Mobile Display-Kampagnen +50%
Mobile Werbung in Deutschland legt 2010 weiterhin deutlich zu – so wurden im ersten Halbjahr 2010 über 50 Prozent mehr mobile Display-Kampagnen umgesetzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus der Marktstudie des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor, die seit 2007 durchgeführt wird. Hiernach wurden im ersten Halbjahr 2010 schon 545 mobile Kampagnen geschaltet. Im letzten Jahr waren es 360 im gleichen Zeitraum, also 185 weniger, und 885 Mobile Kampagnen insgesamt in 2009. Auch die Anzahl der Werbungtreibenden in diesem Segment hat sich in den ersten sechs Monaten diesen Jahres um 28 auf 137 erhöht.
Mehr gebuchte mobile Angebote pro Kampagne
Die Anzahl gebuchter Mobile-Angebote wie Websites und Applikationen pro Kampagne hat sich ebenfalls weiter erhöht: Waren es im ersten Halbjahr 2009 noch 3,5 und im zweiten Halbjahr vier, so sind es im ersten Halbjahr 2010 im Schnitt schon fünf mobile Websites beziehungsweise Apps pro Kampagne. Zum Vergleich: 2007 waren es 1,8 mobile Websites pro Kampagne sowie 3,6 in 2008. Weitere Zahlen im Mobile Kompass 2010/2011, der ab sofort im BVDW Online-Shop unter www.bvdw-shop.org für 49,90 Euro erhältlich ist.
Studie: Mobile Endgeräte als Werbeträger im Kommen
Die Bedeutung mobiler Endgeräte als Werbeträger nimmt deutlich zu. Dies geht aus Ergebnissen der Befragung “Trend im Prozent – Erfolgspotenzial mobiler Apps” des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. So sehen 95 Prozent der Befragten in den nächsten zwei Jahren generell eine höhere Relevanz mobiler Devices für die Werbewirtschaft, beziehungsweise rund 90 Prozent speziell im Bereich der Tablet-PCs. Dabei gelten kostenlose Angebote mit Werbefinanzierung als das vielversprechendste Refinanzierungs-Modell mobiler Apps und derer Inhalte – davon gehen mehr als zwei Drittel der Teilnehmer aus. Die Chancen für eine Refinanzierung per Abo-Modell sehen die Befragten dagegen deutlich niedriger, wobei jedoch klar zwischen Smartphone- und Tablet-PC Apps differenziert wird: Hier liegt die Einschätzung mit 40 Prozent im Bereich der Tablet-PCs doppelt so hoch, im Vergleich zu den Smartphones mit 20 Prozent.
Mobile Apps auf dem Vormarsch
Den Ergebnissen der Trend in Prozent-Befragung zufolge wird die Nachfrage nach mobilen Apps durch Kunden beziehungsweise Unternehmen in den nächsten zwei Jahren entsprechend deutlich zunehmen. Im Bereich der Smartphones sehen dies insgesamt 93 Prozent der Befragten! Bei den Tablet-PCs sind es insgesamt 86
Prozent. Als vielversprechendsten Inhalt für Tablets gaben 79 Prozent Apps mit Nachrichten- und Informationsbezug an. Dicht dahinter folgen mit 77 Prozent Apps mit Spiel- und Unterhaltungsschwerpunkt. Dahinter rangieren TV- und Film-Apps.
Mobile Kompass bündelt unternehmensrelevantes Wissen
Mit dem Mobile Kompass bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bereits zum dritten Mal in Folge in einer Publikation gebündeltes Mobile-Wissen an. Zielgruppe dafür sind Agenturen, Vermarkter, Werbungtreibende, Verlage, Betreiber mobiler Websites sowie Anbieter mobiler Apps. Das Kompendium der deutschen Mobile-Branche, herausgegeben von der Fachgruppe Mobile im BVDW, ist ab der dmexco 2010 verfügbar.
Inhaltlich werden laut Verband folgende Schwerpunkte behandelt:
- Status Quo der Branche (u.a. Mediennutzung, Trends und internationale Märkte)
- Mobiles Internet (u.a. Analytics, Augmented Reality und Social Networks)
- Mobile Creation (u.a. Usability, Kampagnen und Branded Applications)
- Mobile Marketing (u.a. Mobile Advertising und Mediaplanung)
- Mobile Monetization (u.a. App Stores, M-Commerce und Payment)
Die Publikation hat einen Umfang von 150 Seiten, kostet knapp 50 Euro und ist ab dem 15.09.2010 u.a. im BVDW Online-Shop erhältlich.
