Auch DTAG bringt digitalen Kiosk
Nach den Geräteherstellern (Apple, BlackBerry, Samsung, Palm/HP etc.), den Lieferanten von mobilen Betriebssystemn (Google, Microsoft) und Search- und Content-Spezialisten wie unlängst Yahoo bringt nun auch die Deutsche Telekom AG einen digitalen Zeitungskiosk an den Start. Der Konzern stellte die Plattform gestern auf der Cebit in Hannover vor, wie u.a. werben & verkaufen berichtet: “Der Online-Kiosk “PagePlace” ermöglicht den Kauf von digitalen Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben sowie Büchern. Die Titel lassen sich dann auf dem PC ebenso lesen wie auf einem Tablet-Computer oder auf Pageplace will damit für Verlage eine attraktive Alternative zu dem i-Store von Apple. Das US-Unternehmen hatte zuletzt die Medienhäuser mit seinem neuen Abo-Modell verärgert.
Den Nutzern soll Pageplace als zentrale Anlaufstelle für digitale Inhalte dienen. Den gesamten gekauften Content führen sie in einer Online-Bibliothek mit sich. Sie müssen nicht mehr für jedes Medium eine eigene App laden (vgl. auch Apples iBooks). Gleichzeitig können sie das persönliche Bücherregal ‘von jedem Endgerät’ abrufen. Markierungen und Lesezeichen der User in Texten und Büchern werden automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert (vgl. Amazons Kindle).
Die Vorabversion von Pageplace startet mit dem Webshop und Desktop Client auf Windows sowie mit dem iPhone, iPod Touch und iPad. Im April soll die Anwendung auf ersten Android-Geräten und Mac OS möglich sein.” Windows Phone 7 wurde bislang nicht erwähnt.
via wuv
OS X Business Park: Let’s talk Apple
Der OS X Business Themenpark ist ein von der SBG28 organisierter Gemeinschaftsstand auf der CeBIT. Hier dreht sich alles um IT-Lösungen auf Basis von OS X und iOS im Unternehmenseinsatz. Solutions rund um Mac Desktops, Notebooks und Server sowie iPad und iPhone Enterprise Solutions finden sich wie im Vorjahr in Halle 2 direkt am Haupteingang Nord 2 neben IBM. Auf der Bühne wird ein Vortragsprogramm zu Themen u.a. des Mobile Business ausgetragen.
Aussteller dieses Jahr (Auswahl): brainworks computer technologie, coresystems, Dicta Team, ELO Digital Office, Dr. Maison & Partner, Microsoft Deutschland, OSXpert, Parallels, PFU Imaging Solutions, ProjectWizards, Starface, Topix Informationssysteme, UNIORG Services, 3NET EDV Netzwerk. Eine vollständige Liste gibt es hier.
Event: CeBIT, 01.-05.03.
Nach Angaben der Deutschen Messe AG verzeichnet die weltgrößte IT-Messe CeBIT (01.-05.03.2011, Hannover) zum ersten mal seit geraumer Zeit wieder Ausstellerzuwachs: über 4.200 Aussteller sollen es 2011 sein, im Vergleich zu 4.150 im Vorjahr.
Sonderevent AppZone
Am Samstag, dem 5. März 2011 findet die Sonderveranstaltung “The AppZone” im Rahmen der CeBIT Global Conferences statt. Hier sollen Sprecher der internationalen App-Industrie und des Mobile Business zu Wort kommen und über persönliche Erfahrungen, Prognosen und Lösungsansätze referieren, darunter beispielsweise PayPal,
HRS, Intel oder Lufthansa Systems. Der Eintritt ist einerseits im CeBIT Ticket enthalten und andererseits für alle App-Programmierer kostenfrei.
Mobiles ECM auch für WP7
Ob auf Reisen, unterwegs zu einem Termin oder im Serviceeinsatz: mit OS|mobileDMS sollen Anwender ihre Unternehmensinformationen in der Jackentasche überallhin mitnehmen können. So wird der Zugriff auf beispielsweise digitale Kundenakten, Rechnungen oder Kontaktdaten möglich. Der Vorteil soll vor allem in der Leichtigkeit der Bedienung und guter Performance liegen. Dabei besteht der Anspruch nicht nur darin, Informationen zu erhalten, sondern auch an Geschäftsprozessen teilnehmen zu können, beispielsweise Rechnungs-Freigaben steuern zu können.
