G-Me – gibt jetzt auch fünf!
G-Me (“get me”) ist mehr als ein guter Reader für QR-Codes (Quick Response-Codes) – die pfiffige App dient dazu, um Kontakte auszutauschen. Denn mit G-Me lassen sich Kontaktdetails mit Kollegen oder Freunden schnell, problemlos und vor allem ohne Erfassungsfehler teilen: Dazu generiert G-Me aus den jeweiligen Kontaktdaten einen QR-Code der sofort und auch von allen anderen Readern gelesen werden kann. So soll der erste Kontakt frei von Zahlen- oder Buchstabendrehern oder sonstigen Erfassungfehlern bleiben. Die Erstellung erfolgt offline. Als zusätzliches Feature kann man QR-Code verschicken – und den eigenen beispielsweise auf die Visitenkarte drucken lassen. G-Me ist denkbar einfach zu bedienen und gerade darum zuverlässig. Version 1.2 unterstützt jetzt auch das iPhone 5 – gib mir fünf!
Die von Glanzkinder umgesetzte Freemium-Lösung ermöglicht kostenlos den zehnfachen Export von erzeugten QR-Codes, danach wird ein In-App-Purchase zu 89 Cent fällig.
kostenloser Download von G-Me im App Store
Praxistest: Copy2Contact
Diese App tut mal genau das, was ihr Name verspricht: Sie gestattet den Transfer von zuvor markierten und kopierten Adressdaten in die Kontakte-Liste von iPhone oder iPod touch. Dass das enorm praktisch ist, leuchtet jedem ein, der schon einmal versucht hat, dies selbst zu tun, indem er die einzelnen Daten händisch auf die richtigen Eintrags-Bereiche verteilt hat.
Die App funktioniert mit Plain oder auch formatiertem Text aus E-Mails, PDFs, Homepages, Suchmaschinen etc., nur mit Text als Graphik (oder abfotografierten Visitenkarten) kann sie naturgemäß nichts anfangen. Im Praxistest überzeugte dieser nützliche Assistent nahezu vollkommen, lediglich mit deutschen Umlauten hat die US-App Schwierigkeiten.
[UPDATE 11.05.: Hersteller Anagram Technologies legt allerdings Wert darauf, dass diese Schwierigkeiten nicht der copy2contact-Engine, sondern iPhone OS anzulasten sind. Dennoch arbeite man an einem work-around]
Wenn die Angaben zu bereits vorhandenen Kontakten passen, schlägt Copy2Contact vor, diese zu ergänzen. Dabei führt die App noch bei Bedarf automatische Korrekturen wie Großschreibung am Wortanfang durch.
Die kostenlose Lite-Version ist dezent werbefinanziert (vgl. Abb. ganz unten) und auf vier Neukontakte pro Woche beschränkt, die uneingeschränkte “Pro” Edition kostet knapp 3,99 Euro.
Fazit: **** (Lite)
Business Class: Apps for Pros be seated!
Diese Woche läuft in Apples App Store ein “Business Class”-Feature. Endlich werden hier mal einige der für den Unternehmenseinsatz und insbesondere für Mobile Pros besonders geeigneten Anwendungen hervorgehoben. Im Schaufenster: Flug- u. Bahnverbindungen, Mietwagen (Lufthansa, DB, Sixt u.a.), Business Networks wie XING oder LinkedIn, Übersetzungslösungen, Währungsrechner, Apps rund um die Visitenkarte (Business Card Readers, aber auch das geniale Bump), Diktat-Apps, Notizzettel-Apps und Aufgabenplaner (Evernote, Things), Cloudspeicher (wie die MobileMe-Konkurrenz DropBox), echte Business-Anwendungen wie der SAP BusinessObjects Explorer (Business Intelligence-Analyse von ERP-Daten) sowie einige wenige Nachrichten-Apps (Bloomberg, FTD, Handelsblatt, ntv… aber mobileTicker fehlt *heul*).
Doch immerhin die notorisch erfolgreiche App zur Krawattenerwürgungsverhinderung (vTie) darf hier nicht fehlen. Das “Business Class”-Angebot wurde fast vollständig in diesem Medium bereits vorgestellt – es ist in dieser Bündelung und mit direkter Ansichts-/Kaufmöglichkeit trotzdem recht nützlich und sollte daher zu einer festen iTunes-Abteilung werden.
iTunes-Link
Android: Evernote und Samsung kooperieren
Evernote, Entwickler der gleichnamigen kostenlosen Multiplattform-Anwendung zur Notizenerfassung und -verwaltung, gab jetzt bekannt, dass Evernote für Android auf allen künftigen Android-Handys von Samsung vorinstalliert wird. Dies gilt beispielsweise auch für das Samsung Behold II.