Mobiles Shoppen etabliert sich in Deutschland
Der Einkauf inklusive Bezahlung per Mobiltelefon etabliert sich in Deutschland: Schon jetzt führt jeder zehnte Handynutzer in Deutschland mobile Transaktionen durch. Verglichen mit Großbritannien (19 Prozent) und Frankreich (neun Prozent) liegt Deutschland (13 Prozent) damit auf Platz zwei im direkten Vergleich. Treiber des Mobile Commerce sind in allen drei Ländern vor allem 18 bis 34-jährige – hier liegt die Kaufbereitschaft in Deutschland bei 21 Prozent. Dies geht aus den “Mobile Consumer Briefing”-Reports der Mobile Marketing Association (MMA) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungspartner Lightspeed Research hervor. Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist der German Council der MMA. Befragt wurden im April 2010 in Großbritannien, Deutschland und Frankreich jeweils 1.000 erwachsene Mobiltelefonnutzer. Die “Mobile Consumer Briefing”-Reports sind für Mitglieder der MMA sowie Fachgruppe Mobile im BVDW kostenlos unter www.mmaglobal.com und www.bvdw.org erhältlich.

Mark Wächter: Steigender Anteil nicht digitaler Produkte am M-Commerce
An erster Stelle der Verkäufe stehen Inhalte für Handys oder Smartphones wie Anwendungen (Apps) und Klingeltöne. Aber auch Produkte und Dienstleistungen werden mobil geordert. Ausschlaggebend für den mobilen Einkauf ist für viele Befragte eine schnelle und einfache Abwicklung der Bestellung.
Mobiles Bezahlen im Kommen
Auch mit dem Mobiltelefon zu bezahlen wird immer gängiger. Der beliebteste Weg ist mit 54 Prozent in Deutschland die direkte Abrechnung über den Netzanbieter. Aber auch mobile Payment-Dienstleister wachsen derzeit und werden vor allem zum Bezahlen von nicht digitalen Inhalten genutzt. In allen drei Ländern gehen die Befragten der Studie davon aus, in den nächsten zwölf Monaten ihr Handy für mobile Transaktionen zu verwenden, um Rabatte und Coupons einzulösen sowie Bonuspunkten zu sammeln.
BVDW: Anzahl der Mobile-Kampagnen in 2009 fast verdoppelt
Die Anzahl der Werbekampagnen auf mobilen Endgeräten hat sich 2009 fast verdoppelt. Damit bestätigt die Erhebung des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. das deutliche Wachstum von Mobile Advertising. Im vergangen Jahr wurden insgesamt 885 Mobile Kampagnen umgesetzt. Das sind knapp zweimal so viele wie im Vorjahr und entspricht einem Zuwachs von über 80 Prozent im Vergleich zu 2008. Demnach hat sich das Wachstum in dem jungen Sektor dennoch etwas verlangsamt, denn von 2007 auf 2008 war die Zahl der mobilen Kampagnen noch um das Sechsfache auf 489 gesprungen. Die Zahl der Werbungtreibenden ist 2009 um 43 Prozent gestiegen – fast 200 Unternehmen haben im letzten Jahr im deutschen Markt mobile Werbung geschaltet.
Im Vergleich fällt das zweite Halbjahr 2009 deutlich stärker aus: 360 Mobile-Kampagnen wurden im ersten Halbjahr umgesetzt sowie 525 im zweiten Halbjahr 2009. Auch die Anzahl gebuchter Mobile Websites pro Kampagne stieg von 3,5 im ersten Halbjahr auf 4,0 im zweiten Halbjahr 2009 an. Zum Vergleich: 2007 waren es 1,8 Mobile Websites pro Kampagne sowie 3,6 in 2008.
