Bei mobile CRM dominiert iOS
Apfel der Erkenntnis: Laut Frank Naujoks‘ Erhebungen im Rahmen seiner besonders lesenswerten “CRM-Zufriedenheitsstudie” für intelligent systems solutions i2s haben 74 Prozent der Nutzer von Mobile CRM iOS-Geräte im Einsatz, 54 Prozent nutzen Windows-Laptops und 49 Prozent Geräte mit Android-Betriebssystem (n= 206 Antwortende/Mehrfachnennungen).
Zu den wichtigsten mobil genutzten Funktionen gehören
- Adressmanagement 62%
- Kalender 75%
- Besuchsdokumentation 42%
- Bewertung von Abschlusschancen 36% und andere
- Business Intelligence (BI-Funktionalität 23%
(n=256, Mehrfachnennungen)
Die komplette Studie umfasst über 100 Seiten und kostet ab 999 Euro. Bestellmöglichkeit am Ende der Zusammenfassung der Ergebnisse (PDF).
In einem Vortrag auf der diesjährigen CeBIT hat Naujoks überdies die diesbezüglichen Investitionspläne nach Branchen für das laufende Jahr wie folgt vermittelt:
Dienstleistung
Prio 1: Mobile CRM, Prio 2: BI, Prio 3 Social CRM
Fertigung
Prio 1: Mobile CRM, Prio 2: BI, Prio 3 Service
Handel
Prio 1: Mobile CRM, Prio 2: Marketing Automation, Prio 3: E-Commerce / M-Commerce.
Das IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner schätzt den weltweiten Umsatz, der im laufenden Jahr mit BI-Software erzielt wird, auf 13,8 Mrd. US-Dollar (+7% im Vergl. z. Vorjahr). Ein aktueller Report betont die Bedeutung von “personal BI” für dieses Wachstum, ein Trend, der von Mobile BI, BI via Cloud Computing sowie BI for Social Network Information getrieben wird.
MDM als Managed Services
AirIT Systems bietet seit der CeBIT datomo MDM als Managed Services mit “Hochsicherheitshosting” in einer von den Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt bestimmten Infrastruktur an. Dies wird im Rechenzentrum auf dem Flughafen Hannover durch “speziell sicherheitsüberprüftes Personal in einem hochsicheren Datencenter mit 24–7 Support und der lückenlosen Umsetzung und Anwendung deutschen Datenschutzes und deutschen Rechts” realisiert. Die AirIT Systems ist ein Unternehmen der Fraport AG und der Flughafen Hannover Langenhagen GmbH.
Das jüngste Release der Mobile Device Management (MDM)-Lösung datomo soll u.a. folgende neue Funktionen bieten:
- Integration von “App Reputation”-Lösungen – Webroot und Trusted App Management – Lookup und “Blacklisting” unerwünschter Apps
- Kiosk-Modus für Samsung Android-Geräte
- Verschlüsselung für Samsung Android-Geräte
- Verbot von Over The Air (OTA)-Updates für Samsung Android-Geräte
- Roamingkontrolle für Samsung Android-Geräte
- Cisco AnyConnect für Samsung Android-Geräte
- Erweiterte VPN-Konfigurationen für Samsung Android Geräte
- Unterstützung BlackBerry 10 incl. Unterstützung BDS 6.2.
81% der deutschen Phones smart?
Zum Auftakt der CeBIT hat der Hightech-Verbands BITKOM eine aktualisierte Prognose für das Wachstum des deutschen ITK-Marktes bekanntgegeben. Der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll demnach 2013 um 1,4 Prozent auf 153 Milliarden Euro steigen – also deutlich stärker als für die Gesamtwirtschaft erwartet.
Die Informationstechnik wird um 2,2 Prozent auf 75 Milliarden Euro wachsen. Und dies, obwohl der Hardware-Markt um 0,3 Prozent auf 21 Milliarden Euro schrumpft. Das ist vor allem auf einen deutlichen Umsatzrückgang beim Geschäft mit Desktop-PCs und Notebooks zurückzuführen. Dagegen boomt der Verkauf von Tablet Computern. Hier erwartet einen Umsatzanstieg um rund 11 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro – also das Niveau von Desktop-PCs. Das Geschäft mit IT-Services wie Beratung, und Outsourcing wächst um 2,5 Prozent auf rund 36 Milliarden Euro. Am stärksten gewinnt erneut der Softwarebereich, der um fast 5 Prozent auf knapp 18 Milliarden Euro zulegen kann.