Auch Evernote für Android erstellt wie die beliebte iPhone App Notizen, importiert Fotos und zeichnet Audio-Memos auf. Die Notizen können anschließend sofort auf dem Smartphone, Computer oder im Internet abgerufen werden. Darüber hinaus lässt sich in Evernote nach gedrucktem und handgeschriebenem Text auf Fotos und Bildern suchen – besonders praktisch beispielsweise für Visitenkarten.
Evernote ist eine mehrfach ausgezeichnete, kostenlose Anwendung für Mobilgeräte, Desktop-Computer und Web. Der Anwender erstellt im Handumdrehen Notizen, importiert Fotos, speichert Webseiten, Aufgaben und To-do-Listen. Alle in Evernote erfassten Daten werden auf Wunsch plattformübergreifend synchronisiert und können von jedem Handy, Mac oder PC abgerufen bzw. durchsucht werden, auf denen Evernote installiert ist. Evernote bietet außerdem einen Premium-Service mit zusätzlichen Funktionen und Leistungen an.
Business Card Reader fürs iPhone
Auf der OCR-Technologie von Abbyy beruhend, die in 15 Sprachen Kontaktinformationen auslesen kann, haben dieser Tage gleich zwei Unternehmen Lese- u. Verwaltungs-Apps für Visitenkarten vorgestellt. “Cardreader” wird von x-root Software und Andor Greißl vertrieben.
Dem Anwender ermöglicht die App laut x-root schnelle und direkte Übertragung von Kontaktdetails einer Visitenkarte in das Adressbuch seines Mobiltelefons, ohne externe Online-Services in Anspruch nehmen oder gar wie bei preiswerteren Apps diese händisch erfassen zu müssen. Hierfür wird mit der iPhone-Kamera ein Foto der Visitenkarte im benutzerdefinierten Format erzeugt. Nach der automatischen onboard-Texterkennung ordnet Cardreader Kontaktinformationen den betreffenden Adressfeldern zu. Dieser Vorschlag kann vom Benutzer selektiert oder editiert werden, bevor der neue Kontakt mit Kartenfoto gespeichert wird. Bereits vorhandene oder per E-Mail empfangene Fotos können gleichermaßen gescannt werden. Neben einer Adressbuchoberfläche mit integrierten Cardreader-Funktionen stehen dem Anwender eine Gruppenverwaltung und das 3D-Visitenkartenalbum zur Verfügung.
Auch Shape Services hat auf Basis des Abbyy-SDK eine “Business Card Reader” genannte App mit gleichem Einsatzzweck in den App Store gebracht. Der Anbieter teilt mit, dass die App über 85 % aller Visitenkarten korrekt erkennt und die gelesenen Informationen richtig zuordnet. Allerdings liefere das iPhone 3GS aufgrund der Autofokus-Funktion und höherer Auflösung deutlich bessere Ergebnisse. Beide Apps kosten (derzeit) 4,99 Euro.
Evernote: Virtuelle, mobile Gedächtnisstütze
Evernote ist Entwickler der gleichnamigen Multiplattform-Anwendung zur Notizenerfassung und -verwaltung. Seit kurzem sind mehrere Produktversionen auch in Deutsch verfügbar, darunter der Webdienst sowie die Download-Versionen von Evernote für Windows, Mac OS X, iPhone sowie andere Mobilgeräte. Evernote-Nutzer können mit dem kostenlosen Webdienst Notizen erstellen, Fotos importieren, Webseiten speichern und Audiomemos aufzeichnen – also sämtlich Features, welche das aktuelle iPhone im Wesentlichen bereits in der Grundlausstattung mitliefert. Allerdings werden die in Evernote erfassten Inhalte automatisch an einen Webserver gesendet, der sie u.a. für eine Notizsuche aufbereitet. Anschließend werden die Notizen und Inhalte mit den vom Anwender genutzten Evernote-Versionen synchronisiert. So lassen sich beispielsweise Informationsschnipsel und To Do-Listen auf dem Computer speichern, verwalten und anschließend via iPhone oder Internet abrufen.