“Immer mehr Branchen erkennen die hohe Werbewirkung des mobilen Werbekanals. Versuchten anfangs ‘Lifestyle’-Marken die Streuverluste zur Ansprache der jüngeren Zielgruppe durch mobile Werbung zu reduzieren, warben in 2009 verstärkt die Automobil-, Telekommunikations-, Dienstleistungs- und Medien-Branche. Klassische Konsumgüter sind ebenso Gegenstand mobiler Werbung”, sagt Thomas Mendrina (Axel Springer Media Impact), neu gewählter Leiter des MAC im BVDW. “Auch 2010 wird Mobile Advertising weiter zulegen. Schon anhand des ersten Quartals 2010 lässt sich eine eindeutig positive Tendenz erkennen. Das mobile Internet wird dank günstiger Flatrates und attraktiver Endgeräte immer stärker genutzt – Mobile Werbung wird daher immer mehr zum Muss”, erläutert Dirk Kraus (YOC), stellvertretender Leiter des MAC. Die Mobile-Kampagenzählung ist die Vorstufe einer deutschlandweiten Messung der Mobile Advertising Spendings. Momentan arbeitet der MAC an einer Methode zur Erhebung realer Bruttoumsätze.
BVDW: Umsatzplus in 2010 – durch Mobiles Internet
Mehr als zwei Drittel der Unternehmen der digitalen Branche gehen 2010 von einem Umsatzplus aus, wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) jetzt bekannt gab. Selbst im Krisenjahr 2009 steigerten rund 70 Prozent der Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr beziehungsweise erzielten ein gleichbleibendes Ergebnis. 90 Prozent der Befragten sehen den Online-Bereich auch 2010 weiter auf Wachstumskurs. Bei den Medien Print, TV und Radio wird dagegen mit Abschwung oder Stagnation gerechnet. Die Zahlen gehen aus der BVDW-Umfrage “Trend in Prozent” zum Thema “Trends der digitalen Wirtschaft 2010″ hervor. Zwei Wochen lang wurden schwerpunktmäßig Beschäftigte aus Unternehmen der digitalen Wirtschaft befragt. Insgesamt sind über 110 Fragebögen in die Auswertung eingeflossen.
“Trotz einer weltweiten Wirtschaftskrise ist die Online-Branche 2009 stabil geblieben. Die digitale Wirtschaft hat ihre Chance genutzt und die Effizienz des Online-Marketings sowie die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal und Unterhaltungsmedium unter Beweis gestellt. Für 2010 rechnen wir daher mit einem Anstieg der Budgets für Online-Werbung und höheren Investitionen zum Auf- und Ausbau von Online-Geschäftsmodellen. Treiber hierfür sind unter anderem das Mobile Internet, die zunehmende Bedeutung des Social Media-Umfelds, aufmerksamkeitsstarke Bewegtbildwerbung sowie insgesamt die höhere Gewichtung der digitalen Markenführung im Web”, sagt BVDW-Präsident Arndt Groth (Adconion Media Group).
Für rund 70 Prozent der Befragten wird die digitale Markenführung 2010 im Vergleich zum Vorjahr eine besondere beziehungsweise sogar die bedeutende Rolle spielen. Die verbleibenden 30 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Stellenwert aus. Als die wichtigsten Trendthemen des Jahres 2010 gehen Social Media und Mobile aus der BVDW-Umfrage hervor, gefolgt von Bewegtbildformaten, Datenschutz, Performance Marketing und Targeting.
BVDW-VizepräsidentBurkhard Leimbrock (Vodafone) kommentiert: “Die Nutzung des Mobile Web wird 2010 weiterhin stark zunehmen. Dafür sorgen günstige Mobile Internetflatrates, attraktive neue Mobiltelefone und zahlreiche auf das Handy zugeschnittene Angebote und Dienste. Auch 2010 wird Mobile zu den stärksten Wachstumssegmenten gehören. [...] Sowohl für Social Media als auch für Mobile werden Applications und Local Based Services in diesem Jahr eine treibende Kraft sein.”
BVDW-Vizepräsident Christoph N. von Dellingshausen (One2Look) geht sogar von Rekorden aus: “Das Internet als Vertriebskanal wächst unaufhaltsam weiter. Auch eher traditionelle Händler bauen ihre Webaktivitäten weiter aus. Wie schon letztes Jahr wird 2010 ein neues Rekordjahr für den Online-Handel. Zudem hat der M-Commerce gute Chancen sich weiter zu etablieren – dank stark ansteigender Nutzung des Mobile Internet.”