Nachdem die Apps für iPhone, iPad und Android-Smartphones bereits in den jeweiligen Märkten zur Verfügung stehen, präsentiert der Enterprise Content Management-Spezialist Optimal Systems erstmalig auf der CeBIT (H3, J18) seine ECM-Anwendung für Windows Phone 7 und zeigt die App OS|mobileDMS live auf allen Endgeräten. Mit zehnminütigen Shows unter dem Titel “Unterwegs bestens informiert” möchte man mit Praxisbeispielen Einsatzbereiche der Apps auf den verschiedenen Plattformen demonstrieren.
G Data präsentiert neue Security-Generation
G Data nutzt die CEBIT in diesem Jahr für die Markteinführung seiner neuen Secruity-Generation für Unternehmen und Heimanwender. Als diesjährige Messehighlights präsentiert G Data (Halle 11, Stand D35) die Generation 11 seiner Netzwerklösungen, die in der Enterprise-Version mit einem leistungsstarken Backup-Modul ausgestattet sind.
Ausserdem stellt das deutsche Unternehmen weitere Anwendungen wie CloudSecurity vor. MobileSecurity ist eine Sicherheitslösung für Android-Smartphones und möchte den Besitzer in die Lage versetzen, sich wirksam gegen Schadcodes abzusichern. CloudSecurity hingegen ist ein kostenloses Browser Plug-in das infizierte Websites blocken soll.
CosmoShop mit neuen Anbindungen
Die Zaunz Publishing GmbH stellt auf der CeBIT das neue Release seiner eigenentwickelten Shopsoftware Cosmoshop vor.
Zu den neuen Funktionen sollen unter anderem eine Schnittstelle zu Facebook und eine Schnittstelle zum iPhone-/iPad-Marktplatz Shopgate oder an eine eigene Shopping-Applikation für iPhone oder iPad gehören. Dort soll der Nutzer in mehreren Shops stöbern können, Produkte auswählen und kaufen. Gerade für kleinere Anbieter kann diese Marktplatz-Variante sinnvoller und vor allem günstiger als die Entwicklung einer eigenen Applikation sein, für die dann natülrich auch zunächst erst einmal Besucher generiert werden müssen.
Mit der neuen CosmoShop-Schnittstelle zu Facebook soll es Online-Händlern besonders einfach gemacht werden: Die Produkte werden in eine spezielle Facebook-Applikation übertragen bzw. synchronisiert. Der Shop-Besucher soll auf der Facebook Profilseite des Betreibers in Produktkategorien stöbern und Artikel in den Warenkorb legen können. Auch Checkout und Bezahlung sollen im Facebook-Shop stattfinden. Die Übertragung der Bestellungen, die im Facebook-Shop eingehen, geschieht zur Zeit noch manuell – Zaunz plant jedoch bereits ein Update mit automatisierter Übertragung zu CosmoShop und CosmoFaktura zum Beginn des zweiten Quartals 2011.
MWC nach Köln oder München?
Sowohl München als auch Köln bewerben sich als Austragungsort der weltweit wichtigsten Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC), wie die Wirtschaftswoche (WiWo) berichet. In den vergangenen Jahren fand sie in Barcelona statt. Der Mobile World Congress richtet sich bisher ausschließlich an Fachbesucher, der Veranstalter will die Messe künftig für ein breiteres Publikum öffnen.
Noch Mitte dieses Monats will die GSM Association in London entscheiden, in welcher Stadt der Mobile World Congess ab 2013 stattfinden wird. Derzeit bewerben sich die deutschen Städte Köln und München sowie Paris, Amsterdam und Mailand um die Messe.
Die GSM Association veranstaltet den Mobile World Congress derzeit immer im Februar, wenige Wochen vor der IT-Messe Cebit im März. Falls der Leitevent für das Mobile Business künftig in Köln oder München stattfindet, fürchtet Hannover negative Auswirkungen auf die CeBIT.
via golem.de
3. OS X Business Konferenz
Vom 8. bis 9. November findet im Münchner Hotel Golden Tulip die 3. OS X Business Konferenz zu IT-Lösungen und Geschäftsanwendungen für die Apple-Plattformen statt. Sie ist in erster Linie für kleine und mittelständische Anwenderunternehmen mit 10 bis 500 Arbeitsplätzen gedacht. Darüber hinaus sollen sich IT-Manager aus Großunternehmen angesprochen fühlen, die einen Informations- und Beratungsbedarf zu iPad- und iPhone-Lösungen für den Außendienst (CRM, Salesforce) und/oder das Management (Reporting, Business Intelligence) haben.