Auch die Texterkennungsfunktion/Optical Character Recognition (OCR) für Bilddateien von Evernote wurde an die deutsche Sprache angepasst. Sie ermöglicht das Durchsuchen von Fotos mit gedrucktem oder handgeschriebenem Text wie etwa Visitenkarten und Weinflaschen-Etiketten. Alle hochgeladenen Bilder werden durch mehrere Server verarbeitet. Der in den Bildern gefundene Text wird automatisch indexiert und kann anschließend durchsucht werden. Die OCR-Technologie wurde laut Hersteller für Bilder optimiert, die unter ungünstigen Bedingungen aufgenommen wurden, und unterstützt eine große Bandbreite verschiedener Kameratypen, u.a. Mobiltelefone.
Die Evernote App sowie der Webdienst in Basisversion sind kostenlos (vgl. MobileMe, vgl. Dropbox). Evernote bietet allerdings zusätzlich einen kostenpflichtigen Premium-Service mit Zusatz-Features, wie z. B. bis zu 500 MB Upload-Volumen (statt der kostenlosen 40 MB) und mehr unterstützte Dateiformate (darunter MS-Office). Sie profitieren außerdem von SSL-Verschlüsselung, Werbefreiheit etc. Zur Evernote Premium-Webseite geht es hier.
Evernote für ein Elefantengedächtnis ist jetzt in Englisch, Russisch, Französisch und Deutsch als Webdienst sowie für Mac OS X-, Windows-, iPhone-, BlackBerry-, Palm Pre-, Android und Windows Mobile-Systeme verfügbar.
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CardPro: Visitenkarten mobil verwalten
Laut Anbieter ist diese App “the easiest way to organize and search through all of your business cards” und das erste System zur Visitenkarten-Organisation, was man wirklich konsequent benutzen werde. Hierzu muss (man ahnt es schon) ein Foto von der Karte geschossen und dann der Name des Kontaktes und ggfs. des Unternehmens händisch hinzugefügt werden. Die Vollversion kostet 79 Cent, ist werbefrei und kann über 100 Karten verwalten. Sie bietet keine direkte Integration in “Kontakte”. Es existiert auch eine werbefinanzierte “Lite”-Version.
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Texterkennung für iPhone & Co.
Vom OCR (Optical Character Recognition)-Spezialist Abbyy Europe gibt es jetzt auch eine iPhone-Variante des “Mobile OCR Engine 3.0 Software Development Kit”. Bislang wurden bereits Windows (Mobile), Symbian, Linux und zuletzt Android unterstützt. Die SDK soll die Entwicklung von Anwendungen ermöglichen, die Text in Bildern erkennt, welche mit der jeweiligen Handy-Kamera aufgenommen wurden. Ein naheliegender Anwendungsfall ist etwa das automatisierte Übernehmen von Visitenkarten in die jeweilige Kontaktverwaltung (Business Card Recognition, BCR). Hierbei werden laut Hersteller 58 Sprachen unterstützt, 20 davon mit Wörterbuch-/Thesaurus-Funktion.
Programmierer können für ihre Entwicklungen auf Basis der Mobile OCR Engine die Programmiersprachen C/C++ und C# und .NET einschl. Microsoft Visual Studio 2005 nutzen. Der Anbieter stellt eine eingeschränkte Version für kostenlose Tests bereit. Vertrieb in Deutschland u. a. durch die Bechtle direkt GmbH.
Visitenkartenübertragung fürs iPhone
Nur keinen Anstoß nehmen: Das Startup Bump Technologies stellt eine Lösung für die berührungslose Übertragung von Kontaktdaten vor. Die Software setzt Smartphones mit GPS und Bewegungsmeldern voraus und soll sich allein durch das leichte Anstoßen zweier Mobiltelefone auslösen lassen. Allerdings erfordert erfolgreiches “Bumpen” natürlich abermals eine kostenpflichtige Server-Komponente, während die App kostenlos im App Store zur Verfügung steht. Aufgrund des Zusammenstoßes stellen die kollidierten Smartphone-Clients via Mobilfunk oder WLAN eine Anfrage an den Bump-Server, der nun zunächst (u. a. via lokaler Ortung) sicherstellt, dass die von zwei Smartphones eingegangenen Anfragen tatsächlich zusammengehören. Gehört das “Pärchen” wirklich zusammen, werden die Kontaktinformationen in standardisierter Form wechselseitig durchgereicht. Ist keine zweifelsfreie Zuordnung möglich, weil es zu viele Zusammenstöße gibt (man denke etwa an Straßenbahnen zur CeBIT-Zeit. Oder an das Gerangel vor Kaffeeautomaten
so fordert Bump for iPhone zu einem zweiten Versuch auf.
Aber Vorsicht vor den Reaktionen, falls das “gebumpte” Gegenüber diese App gar nicht kennt! Wunderbare Zeiten stehen uns bevor…
“Do the Bump” – zu Bump Technologies