Lesetipp “Enterprise Mobility & Innovations”

www.bvdw.orgDer Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist um Orientierung und rechtliche Handlungsempfehlungen auch für den richtigen Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen bemüht. Dazu wurde jetzt der 36-seitige Ratgeber “Enterprise Mobility & Innovations” veröffentlicht. Er stellt Vorteile und Potenziale mobiler Arbeitsumfelder vor – für Entscheider nicht nur im Personalwesen. Die Experten der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW zeigen in der Publikation Lösungen für Kunden und Mitarbeiter sowie rechtlich gesehen empfehlenswerte Maßnahmen zur Risikosenkung für Unternehmen auf.

Lesetipp Enterprise Mobility & InnovationsSpezielle Kapitel behandeln Rechtssicherheit in der Mobile Cloud, Steuerung von Mitarbeitern durch Mobile Workforce Management-Lösungen sowie Anwendungsfälle in der Versicherungs- und in der Gesundheitsbranche.

Aus dem Inhalt

  • Enterprise Mobility: Lösungen für Kunden und Mitarbeiter – Hier wird v.a. die Frage gestellt “Warum jetzt in Mobile-Enterprise-Lösungen investieren?” und beantwortet: “Wer hier den Anschluss verliert, hat oft auch seine Zukunft verloren. Das war bereits im Online-Business so.” Wichtig in diesem Kontext auch das Plädoyer für indivduelle App-Konzeption und -Programmierung: “Da jedes Unternehmen einzigartig ist, sind fast immer spezifische Lösungen notwendig, um ein Angebot mit messbarem Mehrwert zu schaffen. Einfache ‘Apps von der Stange’ erfüllen vielfach nicht die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe und damit auch nicht die in sie gesetzten Erwartungen.”
  • BYOD & Recht – Erforderliche Maßnahmen zur Risikosenkung: “Von dem Ansatz [...] ist abzuraten. Die eingesparten Kosten für das Unternehmen stehen in keinem Verhältnis zu den operativen und rechtlichen Konsequenzen aus diesem Ansatz in der Praxis.”
  • Rechtssicher in die Mobile Cloud
  • Mobile Workforce Management – Teams effizient steuern
  • Mobility Innovations bei Versicherungen und im Gesundheitswesen: hier wird u.a. ein Versicherungs-Aussendienstler gleichsam einen Arbeitstag lang begleitet und so die Potenziale durch optimale Mobile-Business-Unterstützung realitätsnah herausgearbeitet.

Zu den Autoren des Ratgebers gehören u.a. Wolfram Herzog (SIC! Software), RA Marc Oliver Hoormann (PricewaterhouseCoopers Legal), Taner Kizilok (T-Systems Multimedia Solutions), Leiter der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW, Till Kreiler (Google Germany), RA Jan Schneider (SKW Schwarz Rechtsanwälte) oder Dr. Hagen J. Sexauer (Sempora Consulting).

Als gedrucktes Werk kostet der bis auf minimale Editionsfehler (“mobile Mobile Workforce Management”) besonders gelungene Ratgeber 29,90 Euro, als PDF-Dokument ist er für 10,00 Euro unter www.bvdw-shop.org erhältlich. Fazit: Empfehlenswert ****

Apple-Geräte bei Mobile Ads noch vorne

millenial media logoKürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:

  • Die Top 15 der Geräte-Hersteller nach Ad Impressionsim MM-Netzwerk beginnen so: 1. Apple (31% aller Impressions), 2. Samsung, 3. HTC, 4. RIM, 5. Motorola.
  • Das obere Ende der Top 20 aller Geräte nach Impressions liest sich so: 1. iPhone (16% aller Impressions), 2. Samsung Galaxy S, 3. BlackBerry Curve, 4. Samsung Galaxy 5, 5. Samsung Galaxy Ace.
  • MMs Top 5 unter den Tablets: iPad, Galaxy Tab, Kindle Fire, Acer Iconia, Motorola Xoom.
  • 75% aller Impressions stammen von Smartphones.
  • Trotz Apple als dominierendem Gerätehersteller (iPhone, iPad und iPod touch) liegt Android mit 52 Prozent im Betriebssytem-Mix nach Impressions weit vor iOS (34%), BlackBerry OS (8%), Windows (5%) und Symbian (1%).
  • Aus werblicher (abermals Impressions-basierter) Sicht sind dies die Top 10-App-Genres: 1. Games, 2. Music & Entertainment, 3. Communications, 4. Mobile Social Media (Mocial), 5. Productivity & Tools, 6. Sports, 7. Books & Reference, 8. Weather, 9. News, 10. “Dating”.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

