Präsentationstraining via App
Die App Body Language ist laut Anbieter “die weltweit erste iPhone App, mit der man Körpersprache ‘just in time’ trainieren kann”. Sie beruht inhaltlich auf Erfahrungen und Veröffentlichungen der Körpersprache-Spezialistin Sabine Mühlisch. Die langjährige Schülerin von Samy Molcho hat sich auf Körpersprache & UnternehmensKöper (VitaC©) spezialisiert.
Der Theorie-Teil der App vermittelt kompakt die wichtigsten Grundregeln zur Anwendung von Körpersprache. Die im Joballtag besonders wichtigen Bereiche “Präsentation” und “Verhandlung” werden über fünfteilige Bildfolgen transportiert, die mit gesprochenen Worten erläutert werden. Kurz vor einer Präsentation oder in einer Verhandlungspause angesehen, wird man erinnert, welche mentale und körpersprachliche Haltung unterstützen kann. Nur zwei Minuten Zeiteinsatz pro Tool und man hat sich noch einmal selbst gecoacht.
Die App beruht auf Software-erzeugten Poser-Figuren, welche die jeweilige Körpersprache darstellen. Die Posen sind animiert und mit entsprechenden Hinweisen vertont. Das Startset Body Language kostet derzeit 0,79 Euro und beinhaltet den Theorieteil sowie das Tool Präsentation-Vorbereitung. Via in app purchase steht zur Wahl, weitere Tools für 0,79 Euro oder auch das ganze Set für 2,99 Euro zu erwerbenden. Derzeit besteht der Zusatz-Content aus acht Lerneinheiten.
Unsere APP OF THE MONTH ist eine wirklich interessante Mobilanwendung, die ein (natürlich weiterhin empfehlenswertes) Management- bzw. Rhetorik-/Präsentations-Training wieder in Erinnerung bringt und entsprechend handeln lässt .
Fazit: *****
Give-away-Aktion: Mit freundlicher Unterstützung von Sabine Mühlisch verschenkt mobileTicker drei Promo-Codes für Body Language an die/den ersten Leser(in), die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com meldet. Einsendeschluss ist aufgrund des Hasenfestes erst am Dienstag, dem 06.04. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
iBreakOut: Burnout-Prävention a.d. iPhone
Das Leben von Mobile Professionals kann ganz schön hart sein. Leicht wird dabei dauerhaft über Grenzen gegangen. Wird im Job der Druck zu viel? Wieder mal viel zu viel ‘Dark Nebula’ gedaddelt? Kracht es gar an der Beziehungsfront? Ernste Krisen können viele Ursachen und Auslöser haben. Gerade beruflich gelagerte Krisen drohen, sich zum gefürchteten Burnout-Syndrom auszuwachsen. But there’s an App even for that: Coaching-Experte Dagobert Speicher bietet mit iBreakOut 1.1 jetzt einen interaktiven Leitfaden zur organisierten Selbsthilfe für derartige Grenzfälle an, damit es möglichst erst gar nicht so weit kommt.
Da erfahrungsgemäß viele Menschen damit Schwierigkeiten haben, die problematischen Situationen ihres Lebens eindeutig zu identifizieren und daraus resultierend konkrete Schritte einzuleiten, will die App genau bei diesem Prozess helfen. Nicht mehr – sie kann keinesfalls einen Therapeuten ersetzen, wenn das Kind schon im Brunnen ist. Aber auch nicht weniger.
Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der App ist naturgemäß größtmögliche Ehrlichkeit sich selbst und somit auch der App gegenüber. Diese erforderliche Offenheit wird dadurch geschützt, dass sich die Anwendungsdaten der App verschlüsseln und mit einer eigenen Passwortabfrage versehen lassen. iBreakOut erlaubt es, beliebig viele “Sessions” anzulegen. Jede einzelne Session befasst sich mit einem Problem, das aus der Verdrängung geholt und endlich konkret angegangen werden soll. Dieser Prozess endet mit der Entwicklung eines Lösungsszenario seitens des Anwenders – die App bietet (seriöserweise) keine vorgefertigten Schnell-Rezepte. Das Verfahren baut sich jeweils aus mehreren Seiten auf, die stets eine Einschätzung vom Benutzer erfordern und dann eine dazu passende Folgeseite anbieten. Im allerersten Schritt geht es darum, der als kritisch erlebten Situation einen Namen zu geben.
Anschließend fragt die App, wie wichtig es dem Anwender ist, diese Situation zu ändern. Sechs Fragen à la “Wie stark belastet mich die Situation?” helfen dabei, den aktuellen Leidensdruck zu eruieren. Ist er nicht hoch genug, schlägt iBreakOut vor, sich mit der Situation abzufinden und lieber wirklich wichtige Probleme anzugehen. Ist das Problem hingegen tatsächlich kritisch, so analysiert iBreakOut, ob sich die Situation ändern lässt – und auf welche Weise. Hierzu fragt die App ab, inwieweit sich der Anwender in der Lage sieht, die Situation oder sie bestimmende Personen überhaupt zu beeinflussen. Sollte das nicht der Fall sein, bleibt die Variante, an sich selbst zu arbeiten. Das hört sich nach einem Gemeinplatz an, kann aber ein entscheidender Lernschritt sein. Am Ende des Prozesses notiert der App-User bis zu fünf Aktionen in die App, die er von nun an mit aller Kraft angehen möchte, um das Problem anzugehen bzw. zu lösen. Bekanntlich kann ja die Verschriftlichung schon sehr bei der Vorsatzbildung helfen, außerdem können diese Aktionen natürlich gerade auf dem iPhone jederzeit wieder “auf den Schirm” geholt werden, beispielsweise zur Kurskorrektur in erneuten Krisensituation. Oder um sie an einen neuen Status Quo anpassen.
Zu dem Setting, dass bestimmende Personen beeinflusst werden können, hat iBreakOut relativ wenig zu sagen. Logisch: Denn hier wird es richtig komplex. Weitere kleine Kritik: Der Definitions-, Abfrage und Beratungsprozess wird stets von Anfang bis Ende durchgeführt. Das ist grundsätzlich sinnvoll, allerdings durchläuft man so auch Bildschirminhalte wie “Worum es hier geht” immer und immer wieder. Die auch optisch ansprechende App wurde von ihanwel (u.a. iDay, iBody, iLoseWeight, iENo) realisiert. Für das laufende Jahr sind weitere Coaching-Apps für das iPhone geplant, darunter solche zum Abnehmen und zur Raucherentwöhnung.
Mal ein ganz anderer App-Einsatzbereich und -Ansatz: iBreakout ist für jeden, der Schwierigkeiten mit Binnenschau und Problemlösungsstrategien hat und dazu auch stehen kann, einen Versuch und die aufgerufenen 2,39 Euro wert. Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 01. 2010 Kategorien: iPhone Programmierung Tags: Coach, Dagobert Speicher, Dark Nebula, Gesundheit, Healthstyle, ihanwel, iPhone Programmierung, Lebenshilfe, M-Learning, Mobile Professionals, Paid Apps, PRAXISTEST
Fazit: ***