Für die Telekommunikation geht BITKOM von einem Plus um 1,3 Prozent auf 66 Milliarden Euro aus. Die Umsätze mit Infrastruktursystemen wachsen dabei um 2,2 Prozent auf rund 6 Milliarden Euro. Gegenläufige Entwicklungen gibt es bei Endgeräten und Telekommunikationsdiensten. Auf der einen Seite gibt es ein kräftiges Umsatzwachstum um 18 Prozent auf fast 10 Milliarden Euro bei den Endgeräten, auf der anderen Seite einen deutlichen Rückgang um 1,6 Prozent auf rund 50 Milliarden Euro bei den Telekommunikationsdiensten. Das Plus bei den Endgeräten rührt von der ungebrochenen Nachfrage nach hochwertigen Smartphones her – waren 2009 nur 17 Prozent der verkauften Handys Smartphones, so werden es 2013 bereits 81 Prozent sein – der Markt für App-Programmierung und Mobile Marketing wächst entsprechend.
Glanzkinder @ CeBIT
Das Motto der diesjährigen CeBIT ist die “Shareconomy”. Dieses Thema und das verwandte der Appconomy bringt das Unternehmen der CANCOM Group Glanzkinder dieses Jahr mit Partnern auf die Messe.
So sind CANCOM/Glanzkinder in der Vodafone Partner Expo in Halle 6, B16 am Demopunkt 8 mit dem Thema Business Apps, insbesondere PDF Activator und dessen Folgeversionen präsent.
Beim Partner IBM geht es in Halle 2, Stand A10, Demopunkt: 44 (Zone: Business Partner) vor allem um die Entwicklungsumgebung Worklight für plattformübergreifende Business Apps.
Abhörschutz: Mobile Security für Unternehmen
Milliardenverluste durch Wirtschaftsspionage – mehr denn je ist Unternehmen anzuraten, sensible Firmendaten durchgängig zu sichern. Das gilt laut Secusmart GmbH (CeBIT, H12, Stand B66) auch und gerade für die mobile Kommunikation. Das Düsseldorfer Unternehmen hat Secure Voice- und Messaging-Lösungen entwickelt, die plattformübergreifend (= für Android, BlackBerry u. iOS verfügbar), “Abhörschutz auf sehr hohem Sicherheitsniveau” bieten sollen, die sogar “exakt auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnitten” sind. Diese werden Anwenderunternehmen ebenso angeboten wie Mobile Network Operators MNOs bzw. Mobile Virtual Network Operators MVNOs.
Die SecuVoice-Technik sichert laut Anbieter auch SMS vor Lauschangriffen. Seit 2009 wird die Verschlüsselungstechnik von deutschen Bundesbehörden genutzt. Auch Kanzlerin Angela Merkel telefoniert mit der abhörsicheren SecuVOICE-Lösung. Die verwendete Verschlüsselung) orientiert sich am Standard für die “Sichere Netzübergreifende Sprachkommunikation” (SNS) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
BYOD, MDM, Virtualisierung u. Cloud @CeBIT
Von 05. bis 09. März 2013 ist das Virtualisation & Storage Forum der CeBIT in Halle 2, Stand A40, eine Anlaufstelle für Besucher mit Interesse an den namensstiftenden Lösungsbereichen sowie Cloud Computing-Konzepten. Das Forum will nicht nur eine weitere Fach-Ausstellung, sondern vor allem eine Plattform für den Austausch mit mehr als 70 Live-Vorträgen, Guided Tours sowie Live Demos führender Anbieter und Dienstleister sein, darunter auch die CANCOM AG.
Speziell die inhaltlichen Bereiche Bring Your Own Device (BYOD), Mobile Device Management (MDM), Desktop- und Server-Virtualisierung) sowie “Enduser Computing” möchte das Systemhaus CEMA AG gemeinsam mit Anbietern wie Citrix und VMware besetzen. In Vorträgen und Demos sollen “die neuesten Lösungen, Best-Practices und Showcases rund um u.a. folgende Themenbereiche vorgeführt werden: zentrales Mobilitätsmanagement im Unternehmen; Intelligente Automatisierung und Verwaltung virtueller IT Infrastrukturen.