Studie: Mobiles Internet immer günstiger
Mobile Internetnutzung ist 2009 deutlich günstiger geworden. Dies geht aus einer Auswertung des “BVDW Mobile Monitor” mit den günstigsten mobilen Internettarifen hervor, herausgegeben vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit dem Online-Magazin teltarif.de. So sind Monatsflatrates für die mobile Internetnutzung im Jahresverlauf um bis zu 24 Prozent im Preis gesunken. Auch Tagesflatrates haben sich um bis zu 20 Prozent vergünstigt. Seit Anfang 2009 stehen deutlich mehr Anbieter und dementsprechend mobile Internettarife für Nutzer zur Auswahl. Laut aktuellem BVDW Mobile Monitor Q4/2009 liegt die günstigste Mobile Internetflatrate für einen Monat bei 14,99 Euro – zu Beginn des Jahres waren es noch 19,80 Euro. Wirklich ausnutzen können derartige Preissenkungen natürlich nur Kunden mit kurzen Mindestlaufzeiten und ohne Exklusivbindung an einen Carrier. Der BVDW geht für 2010 für weiter sinkende Kosten für mobilen Webzugang aus.
Der BVDW Mobile Monitor Q4/2009 listet die fünf günstigsten Datentarife für mobile Gelegenheits- und Vielsurfer sowie Nutzer von Tagesflatrates auf und steht auf der Website des BVDW unter www.bvdw.org als kostenloses PDF bereit. Unter www.mobile.bvdw.org bietet der BVDW zudem einen Online-Tarifrechner an, mit dem Preise für die mobile Internetnutzung tagesaktuell abgerufen werden können.
BVDW stellt Mobile Kompass 2009 vor
Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat zur dmexco 2009 die zweite Ausgabe des Mobile Kompass vorgestellt. Das Kompendium der deutschen Mobile-Branche richtet sich gleichermaßen an Agenturen, Vermarkter, Werbetreibende sowie Betreiber mobiler Portale und Websites. Auf über 130 Seiten behandelt der Mobile Kompass 2009 “alle relevanten Themenbereiche”, angefangen beim Mobile Internet über Mobile Marketing bis hin zu Mobile Solutions. Auch die Mobile Kampagnenzählung 2007/2008 sowie die des ersten Halbjahres 2009 des Mobile Advertising Circle (MAC) werden ausführlich behandelt. Der BVDW Mobile Kompass 2009 ist ab sofort für 49,90 Euro im BVDW Online Shop erhältlich.
BVDW: Mobile Kampagnen um die Hälfte gewachsen
Die Anzahl mobiler Kampagnen stieg im ersten Halbjahr 2009 um über 50 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Dies geht aus einer Erhebung des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. So wurden bereits 360 Mobile-Kampagnen geschaltet – dies entspricht nach einem halben Jahr 74 Prozent der Gesamtkampagnenzahl aus 2008. Im Durchschnitt lief eine Kampagne auf drei Mobile-Portalen.
Auch die Anzahl der Werbetreibenden ist 2009, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2008, von 88 auf 109 um 24 Prozent gestiegen. Durchschnittlich wurden 1,65 Mobile-Kampagnen pro Quartal von jedem Werbetreibenden umgesetzt. 2008 lag dieses Verhältnis noch bei einer Kampagne pro Quartal. Insgesamt haben 42 Werbetreibende auch schon 2008 mobil geworben, was für die Wirksamkeit des Mediums Mobile spricht. Die Mobile-Kampagenzählung ist die Vorstufe einer deutschlandweiten Messung der Mobile Advertising Spendings. Momentan arbeitet der MAC an einer Methode zur Erhebung realer Bruttoumsätze.
Gründung der MMA Germany angekündigt
Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und die Mobile Marketing Association (MMA) haben gestern in Berlin die Erweiterung ihrer bestehenden Partnerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen beide Verbände künftig als “MMA Germany” Best Practices veröffentlichen, Leitfäden erstellen, Standards für Mobile Marketing international weiterentwickeln und etablieren sowie den Mobile-Markt vorantreiben. Ebenfalls stehen gemeinsame Marktforschungsprojekte und Veranstaltungen auf der Agenda sowie der gegenseitige Erfahrungsaustausch über Mobile Marketing in den verschiedenen Märkten.
Dabei sollen sich für sowohl für Mitglieder der Fachgruppe Mobile des BVDW wie auch für MMA-Mitglieder Vorteile durch automatische, kostenfreie Mitgliedschaft ergeben.