110 Mio. Mobilfunkverträge in D
Wenn es ums Telefonieren geht, werden Mobilgeräte immer mehr zum Normalfall. Basierend auf Zahlen der Bundesnetzagentur hat der Branchenverband BITKOM bekannt gegeben, dass die Zahl der Mobilfunkverträge in Deutschland 110 Millionen erreicht hat. Damit kommen auf jeden Bürger durchschnittlich 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. Mit diesen telefonierte er im vergangenen Jahr rund 37 Stunden mobil. Die Summe der mobilen Gesprächsminuten stieg in Deutschland in 2009 um 19 Milliarden oder 13 Prozent auf 169 Milliarden Minuten. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt. Der BITKOM schätzt, dass sich dieses Wachstum 2010 auf ähnlichem Niveau fortsetzen wird. Verantwortlich für den Boom sollen insbesondere günstige Flatrates und Volumentarife sein: Bereits 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt.
Deutsche telefonieren über 30 Stunden/Jahr mobil
Die Deutschen telefonieren immer öfter mit ihrem Handy. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur hervor, die der Hightech-Lobby-Verband BITKOM vorgestellt hat. Diesen zufolge hat sich die Summe der Gesprächsminuten von insgesamt 136,5 Mrd. Minuten im Jahr 2007 auf rund 150,2 Mrd. Minuten im Jahr 2008 erhöht. Da bleiben für jeden Bundesbürger 30,5 mobil vertelefonierte Stunden. Dies entspricht einer Steigerung von rund zehn Prozent, für das laufende Jahr erwartet BITKOM ein ähnlich hohes Wachstum.
Ingesamt hat sich die Telefonie mit dem Handy in Deutschland zwischen 1999 und 2008 beinahe verfünffacht und seit 2005 fast verdoppelt.
Ende 2008 waren in Deutschland über 107 Mio. wirksame Handy-Verträge abgeschlossen, damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat telefonierten zum Jahresende 2007 gut elf Prozent aller deutschen Haushalte bereits ausschließlich per Handy. Dies liegt unter dem europäischen Durchschnnitt von 24 Prozent.
Zur Bundesnetzagentur
Zur Bitkom