Mit Handy-Coupons Kunden gewinnen

Mobile Business verändert auch den Handel – Konsumenten können mit Smartphones und Tablets auf allen Stufen des Kaufentscheidungsprozesses das mobile Internet und/oder Apps nutzen – und sie tun dies auch. Um so wichtiger sind mobile Kaufanreize auf einem oder beiden dieser Kanäle. Die Studie “Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps” wurde vom E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit GS1 Germany durchgeführt. Sie belegt, dass gerade der Einfluss von Handy-Gutscheinen auf das Kaufverhalten extrem vielversprechend ist: Für den Handel lohnt sich ein Einsatz von Coupons bislang vor allem im Bereich der Neukundengewinnung. Die Veröffentlichng zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten schon einmal einen Coupon eingelöst haben und dass fast 90 Prozent der Coupon-Verwender ein Geschäft oder Restaurant erneut besucht haben.

Platz eins unter den Gutscheinen belegt heute mit knapp 87 Prozent aber ganz eindeutig der Print-Coupon, dicht gefolgt vom elektronischen Coupon. Von dort aus sei allerdings der Weg zum mobilen Coupon (den aktuell jedoch erst zehn Prozent der Befragten nutzen) nicht mehr weit – so zumindest die Pressemitteilung zur Studie. Von den Verwendern mobiler Coupons geben zwei Drittel an, hierdurch auf neue Geschäfte und Produkte aufmerksam geworden zu sein. Über 75 Prozent der Befragten sind wieder in das Geschäft zurückgekehrt, nachdem ein mobiler Coupon genutzt wurde. Darüber hinaus belegt die Studie, dass Handy-Gutscheine Impuls- und Zusatzkäufe auslösen können. Drei von vier Teilnehmern haben sich schon mindestens einmal aufgrund eines mobilen Coupons zu einem Spontankauf verleiten lassen. “Die Ergebnisse der Studie belegen das enorme Potenzial mobiler Coupons. Allein 30 Prozent derer, die bisher noch keine mobilen Coupons verwendet haben, gaben bei unserer Befragung an, zukünftig sicherlich eine Coupon-App auf ihrem Smartphone zu nutzen”, erläutert Aline Eckstein, stellvertretende Bereichsleiterin des ECC Handel.

Neben der Nutzung wurde in der Studie auch die Bekanntheit von mobile Couponing-Angeboten abgefragt. Das Ergebnis: Aktuell am bekanntesten sind mit 70 Prozent mobile Coupons über QR-Codes und Strich- oder Zahlencodes in Coupon-Apps (66 Prozent). Andere Empfangsarten wie SMS/MMS oder Bluetooths sind weniger bekannt. Bezogen auf Produktkategorien zeigt die Studie, dass mobile Coupons bislang am häufigsten in der Gastronomie oder bei Waren mit eher geringem Wert wie Kosmetik, Kino, Lebensmittel oder Bücher eingelöst wurden.

Für die Studie wurden 1.091 Konsumenten befragt. Der 91seitige Report kostet 199 Euro und kann hier bestellt werden.

[Das ECC Handel wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung der IfH Institut für Handelsforschung GmbH gegründet. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert und ist in das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG)eingebunden.]

Gesten-HANDbuch rockt den App Store

Die Journalistinnen und internationalen Korrespondentinnen Julia Grosse und Judith Reker haben ihr Erfolgsbuch Versteh mich nicht falsch bzw. Don’t Get Me Wrong nun auch als Universal iOS App veröffentlicht.

