“The Year of the Phablets”?

Reuters zitiert Neil Mawston, Wireless-Experte bei Strategy Analytics: “2013 wird das Jahr der Riesen-Smartphones bzw. Mini-Tablets – kurz Phablets“. Die Zeiten, in denen Dells “Streak” zunächst unterging oder sich die Mobile-Szene noch über ein Samsung Galaxy Note (5,3-5,5″) mokierte, scheinen gründlich vorbei – wie ein Gang über die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas beweist: Beispielsweise ZTE (“Nubia”, “Grand S”, 5″), Huawei (“Ascend Mate”, 6,1″) und HTC (“Butterfly”/”Droid DNA”, 5″) stoßen mit eigenen neuen Geräten nach. Insbesondere in östlichen Märkten wie China, Japan oder Südkorea sagt ABI Research den Über- bzw. Untergrößen große Erfolge voraus. Wenn es so kommt, wird das auch die App-Entwicklung beeinflussen, die sich in Programmierung und Nutzungsdesign auf nochmals einen neuen Formfaktor einzustellen hat.

Als wichtige Anbieter bzw. Zulieferer für den Phablet-Markt handelt Reuters: Asustek, Google (OS), Lenovo, LG, Nvidia (CPUs), Qualcomm (CPUs), Samsung.

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CES-Events 2012

Consumer Electronics ExhibitionAndere interessante Termine und Themen auf der CES sind voraussichtlich:

  • Steve Ballmers Keynote, am heutigen 9. Januar, 18:30 Uhr Ortszeit (Pacific Standard Time, Abweichung zu unserer Zeit neu Stunden).
  • Weitere Keynotes kommen von u.a. Dr. Dieter Zetsche (sic, Daimler AG), Paul Otellini (Intel) oder Hans Vestberg (Ericsson).
  • Sehenswert vermutlich auch wieder die alljährlichen Wettbewerbe Last Gadget Standing und Mobile Apps Showdown.
  • Aaron Rubensons Vortrag, 13.01., 9 Uhr Ortszeit, The Venetian Meeting Rooms, Veronese 2404. Rubenson ist verantwortlich für den Amazon Appstore for Android und wird u.a. über die Zulassung von Apps für den Kindle Fire sprechen.

Internationale App-Entwickler-Allianz

ApplicationDevelopersAlliance.org LogoAuf der morgen in Las Vegas eröffnenden Consumer Electronics Show (CES) stellt sich mit der App Developers Alliance ein internationaler Interessenverband für die Entwickler mobiler Apps erstmals in größerem Rahmen vor. Die Allianz verspricht Mitgliedern u.a. ein Projektvermittlungs-Netzwerk, vergünstigte Cloud-Services, Schulungen, Zugang zu Marktanalysen, ein Kontaktnetzwerk und vor allem Testmöglichkeiten in den nur Mitgliedern zugänglichen Device Labs (vgl. auch heise.de; In der Tat macht es die zunehmende Hardware-Fragmentierung speziell des Android-Marktes ja selbst für App-Systemhäuser wie Glanzkinder zu einer Herausforderung, Ablauffähigkeit für die wichtigsten Plattformen zu testen und zu garantieren – für einzelkämpfende Programmierer dürfte das u.a. finanziell gar nicht mehr zu stemmen sein). Damit stellt die Allianz eine weltweite Konkurrenz zu nationalen Initiativen wie den
Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps (vieda) dar, deren Schlagkraft sich allerdings erst noch erweisen muss.

Für Entwickler, die noch bis zum 15. Januar Mitglied werden, entfällt die Mitgliedsgebühr im ersten Jahr.

Und es hat Zomm gemacht!

Klein aber oho: Der Zomm vereint gleich mehrere sinnvolle Funktionen in einem Gehäuschen, das nicht größer als viele funktionsarme oder -lose Schlüsselanhänger ist.