Moosecon – Event für mobile Betriebssysteme
Die Mobile Operating Systems Conference oder kürzer Moosecon ist eine dreitägige Konferenz rund um App-Entwickler-Themen, die dieses Jahr erstmals parallel zur CeBIT stattfindet. Das Konferenzprogramm ist noch nicht veröffentlicht, doch vom 6. bis 8. März soll es definitiv um die Plattformen Android, BlackBerry, Firefox OS, iOS, Tizen und Windows Phone 8 gehen. Für die zwei geplanten Bühnen werden uns von “spannende Einblicke in künftige Entwicklungen bei Hard- und Software” versprochen.
Die moosecon ist aufgeteilt in einen öffentlichen Vortragsbereichen mit Trendthemen von allgemeinem Interesse für diejenigen, die sich für mobile Systeme, Plattformen und Anwendungen interessieren, und einen geschlossenen Bereich für Entwickler. Hier soll es für registrierte Teilnehmer “Insider-Wissen und praktische Anleitungen zum Entwickeln und Vermarkten mobiler Anwendungen” geben.
Das Programm wird vom u.a. aus dem droidcon-Kontext bekannten Programmchef Heinrich Seeger koordiniert.
UPDATE: Tickets kosten von 50 Euro (1 Tag) bis 75 Euro (3 Tage) und berechtigen auch zum CeBIT-Eintritt.
BYOD ante portas: 30% noch ohne MDM-Lösung
Die Auswirkungen von “Bring Your Own Device” (BYOD) und ähnlicher Erscheinungen wie der IT-Consumerization zwingen Unternehmen dazu, über ihre Strategien beim Mobile Workplace Management nachzudenken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Matrix 42 als Anbieter von Workplace-Management-Lösungen jetzt veröffentlicht hat.
Die Untersuchung ergab, dass sich knapp 80 Prozent der Unternehmen bewusst sind, dass Mobile Device Management (MDM)-Lösungen innerhalb der nächsten zwei Jahre zu einer Schlüsselkomponente ihrer IT werden, wenngleich es gleichzeitig derzeit noch keine bevorzugte Technologie zur Unterstützung von BYOD gibt! Außerdem geben mehr als 30 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen bislang noch keine Lösung für das Management von BYOD im Einsatz hat.
Weitere zentrale Ergebnisse:
- BYOD wird zur Norm: 24 Prozent der Befragten geben an, dass die IT-Abteilung BYOD offiziell unterstützt; 40 Prozent sagen, dass BYOD in ihrem Unternehmen toleriert wird.
- 7 Prozent unterstützen BYOD derzeit nicht, planen es aber für die Zukunft. In 29 Prozent der Unternehmen ist BYOD ausdrücklich untersagt.
- MDM-Lösungen verzweifelt gesucht: Eine deutliche Mehrheit (78 Prozent) der Probanden sagt, dass MDM in den nächsten zwei Jahren extrem bzw. sehr wichtig wird. Lediglich 2 Prozent bezeichnet MDM Lösungen als unwichtig.
- Mangel an Implementierungen: 31 Prozent der Unternehmen setzen aktuell keine Technologie oder Lösung zur Unterstützung von BYOD ein. 16 Prozent verweisen auf die Verwendung von Lösungen zur Desktop Virtualisierung. 15 Prozent sagen, dass sie MDM Lösungen nutzen. Die übrigen Befragten geben an, dass ihr Unternehmen Web-Apps, Self-Service Portale, Client Management oder IT Service Management Lösungen nutzt, um BYOD zu ermöglichen (gestützte Frage).
- Geschäftsführung und IT-Abteilungen sind treibender Faktor: 31 Prozent bezeichnen die IT als treibenden Faktor der BYOD-Initiativen ihres Unternehmens. 23 Prozent geben den Vorstand oder die Geschäftsführung als Promotor an.
- Sicherheit ist die wichtigste Herausforderung von BYOD: 78 Prozent der Befragten nennen die Sicherheit der Unternehmensdaten als große bzw. größte Herausforderung. 63 Prozent bezeichnen den Zugriff auf Unternehmensdaten als extrem bzw. sehr anspruchsvoll. 56 Prozent sehen es als große oder sehr große Herausforderung, dass die Corporate IT nicht die Kontrolle über sensible Daten verliert.
- Top BYOD Devices: 46 Prozent geben an, dass in erster Linie eigene Smartphones im Unternehmen genutzt werden. 21 Prozent nennen Laptops/Notebooks als primäre BYOD Devices. 15 Prozent bringen eigene Tablets zum Arbeiten mit.

