XING: Und es hat “Bump” gemacht

Xing_HandshakeVergangene Woche wurde ein Update der mobilen Optimierung der XING-Seite (nicht etwa der XING-Apps) verfügbar, das interessante Optionen birgt: So ist mit allen HTML5-fähigen Smartphones wie beispielsweise dem iPhone nun ein sog. “mobiler Handshake” möglich – ähnlich wie bei der wunderbaren iPhone App Bump können Mitglieder des Business-Netzwerkes nun also via mobiler Technologie gegenseitig “Adden”, also einen XING-Kontakt herstellen und gleichzeitig die eigenen Kontaktdaten abgestuft freigeben. Dazu müssen beide die mobile Seite unter mobile.xing.com aufgerufen und das “Handshake”-Symbol rechts oben betätigt haben. Man muss dann gestatten, den Standort zu bestimmen. Anschließend werden alle in Frage kommenden XING-Mitglieder aufgelistet, die auch gerade, d.h. in einem Zeitfenster von etwa 10-15 Sekunden, den mobilen Handshake durchführen. Bei einem großen XING-Treffen o.ä. könnten das ja durchaus auch einmal mehrere sein. Mit einem weiteren Klick wird nun der korrekte Kontakt bestätigt. Ist der Kontakt bereits vorhanden, erfolgt ein entsprechender Hinweis. Die LinkedIn-App beherrscht dieses Verfahren schon lange. Für Ende des Monats wurde jetzt ein Update der XING-App fürs iPhone versprochen, das auch den Handshake an Bord haben soll.

Nicht mobile-spezifisch, aber ebenfalls nützlich ist die Zusammfassung der verschiedenen Suchen (für Mitglieder, Gruppen, Jobs, Events und Unternehmen), die das Business Network bislang barg, in einer Suche. Nun gibt es nur noch eine Suche, deren Ergebnisse für jeden Bereich in Tabs angeordnet für jeden Tab mit Filtern eingeschränkt werden können.

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Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 09. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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LinkedIn iPhone App

LinkedIn IconLinkedIn ist ein internationales Business-Netzwerk, für das sich bereits 70 Millionen Fach- und Führungskräfte entschieden haben. Ebenso wie beim Konkurrenten XING gibt es bereits seit einiger Zeit native Apps für folgende im Business-Kontext wichtigere mobile Endgeräte-Plattformen: BlackBerry (Tour, Bold, Curve, Storm, Pearl), Palm (Pre, Pixi) sowie das iPhone. Für Android gibt es noch keine offizielle App, aber mit DroidIn einstweilen eine gute Alternative.

Höchste Zeit, sich die iPhone App in Version 3.1.1 einmal genauer anzuschauen: Auch hier ist der Funktionsumfang zwar leider nur eine Untermenge dessen, was vom Portal geboten wird – so fehlen beispielsweise Gruppen-Funktionen. Aber mehr als die schmächtige XING-App hat das mobile LinkedIn Tool schon unter der Haube:

  • Ganz oben rechts findet sich die zum Netzwerken wichtige “Einladen”-Funktion – mit Zugriff auf die iPhone-Kontakte.
  • Direkt darunter prangt schon die Suchfunktion, die allerdings nicht nach bestimmten Profilsektionen etc. eingeschränkt werden kann.
  • “Alle Updates/Status Updates” führt zu den Statusmeldungen der eigenen Kontakte, die nach “Favoriten” vorgefiltert werden können.
  • “Profil-Updates” zeigt nur ebensolche bei Kontakten an.
  • “Diskussionen” führt zu Neuigkeiten in abonnierten Foren
  • “Kontakte” verwaltet ebendiese, eine Übernahme in die iPhone-Kontakte ist möglich.
  • “Senden” bietet Zugang zum Postfach
  • “Aktuelle” merkt sich die letzten Profile, die man sich angesehen hat – nette Idee.
  • “Verbinden” schlägt Mitglieder vor, “die Sie vielleicht kennen”.
  • LinkedIn Screen In Person

  • Der Hit ist “In Person”, mit dem die App Near Field Communications (NFC bereitstellt: bei aktiviertem Bluetooth und beiderseits geöffneter LinkedIn App kann man sich sofort mit Nutzern in der Nähe verbinden, etwa wie bei Bump. Die Funktion konnte zwar nicht getestet werden, dennoch kann sich XING hier auf jeden Fall ein paar Scheiben abschneiden…
  • Eine “Themen” genannte Möglichkeit, die App ein klein wenig zu individualisieren, rundet das Angebot ab.

Vermißt wird eigentlich hauptsächlich die spannende “Besucher Ihres Profils”-Funktion von Xing (Portal u. iPhone App). In den Rezensionen auf iTunes werden häufige Abstürze vor allen beim Suchen moniert, das trat in unserem Test nicht auf. In Summe eine wirklich empfehlenswerte Anwendung für LinkedIn-Nutzer, die – genau wie das Xing-Angebot – kostenlos ist. Fazit: ***.
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Business Class: Apps for Pros be seated!

