen Plattformen in den Vordergrund stellt.
Habemus iPad 2
Gestern wurde wie erwartet das iPad 2 vorgestellt – und das sogar von Steve Jobs persönlich. Der Flachmann wurde noch flacher – Version 2 ist 33 Prozent dünner und “bis zu 15 Prozent leichter” als sein Vorgänger, dessen 9,7-Zoll LED hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm er aber weiterhin unterbringt.
Der Dual-Core A5 Prozessor soll für “rasend schnelle Geschwindigkeit und beeindruckende Grafikperformance” sorgen. Erwartungsgemäß sind zwei Kameras an Bord: Eine vorderseitig ausgerichtete VGA Kamera für FaceTime und Photo Booth und eine rückseitige Kamera für 720p HD Videoaufnahmen. Die Batterielaufzeit – beim iPad 1 häufig bemängelt – soll nun “bis zu zehn Stunden” betragen. Die Flunder kann in Schwarz und Weiß geordert werden.
SmartCover
Die Hüllen “Smart Cover” werden zusätzlich “in einer Auswahl von lebhaften Polyurethan- und satten Lederfarben” angeboten. Wird das SmartCover geschlossen, wird das verpackte iPad in den Ruhezustand geschickt und beim Öffnen wieder aufgeweckt.

iOS 4.3
iPad 2 hat schon iOS 4.3 unter der Haube, die neueste Version von Apples mobilem Betriebssystem. Surfen mit Safari soll schneller geworden sein, auch für iTunes Home Sharing und AirPlay wurden Verbesserungen versprochen. Mit V 4.3 kann der seitliche Schalter des iPad zur Sperrung der Rotation oder zum Stummschalten des Tons genutzt werden. iOS 4.3 soll laut Apple als kostenloses Update für jüngere Gerätegeneration ab 11.03. erhältlich sein. Die zweite iPhone- und iPod-touch-Generation werden nicht unterstützt.
Was kostet der Spaß?
iPad 2 mit Wi-Fi wird ab 11. März zu einen Preis von 499 US-Dollar für das 16GB-Modell, als 32GB-Modell zu 599 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 699 US-Dollar erhältlich sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G wird als 16GB-Modell zu 629 US-Dollar, als 32GB-Modell zu 729 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G-Modelle kompatibel mit dem Verizon-Netz werden ausschließlich in den USA als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar erhältlich sein. Deutschland-Preise u. Vertriebswege folgen. In Deutschland soll das iPad 2 ab dem 25.03. erhältlich sein.
Auch DTAG bringt digitalen Kiosk
Nach den Geräteherstellern (Apple, BlackBerry, Samsung, Palm/HP etc.), den Lieferanten von mobilen Betriebssystemn (Google, Microsoft) und Search- und Content-Spezialisten wie unlängst Yahoo bringt nun auch die Deutsche Telekom AG einen digitalen Zeitungskiosk an den Start. Der Konzern stellte die Plattform gestern auf der Cebit in Hannover vor, wie u.a. werben & verkaufen berichtet: “Der Online-Kiosk “PagePlace” ermöglicht den Kauf von digitalen Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben sowie Büchern. Die Titel lassen sich dann auf dem PC ebenso lesen wie auf einem Tablet-Computer oder auf Pageplace will damit für Verlage eine attraktive Alternative zu dem i-Store von Apple. Das US-Unternehmen hatte zuletzt die Medienhäuser mit seinem neuen Abo-Modell verärgert.
Den Nutzern soll Pageplace als zentrale Anlaufstelle für digitale Inhalte dienen. Den gesamten gekauften Content führen sie in einer Online-Bibliothek mit sich. Sie müssen nicht mehr für jedes Medium eine eigene App laden (vgl. auch Apples iBooks). Gleichzeitig können sie das persönliche Bücherregal ‘von jedem Endgerät’ abrufen. Markierungen und Lesezeichen der User in Texten und Büchern werden automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert (vgl. Amazons Kindle).
Die Vorabversion von Pageplace startet mit dem Webshop und Desktop Client auf Windows sowie mit dem iPhone, iPod Touch und iPad. Im April soll die Anwendung auf ersten Android-Geräten und Mac OS möglich sein.” Windows Phone 7 wurde bislang nicht erwähnt.
via wuv
Livestand: Newskiosk für Mobiles
Yahoo hat mit Livestand auf der MWC- einen digitalen Kiosk mit aktuellen Inhalten vorgestellt. Der Content soll kontinuierlich je nach persönlichem Interesse des jeweiligen Nutzers aktualisiert werden.
“Livestand from Yahoo” wird zunächst für Tablets angeboten und soll in der ersten Jahreshälfte 2011 für Endkunden als iPad- und Android-Tablet-App sowie für Publisher von Content und Mobile Ads als skalierbare Plattform verfügbar sein. Im Anschluss sollen die Zielplattformen Mobiltelefone und Browser versorgt werden.
Das Produkt wurde zur Erweiterung der digitalen Content-Bibliothek von Yahoo entwickelt, zu dem bereits die Rubriken Sport, Nachrichten, Finanzen und Flickr gehören. Mehr Infos zu Livestand im Unternehmensblog Yodel.