Kostenloser Download eines Whitepapers zur Erhebung, die auf der CeBIT 2012 durchgeführt wurde – insgesamt 590 Führungskräfte, IT-Administratoren und IT-Spezialisten haben sich beteiligt.
DVPT: Nachholbedarf bei der Integration von Tablets in die Unternehmensstruktur
Die aktuelle Ankündigung des neuen Microsoft-Tablets (“Surface”) kann Hoffnung auf eine bessere und einfachere Integrationsfähigkeit von mobilen Geräten in die vorhandenen IT-Infrastrukturen der Unternehmen machen. Zukünftig könnten Arbeitnehmer sogar aufgefordert oder werden, ihre privaten Geräte nicht nur zu Hause zu nutzen sondern auch am Arbeitsplatz. Natürlich immer nur mit der passenden Integration in das Unternehmensnetz.
Denn ganz unabhängig von der Herkunft der Geräte – der große Wunsch nach Tablets und Smartphones aus allen Schichten, vom normalen Angestellten bis hin zum Vorstandsvorsitzenden, stellt die IT-Abteilungen schon heute vor gewaltige Herausforderungen. Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT e.V.) hat daher aus den Erfahrungswerten der letzten Monate eine Checkliste an Anforderungen für “optimale BYOD-Gerät für den Unternehmenseinsatz” erstellt. Kriterien aus der Checkliste sind: Kompatibilität zu vorhandenen Office-Dokumenten; Dateiaustausch; transparente (und steuerbare) Updatepolitik (Folgekosten!); Möglichkeit, geschäftliche und private Daten zu trennen; zentrales Management (MDM); Laufzeit/Batteriestandzeit; Geschäftskundensupport; Business-Applikationen.
Auch DTAG bringt digitalen Kiosk
Nach den Geräteherstellern (Apple, BlackBerry, Samsung, Palm/HP etc.), den Lieferanten von mobilen Betriebssystemn (Google, Microsoft) und Search- und Content-Spezialisten wie unlängst Yahoo bringt nun auch die Deutsche Telekom AG einen digitalen Zeitungskiosk an den Start. Der Konzern stellte die Plattform gestern auf der Cebit in Hannover vor, wie u.a. werben & verkaufen berichtet: “Der Online-Kiosk “PagePlace” ermöglicht den Kauf von digitalen Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben sowie Büchern. Die Titel lassen sich dann auf dem PC ebenso lesen wie auf einem Tablet-Computer oder auf Pageplace will damit für Verlage eine attraktive Alternative zu dem i-Store von Apple. Das US-Unternehmen hatte zuletzt die Medienhäuser mit seinem neuen Abo-Modell verärgert.
Den Nutzern soll Pageplace als zentrale Anlaufstelle für digitale Inhalte dienen. Den gesamten gekauften Content führen sie in einer Online-Bibliothek mit sich. Sie müssen nicht mehr für jedes Medium eine eigene App laden (vgl. auch Apples iBooks). Gleichzeitig können sie das persönliche Bücherregal ‘von jedem Endgerät’ abrufen. Markierungen und Lesezeichen der User in Texten und Büchern werden automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert (vgl. Amazons Kindle).
Die Vorabversion von Pageplace startet mit dem Webshop und Desktop Client auf Windows sowie mit dem iPhone, iPod Touch und iPad. Im April soll die Anwendung auf ersten Android-Geräten und Mac OS möglich sein.” Windows Phone 7 wurde bislang nicht erwähnt.
via wuv
OS X Business Park: Let’s talk Apple
Der OS X Business Themenpark ist ein von der SBG28 organisierter Gemeinschaftsstand auf der CeBIT. Hier dreht sich alles um IT-Lösungen auf Basis von OS X und iOS im Unternehmenseinsatz. Solutions rund um Mac Desktops, Notebooks und Server sowie iPad und iPhone Enterprise Solutions finden sich wie im Vorjahr in Halle 2 direkt am Haupteingang Nord 2 neben IBM. Auf der Bühne wird ein Vortragsprogramm zu Themen u.a. des Mobile Business ausgetragen.
Aussteller dieses Jahr (Auswahl): brainworks computer technologie, coresystems, Dicta Team, ELO Digital Office, Dr. Maison & Partner, Microsoft Deutschland, OSXpert, Parallels, PFU Imaging Solutions, ProjectWizards, Starface, Topix Informationssysteme, UNIORG Services, 3NET EDV Netzwerk. Eine vollständige Liste gibt es hier.