  • 1. und wichtigstens: Entfernungswarner – Zomm schlägt Alarm, wenn man das mit ihm via Bluetooth verbundene Handy vergisst (oder es einem entführt wird). Dazu kennt er drei Eskalationsstufen: a) Vibrationsalarm, b) zusätzlich hektisches Blinken, c) zusätzlich ein zunehmender, in der Endausbaustufe (sinnvollerweise) schier unerträglicher Alarmton.
  • 2. Zomm kann als Fernbedienung für das entfernt liegende Smartphone verwendet werden: Einmal den “Z”-Knopf drücken um den Anruf – mit Freisprechen – anzunehmen, zweimal drücken, um ihn abzuweisen.
  • 3. Insofern fungiert Zomm natürlich auch als Freisprecheinrichtung im Auto – besonders nützlich für mobile Professionals – legal aber wohl nur, wenn das Handy sicher fixiert und das optionale Safe Driving Kit vorhanden ist.
  • 4. Der schon erwähnte Alarmton kann auch als “Panikalarm” verwendet werden, sozusagen als akustische Selbstverteidigung.
  • 5. Es soll möglich sein, mit Zomm mit nur einer Tastenbetätigung über das Auslösen des Panikalarms hinaus auch einen Notruf an eine zuvor gespeicherte Notdienstnummer abzusetzen – diese Funktion haben wir allerdings nicht getestet. Laut der für Zomm in Deutschland zuständigen Presseagentur wird diese Notrufnummer “bei der Erstinstallation via Mac oder PC bestimmt”. Sie soll später auch via iPhone App (s.u.) festgelegt bzw. verändert werden können.

Schon das Auspacken macht aufgrund der recht wertig gemachten Sichtverpackung Freude. Mehr jedenfalls als die ersten Versuche, buchstabengetreu der enthaltenen Bedienungsanleitung zu folgen. Denn das scheitert zunächst an dem Punkt: “Laden Sie die Aktivierungssoftware herunter:
zomm.com/aktivierung”, Seite 4. Denn diese URL leitet zwar weiter auf http://www.zomm.de/?aktivierung, wo allerdings kein Download angeboten wird.

Schließlich aber ist die richtige Seite (http://my.zomm.com/users/login) gefunden, der Software-Download gestartet und kurze Zeit später auch absolviert. Nach erfolgreicher Registrierung und Initialisierung des in unserem Fall bereits vollgeladen gelieferten Zomm (zu seiner Akkulaufzeit können wir noch keine Aussage treffen) kann dieser nun Kontakt mit dem Smartphone aufnehmen – natürlich nur, wenn bei diesem Bluetooth aktiviert ist (Obacht: die Akkustandzeit beispielsweise vom iPhone sinkt dadurch beträchtlich). Sogleich neugieriger Test der Hauptfunktion 1: Klappt genau wie versprochen! Für eine echte Diebstahlsicherung sind die zwischen 10 und 40 Meter Auslösedistanz natürlich zu viel, denn das bedeutet meist, dass das Teuerphone samt Langfinger schon um die Ecke ist, bevor der Alarm richtig laut wird. Aber zum einen hat Zomm diesen Anspruch nicht wirklich. Und zum anderen ist so sichergestellt, dass es nicht jedesmal häuslichen Alarm gibt, wenn der Zomm-Nutzer ohne sein bestes Stück von der Wohnzimmercouch zum Küchenkühlschrank schlendert…

Es gibt optional sogar bereits eine myZOMM App für Android. Diese bietet einerseits die Möglichkeit, die Einstellungen des Zomm via App, also ohne PC, zu ändern. Andererseits lässt sich mit ihr laut Beschreibung auf GPS-fähigen Smartphones das Zomm-Prinzip auch umkehren: Mit der App lassen sich zommisierte, also am Gadget angebrachte Gegenstände via Smartphone wiederfinden, z. B. der Schlüsselbund. Überdies kann die App den Ladezustand des Zomm-Akkus monitoren. Eine iOS App für Apple-Plattformen soll in wenigen Wochen folgen.

Der kleine Zomm hat im vergangenen Jahr auf der CES – der größten Show für Consumer Electronics – den Preis für die “Best Innovation” erhalten. Das empfehlenswerte, da funktionsstarke Gerät ist in neutralem Weiß, edlem Schwarz und kessem Pink erhältlich, kostet 79,99 Euro und kann hier bestellt werden.
PRAXISTEST-FAZIT: ****

Update 28.11.: Inzwischen ist auch die iOS App myZOMM kostenlos erhältlich, ein Test steht noch aus.