AppStore_BusinessClass1Diese Woche läuft in Apples App Store ein “Business Class”-Feature. Endlich werden hier mal einige der für den Unternehmenseinsatz und insbesondere für Mobile Pros besonders geeigneten Anwendungen hervorgehoben. Im Schaufenster: Flug- u. Bahnverbindungen, Mietwagen (Lufthansa, DB, Sixt u.a.), Business Networks wie XING oder LinkedIn, Übersetzungslösungen, Währungsrechner, Apps rund um die Visitenkarte (Business Card Readers, aber auch das geniale Bump), Diktat-Apps, Notizzettel-Apps und Aufgabenplaner (Evernote, Things), Cloudspeicher (wie die MobileMe-Konkurrenz DropBox), echte Business-Anwendungen wie der SAP BusinessObjects Explorer (Business Intelligence-Analyse von ERP-Daten) sowie einige wenige Nachrichten-Apps (Bloomberg, FTD, Handelsblatt, ntv… aber mobileTicker fehlt *heul*).

AppStore_BusinessClass2Doch immerhin die notorisch erfolgreiche App zur Krawattenerwürgungsverhinderung (vTie) darf hier nicht fehlen. Das “Business Class”-Angebot wurde fast vollständig in diesem Medium bereits vorgestellt – es ist in dieser Bündelung und mit direkter Ansichts-/Kaufmöglichkeit trotzdem recht nützlich und sollte daher zu einer festen iTunes-Abteilung werden.
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Dateienweitwurf mit Hoccer

Hockey ist mega-out, heute spielt man Hoccer – jedenfalls wenn es um trendige mobile Kommunikation geht: Hoccer ist ein neues Konzept zum schnellen und unkomplizierten Austausch von Informationen und Inhalten: Es soll die Übertragung von Daten ermöglichen, ohne die umständliche Eingabe von Adressen oder Telefonnummern, nur auf Basis intuitiver Gesten im Raum die mit dem iPhone ausgeführt werden. Also etwa so wie bei Mover (oder auch wie bei Bump, allerdings berührungsfrei).

hoccerSie halten einen Vortrag und möchten die Präsentation direkt an Ihr Publikum verteilen, ohne erst E-Mail Adressen einzusammeln? Jemand hat ein Foto von Ihnen gemacht und sie wollen unkompliziert eine Kopie erhalten?
Mit Hoccer können die digitalen Dateien einfach ins Publikum “geworfen” werden indem man mit dem Telefon eine Wurfgeste andeutet. Auf einen Server übertragen stehen sie dann für Teilnehmer, die auch die Hoccer-App geladen haben, zum Empfang bereit. Interessierte Hoccer-Nutzer, “fangen” die Daten durch eine aktive Geste mit ihrem Handy, d.h. sie laden sich beispielsweise die Präsentation auf Ihr Endgerät und haben damit sofort eine Kopie zur persönlichen Verwendung.

Nachdem Hoccer seit kurzem für die Android-Plattform zur Verfügung steht – und soeben bei der “Android-Developer-Challenge” (ADC) mit 50.000 US-Dollar prämiert wurde -, hat jetzt auch der iPhone-Client den Apple-Review-Prozess erfolgreich durchlaufen. Die Hoccer-Entwickler ART+COM Technologies stellen unter hoccer.com auch einen Webclient für den Austausch von Daten zwischen Desktop und Handy zur Verfügung. Hoccer ist kostenlos.
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Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 12. 2009

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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Visitenkartenübertragung fürs iPhone

Nur keinen Anstoß nehmen: Das Startup Bump Technologies stellt eine Lösung für die berührungslose Übertragung von Kontaktdaten vor. Die Software setzt Smartphones mit GPS und Bewegungsmeldern voraus und soll sich allein durch das leichte Anstoßen zweier Mobiltelefone auslösen lassen. Allerdings erfordert erfolgreiches “Bumpen” natürlich abermals eine kostenpflichtige Server-Komponente, während die App kostenlos im App Store zur Verfügung steht. Aufgrund des Zusammenstoßes stellen die kollidierten Smartphone-Clients via Mobilfunk oder WLAN eine Anfrage an den Bump-Server, der nun zunächst (u. a. via lokaler Ortung) sicherstellt, dass die von zwei Smartphones eingegangenen Anfragen tatsächlich zusammengehören. Gehört das “Pärchen” wirklich zusammen, werden die Kontaktinformationen in standardisierter Form wechselseitig durchgereicht. Ist keine zweifelsfreie Zuordnung möglich, weil es zu viele Zusammenstöße gibt (man denke etwa an Straßenbahnen zur CeBIT-Zeit. Oder an das Gerangel vor Kaffeeautomaten ;-) so fordert Bump for iPhone zu einem zweiten Versuch auf.

Aber Vorsicht vor den Reaktionen, falls das “gebumpte” Gegenüber diese App gar nicht kennt! Wunderbare Zeiten stehen uns bevor…
“Do the Bump” – zu Bump Technologies

Autor: klaus, veröffentlicht am: 22. 04. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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