Laut Veranstalter SBG28 (auch Ausrichter des OS X Business u. iPhone Business Themenpark auf der CeBIT) hat sich die Veranstaltung generell als ein Treffpunkt von Anbietern, Herstellern und Systempartnern im OS X-Geschäftskunden- bzw. Enterprise-Marktumfeld etabliert. Die begleitende Expo hat über 30 Aussteller.
Der 8. November widmet sich dem Themenschwerpunkt “Server & Desktop Enterprise Solutions”, am 9. November stehen die “Mobile Enterprise Solutions” im Fokus. Am 8. November sind alle Konferenz-Teilnehmer zum “Macworking2gether” Dinner-Event eingeladen. Die Teilnahme kostet für Besucher ab 395 Euro. Für Aussteller bestehen Kombi-Buchungsmöglichkeiten mit dem OS X Business Park auf der CeBIT 2011.
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Rundruf: iPhone-Navigation
Zur diesjährigen CeBIT hatten T-Mobile und Navigon die Szene mit der Nachricht aufgemischt, dass alle iPhone-Kunden der Deutschen Telekom bald eine Navigationssoftware von Navigon zum Nulltarif erhalten werden.
Dazu hatten wir Nachfragen an Navigon sowie die Wettbewerber TomTom, NDrive und Sygic. Im Folgenden die Fragen und gegebenen Antworten.
1. Navigon wird in Kooperation mit T-Mobile, dem deutschen Exklusiv-Distributor des iPhone eine kostenlose Navigationslösung bereitstellen. Sehen Sie hier nicht eine gewisse Wettbewerbsverzerrung?
2. Frage an Navigon: Wie wird der Premium-Part des Angebotes aussehen?
Frage an alle anderen: Wie wird Ihr Unternehmen reagieren?
3. Nutzer von unter Android betriebenen mobilen Endgeräten haben teilweise die Möglichkeit, Google-basierende Navigation kostenlos zu nutzen. Nokia hat damit begonnen, Navigationslösungen zu verschenken. Wie wird sich angesichts solcher Erscheinungen der Markt für Smartphone-Navigation entwickeln? Welche Teile werden Ihrer Meinung nach weiter kostenpflichtig bleiben können?
A) Antworten von Gerhard Mayr, Vice President World-Wide Mobile Phones Navigon AG:
1. Nein, ganz im Gegenteil. Auch bisher gab es für iPhone-Nutzer mehrere Möglichkeiten mit dem Smartphone zu navigieren. Schon jetzt bestehen diverse Navigationslösungen für verschiedene Ansprüche mit ganz unterschiedlichem Preisniveau nebeneinander. Wir bieten jetzt noch mehr Auswahl. Mit mobilen Navigationslösungen bewegen wir uns in einem dynamischen Markt. Das heißt, Produkte werden weiterentwickelt und die Preisstruktur verändert sich. Wir orientieren uns mit unseren Innovationen an der Entwicklung des Marktes und den veränderten Bedürfnissen mobiler Menschen und erfüllen mit dem Modell “Navigon select Telekom Edition“ die steigende Nachfrage nach hoher Flexibilität und Qualität.
2. iPhone-Nutzer bekommen mit “Navigon select Telekom Edition“ eine Navigationslösung, die sie sofort nutzen können – verbunden mit dem Qualitätsversprechen von Navigon, verlässlich und sicher anzukommen. Jeder Nutzer kann sich auf Basis der kostenfreien Grundversion die für ihn passende Lösung zusammenstellen und ist somit sehr flexibel. Diese hohe Kundenorientierung ist ein wichtiger Teil unseres Qualitätsverständnisses. Nach wie vor als Premium-Lösung wird der Navigon MobileNavigator als Vollversion bestehen bleiben. Dieser ist jetzt zum Preis von 89,99 Euro im Apple App Store erhältlich.
3. In unseren Augen werden auch weiterhin Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für den Erfolg eines Produktes entscheidend sein. Dementsprechend werden Innovationen, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren und für sie einen Mehrwert bieten, immer nachgefragt sein. Mit “Navigon select Telekom Edition“ kann bald jeder iPhone-Nutzer selbst entscheiden, mit welchen Features er seine Navigation optimieren möchte. Unabhängig davon lassen sich die Anwendungen von Google und Nokia nicht mit unserem Angebot vergleichen. Google setzt für die vollständige Nutzung der Dienste eine stets verfügbare Internetverbindung voraus. Das verhindert eine zuverlässige Routenplanung und produziert je nach Internetverbindung Folgekosten, die schwer kalkulierbar sind. Nokia verknüpft seinen Navigationsdienst mit den Nokia Endgeräten. Wir garantieren durch unsere Onboard-Navigation eine zuverlässige Routenplanung für verschiedene Smartphone-Plattformen. In diesem Angebot steckt unsere bewährte Navigationssoftware MobileNavigator und damit unser ganzes Know-how.