Angriff der Zomm(bie)s – der Film

Event: CES 2011, 06.-09.01.2011

CES_logoSchon in 15 Tagen ist in Las Vegas wieder CES time: Die Consumer Electronics Show ist nach Veranstalterangaben die weltweit größte Messe für Consumer Technology. Zu den Highlights der kommenden Show gehört eine eigene Smartphone and Tablet Conference.
CES-Programm

Autor: klaus, veröffentlicht am: 21. 12. 2010

Kategorien: Android Programmierung, Events, iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Event: CES 2010 in den Startlöchern

CES_logoMorgen beginnt in Las Vegas die bis zum 10. Januar laufende Consumer Electronics Show (CES), nach Veranstalterangaben die weltweit größte Messe für Consumer Technology. 2010 werden neun “Knowledge-Sitzungen” abgehalten, u.a. werden folgende Themen behandelt: zukünftige Technologien, Unterhaltungs- und Lifestyle-Technologie, Probleme und Standpunkte, sowie Fahrzeugtechnologie. Außerdem: Forschung, “Berichte und Enthüllungen” (…), Technologie und Umwelt, drahtlose Kommunikation, Einzelhandel sowie der neue Bereich UP NEXT auf der CES mit den Schwerpunkten: Kreativität, Content und Cash: Für alle CES-Besucher, die sich für die Verbreitung von Content und die Möglichkeiten der Unterhaltungsindustrie interessieren, bietet UP NEXT at CES eine Reihe von Sitzungen an, die den neuen Medien-Hype genauer beleuchten und anwendungsnahe Strategien aufzeigen, mit allen möglichen Medien über verschiedene viel versprechende Plattformen hinweg Geld zu verdienen. Vom Smartphone bis zum Breitband-HDTV, die Unterhaltungselektronik ist ein wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfungskette.

Außerdem wird eine Reihe von Partnerprogrammen angeboten. Hierzu gehören u.a.: CES Reinventing Advertising Conference, CES Government 2010, CONNECTIONS Summit, Consumer Electronics Supply Chain Academy 2010, Digital Hollywood, IEEE: International Conference on Consumer Electronics (ICCE) u.v.m.

An der International CES 2010 nehmen mehr als 2.500 Aussteller teil, die Produkte der Verbrauchertechnologie in mehr als 30 Produktkategorien vorstellen. U.a. durch den in Kooperation mit iLounge.com betriebene iLounge Pavilion mit einem eigenem Bereich für iPhone Apps wird den Themen iPhone und iPod rund fünfmal mehr Ausstellungsfläche als bislang eingeräumt.
CES-Programm
iPhone-Themen @ CES

Event: CES wird zur iPhone-Bühne

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gilt als größte Fachmesse für Unterhaltungselektronik. Ihre Veranstalter, die Consumer Electronics Association (CEA), haben bekanntgegeben, dass bei der nächstjährigen CES-Ausgabe den Themen iPhone und iPod bis zu fünfmal mehr Ausstellungsfläche als bislang eingeräumt werden soll. Allein schon der in Kooperation mit iLounge.com betriebene “iLounge Pavilion” ist mit über 2.000 Quadratmeter mehrfach so groß wie in Vorjahren geplant. Hier soll erstmals auch iPhone Apps eine eigene Ausstellungsfläche vorbehalten sein. Als Aussteller im Pavillon sind bereits u. a. Griffin Technology, Scosche, Incase Designs, iSkin, Incipio Technologies, Jaybird Gear, MusicSkins and AAMP bestätigt.

Das Aufstocken der CES beim Thema iPhone ist wohl auch im Kontext von Apples Ankündigung zu sehen, IDGs Macworld Expo als Aussteller fernzubleiben. Die nächste CES 2010 eröffnet am 7.01.2010, die Macworld folgt am 09.02. in San Francisco.
Zur CEA-Meldung

Autor: klaus, veröffentlicht am: 26. 05. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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