In Print bereits ein Beststeller (in Deutschland gut fünfstellig verkauft; in den USA soeben die Erstauflage ausverkauft, nachdem der Titel Buch der Woche bei CNN war), wiederholt “Don’t Get Me Wrong” diesen Erfolg nun auch auf iPhone und iPad. So findet sich die von der App-Schmiede Glanzkinder gestaltete App heute auf Rang 3 ihrer Kategorie (iPhone/Unterhaltung/meistgekauft), ist die Top 33 App overall und schlägt sich auch in Österreich und der Schweiz mehr als achtbar.

Die App nimmt mit Humor jene an die Hand, die sich dafür interessieren, wie der Rest der Welt mit Händen und Füßen kommuniziert. Die Herausgeberinnen haben dafür Gesten aus fast 50 Ländern zusammengetragen, von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern. Die in Deutsch, Englisch und Spanisch betextete App unterhält, überrascht teilweise, kann dadurch zu Gesprächen anregen und ist überdies natürlich ein perfekter Reisebegleiter. Länder- und Bedeutungsfilter sowie die Facebook- und Twitter-Integration bieten Mehrwert gegenüber der Print-Version.

Nur noch wenige Tage zum Einführungspreis von lediglich 79 Cents!

App Store Link

Buch.de via App

Buch.deDas Unternehmen Buch.de stellt als erster deutscher Online-Buchhändler eine App für Android-Smartphones bereit. Mit der kostenlosen App können Nutzer aus mehreren Millionen Artikeln des buch.de-Angebots jederzeit ihre gewünschten Bücher, CDs und DVDs auswählen und direkt bestellen.

Neben der komfortablen Suchfunktion werden Informationen zu den einzelnen Artikeln angezeigt – von detaillierten Inhaltsangaben über Leseproben bis hin zu Produktbewertungen. Desweiteren präsentiert die App Übersichten zu den aktuellen Bestsellern.

Für das Apple iPhone bietet buch.de bereits seit 2009 eine vergleichbare App an, die jetzt noch um ein pfiffiges Feature “Barcode” ergänzt wurde. Fotografiert der Nutzer den Strichcode auf einem Buch, einer CD oder einer DVD, leitet das Programm ihn direkt zum entsprechenden Produkt im buch.de-Shop weiter – komfortabler kann ein Einkauf kaum noch sein.

Android Market Link (Androidpit)

App Store Link (iTunes)

PRAXISTEST: BookLover

ElectricPocket BookLover IconSoviel vorab: BookLover ist die bislang erste App von ElectricPocket, die hierorts keine spontane Begeisterung auslöste. Der Aufgabenbereich der ansprechend als hölzernes Bücherregal designten App ist simpel: Es soll eine mobile, virtuelle Entsprechung des realen Regals (oder – in vielen Fällen – Nachttischchens) mit einigen Zusatzfunktionen abgeben: So sollen gerade gelesene oder noch in der “To Read”-Ecke gestapelte reale Bücher immer im Zugriff sein – d.h. eigentlich aber nur ihr Titel (wenn zuvor eingegeben) und Ihr Cover (wenn beim Content-Partner von BookLover verfügbar, s.u.). Der Nutzgewinn scheint hier zu gering: Selbst schnelle Vielleser dürften sich normalerweise an zuletzt gelesene Werke auch ohne Hilfe dieser App erinnern, die man ja überdies vorher noch händisch füttern muss.

ElectricPocket BookLover RegalbretterWeiter ist noch eine “Notizen”- sowie eine “Share”-Funktion enthalten, mit der man E-Mail-Kontakte auf die aktuelle Lektüre hinweisen oder seine Eindrücke auf die eigene Facebook-Pinnwand schreiben kann. Falls per Internet verfügbar, ist in BookLover auch eine (englischsprachige) Zusammenfassung zu den einzelnen Büchern hinterlegt. Schließlich kann man sich von der App auch noch zu gefallenden Büchern “ähnliche” Titel empfehlen lassen. Die Daten dafür wie auch die Inhaltsangaben stammen von Goodreads, der “social cataloging” Website von Otis Chandler. Die Organisations-App startet in Deutschland mit einem Einführungspreis von 0,79 Euro in der Kategorie Bücher. Fazit: **.

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