B) Antworten von Sarah Schweiger, PR Manager DACH TomTom:
1. Letztlich entscheiden Qualität und Funktionsumfang eines Produktes darüber, ob der Kunde dieses nutzt oder nicht. Es gibt auch andere kostenlose Navigationslösungen – wir bieten unseren Kunden eine App mit vollem Leistungsumfang, die beispielsweise TomTom-Technologien wie IQ Routes oder den Echtzeitverkehrsinformationsdienst HD Traffic auf das iPhone bringt. Wir sind überzeugt, dass iPhone-Nutzer, die regelmäßig mit dem Telefon navigieren, eine hochwertige und ausgereifte Navigationslösung bevorzugen werden.
2. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns betreffend unsere künftige Product Roadmap nicht äußern können. Derzeit fokussieren wir uns darauf, Navigationslösungen anzubieten, die unseren Kunden die beste Nutzererfahrung im Bereich der Fahrzeugnavigation bieten. Dazu zählt die regelmäßige Erweiterung unserer Lösung um neue Funktionen wie beispielsweise aktuell HD Traffic.
3. Leider können wir nicht in die Zukunft sehen, aber die Entwicklungen die wir derzeit beobachten sind keine, die unerwartet kommen. TomTom bietet eine Premium-Navigationslösung als Zubehör für das iPhone und für Windows Mobile Handys – wir sehen hier auch in Zukunft einen Markt.
C) Anworten von Eduardo Carqueja, Gründer und CEO NDrive
1. Das empfinden wir nicht als Verzerrung. NDrive glaubt, dass die Deutsche Telekom sich so von ihrem Wettbewerb differenzieren möchte. Selbstverständlich müssen die anderen Player im Markt der Navigations-Apps auf diese Kooperation reagieren und u.a. durch eigenes Bundling ihren Kunden möglichst noch besseren Mehrwert bieten. So funktioniert der Markt nun einmal – und die Endkunden profitieren stets davon.
2. Wir werden mit überaus attraktiven, agressiv bepreisten Angeboten reagieren: Damit zielen wir einerseits auf Anwender, die mit der Navigon-Lösung unglücklich sind und andererseits auf andere Mobilfunk-Provider, die echten Mehrwert mit innovativen Lösungen in den Markt bringen wollen.
3. Google ist ein Reklame-Unternehmen, das Navigation für seine Wertschöpfung nutzt. Da überdies der Google-Ansatz teils zu einem starken Ressourcenverbrauch führt und die Nutzung für Anwender in vielen Situationen extrem teuer werden kann, sehen wir dies nicht als kostenlose Lösung: Google verdient dadurch Werbegeld, Anwender finanzieren es durch teure Datenverbindungen sowie ggfs. zusätzliche Roaming-Gebühren und die Telcos verzeichnen dadurch hohen Datenverkehr im Netzwerk.
Nokia hingegen ist eines der Unternehmen, die selbst stark investiert haben, um Navigation auf ihren Endgeräten kostenlos anbieten zu können. Insofern muss Nokia Navigation doch für ein extrem wichtiges Feature halten. Nokia hat auch bestimmte Fotografie- und Musik-Services gratis gemacht. Aus der Sicht des Endgeräteherstellers ist all dies auch sinnvoll, um die eigenen Handys und Smartphones so attraktiv wie möglich zu machen.
NDrive ist als Software-Hersteller ein Enabler derartiger Technologie- und Marktentwicklungen. Wir sind überzeugt, dass der aktuelle Trend, Location Based Services auf die Mobilplattformen zu holen, uns gute Geschäfte bescheren wird – um so mehr, als dies immer einer der zentralen Streitpunkte zwischen Geräteherstellern (gewünschte Features) und Telcos (unerwünschter Bandbreitenverbrauch) war.
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Anna Hurbanic, Public Relations Manager Sygicließ uns zur Strategie Ihres Unternehmens nur wissen: “We just will be better than Navigon”
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